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Der verschwundene Artikel und das Superwahljahr

Ungeschickt wie ich manchmal bin, habe ich wieder mal einen längeren Artikel geschrieben und ihn ins Nirwana geschickt. Deshalb will ich nur ganz kurz noch einmal die wichtigste Kernaussage wiedergeben.

Die allermeisten Alternativen im Bestattungswesen beziehen sich auf den Friedhofszwang für Totenaschen. So es denn überhaupt einen Trend hin zu Alternativen gibt, so liegt der darin, daß die Menschen gerne die Urne mit der Totenasche zu Hause aufbewahren oder die Asche an einem geeigneten Ort ausstreuen wollen usw.

Will man, daß sich daran wirklich etwas ändert, so sollte man in diesem Superwahljahr 2009 sich nicht scheuen, seinen Abgeordneten und die vielen Kandidaten, die sich um allerlei Posten bewerben, konkret auf diese Wünsche hin anzusprechen. Ich bezweifle, daß sich da schlagartig etwas ändern wird, aber so ein kleines Senfkorn, einmal ins Hirn eines Kandidaten gepflanzt, kann irgendwann auch einmal Früchte tragen. Wer weiß in welche Ausschüsse und Entscheidungsgremien der jeweilige Politiker gesteckt wird und auf einmal vielleicht derjenige ist, der da etwas bewirken und den richtigen Anstoß geben kann.

Also nicht nur schicksalsergeben jammern, sondern auch in dieser Richtung mal etwas tun. Wir beklagen uns ja immer, daß die da oben nicht viel für uns tun. Jetzt ist es an der Zeit mal etwas anzusprechen und dann später, die jetzt oft vorschnell gemachten Zusagen der Kandidaten, auch einzufordern.

Tut was!

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Peter Wilhelm22. Februar 2014

16 Kommentare von 140455.

  1. Interessant, wohnst du nicht in Deutschland? Oder ging das über die Niederlande? Ansonsten gibt es da nämlich keinen legalen Weg.

  2. Das ist doch auch heute schon kein großes Problem mehr. Die Urne meines Vaters steht seit 4 Tagen hier im Schrank. Die Asche wird demnächst da verstreut wo er sich das gewünscht hat.

  3. „das zugesagte später einfordern!“ wie soll das denn gehen! man vergisst als politiker schnell, was man mal versprochen hat, wenn man denn endlich an der macht ist!
    oder wie meine oma so treffend sagte: wer am trog ist, der frisst!

  4. Tom, schreib doch die Beiträge mit und dann Copy&Paste. Ist sicher und einfach, hab ich mir auch bei allen längeren Forenbeiträgen etc angewöhnt…

  5. Ist es nicht möglich mit dem Bestatter „unter der Hand“ zu vereinbaren, dass die Urne mit Asche nicht bestattet wird sondern ich mit nachhause nehmen darf? Also ohne den Umweg über die Niederlande? Wem sollte das auffallen?

    Ich könnte auch während der Urnenbeisetzung einfach die Urne nehmen und weglaufen :D
    Was hätte ich denn zu befürchten? Die Urne hab ich bezahlt, also gehört sie doch auch mir.

  6. Moin Tom,

    ich bin unwesentlich früher auf den Mac umgestiegen. Versuche bei jeder Feststellung eines Textverlustes cmd+z (bzw.  + z).
    Das ist das Mac-Äquivalent zum Windows-Strg+z.
    Ich war angenehm überascht, wo das bei Mac OS X überall funktioniert. Auch Texteingabefenster auf Webseiten sind nicht ausgenommen. Wie oft ich mir schon Texte zerschossen habe, weil ich aus Versehen Tastenkombinationen gedrückt habe, die zum schnellstmöglichen Verschwinden längerer Texte inkl. Einfügen irgendwelche anderer Texte führen. :-)

  7. Die Frage ist was wird aus den Urnen spaeter mal ?
    Ich habe 2 Urnen daheim, keiner weiss was das ist .
    Wir haben keine Kinder oder Familie, nach uns werden sie wohl entsorgt.
    Aber was macht man dann damit, einfach wegwerfen ?
    Im Moment finde ich es schoen das ich sie habe, mache mir aber auch Gedanken was mal draus wird.

  8. @Tom

    Hab ich ja, nur wurden mir die gepfeilten Klammern irgendwie als HTML-Format ausgelegt ;-)
    Tja, wieder ein Stück schlauer geworden

  9. Früher war es eine sichere Sache, meine Asche in der Schweiz, Lichtenstein oder Luxemburg zu schaffen.
    Bleiben heute nur noch die Niederlande. Für die ist essein Riesennutzen, wenn sich die Leute dort verstreuen lassen.
    Auf Dauer werden sie dadurch höher liegen als der Meeresspiegel und irgendwann auf Deiche verzichten können.

  10. WIe sieht es denn da eigentlich mit dem „zivilen Ungehorsam“ von Bestatterseite aus? Wie Gandhi (und andere) ja bewiesen haben, lassen sich Gesetze, an die sich keiner hält, nur sehr schwer durchsetzen.

  11. @eleanor: Ja, das ging über die Niederlande. Über die Schweiz sollte das wohl auch gehen, ist aber teurer, und Frankreich geht wohl auch, da muß man aber ein paar Formulare für die deutsche Verwaltung übersetzen lassen.

    Mir gehts jedenfalls damit deutlich besser.

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