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Besonnen gerettet

Von

Jupp Schmitz, das wäre beispielsweise in Köln ein Name, den es sicherlich nicht nur einmal im Telefonbuch gibt.
Die häufigsten deutschen Nachnamen sind ja Schmidt*, Meyer*, Müller, Schmidt, Schneider, Fischer, Weber, Wagner, Becker, Schulz und Hoffmann.
Wir wissen nun nicht, wie der Verstorbene im österreichischen Frauenkirchen hieß, jedenfalls gab es auf dem dortigen Friedhof gleich drei Gräber mit dem gleichen Namen.

Und da passierte dann dem Bestatter eine folgenschwere Verwechslung, er ließ die Beerdigung am falschen Grab stattfinden.

Angehörige bemerkten den Fehler und der Pfarrer reagierte besonnen. Statt an Ort und Stelle einen wilden Wirbel zu veranstalten, wurde die Zeremonie bis zum Ablassen des Sarges ins Grab durchgeführt, lediglich auf das Zuschaufeln verzichtete man.
Nächstentags fand dann die Beerdigung im korrekten Loch statt.

Der Bestatter sagte am Mittwoch gegenüber ORF Burgenland, dass ihm dass alles sehr peinlich sei und dass sich mittlerweile der ganze Ort über ihn lustig mache. Vor die Kamera treten, wollte der Mann aber nicht. Nur soviel: Ihn treffe eigentlich keine Schuld. Es gab drei Gräber mit gleichem Namen und den Angehörigen war auch keine Grabnummer bekannt. So passierte es, dass der Bestatter das falsche Grab erwischte.

http://burgenland.orf.at/news/stories/2645972/

gefunden von Kittynn

* in allen Varianten

Peter Wilhelm 8. Mai 2014


13 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Ich habe den Bericht auch gelesen und finde, man hat das Problem bestmöglich gelöst. Ob der Pfarrer hier manchmal mitliest? 😉

  2. Man hätte sich von den Angehörigen auch einfach das richtige Grab zeigen lassen können bevor man einfach eines auf Verdacht auswählt.

    • Etwas länger drüber nachdenken, bringt dann die Erkenntnis, dass er nicht wusste, dass es 3 Gräber mit gleichem Namen gibt und darum das genommen hat das er zuerst gefunden hat.

      • Wobei es für einen erfahrenen Bestatter etwas naiv sein dürfte, anzunehmen, dass es einen Namen auf einem Friedhof nur einmal gibt…

  3. Ich kenne eine Gegend, da hätte man deswegen überhaupt keinen Aufstand gemacht. Da heißen die Frauen Deppert, geborene Deppert und alle die auf dem Friedhof liegen sind miteinander verwandt oder verschwägert – quasi ein einziges großes Familiengrab.

    • Cooler Name. Das ist aber nicht in Österreich, oder? Es gäbe Hänselei von der Wiege bis zur Bahre: „Alter, bist du deppert?“ 🙂

      • Auf dem genannten Friedhof heißt wahrscheinlich niemand Deppert, aber wenn ich den echten Namen angegeben hätte, dann ließe sich die Sache auf 20 km genau geographisch eingrenzen.

  4. Fehler können immer mal passieren. Nur wenn sie einem Bestatter passieren, ist das natürlich meist besonders schwerwiegend..

    • na ja, Verena. Fehler die Ärzten passieren sind noch schwerwiegender! Dagegen ist das falsche Grab zu erwischen peanuts.

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