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Rentner hing 29 Jahre tot im Baum

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Er kletterte auf einen Baum und band sich dort fest, dann erschoss er sich. In 29 Jahren wuchs der Baum mit der unentdeckt gebliebenen Leiche (laut BILD) in die Höhe. Jetzt wurde das Skelett entdeckt und aus elf Metern Höhe geborgen.

Gefunden von Arne in der BILD, die er -wie er beteuert- sonst nie liest

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Peter Wilhelm 28. Mai 2012


27 Kommentare von 141327.

  1. na ja, ob die Leiche noch in der Lage war, in die Höhe zu wachsen (könnte man so lesen) …?
    Ansonsten: genau das, was man von dem Blatt mit den vier Grossbuchstaben erwartet, nicht mehr, aber auch nicht weniger :-D

  2. Ja, das erklärt auch die Millionenhohe Auflage jeden Tag! Keiner liest sie….! Wie Mc Don…findet jeder doof aber immer ist da der Bär los….komisch! ;)

  3. @Rena: Weil mittlerweile sehr viele (auch regionale) Tageszeitungen (und auch die großen wie FAZ etc.) und auch schon Agenturen wie die dpa ungeprüft von der Bild abschreiben. Wirklich trauen kann man da keiner Zeitung mehr.

  4. „Was einen Menschen nur bewegt, sowas zu machen?“
    Na was schon? Der Rentner war 69 Jahre alt und seine Angehörigen wollten ihm vielleicht ins Heim stecken. Und er wollte wahrscheinlich nicht ins Altersheim. Würdest du das wollen? Ein Glück das ich keine Kinder habe, so werde ich wenigstens davor verschont wenn ich mal 69 bin.

  5. a) Niemand hat je nach der Person gefragt oder sie als vermisst gemeldet?
    b) Fallen die Knochen nicht auseinander wenn das Fleisch, die Sehnen, die Knorpel nicht mehr da sind?
    c) Wer zahlt die zuviel-ausbezahlte Rente zurueck?

  6. Bäume wachsen nicht, indem sich der Stamm aus dem Boden nachschiebt, sondern durch Knospung und Verlängerung an den Astenden.

    Man kann nicht mit einem Baum in die Höhe wachsen!

  7. @11: ist mir auch gerade eingefallen. Dshalb ist z.B. eine Ritzung im Baum auch nach 20 Jahren noch dort und nicht 10 Meter höher.

  8. Auf dem Bild in der Bild sieht das nach Nadelbäumen aus, die sicher auch in 29 Jahren nicht mehr als ein paar Meter wachsen. Ob er nun auf acht Meter Suizid beging und bei elf entdeckt wurde, ist doch egal, da die Bäume ja oben heraus wachsen. Aber es gruselt doch eher, wenn man suggeriert, jemand binde sich unten an und hängt plötzlich oben. Erinnert mich an den Lemming, der mit Strick um den Hals einen Baumsetzling gießt…

  9. Es klingt fatal nach einem Aprilscherz … 29 Jahre lang will keiner den Leichnam im Baum bemerkt haben? Schlimmer noch, 29 Jahre hat keiner den Herrn vermisst. Und das in einem (haha) zivilisierten und technologisierten Land wie dem unseren, kaum zu glauben.

  10. “ In unserem zivilisierten und technologisierten Land “ wird man auch post mortem von den Haus-Mitbewohnern angezeigt wegen Geruchsbelästigung wenn man tot in der Wohnung liegt und stinkt . Heute hat man noch Glück wenn man seine Nachbarn kennt…
    Lechthaler

  11. @15: naja, das ist doch etwas übertrieben. wenn der mann es darauf angelegt hat nicht gefunden zu werden wird er sich schon einen baum ausgesucht haben an dem er nicht sichtbar hing/stand, und wer schaut beim waldspaziergang schon ständig nach oben in die bäume? und vermisst hat man ihn laut artikel ja, nur eben nicht gefunden, in 11 metern höhe sucht halt keiner.

  12. @18: wenn man so weit nach oben klettert und sich (und so wie es klang auch die waffe) festbindet, dann will man vermutlich sichergehen dass man nicht gefunden wird.

  13. @2 : :-D
    Das sind mir auch immer die Liebsten, alle beteuern dass sie die BILD Zeitung angeblich niiee lesen.
    Ich lese diese Zeitung auch nicht, sagen wir mal „richtig“ durch, ein Klick setze ich aber trotzdem hin und wieder mal drauf.
    Bleibt ja jedem selbst überlassen, nur frag ich mich auch wirklich woher diese hiesigen Auflagezahlen kommen, wirklich komisch… ;-)

  14. Sachen gibt es, also nein. Das die Knochen erst nach 29 Jahren aus dem Geäst purzeln?
    Mhhh? Wären sie eher herausgefallen hätten sicher diverse Waldtiere dieselben im Wald
    verschleppt oder sie wären überwuchert wurden. Klingt schon sehr seltsam.
    Oder man stellt sich mal die armen Eichhörnchen vor.
    Man springt locker von Baum zu Baum und plötzlich landet man im Opi. Eijeijei.

    @6 md

    Meine Tochter hat mal ein Schülerpraktikum bei einem
    öffentlich rechtlichen Fernsehsender gemacht und war sehr
    erschrocken darüber das dort täglich die neuste Bildausgabe als zuverlässige
    Nachrichtenquelle herangezogen wurde, um die Tagesnachrichten zusammenzustellen.

    Den Rest denkt man sich dann.

  15. In anderen Zeitungen kann man lesen, daß der Rentner damals wohl einen Abschiedsbrief hinterlassen hat. Mit dem Tenor: Ich bring mich um, sucht nicht, ihr findet mich sowieso nicht.

    In anderen Zeitungen steht auch, daß er eben nicht mit dem Baum nach oben gewachsen ist, sondern hochgekraxelt ist und genau auf der Höhe hing in der er sich damals erschoßen hat.

    http://www.tz-online.de/aktuelles/bayern/tz-skelett-hing-jahre-baum-131188.html

  16. @8 Kleks:
    aber vor 29 Jahren war die „Abschiebehaltung“ bei weitem noch nicht so ausgeprägt wie heute (und in ländlichen Regionen Bayerns erst recht nicht).

  17. Da hat er also fast dreißig Jahre ein Baumgrab nach Friedwälder Art gehabt. Das Ende der normalen Ruhezeit dürfte er damit sicher abgeleistet haben. Oder muß er jetzt in einem normalen Erdgrab oder Urnengrab die kommunal vorgeschriebene Zeit an kommunalem Ort nachdienen?

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