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In zweiter Reihe

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Frau Dr. Ingelore H. Püffkes-Rindersahm hat in der Mitte ein H mit Punkt, welches für Heidegunde steht, das sie aber seit Jahren auf das Heftigste verschweigt, weil das, so sagte sie mir: „…dann doch des Guten etwas zu viel sei.“

An und für sich habe ich mit Frau Püffkes-Rindersahm nicht viel zu tun, was unter anderem daran liegt, daß mir in der letzten Zeit kein Krokodil zugeflogen ist und auch kein Turmkäuzchen auf den Zinnen unseres Hauses eine Gazelle gerissen hat und daran zu ersticken droht.

Frau Püffkes-Rindersahm ist nämlich die Enkelin des bekannten Zoologen Prof. Dr. Gundlaf Püffkes, der jahrzehntelang Direktor eines zurecht völlig unbedeutenden zoologischen Gartens in der Provinz war.
Im Jahr 1921 hatte Großvater Püffkes die marokkanische Mandolinenmücke beim Schlupf beobachtet und war daraufhin in einer nahezu unbekannten zoologischen Fachzeitschrift mit einem Aufsatz zu kurzfristiger lokaler Berühmtheit gelangt.
Von dieser wissenschaftlichen Glanzleistung zehren auch heute noch seine Enkel und Urenkel und der Rum des Mückenkundlers lebt in seinen Nachfahren fort. Das sieht man am deutlichsten an Frau Dr. Püffkes-Rindersahm, die ihres Zeichens Gynäkologin ist und somit außer ihrer Höhlenforschertätigkeit an der lebenden Frau keinerlei wie auch immer geartete Ausbildung in Hinblick auf die Fauna hat.
Dennoch ist Frau Püffkes-Rindersahm die ebenso selbsternannte wie freiwillige Tierbeauftragte unserer Stadt und immer dann sofort zur Stelle, wenn irgendwo ein Storch gebraten werden soll oder ein vorlauter, deutscher Spatz in der Hand, einer benachteiligten Türkentaube mit Migrationshintergrund auf dem Dach vorgezogen werden soll.
Sollte also bei jemandem ein Delphin im Klo auftauchen oder ein Elefant auf der Terrasse notlanden, so ruft man am besten sofort Frau Dr. Püffkes-Rindersahm.

Die kommt dann auch ganz schnell, ist fast immer zeitgleich mit Lilo Brotz von der Zeitung da, zeigt auf das in Not befindliche Tier und lässt sich in dieser Pose fotografieren. Dann sagt sie den Beteiligten, um was für ein seltenes Tier es sich handelt und mit einem beruhigenden Lächeln auf den Lippen, das allen sagt „Ich hab Euch lieb“, ist Frau Dr. Püffkes-Rindersahm dann auch schon wieder verschwunden.
Ihre Verdienste um die notleidende Fauna in unserer Stadt sind also sozusagen unbeschreiblich toll.

Nun ist der verstorben, der ihr den Rindersahm im Namen beschert hat, denn was die wenigsten überhaupt wußten: Neben ihrer gynäkologischen Tätigkeit am Lazarus-Krankenhaus und ihrem unermüdlichen Einsatz für die armen Exoten der Tierwelt war Frau Püffkes-Rindersahm auch noch mit August Rindersahm verheiratet.
Jener August Rindersahm hatte natürlich, im Gegensatz zu seiner Frau, so gut wie nichts vorzuweisen und fristete sein bedeutungsloses Dasein als Professor der Volkswirtschaft und hatte es nur bis zum Dekan der hiesigen Universität gebracht, der Versager. Daß er wirklich ein Faulpelz und Tunichtgut gewesen sein muß, erkennt man zum Beispiel auch daran, daß er so viel Zeit übrig hatte, um auch noch 26 international anerkannte Grundlagenwerke über die Nationalökonomie zu verfassen; es ist ja hinlänglich bekannt, daß Leute die schreiben, eigentlich den ganzen Tag auf dem Sofa liegen und Pralinen futtern und ansonsten den Lieben Gott einen guten Mann sein lassen.

So rauscht die quirlige Wolfskin-Jackenträgerin in unser Büro und hat einen Stapel Unterlagen unter dem Arm: „Ich habe mal alles mitgebracht, wo ich denke, daß Sie das eventuell brauchen könnten.“
Sie strahlt ein sonniges Strahlen, lächelt und ist sehr vergnügt. Besonders zu trauern scheint sie nicht.
„Nein, ich bin natürlich traurig, das ist doch wohl klar, schließlich habe ich jetzt drei, wenn nicht sogar vier Tage Ausfall durch die ganze Lauferei; und das, obwohl meinen Mann kaum einer kennt.“

Eine kleine Anzeige in der Zeitung, ein kleines Urnenreihengrab und eine Trauerfeier mit dem Sarg, das reiche völlig, man kenne ihren Mann ja sowieso kaum und man sei immer sehr bescheiden gewesen.
Eine kleine Trauerfeier müsse man ja machen. „Da kommen ja dann doch einige, mein Mann hat ja Herrenskat im Verbindungshaus gespielt, keine Ahnung, wieviele Männer da in einer Mannschaft sind, aber es können ja nicht mehr sein, als beim Fußball und da sind es ja bekanntlich vierzehn, nicht wahr? Ich denke, daß alleine von da vielleicht so fünfzehn bis siebzehn Leute kommen. Ach ja, und natürlich von seiner Arbeit, da hat er sich immer etwas wichtig genommen, da kommt vielleicht auch der eine oder andere.“

Ob denn der akademische Grad ihres werten Gatten mit in der Todesanzeige abgedruckt werden soll, möchte ich gerne wissen und Frau Dr. Püffkes-Rindersahm reißt entsetzt die Augen auf: „Um Himmels Willen, nein! Sie wissen doch wie das damals nach dem Krieg war, da kam der mit einem Pappkarton aus dem Riesengebirge, da stammen die Rindersahms nämlich her, aus ganz einfachen Verhältnissen, und damals hat doch jeder irgendeinen Meistertitel oder sowas geschenkt bekommen. Schreiben Sie nur seinen Namen hin, die Daten wann er geboren wurde und wann er gestorben ist und unten drunter dann ‚In stiller Trauer, Frau Dr. med. Ingelore H. Püffkes-Rindersahm, Tierschutzbeauftragte, Trägerin des Bundesverdienstkreuzes Erster Klasse und Enkelin von Prof. Dr. Gundlaf Püffkes‘. Mehr nicht, wir sind ja bescheidene Leute, das sollte reichen, damit man weiß, daß ich das bin. Meinen Mann kannte ja sonst keiner.“

Abermals sah ich ihre vor Entsetzen weit aufgerissenen Augen, als am Tag der Trauerfeier die Trauerhalle aus allen Nähten zu platzen drohte. Wenigstens 200 Personen waren gekommen, um von dem in Bedeutungslosigkeit ganz still im Sarge vor sich hin harrenden Mann von Frau Püffkes-Rindersahm Abschied zu nehmen. Darunter eine zwanzigköpfige Abordnung der Freimaurer, etwa genau so viele alte Herren aus seiner Burschenschaft, zahllose Professorinnen und Professoren der Universität und dann noch so wenig bekannte Personen wie der Ministerpräsident des Landes, der Landtagspräsident und der Bundesvorsitzende einer bekannten Volkspartei, für die der Unwichtige vor vielen Jahren einmal sieben Jahre ein nicht erwähnenswertes Landtagsmandat inne hatte und es auch nur bis zum Finanzminister gebracht hatte.
Vor lauter Kränzen sah man den Sarg kaum und als dieser aus der Halle geschoben wurde, gab es ein Gewitter von Blitzgeräten, abgefeuert von Vertretern der zahlreich erschienenen Presse, was Frau Püffkes-Rindersahm dazu bewegt, von ihrem Witwenplatz ganz vorne hochzuschnellen und huldvoll in die Kameras zu winken.

Zwei ganze Seiten hatten die großformatigen Anzeigen in der Zeitung eingenommen und oben links war die kleine von der Witwe erschienen. Wir sind doch bescheidene Leute und meinen Mann kennt doch sowieso keiner.

Peter Wilhelm 8. Juni 2012


80 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Ich will auch etwas von dem Zeug, dass die Witwe genommen hat. Damit kann man sich offenbar einen eigene Realität erschaffen.

    Aber im Ernst: die Frau hat wohl die letzten Jahrzehnte eher neben als mit ihrem Mann gelebt. Anders kann ich mir das alles nicht erklären.

  2. [quote]es ist ja hinlänglich bekannt, daß Leute die schreiben, eigentlich den ganzen Tag auf dem Sofa liegen und Pralinen futtern und ansonsten den Lieben Gott einen guten Mann sein lassen.[/quote]

    Tjajaaa… Tom… Was machst du eigentlich so den ganzen Tag, wenn nicht bestattet wird? 😀

    Und nun entschwinde ich, ganz bescheiden…

    Gruß
    Joe

  3. Der Mann muss wirklich ein zu weiches Herz gehabt haben, anders kann man sich das nicht erklären, dass er es neben solch einer Ignoratin ausgehalten hat.

    Aber sich hinterher geschämt haben wird sie sich wohl nicht, solche Personen sind ja zur Selbsterkenntnis in aller Regel unfähig.

  4. Auch der gewählte Nachname der Frau lässt ja auf einiges schließen..Aber immerhin hat der Mann die bedeutungslose Trauerfeier bekommen, die er verdient hat…

  5. Ich nehem an, daß Herr Prof. Dr. phil. Dr. h.c. mult. August Rindersahm sich seine Anerkennung bei seinen Kumpels und Kumpanen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft geholt hat und bei den Skat- und Saufabenden auf dem Verbindungshaus so manche Anekdote von seiner Tierschutz-Ingelore und ihrem pseudowichtigen Weiberkram zum besten gegeben hat.

  6. Interessant, wie sehr man sich selber überschätzen kann.
    Und wie sehr man die Realität verkennen kann, selbst, wenn man mit einem Menschen verheiratet ist und zusammen lebt…

    So eine aufgeblasene Schnäpfe…

  7. Ich bin sprachlos, versuche doch zu begreifen… wie nur…

    …und jetzt brauch ich erst mal ein Getränk.

  8. @6: na wir wollen doch hoffen dass er oft genug mit seinen freunden über sie gelacht hat, offenbar war das ja auch bitter nötig.

    leider ist das bei frauen ein weit verbreiteter webfehler – die eigene arbeit und die eigenen hobbys sind enorm bedeutsam, der mann dagegen verplempert seine zeit mit sinnlosem kram statt ihr bei ihren interessengebieten zu helfen.
    überhaupt, je älter mann wird desto klarer wird einem warum die männer früher mit einem hoffnungsvollen lächeln im gesicht in den nächstbesten kreuzzug aufgebrochen sind – da konnte man zwar von den sarazenen zerhackstückt werden oder in der wüste verdursten, aber mit etwas glück hatte man ein paar jahre ohne ehefrau vor sich …

  9. @turtle of doom: Hmm… Ein Getränk… vielleicht den Rum des Mückenkundlers? 😉

    @martin III: Klingst ein wenig verbittert.
    Frauen sind übrigens aus denselben Gründen ins Kloster gegangen. Mal drüber nachdenken. 😉

    S.

  10. @Tom625: erzähl doch ‚mal mehr von Deinen Vorurteilen, das könnte spannend werden. Oder zumindest lustig. 🙂

  11. @ Sarkastikum1:

    Nein. Einen sehr starken Kaffee. 3 dl. Kein Kaputtino-Tässchen. 😛

    Jetzt erinnere ich mich durch die Leserkommentare (Kreuzzüge…) an etwas, was Victor Hugo 1862 in „Die Elenden“ beschrieben hatte – ich umschreibe nur, das genaue Wortlaut finde ich auf den hunderten von Seiten eh nicht mehr:

    Bekommt die Ehefrau genug Geld und wird in ihrer Freizeitausübung nicht gestört, dann hat der Ehemann absolute Narrenfreiheit – auch was die eheliche Treue anbelangt.

    Nicht dass der Volksökonom selber Affären hatte, aber das absolute Desinteresse der Piefke-Rindersamen erinnert doch an solches Verhalten… und diese Narrenfreiheit läuft auch andersrum.

    Ob das eine schöne Beziehung ist?

  12. Was bedeutet „Wolfskin Jackenträgerin“? Verwechselt ihr da nicht was oder bin ich nicht mehr up to date?

  13. @ 12 (Held in Ausbildung): Grade im Moment dachte ich auch an das Rüsselschwein! Wenn die jetzt, wo die Püffi Witwe ist und ein halbes Stündchen am Tag mehr Zeit hat, nicht mal Konkurrenz kriegt! Auf die Geschichten von öffentlichen Hyänen-Ringkämpfen freue ich mich jetzt schon.

  14. Muss ja eine sehr liebevolle Ehe gewesen sein… Und es muss eine Schwester (mindestens im Geist) von der Birnbäumer-Nüsselschweif sein. Wie arrogant und selbstverliebt gehts denn bitte?

  15. @ Smilla:

    „Was bedeutet „Wolfskin Jackenträgerin“? Verwechselt ihr da nicht was oder bin ich nicht mehr up to date?“

    Aaaaalso… für uns ernsthaftere Bergsteiger ist Jack Wolfskin der Inbegriff des käuflichen „Ich lebe draussen, ich bin Abenteurer, ich spüre richtig, was Leben ist“-Gefühls.

    Es gibt auch Outdoor-Geschäfte, die sich nicht einem Hersteller (Hans Wolfshaut, urzeitliches Zottel-Hornvieh…) verschrieben haben und nicht so laut von den Plakatwänden herunterschreien.

  16. Wolfskin-Sachen tragen die, für die sie nicht gemacht worden sind, die für überaus teure Sachen zu viel Geld ausgeben, um dann an der absolut unmöglichsten Stelle (neulich gesehen bei einer Jacke, hinten links auf dem Schulterblatt) einen Reklame-Pfotenabdruck herumzutragen.

  17. …und wenn das einer weiß, dann die Schweizer Bergschildkröte. Sie ist selten, aber sie kann mit ihren verlängerten hinteren Gliedmaßen hüpfen wie ein Murmeltier, bis zu 30 cm weit!

  18. Och nee, das ist so unfair. Woher weiß Tom wie ich meine Tage verbringe. Ich ’schreibe‘ ja auch an einer so bedeutenden Doktorarbeit, dass ich gerade auf dem Sofa Pralinen gefuttert habe. Ha – ich bin eine Autorin erster Güte!!! *hohohohoho* (*selbstvergessenes, schauerliches Lachen einer vor Selbstüberschätzung strotzender Doktorandin)
    Nee, ehrlich mal, ich wünschte ich könnte mir meine Realität so zurecht biegen, dass ich keinerlei Zweifel an meinen Fähigkeiten hegen müsste. *seufz* Wenn ich diese Woche nicht noch 12 Seiten aus dem Ärmel schüttele, kann ich meine Stipendiumsverlängerung echt vergessen.

    Tom, ich hatte schon mal gefragt, hast du Tipps fürs Schreiben?

  19. …und die Leute, die über Wolfskin-Träger herziehen, jammern auch über die bösen Geländewagenfahrer, die ja nie aus der Stadt herauskommen, über Handybesitzer, die keine Börsenmakler, Bestatter oder Spitzenmanager sind und über Heimwerker, die sich für ihre 2 Regale pro Jahr Elektrowerkzeug von Makita kaufen. Oder sollten da jetzt _meine_ Vorurteile über’s Ziel hinausschiessen? 🙂

  20. @ Sascha:

    Werter Herr, es gibt eben auch Vorurteile, die zutreffen. Man nennt sie dann „Fakten“ 🙂

    Nur so eine Idee: Ich frage mal Jack Wolfskin, ob sie Lodenhosen und Filzjacken verkaufen würden.

    Beides sind Stoffe, die wasserabweisend und atmungsaktiv sind…

  21. @11: Hab leider jetzt erst Pause und Zeit zu antworten, aber die Kommentare von Roland und der ToD (17&18) bringen’s schön auf den Punkt. Der klassische Wolfskin-Kunde trägt bei Nieselregen eine Jacke, die ’ner 20.000er Wassersäule standhält, hat aber noch nie eine richtige Bergwanderung mitgemacht.

    @23 (ist ja auch der Sascha): Ersetze „jammern“ durch „spotten“ und ich stimme Dir zu … obwohl ich bei den Handybesitzern ein Auge zudrücken würde, weil ich ja auch eins habe ohne zu den drei genannten Berufsgruppen zu gehören. Es ist aber kein Ei-Fohn und keine Blechbeere!!!
    ;-P

  22. Hallo turtle,

    so tue er das. 😉 Aber dann bitte auch noch bei Landrover anfragen, ob sie in absehbarer Zeit ein Konkurrenzmodell zum Tata Nano auf den Markt bringen werden, im Preissegment bis 2000 EUR. Denn auch damit kommt man ja von a nach b. 🙂

  23. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wenn Lebenspartner miteinander in so krankhafte Konkurrenz treten. Wenn man jemanden liebt, müsste man sich doch über dessen Erfolg freuen. Ich für meinen Teil habe kein Problem damit, dass meine Angetraute einen höheren Bildungsabschluss hat als ich. Ich erzähle das auch immer allen, die nicht rechtzeitig weglaufen können, ganz stolz (also nicht unbedingt, mit der Betonung darauf, dass er höher ist als meiner, sondern mehr darauf, welcher Abschluss das genau ist *g*). Sie ist trotzdem von mir abhängig, denn ich und nur ich bin derjenige, der zu Hause das Gurkenglass aufmachen kann. Und so lange bin ich ein wichtiger Mann! Das reicht mir… 🙂

  24. die geschichte ist ja wohl nicht wahr, oder ? oder etwa doch ? ich fass es nicht…ein so oberflächliches weibsbild…kaum in worte zu fassen…tstststs….

    ach so, mein sohn hat einen wolfskin schulranzen…bin ich nun unten durch ? muß er damit berge erklimmen ? kostete übrigens weniger als mancher scout ranzen….hust!

  25. Wolfskin-Jackenträgerin … das sagt doch alles in einem Wort!

    Hm ja, ich hatte ja das Vergnügen, im Sommer recht viele Wolfsskin JackenträgerInnen zu Gesicht zu bekommen.

    Etwa 80% tragen die spazieren, ohne wirklch eine Verwendung dafür zu haben, die anderen dürften von den durchaus nicht schlechten Eigenschaften dieser Kleidung profitieren.

    Aber eigentlich ist die Kleidung mit der Tatze nur die Proll-Version der Angeber-Klamotten: Große Tatze = scheinbar genügend Kohle.

    Wer WIRKLICH und mit mit leichtem Understatement protzen will, der protzt mit Wellensteyn, da ist das Logo zwar gut sichtbar aber deutlich dezenter. Und man weiß unter Insidern, dass es auch recht gute Qualität und vor allem sehr teuer ist.

    Ich hatte das Vergnügen mal einen Entwurf für eine Bestickung von solchen Jacken für eine Tourismus-Organisation einer bekannten deutschen Nordseeinsel zu machen. Tolle Jacken, schweineteuer, winddicht, wasserdicht mit Druckbeaufschlagung, elfundachtzig Schichten, verschweißte Nähte dreiunddrölfzigfach abgedichtet etc., also was für Hardcore-Segler oder so. Darauf also eine Bestickung auf die Brust, die selbstverständlich sämtliche Dichtigkeitseigenschaften der Jacke ruiniert, da die Jacke dadurch eben an einigen Tausend Stellen durchlöchert wird.
    Ein Hinweis auf diese Tatsache wurde vom Kunden gnädig entgegengenommen und damit kommentiert, dass den Käufern dieser Jakce, die Dichtigkeit eigentlich gar nicht soooo wichtig sei, wichtiger sei das Label.

  26. Herrlich 😀
    Ich musste einfach grinsen bei der Schmach die seine Frau erfuhr noch. Soll sie glücklich werden mit ihrer Jacke und der kleinen Anzeige (weil sie ja soooooooooooo bescheiden ist).
    Schön das andere den Part des „nicht-vergessens“ von Herrn August Rindersahm übernahmen. 🙂

  27. [quote]Ich will auch etwas von dem Zeug, dass die Witwe genommen hat. Damit kann man sich offenbar einen eigene Realität erschaffen.[/quote]

    Nennt sich doppeltes X-Chromosom. Ist leider nciht käuflich zu erwerben, gibt´s nur ab Werk 😉

  28. Dann bin ich wohl einer derjenigen, die von den Eigenschaften dieser Klamotten profitieren.
    Auch wenn ich mit denen nicht in den Bergen rumkraxel.
    Radfahren im Regen, Campingtouren an die See etc. sollten reichen.

    Vorurteile sind doch was schönes, nicht.

  29. @ Roichi (33): Du bist zumindest nicht alleine. Die Jacken sind in letzter Zeit für meine Begriffe auch ein wenig zu teuer geworden. Aus Tradition (wäre dann meine dritte in knapp 20 Jahren) wollte ich eigentlich wieder eine Wolfskin-Jacke haben (zum Radfahren, Skifahren, Wandern), hatte aber aufgrund der Preisgestaltung in den letzten Jahren erstmal davon Abstand genommen. Meine Suche nach ähnlichen Jacken von anderen Firmen hat mich dann aber wieder davon kuriert. Entweder noch deutlich teurer oder von der Qualitätsanmutung her deutlich schlechter.

    Da meine letzte Jacke dann so langsam den Geist aufgab (nach über 10 Jahren), habe ich letzten Winter im WSV zugeschlagen, mit knapp 40% Preisnachlass war’s dann ok. Und wenn die jetzt wieder knapp 10 Jahre durchhält, ist der Preis IMO auch mehr als ok.

  30. Offensichtlich war die einzige, die den Mann nicht kannte seine eigene Ehefrau. Eigentlich traurig, dass er erst sterben musste damit sie endlich begreift, was er alles geleistet hat.

  31. Jetzt weiß ich wieder, warum ich keine Klamotten leiden kann, auf denen fremde Namen oder irgendwelche Bilder oder Zeichen drauf sind …

    Als nächstes wird sich die Dame bei den hochrangigen Leuten für ihr Erscheinen bei der Beerdigung ihres Mannes bedanken … persönlich versteht sich und unter dezenten Hinweisen auf ihre eigene Wichtigkeit … nebst Einladung zu diversen von ihr veranstalteten Veranstaltungen … bei Unwilligkeitsäußerungen der Besuchten mit deutlichem Hinweis auf das Gedenken an den Mann, der das sicher so gewollt haben möchte (trotz oder wegen seiner eigenen Unbedeutenheit … oder so) … gell …

  32. Aaalso – da hier so viel von Wolfskin die Rede ist, kann ich ja vielleicht mal die Frage anbringen, die mir bisher noch niemand beantworten konnte:
    Heißt es wolf-skin, also „Wolfshaut“, wie oben jemand vermutete

    oder heißt es vielleicht wolfs-kin, mithin Wolfs-Sippe“?

  33. Jacken mit Wellensteyn-Logo sind ja inzwischen schon genauso „peinlich“ – Wolfskin fand ich mal ganz gut (siehe Roichi – gute Eigenschaften der Ware), kaufe ich aber aus Prinzip nicht mehr seit deren Abmahnanwälte völlig unschuldigen DaWanda-Verkäuferinnen auf den Pelz gerückt sind. (Weil sie selbstgebasteltes mit _KATZENpfoten_logos verkauft haben…*DOH*)

  34. @Tom,
    toll in die Vollen gegriffen *g*
    Ich fragte mich nachgerade, ob du nicht noch ein Fläschchen „Rum des Mückenkundlers“ gebunkert und zu dieser Gelegenheit geköpft hattest.

  35. Die Wolfs-Skinner müssen wohl auch versucht haben, dem Gemeinschaftsprojekt „Eurobilltracker“ ihr Pfotenlogo wegzunehmen. Es fand sogar schon eine Ausschreibung mit Abstimmung für ein neues Logo statt.
    Man durfte es dann wohl doch behalten.

  36. @Idriel

    Mag sein, hab auch grad mal ein paar Angebote gegooglet. So richtig zum Angeben eignen sie sich nur noch bedingt, sind deutlich billiger geworden.

    Für die, die sie aber _wirklich brauchen_ können, ist das natürlich gut. Es gibt so 2-3 Jacken von denen, die ich wirklich gern hätte, da ich deren Eigenschaften aus eigener Anschauung kenne und schätzen würde (wenn man sie nicht kaputtstickt 😉 ).

  37. Ich hätte die Dame eher in einer christ oder Barbour Jacke oder -falls sportlich jung- in Belstaff gesehen, vielleicht auch noch woolrich, aber niemals in einer wolfskin Jacke, das hat jetzt mein Weltbild zerstört. 🙂

  38. @Kall
    der ist aber gerade sehr hip, weiß ich, seitdem ich hier Teenies mit solchen Dingern umlaufen sehe, also echt trendy die Tante. 😉

    Barbour Jacke und Burlington Socken, Lederstiefel, Jeans…damit eckt man im Norden bei den Fischköppen jedenfalls nicht an. 😉 Wenn man sich immer *original* kleiden müßte, dann wäre das da wohl Ostfriesennerz oder so, aber muss das sein?

  39. *wow*….das paßt wunderbar zu dem Auto. 🙂

    Danke für den link, da gibt es ja wunderbare Dinge! Da muss ich noch weiter stöbern… 🙂

  40. Im Jahr 2002 erwirkte Jack Wolfskin vor dem Oberlandesgericht Hamburg einen Beschluss, der es der Tageszeitung taz verbietet, Merchandising-Produkte aus dem Outdoor-Bereich mit der taz-Tatze zu bedrucken oder zu besticken. Das gilt selbst dann, wenn neben der Tatze der Schriftzug „die tageszeitung“ eine eindeutige Zuordnung erlaubt.[11] Die Zeitung hatte ihr Tatzen-Logo bereits 1979 von dem Designer Roland Matticzk entwickeln lassen und es seitdem regelmäßig eingesetzt, aber nicht markenrechtlich gesichert. 1982 hatte Jack Wolfskin eine Marke für seine ähnlich aussehende Tierpfote eintragen lassen. Im Juli 2006 unterlag die Tageszeitung erneut in einem Rechtsstreit über Badetücher mit Tatze und Schriftzug vor dem Landgericht Hamburg.

    2008 baute Jack Wolfskin am Rande des Naturschutzgebietes „Moore bei Buxtehude“ ein 30.000 qm großes Logistikzentrum in Neu Wulmstorf. Der zu bebauende Teil war Teil des Naturschutzgebietes gewesen und im Rahmen eines Straßenbauprojektes als Erweiterungsfläche des Gewerbegebietes umgewidmet worden. Während der Baumaßnahmen kam es mit sieben Eigentümern einer dort liegenden Kleingartenkolonie, die für den Bau einer Zufahrtsstraße enteignet werden sollten, zu Differenzen.[12][13]

    Seit 2009 lässt Jack Wolfskin auch Kleinstunternehmer kostenpflichtig abmahnen, die diverse Pfotenabdrücke wie z. B. Katzenpfoten als Schmuckelement auf ihren Produkten verwenden, auch wenn es sich nicht um Kleidung handelt.[11] Auch fünfgliedrige Tatzenabdrücke, wie jene der internationalen Bear Community, sind betroffen und ein niederländischer Kleiderversand hat den Vertrieb für Europa eingestellt.[14] Im Oktober 2009 wurde bekannt, dass das Unternehmen auch Hobbybastler dazu zwingen will, ihre Zustimmung zu Vertragsstrafen von bis zu 10.000 € bei einer Verletzung ihrer Markenrechte zu geben.[15][16][17] Das Firmenimage nahm durch die Abmahnaktionen Schaden.[18][19][20][21] Nach starken Reaktionen in den Medien erklärte der Geschäftsführer Manfred Hell wenige Tage später, dass das Unternehmen die ausgesprochenen Abmahnungen zurücknimmt und in Zukunft die betroffenen Kleinstunternehmer im Fall von Markenrechtsverletzungen durch Tatzen- und Pfotenlogos direkt kontaktieren werde, anstatt sie über Anwälte abmahnen zu lassen.[22][23]

    Im Rahmen der Social Media Week in Berlin wurde am 2. Februar 2010 zum ersten Mal der sog. Social Media Award „Oskr“ vergeben. Mit dieser neuen Auszeichnung sollen Kontrahenten der bekanntesten Social Media Kontroverse des Jahres sowie die dahinter stehende konstruktive Streitkultur bedacht werden.[24]

    Aus Wikipedia, Artikel Jack Wolfskin

  41. @36 sakasiru: Ich glaube nicht, dass sie es begriffen hat…

    Was Jack Wolfskin angeht: Ich brauch so´n Kram nich – meine Jacke ist von C&A (glaube ich) und hält mich auch bei -10 Grad noch schön warm, ist schön schwarz und ganz ohne blöde Werbung. Werbung auf Klamotten habe ich schon immer gehasst. Auf meinem Hut steht zwar Stetson drauf, aber ganz klein. Den habe ich mir gekauft, weil er wasserdicht und knautschbar ist, nicht weil Stetson dransteht…

  42. Jeder weiss doch, dass Tom Details an seinen Geschichten veraendert, damit man die Leute nicht gleich erkennt.
    Wahrscheinlich war es die Frau, die beerdigt wurde und Tom lacht sich scheckig ueber die „Typisch Frau, echte Tusse!“-Kommentare…

  43. Igitt, wie ich solche Leute hasse… Geltungssüchtig hoch 3 und nach denen kommt lange Zeit nichts, dann ein Foto von denen und noch viel später alle anderen 😉

    Aber so eine Person derart in einen Artikel zu verpacken, dass man sich bei fast jedem Satz kaputtlacht, schaffen nicht viele. Danke, Tom 🙂

  44. @50
    cowboy, flatcap oder Schirm- oder Wollmütze? Wasserdicht und knautschbar hat mich neugierig gemacht, sorry. 🙂

  45. Es gibt Leute, die sind wichtig.
    Und es gibt Leute welche glauben, sie wären wichtig.
    Letztere rauben einen in der Regel die Nerven.

  46. @ 53 smilla: ein brauner Fedora, ähnlich dem „Indiana Jones“-Modell (etwas flacher, schmalere Krempe, dünnes Hutband). Da ich öfter mal Ortstermine auch bei schlechtem Wetter habe, ist der Hut einfach viel praktischer als ein Regenschirm. Den kann man zusammenknautschen, in die Tasche stopfen, und wenn man ihn wieder rausholt, hat er die Form wieder, die er haben soll – nur wenn er naß ist, sollte man das nicht machen.

  47. Ich oute mich auch als leidenschaftlicher Filzhut-Träger.

    Erstens finde ich Regenschirme unhandlich gross, zweitens tut der Regenschirm nicht mein bescheidenes Haupt wärmen, drittens mag ich wegen meiner Hörbehinderung keine Kapuze.

    Die verzerrt mein Hören ziemlich, die Sicht schränkt sie auch ein… Lust, unvorbereitet einen Bestatter zu treffen habe ich also nicht.

  48. @anderer Stefan

    Chic! Ich hätte nicht gedacht, dass die Teile so praktisch sind. Wieder etwas dazugelernt. Danke! 🙂

  49. Ach Undertaker, jetzt hast Du aber mehrmals den mit Mühen erworbenen Dr.-Titel der Dame unterschlagen.
    Ich glaub, Du machst Dich lustig über diese für die heimische Tierwelt so wichtige Dame!

  50. Knaller!
    Ich bin leicht schockiert, aber auch bei mir war die erste Person vor Augen, das ebenfalls Deinen Erzählungen entspringene Nüsselschwein.
    Im „echten“ Leben kenne ich viele Menschen auch so ziemlich jeder Riege die es so gibt, aber sowas hatte ich auc noch nicht dazwischen :p
    Da wünscht man doch einem Wildfremden Menschen glatt die Pest ans Bein :))

    Aber ich gehe einfach davon aus, dass ER ein erfülltes und Glückliches Leben hatte, dann kann Sie mir egal sein …

    Was habt Ihr gegen Wolfskin?
    Für mich sind Wolfskin schon lange einfach nur echt Warme Klamotten für Stadtmenschen die sich ab und zu, an der frischen Luft bewegen… 🙂

    Vor ein paar Jahren waren es die Ledermäntel, dann die Fetten Daunenjacken und jetzt ist es Wolfskin …
    Der Trend bringt immer irgendwas nach vorne und einige Dinge davon sind sogar Qualitativ ganz brauchbar !

    PS: Ich bin soooo glücklich seit ich Makita statt „Baumarktschrott“ habe ……… :))
    Achja … Zu den „Geländewagen“ … Zeig mir ein Stadtauto mit mehr als 1,6 t Anhängelast… da bleibt einem nix anderes 🙂

  51. @kall
    hm, ich hatte nun einen Anhänger mit 1-2 Pferdchen drin vor Augen.

    Tonne->Pferderarsch->viele Tonnen->ganzes Pferd bzw 2->hinter Auto->Viehanhänger mit Pferdchen….alles logo, oder¿

  52. @anonym (ein eindeutiger Nick wär besser)
    Ich hab ja auch nicht behauptet, dass es niemanden gäbe, der einen Geländewagen mit 1,6t Anhängelast brauche könnte. Es gibt aber eben doch sehr viele (und ich behaupte mal, das sind die meisten), die ihn eben NICHT bräuchten, weder, was die Zugkraft noch was das Vermögen in unwegsamen Gelände voranzukommen betrifft. DIESE Leute halten sich einfach ein Auto mit ziemlich heftigem Spritverbrauch und (oft) ungünstigem Fahrverhalten im Normalbetrieb, das bei Fußgängerunfällen ausgesprochen agressiv ist, mit dessen speziellen Qualitäten sie objektiv nicht wirklich etwas anfangen können.
    Es mag aber sein, dass manche Menschen diese Fahrzeuge einfach ästhetisch sehr ansprechend finden, und das ist durchaus ein zwar nicht völlig vernünftiger aber immerhin einsehbarer Grund, sich ein solches anzuschaffen. Das dürfen sie auch gern tun, aber als Alltagsfahrzeug macht das für diese Nutzer eben nicht sehr viel Sinn.

  53. @kall
    ich war das, nur viel zu schnell unterwegs, wie immer donnerstags- sorry!!!

    Ein Geländewagen ist völlig unnütz, das sehe ich genauso. Für einen Pferdeanhänger hintendran oder einen Wohnwagen braucht man sowas nicht. Andere Ideen weshalb man meinen würde, sowas zu brauchen, fallen mir nicht ein. Und wenn die Leute hier mit einem Hummer durch die Gegend fahren, dann sicher nicht, weil man ihn braucht.

    Vielleicht fühlen sich Menschen evtl aber auch sicherer in solchen Autos, weil sie nicht fahren können und sonst sich eine Phobie bemerkbar macht. Wenn man mehrere Kameras innen braucht, um z.B. einen Q7 einzuparken, dann ist irgendwas nicht ok.

    Ich habe mal einen älteren Herrn angeraunzt, weil ich dachte, der würde mich mit meinem kleinen Sportwagen plätten, da hat er mir stolz seine vielen Kameras gezeigt. Ich hätte gar nicht den Bock darauf, soviel Zeit hätte ich nicht, für diese Kurverei in und aus Parklücken. Und ja Bieper hat meiner auch, aber doch keine Kameras, himmelherrje!

    Wobei ich wieder gut finde, dass er sie hat, weil ich sonst nicht mehr wäre und andere auch nicht. Aber wie weit ist man gekommen, wenn man sich so ausstatten muss, um simpel von A nach B zu kommen?

    Meine Oma würde sagen: waar ben je mee bezig?

  54. @Smilla
    So ähnlich sehe ich das auch.
    Wobei ich gern zugebe, dass ich durchaus ein kleines Faible für unnütze aber schöne Autos habe, aber eben nicht für den „Normalbetrieb“.
    Mit dem Roadster im Sommer durch den Odenwald gondeln oder hin und wieder einem Aero die Sporen geben, fänd ich schon sehr nett.
    Aber mit dem Cayenne zum Aldi auf den Behindertenparkplatz, weil der groß genug ist? Ich weiß nicht …

  55. Eigentlich wollte ich nur mal antesten wie weit diese Diskussion im BESTATTER Weblog so getrieben wird…
    Ect Spannend wie weit man doch vom Thema abkommt, mit dem Blogeintrag hat es ja so ca nüscht gemein 🙂

    Autos kauft halt nicht jeder nach Sinnhaftigkeit…
    Aber wenn ich für mein Brennholz 5 mal fahren muss und immer aufpassen muss, dass ich auf nem Feldweg nicht hängen bleibe, dann finde ich einen SUV toll.
    Von Geländewagen schreibt ja eigentlich niemand hier.
    Ein Porsche , X5, Tuareg oder sonstwas sind keine Geländewagen 🙂

    *klugscheissmodeon*
    Achja Sinn kann man nicht machen! Etwas kann Sinn haben 🙂 * Klugscheissmodeoff*

    Hatte ich erwähnt dass ich wärend ich den Blogpost gelesen haben, dauernd an das Rüsselschwein gedacht habe? :p

  56. @unwichtig
    Dann hast Du aber scheinbar noch nicht viele andere Stories mit dem Rüsselschwein gelesen, in DAS Schema passt die Püffkes-Rindersahm nun wirklich nicht. 😉

    Und was die Diskussionen weit ab vom Thema anbetrifft, da gäb’s noch ein paar andere Threads, wogegen diese Diskussion aber sowas von harmlos ist. Ich find das persönlich auch ganz amüsant.

  57. Ihr wisst einfach nicht, was gutes Werkzeug ist…
    Also wenn schon wirklich hochpreisige, hochqualitative Ware anpreisen, dann doch bitte von Fein oder Festo!
    Ich hab so Zeug schon repariert und ich versichere euch: Makita ist jetzt nicht grad der Mercedes unter den Elektrowerkzeugen.

  58. Hallo Anita,
    wieso ist Makita nicht „der Mercedes“? Mercedes steht doch auch – genau wie Makita – für ein gewisses Qualitätsimage und wird dem in letzter Zeit immer seltener gerecht. Von daher passt es doch wieder, oder? 🙂

  59. Ja, ich sag´nur Katzencontent. 🙂

    Das es ein *tease me* Kommentar war, dachte ich mir schon, aber ich habe trotzdem gerne gerätselt, für was man 1,6t in der Stadt braucht. Schade. Für Trolle, auch die klugscheißenden, hat Tom was Schönes geschrieben, lies das mal durch…

    Kall, Dein Autogeschmack gefällt mir. 🙂

    @Sascha
    ich fürchte, die blau-weißen ziehen bald nach, wenn die nur noch in Fernost bauen. Oder woran liegt´s? Die Sterne rosten ziemlich heftig, habe ich aus dem Bekanntenkreis mitbekommen…

  60. @Anita
    Fein ist natürlich sehr fein 😉
    Und Hilti ist auf allen Baustellen so beliebt, dass es zig Tricks gibt einen von der seinen zu trennen, wie ich leider schon schmerzhaft erfahren musste.

    Aber mit diesen auch von mir sehr geschätzten Maschinen ist es wie mit vielen anderen Dingen auch: Man muss überlegen, ob sie einem im wahrsten Sinne des Wortes den Preis wert sind.

    Als ich stundenlang über Kopf geschraubt hab, war ich froh, einen Fein-Schrauber in der Hand zu haben, leicht, wunderbar genau zu dosierendes Drehmoment, auch nach Stunden nur lauwarm, und nicht die blöde Ersatzmaschine von Bosch, mit der man jede 5 Schraube verwürgt hat, und die nach 30 Minuten knallheiß war.

    Aber für die 10 Schrauben, die ich jetzt im Jahr reindrehen muss, tut es jedes x-beliebige Teil aus dem Baumarkt oder notfalls auch vom Discounter.

    Und wenn ich irgendwann in die seltene Verlegenheit kommen sollte in _wirklich_ hartem Beton 3 tiefe Löcher bohren zu müssen, leih ich mir eine Hilti (notfalls auch im Profibaumarkt). Und sollte ich es aus irgendeinem Grund absehen können, dass ich mal 100 von denen bohren müsste, _dann_ kaufe ich mir eine.

    Und wenn ich soviel Geld hab, dass ich wirklich nicht mehr weiß, was ich damit machen soll, dann kauf ich mir alle Hiltis und stelle sie der Größe nach geordnet in einem Glasschrak auf und sehe sie mir jeden Morgen an und denke bei mir „was für wunderbare Maschinen“ 😉

    Denn ich finde GUTES Handwerkszeug WIRKLICH toll.

  61. @Kall

    Hab ne Hilti. *Protz*
    Akkuschrauber mit Schlagfunktion.
    Ist besonders bei nicht ganz so massiven Wänden ganz praktisch. Da zerhaut der Borhammer gelegentlich etwas zu viel.
    Bosch sollte für den Heimgebrauch völlig reichen.

    Gutes Werkzeug und gute Klamotten sind nunmal was feines, und dann kann man auch schonmal etwas mehr ausgeben. Und ob das nun gerade Trend ist, ist mir doch egal. Hab auch noch eine Jacke von Mascot. Und das ist ja nun wirklich nicht Trend.
    Übrigens finde ich die Diskussion auch sehr interessant.

  62. Der hat halt im Verborgenen gewirkt.
    Und komischerweise war er auch echt anerkannt.
    Nur sein holdes Eheweib wusste nix von ihm.
    Schon eigenartig!

  63. @turtle
    Ist doch völlig ok. Swarovski auf den Bosch-Schrauber, Diamanten auf die Makita und bei Fein bekommst Du ein Bohrfutter aus Platin dazu 😉

  64. Nee, nix da- Briefmarkensammlung..ich bin immer abgeschleppt worden, indem sie mir irgendwas untergejubelt haben, Kekse (ja, die Kekse..), Tropfen (auch welche, von denen man spitz werden soll) und so ein Zeugs. Gemerkt habe ich es immer, wenn ich von ´nem Kerl gefragt wurde, ob ich schon was merke…-gewirkt hat es nämlich -dem Himmel sei Dank- selten. Nur die komisch geformten Zigaretten, die haben mich ziemlich enthemmt-gut, dass es da noch keine Handys mit Kamera gab. 🙂 *damals*, gelle 😉

  65. „Elefant auf der Terrasse“

    gut, wir hatten nur einen im Garten der unsere Äpfel aufgefressen hat und meiner Mum ihr Gemüsebeet zertrampelt hat.

    dafür bekamen wir vom Zoo freikarten.

    bis auf die Terasse isser nich gekommen, war ihm wohl zu weit weg vom Futter

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