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Knöllchen am Bestattungswagen

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Aufregung in Thüringen! Da hat doch tatsächlich ein übereifriger Ordnungswächter einem Bestattungswagen, der gerade zur Abholung eines Verstorbenen bereit stand, einen Strafzettel verpasst.

Nun ja…
Sowas ist natürlich doof und so etwas machen die Leute vom Ordnungsamt normalerweise nicht. Zwar haben Bestattungsfahrzeuge keine Sonderrechte, aber allgemein respektiert man doch, daß sie nicht zum Spaß oder aus Bequemlichkeit mal in zweiter Reihe stehen oder auf einem Gehweg abgestellt werden.

Aber so etwas passiert immer mal wieder, das ist weder eine Sensation, noch großartig pietätlos, sondern einfach nur unnötig.

„Diese Schärfe der Ordnungshüter stieß bei den Ratsmitgliedern und Ortsteilbürgermeister auf Empörung. Man wahr fassungslos.“

„(Man) habe dem betroffenen Bestattungsunternehmen empfohlen, eine Außnahmegenehmigung zu beantragen, so wie sie beispielsweise Pflegedienste und Baufahrzeuge nutzten, um unter anderem im eingeschränkten Halteverbot zu stehen oder auf Parkplätzen keine Gebühr zu bezahlen. Das ist natürlich nicht für umsonst.“

gefunden von Maik

Peter Wilhelm 26. Juni 2012


15 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Bei aller Empörung solltest du Zeitungsberichte doch vor dem Zitieren nochmal Korrekturlesen, da das Pisa-Syndrom selbst vor Zeitungsredaktionen nicht Halt macht.

    wahr -> war

  2. Ging nicht vor einiger Zeit irgendein Hilfsscheriff durch die Presse der sogar gelandete Rettungshubschrauber wegen Parkens auf dem Gehweg anzeigte?
    Und die Sache mit der Ausnahmegenehmigung stellt für mich „freiwilliges Knöllchenvorauszahlen“ = Abzocke von Gewerbetreibenden dar. Warum stehen denn Handwerker, Paketdienste, Bestatter, Retter usw. gelegentlich so unmöglich da? Rischtisch, weil man weder seinen ganzen Krempel kilometerweit schleppen kann (bezahlt nämlich keiner), noch kann man bei Renovierungen den Müll auf der Straße/Gehweg lagern, dann gibt`s auch Ärger mit dem (Un-)Ordnungsamt. Und, wie im verlinkten Artikel geschrieben steht, die Ordnungsämtler noch nicht mal richtig hingucken um welche Fahrzeuge es sich handelt, bzw. ihre Knöllchenquote erfüllen müssen. Kotz.
    B. A.

  3. Wie doof kann man eigentlich sein?
    Tom hat doch die zwei blöden Fehler ganz offensichtlich absichtlich zitiert.
    Mann, Mann, Mann…

  4. also, ob das Ganze „für umsonst“ ist, steht auf einem anderen Blatt, sicherlich ist es nicht kostenlos 😉
    #kleine getrocknete Früchte ausscheiden ENDE#
    ob das sich rechnet: alle Jubeljahre ein Knöllchen oder jedes Jahr die Ausnahmegenehmigungs-Gebühr?

  5. Rischtisch, hajo.
    DAS ist es nämlich was mich so aufregt: Der blöde Handwerker bezahlt seine Knöllchen quasi freiwillig im Voraus, und irgendwelche Honoratioren (z. Bsp. von der Industrie-und Handelskammer) lassen sich für diese Superlösung feiern. Hat mich bei mir zuhause ruckzuck auf´n Baum gebracht. Wenn ich schon zwangsweise Mitglied sein muß als Handwerker und zwangsweise Beiträge zahlen muß will ich dafür etwas sehen daß mir Vorteile verschafft und nicht irgendwelche Sesselpupser alimentieren bzw. Gemeindekassen mit meinem mühsam verdienten Geld füllen. -Wut aus-
    B. A.

  6. @Oliver: Zitate müssen so wiedergegeben werden wie sie gefunden wurden, d.h. mit allen Rechtschreibfehlern und Formulierungsschwächen.

  7. Ich wundere mich immer wieder, auf was einige Menschen besonders achten und sich aufregen.
    Aufregen sollte man sich darüber, daß man ein Knöllchen an einen Betattungwagen heftet. ob Auß – oder Ausnahme – ist doch eigentlich sch…. egal.
    LG Irmi

  8. Steilvorlage – dann wird halt bei vielen Nachkommen auf der Rechnung stehen: „Kosten für Ausnahmegenehmigung Bestattungsfahrzeug – 250€“

    Oder bei Anruf zur Abholung muss erst bei der Stadt eine entsprechende Ausnahmegenemigung beantragt, bearbeitet, gestempelt, durch diverse Ablagekörbe verschoben und schließlich kostenpflichtig (Überweisung!) per Post zugestellt werden.
    Den Angehörigen werden für die Wartezeit ein paar Duftbäumchen spendiert .. :-\

  9. [quote]Ging nicht vor einiger Zeit irgendein Hilfsscheriff durch die Presse der sogar gelandete Rettungshubschrauber wegen Parkens auf dem Gehweg anzeigte?[/quote]

    Auf ner Autobahn. 🙂

    [url=http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,579622,00.html]Da. Trauriger alter Mann.[/url]

  10. Ich verstehe, dass es ärgerlich ist, ein Knöllchen zu bekommen, wenn man gerade einen Verstorbenen holt.

    Ärgerlich für die anderen Verkehrsteilnehmer ist jedoch auch, wenn der Bestattungswagen mit Warnblinker in zweiter Reihe parkt – für cira 20 Minuten ! – und sich die beiden Bestattungsmitarbeiter schnell ein Eis holen.

    So heute erlebt.

  11. Nächstes Mal mach ich ein Foto.

    Cool war die Pose, wie der eine – nach Holen des Eises – lässig auf der Motorhaube saß, fast lag – mit Eis in der Hand. Und der andere im Schatten eines Baumes cool daneben stand…

    Sicher auch nicht im Sinne ihres Chefs…

  12. @ Daniel + TOM.
    Warum muß ich jetzt ganz aktuell an „Leichenschmaus“ denken? Hihi, diese „Bluesbrothers“ hätte ich auch gerne gesehen.
    🙂 B. A.

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