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Bestatter zu teuer! Gibt es eine Gebührenverordnung?

Von

neppUnser Bestatter meiner Mutter hat uns eine Summe von 4.000,00 EU in Rechnung gestellt.
Das ist meiner Meinung nach zuviel können Sie mir helfen ? Gibt es eine Gebührenverordnung ? Diese würde uns sehr viel weiter helfen.

Herzlichen Dank im Voraus
R.W.

Nein, es gibt für Bestatter keine Gebührenverordnung, so wie es für Maler und Dachdecker auch keine gibt.
Man prüft vor der Auftragsvergabe, wie hoch die zu erwartenden Kosten sind und vergibt dann seinen Auftrag dementsprechend.

Natürlich ist mir bewußt, daß man im Trauerfall oft nicht in der Lage ist, detaillierte Preisvergleiche anzustellen, zumal man sich normalerweise ja in der Materie nicht auskennt.
Allerdings dürften auch Sie eine Art Beratungsgespräch mit dem Bestatter geführt haben, an dessen Ende Sie eine Unterschrift geleistet haben.
Aus einem solchen Gespräch geht man niemals ohne einen Kostenvoranschlag oder zumindest einer groben Kostenaufstellung hinaus.

Haben Sie sich vorher nicht darüber informiert, was es am Ende kosten wird?
Hat der Bestatter Ihnen eventuell seine Kosten und die Fremdgebühren getrennt voneinander genannt und Sie sind nun überrascht, daß das in der Addition eine solche Summe ergibt?
Was sind die Hintergründe? Waren Sie beim Gespräch nicht dabei?

Melden Sie sich ruhig noch einmal in der Sache, nennen Sie mir mehr Details und scheuen Sie sich bitte nicht, mir auch die Rechnung des Bestatters zuzusenden (gutes Handyfoto reicht, bleibt anonym).

Peter Wilhelm 27. September 2013


13 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Wow, bei einer so „knapp formulierten“ Anfrage so ein Service-Angebot. Ich hatte eher mit einem Beitrag der Art „Schauen Sie mal in die Suche, wie soll ich auf dieses allgemeine Blabla antworten?“ gerechnet.

  2. Hallo..
    Meine Erfahrung fast alle Bestatter verstecken den Endpreis um Spielraum für ihren Gewinn zu haben und leider haben die Hinterbliebenen noch nicht den Mut zum Preisvergleich oder zur Vorabinformation… Das wird noch einige Zeit dauern.. Ich jedenfalls nenne den Festpreis schon auf meiner Homepage und der gilt für einen Millionär ebenso wie für einen Rentner. Die Angst vor dem Tod verhindert eben noch die Transparenz… Leder.

  3. leider ist man im Gegensatz zu anderen Dienstleistung beim Bestatter in der Regel zu sehr emontional gebunden bzw starr vor Trauer und teilweise zu unwissend über Abläufe und Kosten, das man viel zuviel Akzeptanz und Kosten in kauf nimmt.Vernebelt vor Trauer, realisiert man erst nach der Beerdigung was man hätte man machen sollen/können…

    Heute würde ich auch einiges anderst machen und Preise vergleichen!!!

    • Und wie bringen wir die angehörigen dazu sich im vorfeld gedanken zu machen???
      Darüber zerbreche ich mir ständig den kopf, wer weiss rat???
      Denn auch ich bin beim tod meiner frau reingefallen, 7000 € und das ohne feier…

      • Gute frage!!
        vermutlich liegt das Thema „, Tod“ den Menschen von Natur aus nicht.und wer befasst sich mit unangenehmen Themen?

        Danke Tom, wenigstens Dir ist es gelungen durch diesen Blog hier dunkle Wolken über Tod zu vertreiben und jeder wer will kann sich über das eher tot geschwiegenene Thema gut informieren

      • Meine Mutter hat immer gesagt; Kommen kostet Geld ( Geburt), und das gehen noch viel mehr ….

  4. Ganz einfach man regelt „seinen Kram“ beizeiten und überlässt das nicht der buckligen Verwandtschaft. Jeder hier kann gleich Montag früh zum Bestatter seines geringsten Misstrauens gehen und sich beraten lassen, wenn einem das Gesamtpaket (Angebot, Persönliches und Preis) gefällt, macht man einen Vorsorgevertrag und eine Kopie davon kommt mit ans Testament. Fertig. Darf jetzt nur der Bestatter nicht vor mir das Zeitliche segnen…

    Dann gibt’s auch weniger Trara um Kosten, was wollte der Verblichene usw.

    • Dann muß man aber selber bezahlen udn kann der buckligen verwandtschaft nicht die Kosten aufdrücken. 🙂

      • Die Kohle um selbst unter die Erde zukommen muss ich mir eh hinlegen, unterm Strich schmählerts das Erbe. Nicht mehr, nicht weniger.
        Und wenn’s für die einfachste Bestattung nicht langt bestimmt eh der Kämmerer über den Umfang deiner Beerdigung im Kosteninteresse der öffentlichen Hand. Dann brauchst weder du noch die Bucklige sich darum Sorgen. Ich hab schon deutlich mehr Geld für Immobilien ausgegeben die ich deutlich weniger nutzen werde als „das letzte Eigenheim“. 😉

        • Der Kämmerer holt es sich aber üblicherweise von den Buckligen wieder, sofern einer da ist. 🙂

    • Nein, nicht ans Testament. Bis das eröffnet wird, liegt man im Normalfall schon längst unter der Erde, somit sind dann alle Wünsche, die man für seine eigene Beerdigung hatte, hinfällig, da die Angehörigen sich inzwischen was anderes ausdenken mussten. 😉

  5. Nunja, die Verordnung ist ja auch unnötig, weil der Markt sowieso den Preis bestimmt. Und so ne Bestattung kann man sich ja auch preislich etwas selbst arrangeiren.

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