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Hasso

Beinahe, aber nur beinahe wäre ich ja wieder in ein Fettnäpfchen getappt!
Frau Köster kam in unser Haus und weinte unentwegt vor sich hin. Frau Büser mußte die Frau erst beruhigen, bevor sie richtig sprechen konnte.
Dann holte sie mich dazu und ich setzte mich neben Frau Köster, die immer noch leise wimmerte, stellte mich vor und fragte einfach mal: „Wer ist denn gestorben?“

„Hasso, mein lieber Hasso!“ sagte die Frau und mußte sich sogleich wieder das Taschentuch vor Nase und Augen halten.

Einen ganz kleinen Moment war ich versucht, der Frau zu sagen, daß wir keine Tierbestattungen machen, weder für Muschi, noch für Hasso.
Doch dann besann ich mich und fragte vorsichtshalber nach: „Wie alt ist Ihr Hasso denn geworden?“

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„77 Jahre, also im Mai wäre er 77 geworden“, heulte sie und mir war klar, daß es sich in diesem speziellen Fall nicht um einen Hund, sondern um einen der eher wenigen menschlichen Träger des Namens Hasso handelt.

Mensch, das hätte peinlich werden können!

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(©si)