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Kotau und Haare ab

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Nee, mal ganz ehrlich, ich hatte mit Ebay schon meinen geregelten Ärger, auch mit Google und Amazon. Grund war immer, daß man irgendwie in eine automatische Überprüfung gerät und die einen für jemand Böses halten.
Hammerhart: Seit Jahren bei Amazon gesperrt, weil meine Frau und ich mal mit zwei Accounts aber der selben Kontonummer dort angemeldet waren und -ohne davon zu wissen- beide am selben Tag das selbe Buch bestellt hatten, jeweils um dem anderen eine Freude zu machen.
Das hielt Amazon für einen Betrugsversuch und ist seit 2006 der Meinung, wir hätten uns da ein Buch erschleichen wollen oder so. Ist mir alles zu hoch. Ich bestelle also nicht bei Amazon, gehe lieber hier in die Buchhandlung und bitte ggfs. einen Freund, mir die Sachen dort zu bestellen.

Bei Ebay hat so ein Hampelmann ein Handy von mir ersteigert, überwies dann aber kein Geld. Auf Nachfrage kam dann die Antwort: „Ey, Konsole is auch kaputt gegang, is mir jetzt wichtiger, brauch ersma PSII. kanns Handy wieder einstellen nehm ich nicht.“
Ihm war also der Ankauf eines Playstation wichtiger, nun gut…
Eine Bewertung habe ich mir verkniffen, er hat mir aber eine reingewürgt und zwar das eine Wort „schlecht!“.
Ja, da kannste dann bei Ebay, trotzt 500+ guter Bewertungen ratzfatz gesperrt werden. Noch nie Ärger gehabt, noch nie irgendwas Negatives gemacht und dann schreibt so ein kleiner Pi**er „schlecht!“ und Du bist für ein Jahr draußen!

Bei Google ist das genau so toll. Ihr habt Recht, das Schlimmste sind diese nichtssagenden Automatenmails, bei denen man Dich als Nutzer (der denen ja eigentlich die Kohle bringt!) einfach ohne jeden konkreten Input im Regen stehen lässt.
„Hey, Du warst böse. Mach irgendwas! Entmanne Dich, entleibe Dich, verbrenne Deine Haare, vielleicht ist was dabei, was uns als Kotau gefällt.“

Aber: Bis jetzt ist es mir immer irgendwie gelungen einen echten Menschen ans Rohr zu kriegen. Einen Menschen, der seine Mails mit seinem Namen unterschreibt und konkret was äußert.
Darauf hoffe ich auch jetzt.

Nur, es kann doch nicht sein, daß meine Leser und ich uns jetzt auf die Suche nach möglicherweise anstößigen Worten begeben. Hallo? Das hier ist das Bestatterweblog und nicht das XXX-Zensur-Rotlicht-Board.
Hier geht es nicht um 6uelle Praktiken, hier gibt es nix P*rn*graphisches zu sehen oder zu lesen.
Wenn hier mal das Wort P|mmel vor kommt oder Mu$chi, dann ist damit immer irgendwas vollkommen anderes umschrieben oder eine richtige Katze gemeint.
Es kann ja nicht sein, daß ein amerikanischer Konzern, dessen Wertvorstellungen eventuell auch amerikanisch prüde geprägt sind, hier einen Maulkorb auferlegt, dessen Maschenweite der Nutzer gewissermaßen auch noch selbst einzustellen hat.

Ich meine, bei über 6.000 Artikeln kann immer mal eine Formulierung dabei sein, die evtl. ganz eklatant gegen irgendwelche Richtlinien verstößt. Aber dann muß doch derjenige, der sich daran stößt, deutlich sagen, was ihm nicht passt.
DAS IST DOCH DAS MINDESTE IM UMGANG UNTER ERWACHSENEN MENSCHEN.

Peter Wilhelm 22. Juli 2014


43 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Erstens: Ruhig Blut! Du sollt Dich doch schonen !!!11elf

    Zweitens: Schön dass Du wieder da bist.

    Drittens und TT:
    Im letzten Satz liegt der Nagel begraben – ähm – triffst du den Hund auf den Kopf.. oder so..
    Heute arbeiten nur noch Skripte, keine Menschen mehr..

    Ich drück Dir Erfolg und wünsch Dir die Daumen..

  2. Och es gibt noch viel mehr böse Wörter, hast du schon mal ein amerikanisches Onlinespiel mit ganz rigide eingestellten Schimpfwortfilter gespielt? War spannend, was da alles an normalen deutschen Wörtern und Abkürzungen alles rausgeschmissen wurde … (und hab dadurch auch einige englische Vulgärausdrücke überhaupt erst gelernt :))

    Ist ja nix gegen zu sagen, daß erstmal eine automatische Prüfung schaut, wo etwas problematisch sein kann – um alles sofort von Menschen prüfen zu lassen, ist es einfach zu viel.
    Aber Menschen sollten die Widersprüche prüfen und auch sagen können, warum und was genau der Prüfbot gefunden hat.

    Ich drücke dir die Daumen, daß du an so jemanden gerätst, und du herausfindest, was jetzt das neue böse Wort bei dir ist.

  3. Eben… ruhig bleiben… und erst mal gesund werden….
    Ich verstehe gut, dass du dich aufregst, aber deine Gesundheit ist (uns) echt wichtiger!

  4. Hm..mir fehlt da persönlich fehlt in der Auflistung ja noch die Telekom. 🙂 Mein Lieblingsladen, wo ich ständig diese automatisierten Briefe bekam, da konnte ich schreiben, was ich wollte. Das erste richtige Schreiben- nein, es folgte zuerst ein sofortiger Anruf!- der kam pronto, als sie die Nachricht erhielten, dass die Sache nun vor Gericht geht.

    Da lohnt sich die Aufregung wegen google nicht, das ist jetzt nicht gut.

  5. Hallo Tom

    Du hast doch ein iPhone, oder? Das ist das genau gleiche mit den Bewertungen im App Store. Da kann dir jeder Entwickler deine ganze Sammlung Nastücher vollweinen… :-/

    Gruäss,
    Martin

  6. Das ist wirklich sehr ärgerlich, und nimmt leider immer mehr überhand. Der einzige Trost: Du bist nicht allein! Deshalb bitte nicht zu viel aufregen und erst mal wieder gesund werden.
    Ich kann mich erinnern, dass sich mal ein Filter über Prei$hits aufgeregt hat…

  7. Erst wenn der letzte Laden um die Ecke geschlossen wurde, werden wir merken, dass man sich nicht darauf verlassen kann, dass der Onlineshop wirklich Essen liefert.

  8. Darum meide ich ebay, amazon und google (die Datenkrake kotzbuch sowieso). Alles, was ich dort vor vielen Jahren angestellt habe, kriege ich auch woanders, vieles weiterhin im Netz. Komfortverlust: null. Aber absolut keinen Ärger mehr im Netz, mit Händlern oder mit Maulkörben.

    Blöd, dass Google für dich wichtig ist. Haben die vielleicht einen Support-Chat? Wenn nicht hier, dann in den USA? Da könnte man relativ schnell was regeln. Die Menschen am anderen Ende der Tastenleitung sind erfreulich vernünftig und verständnisvoll, jedenfalls bei ebay und anderen US-Firmen, mit denen ich mal zu tun hatte. Man sollte da nicht von hiesigen Callcenter-Verhältnissen oder dummen Programmroutinen ausgehen 🙂

    • Ich würde ebay gerne meiden, aber es gibt m.E. eben leider keine wirkliche Alternative. Deswegen lebe ich trotz allem lieber mit den Mängeln im System ebay als auf die Möglichkeiten zu verzichten…

  9. Na, dem Moloch ist doch das Einzelschicksal egal. Geschielt wird nach Rendite und Gewinn. Menschen kennt dieses System nicht mehr. Nicht im Haus und nicht als Kunde. Und wenn Kunde 12312451 nicht so will, wie das Großunternehmen, so ist dieser unwichtig und wird eliminiert. Punkt.

  10. Es ist schon wichtig, dass Du Dich beschwerst. Denn wenn vermehrt Beschwerden kommen, dann reagiert auch ein Moloch.

    Eine kleine Mücke kann manchmal einen großen Hintern bewegen.

  11. Ich kann den Bestatterweblog immer noch aufrufen. „Gesperrt“ scheint er also nicht zu sein.

    Was macht Adsense eigentlich und warum ist es so wichtig? Nur mal so gefragt, um die ganze Aufregung darüber zu verstehen…

    Weiterhin gute Besserung, übrigens!

  12. Ja, das mit den Menschen ist bei diesen Konzernen so ne Sache… Meine Mutter hat mal früher eine -toffline Mail gehabt, dann aber nicht mehr; wollte dies bei ebay ändern. Aber egal, was man eingab (sogar Buchstabensalat mit einem @ drin) es hieß „Email gibts schon“.
    Habe diesen Sachverhalt ebay geschrieben, mit der Bitte um Korrektur des Prüfverfahrens.
    Antwort: „Um Ihre E-Mail-Adresse zu ändern, klicken Sie und geben Ihre neue E-Mail ein“
    Setzen, 6. Frage nicht gelesen.

    • Genau. Finde ich nicht korrekt und ist es auch nicht, da kann man noch so viel drüber diskutieren.

    • Ist jetzt nicht wert, ein Faß aufzumachen, aber wo du’s schon angestochen hast, gib mir doch mal ein kühles Helles…

      muselmanisch oder nicht ist da tatsächlich nicht relevant und auch eher Vermutung als Fakt (wie viele christliche Leser gibts hier? Also, die glauben, was ihre Kirche ihnen sagt?)… und die soziale Einordnung wird hinreichend deutlich durch die nachfolgende Aussage des (eben nicht) Kunden.

      Aber, wie gesagt: dafür Steine schmeißen? Hat er Jehova gesagt? Trägst du einen Bart? 😀

      • Naja, wenn ich mich nicht ganz täusche, gibt’s da irgendwie im Pressekodex so’ne Ziffer, die besagt, man soll so’ne Info nicht nennen, wenn sie mit der Sache gar nichts zu tun hat, wie hier.

        Und wenn es ohnehin eher eine Vermutung als ein Fakt ist, was soll diese Vermutung?

        • Wenn Du genau weisst, was im Pressekodex wo steht und wer da gegen was verstoßen hat, dann melde Dich doch noch mal. Bis jetzt weisst Du nichts, hast keine Ahnung und meinst nur irgendwas, falls Du dich nicht gerade täuschst.

          • Liebe Jutta, hiermit liefere ich nach: Ziffer 12, Richtlinie 12.1:

            In der Berichterstattung über Straftaten wird die Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten nur dann erwähnt, wenn für das Verständnis des berichteten Vorgangs ein begründbarer Sachbezug besteht.

            Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte.

            von http://www.presserat.info/inhalt/der-pressekodex/pressekodex/richtlinien-zu-ziffer-12.html

            Ok, bezieht sich auf Straftaten, ist aber hierauf übertragbar, besonders, wenn man sich den letzten Satz der Richtlinie anguckt.

            Auch ganz unabhängig davon, was im Pressekodex steht, findest du, dass die Information dem Leser irgendeinen Mehrwert bringt? Oder ob sie nicht nur Vorurteile schürt?

  13. Das Problem ist, dass da so Suchprogramme drüberlaufen, die nach – ich sage mal „Reizwörtern“ suchen. Kann dann völlig aus dem Zusammenhang sein, oder vielleich der Name eine Kommentators, oder sonst irgendein Mist, den du nie findest. Ich bin mir nichtmal sicher, ob jemand bei Google die Stelle aufdeuten könnte oder ob deren Suchprogramm nicht einfach nur „x anstößige Begriffe“ vermeldet. Viel Spaß dann beim suchen 🙁
    Ich hoffe deine Bitte um Aufklärung findet Gehör.

    • Uh, und warum muss mein Kommentar jetzt erst noch freigeschaltet werden? Machst du das jetzt bei allen so oder hab ich was schlimmes geschrieben?

  14. Ich kenne dieses Sextheater nur leider zu gut. In meinem Blog kamen die unsäglichen Wörter „Strumpfhose“ und „Regenmantel“ vor. Und eines Tages begann das Theater, so dass mittlerweile so ziemlich jeder Fetischbegeisterte, der sich für diese Dinge interessiert, meine Seite schon einmal gesehen haben muss. :-/

  15. Es geht hier nicht um einen Umgang unter Menschen. In diesem Punkt musst Du Dein Weltbild leider korrigieren – denn: Für Google bist Du nur ein Staubkorn – und kein gleichwertiger Partner. Das ist nunmal Fakt – und daran wird sich auch nichts ändern.

    Wie soll es auch anders laufen? Google könnte gar nicht genug Personal einstellen um solche Sachen zu bearbeiten. Insofern muss der gesamte Vorgang vollständig automatisiert ablaufen.

    Dafür dass es keine genauen Hinweise mehr gibt kannst Du Dich bei den diversen CEOs und Pornobloggern bedanken: Würde Google nämlich den genauen Hinweis geben, dann würde versucht den Testautomatismus von Google wieder aufs Kreuz zu legen.

    Insofern: Dein Weltbild passt leider nicht zur aktuellen Realität – und auch wenn es bitter, enttäuschend und ärgerlich für Dich sein mag: Du solltest Dich damit abfinden und schauen wie man sich mit dieser Realität anfreundet.

  16. Mein allerliebster Moral- und Sittenwächter! Muss man das noch extra erwähnen? tzzz… Ich kenne kaum eine Firma die so gewissenhaft ist…. und so fleißig…. (im Datensammeln, -speichern und -nutzen). Vor-BILD-lich sag ich da nur. Google+ mit Sternchen. 🙂

  17. Was ist denn gegen Muschi einzuwenden? Sogar der Stoiber nennt seine Frau so, das ist ein ehrbarer bayrischer Frauenname.

  18. Wie jetzt, Katoy, kathoey, katoi, oder wirklich der kotau, wo ein armer Leut‘ der als „Bückling“ sein bischen Hirn in den Dreck wirft um dem Gegenüber seine (vielleicht nicht mal freiwillig gespielte) Unterwürfigkeit zu bezeugen. 😉

    Ich glaub ich geh jetzt kotezn. 😉

  19. Willkommen in der schönen neuen familienfreundlichen Welt, wo gerne mal Leute abgeschlachtet werden, wo man gerne mal Blutströme sehen kann, die den Herrn der Ringe neu definieren würden – aber wo eine blanke Frauenbrust sofort die „Kinderschützer“ auf den Plan rufen.

    Willkommen in der schönen neuen Welt, wo die Elite hingeht und „die beste Verhütung ist kein Sex“ propagiert und die eigene Tochter dann, wenn sie schwanger wird, mit den Worten „die wollten sowieso heiraten“ mit 17 verheiratet.

    Google will sich vor diesen Idioten nur absichern. Die bekommen so dermaßen viele Anfragen, dass die das gar nicht anders handhaben können, sonst müssten die noch 20.000 Leute einstellen, die *nur* die Beantwortung der Beschwerdebriefe abhandelt. Denen ist auch ein Adsense-Teilnehmer mehr oder weniger hupe.

    Die sperren erstmal. Und wenn derjenige dann der Ansicht ist, zu Unrecht gesperrt zu werden, dann kann man ja mal nach ein paar Versuchen seinerseits, das doch mal aufzuklären, gucken, ob er zu Unrecht gesperrt wurde.

    Das wird erst eskaliert, wenn sich der Beschwerdeführer massivst auf die Hinterbeine stellt.

    Und Tom? Tohooooom? *Bratpfanne hinterm Rücken versteckt* du sollst dich doch noch schonen oder? ODER?

  20. Naja das Video von Sandy die den Kaffee bringt war schon sehr erotisch. So fangen viele Filme die den „Büroalltag“ nachstellen auch an.

  21. Leider handelt es sich offenbar nicht um erwachsene Menschen, sondern um Computerprogramme, mit denen ein normales klärendes Gespräch nicht möglich ist. Software ist nicht kompromißfähig, kennt kein vielleicht, kein grau, kein 0,5. Klar, ich bin auch von diesen Kisten abhängig (offensichtlich), trotzdem muss mir ja nicht alles gefallen. Gilt ja auch für Autos, Atomkraft, Supermarktnahrung oder Billigkleidung aus der dritten Welt. Nur: Wie weit komme ich, wenn ich auf all das verzichte? Wenn Tom keine Einnahmen für den Blog mehr kriegt, dann gibts irgendwann keinen Blog mehr. (Wo war gleich die Kaffeekasse?)

  22. DAS IST DOCH DAS MINDESTE IM UMGANG UNTER ERWACHSENEN MENSCHEN.

    Wie Du schon richtig schreibst – unter Menschen. Das, was Du gerade pflegst, ist aber kein Umgang unter Menschen. Das ist der Punkt.

    Ich weiß nicht, wie Du das ändern kannst. Ich hoffe, es gelingt Dir alsbald. Wobei – eigentlich hast Du Dich noch zu schonen, oder?

  23. @TOM
    Gut, für Dich ist das Google-Programm wichtig. Akzeptiert. Aber für den Fall, dass die Alm-Öhis aus Übersee und ihre doofen Rechner nicht mit sich reden lassen: rede mit uns, Deinen Lesern. Die paar cent pro Nase, die die Suchmaschine ausspuckt, sind sicher auch mit Leserbeiträgen zu finanzieren. Auch wenn die Umstellung sicher nicht einfach ist: Als Plan B für den Notfall wäre das vielleicht bedenkenswert.

    Vielleicht tut es ein zweistufiges System? Weiterhn kostenlose Artikel, damit potenzielle neue Leser nicht abgeschreckt kriegen und ein Premium-Bereich, den man abonnieren kann, wenn man auf den Geschmack gekommen ist? Es ist alles andere als unethisch, für kreative Arbeit Geld zu verlangen. Macht man auch an der Theaterkasse, im Buchladen, im Musikladen und am Zeitungskiosk. Wer gerne liest, weiß gute Texte zu schätzen.

    • Wenn es so einfach wäre.
      Zum einen geht es nicht um ein paar Cent. Ich weiß, Du meintest „pro Nase“.
      Der Betrieb des Weblogs geschieht ja einerseits, weil ich mich ausdrücken möchte, weil ich es rauslassen möchte, andererseits gebe ich mir mühe, mich gut auszudrücken und auch viel rauszulassen.
      Das kostet Zeit, Mühe usw. Dafür ist eine gewisse Rückvergütung nicht nur sinnvoll, sondern letztlich eigentlich selbstverständlich.
      Manche tun das durch Spenden via PayPal. Andere „flattrn“ jetzt wieder, seitdem das hier wieder geht.
      Einen weiteren Teil der Einnahmen bringt die Zusammenarbeit mit Sponsoren und natürlich die eingeblendete Werbung.
      Aber da geht es schon los.
      Wenn ich da -übrigens aus vollster Überzeugung- einen Artikel über mein Lieblingsthema „Sterbegeldversicherung“ schreibe, was zufällig auch noch dem Sponsoren passt, dann steht da oben -PR- drüber, es steht unten PR-Werbung-REKLAME drunter und trotzdem muß ich mich dann anpissen lassen, weil es einigen Lesern zuwider ist, daß ich empfehlend auf etwas hinweise.
      Was angezeigte Werbung anbetrifft, so ist es vielen wichtiger, in dem Kommentaren immer wieder darauf hinzuweisen, daß da bitteschön ja auch niemand darauf klicken sollte, wegen der Datenkrake und so, und daß es tolle Anzeigenblockierer gibt.

      Unter diesen Voraussetzungen ist es wirklich schwierig, wenigstens ein bißchen was aus dem Blog zu ziehen.
      Es gibt einige, denen guter Content wirklich etwas wert ist. Das sehe ich an den Spenden.
      Aber die allein reichen nicht. Man muß also auf diese Mischkalkulation aus Werbung, Kleinverkäufen, Amazon-Shop,Spenden usw. hinaus.
      Fällt da aber nun eine Säule weg, dann ist das eben ein Viertel der Einnahmen oder so.
      Und wer kann schon mal eben auf 15-30% seines „Gehaltes“ verzichten?

      Bezahlter Content? Premium Content? Funktioniert das irgendwo?
      Wenn jeder bei flattr mitmachen würde oder für jeden guten oder interessanten Artikel 50 Cent oder 1 Euro da lassen würde, dann wäre das hier eine schöne Einnahmequelle, die völlig ohne Werbung usw. auskäme.
      Aber es ist 0,000000000001% (reine Phantasiezahl) die wirklich mal was spenden.

      Nun können auch nicht alle was bezahlen. Es gibt so viele, die selbst kaum rumkommen und denen kann man doch nicht einfach eines ihrer Lieblingsblogs wegnehmen.

      Ich weiß auch nicht. Bislang hat sich Mischkalkulation am besten bewährt.
      Es sei denn, da kommen ein paar Sponsoren…

      • Ich glaube nicht, dass bezahlter Content beim Bloggen funktionieren würde – das klappt ja schon bei Tageszeitungen nicht wirklich. Und dann würden noch mehr Leute was von Abzocke schreien.

  24. Vielleicht stören sie sich auch an meinen Tittenapps, mit denen ich damals das Notizbuch gewonnen habe…

  25. Na nehmen wir es mal als „Der Weg zum Nichtraucher -3-„.

    Ruhig Brauner, wird alles wieder gut 🙂

    Noch ne gute Genesung und wir haben Dich alle lieb (außer den muselmanischen Drecksäcken)

  26. Ich möchte dem Undertaker hier mal beipflichten. Mir geht das auch seit Jahren so mit diesen arroganten Groß- und Ami-Unternehmen. Irgendwas passt ihnen immer nicht, wenn man nicht ihrem uniformen, gehirngewaschenen Scientology-Raster entspricht oder ihnen nicht devot seine Seele verkauft. Bei Groupon wurde ich etwa abgelehnt, weil die meine Bank nicht kennen – die Mitarbeiter verstehen’s selbst nicht. eBay lehnt mich ab, weil ihnen mein Internetprovider suspekt ist, Rückfragen zwecklos. DHL-Online leugnet hingegen hartnäckig die Existenz meiner Postanschrift, die Mitarbeiter können nicht weiterhelfen. Amazon bezichtigte mich wiederholt via Automaten-Mail des Missbrauchs, weil – oh Wunder – über dasselbe Firmennetzwerk noch andere online gehen. Soll ich wegen diesen Komikern eigentlich umziehen, meinen Job kündigen, meine Bank wechseln und zu T-Online gehen? Sonst noch Wünsche?

    Allerdings habe ich eines mit diesen Firmen gemeinsam: Auch ich glaube an den Markt und bin deshalb davon überzeugt, dass der über solche Drecks…, mögen sie auch heute die größten sein, siegen wird. Denn nur dumme Leute lassen sich so etwas auf Dauer gefallen. Und die haben nicht das Geld, was man zum Wachsen braucht.

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