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Lübeck sehen und sterben: Bestatter sollen Tourismusabgabe zahlen

Bestatter müssen nicht nur ständig steigende Kosten für Amts- und Friedhofsgebühren an ihre Kunden weitergeben, in Lübeck sollten sie eine Tourismusabgabe bezahlen, weil Menschen ja dort im Urlaub sterben würden. Ein Aprilscherz? Leider nein.

Die Vorbereitungen waren zwar schon recht weit gediehen, die Tourismusabgabe ist aber letztendlich nicht eingeführt worden

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(gefunden von Boandlkramer)

Wieso ist Euch die ganze Scheiße nicht völlig egal?

Ich lese schon eine Weile still im Bestatterweblog mit. Immer wieder lese ich, dass Leute sich Gedanken darüber machen, wie sie selbst beerdigt werden. Die einen wollen nicht ins Feuer, die anderen haben Angst vor den Würmern in der Erde. Und wie behandelt der Bestatter einen? Auch darüber machen die sich Gedanken.

Leute, ihr bekommt das nicht mehr mit!

Kapiert das doch einfach. Wieso ist Euch die ganze Scheiße nicht völlig egal? Wenn Ihr tot seid, geht euch der Rest einen Scheiß an.
Aber Hauptsache noch lebendig schön beim Bestatter festlegen, wie man es haben will, schön die fette Kohle raushauen, damit die Erben weniger haben. Obendrauf dürfen die dann auch noch 10-20 Jahre auf den Friedhof rennen und mit dem Gießkännchen die Blümchen gießen.

Na klasse!
Ich finde: Im billigsten Sarg abgeholt, direkt ins Feuer und dann anonym billig weg.
Sollen lieber meine Nachfahren mit dem kläglichen finanziellen Rest eine ordentliche Party auf Malle feiern. Richtig die Birne zugeknallt, ordentlich abgetanzt und gut ist es!

Ich schreibe das Bestatterweblog.de ja nun mittlerweile auch über 10 Jahre. In dieser Zeit habe ich alle möglichen Ideen gehört, wie Menschen gerne bestattet werden möchten.
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5 wesentliche Vorteile der Verwendung eines Virtuellen Privaten Netzwerks

Ein VPN (Virtual Private Network) ist ein einfacher Weg, um verschiedene Netzwerke getrennt vom Internet zu verbinden, unter Verwendung von Sicherheitsprotokollen, die sowohl die Authentizität als auch die Vertraulichkeit der Informationen erlauben, die durch die VPN-Verbindung oder das Netzwerksystem laufen.

In unserer heutigen Welt, in der die Sicherheit sehr wichtig ist und in Unternehmen eine hohe Nachfrage und die Notwendigkeit bestehen, verschlüsselte Daten über ein Netzwerk zu senden, hat sich die VPN-Technologie, über die Sie mehr auf https://www.bestvpnrating.com erfahren können, stärker entwickelt und sich im privaten und geschäftlichen Umfeld verbreitet.

Vorteile der VPN-Verwendung

  • Verbesserte Sicherheit
    VPN hat viele Vorteile, um unsere Online-Sicherheit und Privatsphäre beim Surfen im Internet zu erhöhen. Wenn Sie sich mit einem öffentlichen WLAN-Netzwerk verbinden, ist es besser, es über ein virtuelles privates Netzwerk zu machen. Ihre reale IP-Adresse ist sicher, während Ihr tatsächlicher Standort maskiert wird und Ihre Daten gegen potentielle Eindringlinge verschlüsselt werden.
    Ein ISP wird verwendet, um alle Informationsbestände online durch den Verbraucher anzuzeigen, die Daten, Passwort und persönliche Informationen enthalten. Wenn jedoch ein VPN eingerichtet ist, können ISPs nicht auf das Protokoll eines Benutzers zugreifen. Stattdessen sehen sie verschlüsselte Statistiken vom VPN-Server.
  • Fernzugriff
    Die Verwendung von VPN zeigt, dass es von jedem Ort aus auf Ihre Informationen zugegriffen werden kann, sodass Sie auf Ihre Inhalte zugreifen können, wenn die Website eingeschränkt ist. Die Verwendung von VPN kann die Produktivität des Unternehmens erhöhen, da die Mitarbeiter nicht mit einem bestimmten Standort verbunden sein müssen, um produktiv zu sein.
  • Kosten
    Jeder Anbieter von VPN-Diensten wird immer verschiedene Pakete anbieten, und es ist ein Abonnement Paket zu wählen, das seinen unmittelbaren Kosteneinsparungen entspricht. Es gibt viele erschwingliche und zuverlässige VPN Service Provider mit freundlichen Abonnements.
  • Kauf der günstigen Tickets
    Ein Geheimnis, das die meisten Menschen nicht verwenden, ist die Tatsache, dass ein VPN für den Kauf der günstigen Flugtickets exklusiv für einen bestimmten Ort nützlich sein kann. Jedes Reservierungszentrum und jede Fluggesellschaft hat unterschiedliche Preise für verschiedene Länder. Um ein erschwingliches Flugticket zu erhalten, suchen Sie nach einem Staat mit niedrigen Lebenshaltungskosten, vergleichen Sie ihn mit dem, in dem Sie wohnen, verbinden Sie sich über ein VPN und erhalten Sie Ihr Ticket günstig. Dieser Trick funktioniert auch für andere Vermittlungsdienste.
  • Anonymität
    Mit einem VPN kann man ganz einfach im Internet surfen, ohne dass es im Vergleich zu anderer Software zurückverfolgt werden muss. Einer der Vorteile eines VPN-Verbindungsdienstes besteht darin, dass Sie anonym auf beliebige Websites und Webanwendungen zugreifen können.
    Dadurch kann Ihr VPN-Dienst alle geografischen Einschränkungen überspringen, um Ihnen eine maximale Internetabdeckung zu bieten.
    Der Zugriff auf gesperrte Webseiten erfolgt über VPN und durch gängige Internetfilter. Aus diesem Grund gibt es eine größere Anzahl von VPN-Diensten in einem Land, in dem Internetzensur verwendet wird.
    Die Leute suchen nach den bestmöglichen Möglichkeiten, um beim Surfen nicht verfolgt zu werden. VPN wird eine der besten Lösungen dafür sein, deshalb wenn Sie es noch nicht verwenden, lohnt es sich, darüber nachzudenken.
  • Bild 1 Hardware: fancycrave1 / Pixabay
    Bild 2 Security: pixelcreatures / Pixabay
    Bild 3 Titel: freeGraphicToday / Pixabay

    Da führt ein Weg übers Grab

    Könnte man zu der Melodie von „Da steht ein Pferd auf dem Flur“ singen: Da führt ein Weg übers Grab.
    So ist es wenigstens seit einigen Tagen auf einem Friedhof im Badischen. Ganz wütend und aufgeregt wendet sich die Nutzungsberechtigte eines Grabes an mich.

    Meine Mutter, verstorben 2002, hat ein Urnengrab in einer Kleinstadt im Badischen. Dieses Urnengrab liegt (lag!) an letzter Stelle einer Reihe, dahinter war eine große Hecke, der Heckenabschluß war auch das Ende der Reihe.
    Nun hat das Friedhofsamt folgendermaßen „umgestaltet“: Die Hecke ist komplett entfernt und der Gehweg (der nach unten weitergeht) verbreitert worden, das heisst, meine Mutter, die ja das letzte Grab der Reihe ist, liegt jetzt in der Gehwegzone!

    Ich habe das mal grob nachgeshopt:
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    Wo wird eigentlich im Film beerdigt?

    Leser Felix hat eine Frage zu den Bestattungen und Friedhofsszenen, die man in Film und Fernsehen immer wieder seiht.

    In jedem besseren (oder auch schlechteren) Fernsehkrimi gibt es ja eine Begräbnisszene. Es müssen also recht häufig entsprechende Dreharbeiten stattfinden, wahrscheinlich im Einzugsgebiet der deutschen Medienhochburgen, oder eben da, wo die Serie gerade spielt (z.B. in Wiesbaden beim „Staatsanwalt“).
    Weißt du, wie so etwas organisiert wird? Es werden ja zumeist „echte“ Gräber an besonders exponierten Stellen ausgehoben. Spielen die Behörden da ohne weiteres mit? Stört das nicht den Zweck und die Würde der Friedhöfe? Sind das vielleicht solche, auf denen nicht mehr regulär bestattet wird?

    Üblicherweise gibt es bei den Kommunen eine Stelle, die die Drehgenehmigungen vergibt.
    Ganz kostenlos ist das nicht. Es ist sogar eine schöne Nebeneinnahmequelle, wenn für das Sperren von Straßen, das Aufstellen von Absperrungen und das Räumen von Plätzen noch Gebühren erhoben werden können.

    Aufnahmen auf Friedhöfen sind tatsächlich weit verbreitet. Sie finden nach erteilter Drehgenehmigung unter strengen Auflagen zu Zeiten statt, an denen keine Bestattungen stattfinden.
    Bei ausgehobenen Gräbern greift man entweder auf sowieso ausgehobene zurück oder öffnet, gegen Kostenerstattung, an neuer Stelle eins.
    Es gibt auch auf vielen Friedhöfen Areale, die nicht mehr genutzt werden und die eine ideale Kulisse sind.

    Oftmals werden Dutzende von Grabsteinen sehr kunstvoll nachgemacht oder kaschiert.

    Für die Fernsehserie Lindenstraße gibt es einen eigenen Friedhof in der Nähe des Spielplatzes hinter der Praxis „Dr. Dressler“.
    Dort, aber auch auf anderen Kölner Friedhöfen, werden die Aufnahmen von Grabbesuchen und Beerdigungen gedreht.

    Dieser Artikel in der „Welt“ zeigt ein bißchen, wie das mit den Kosten und Drehgenehmigungen am Beispiel der Stadt New York ist.

    Bild: sabi0116 / Pixabay

    Bestatter zu teuer

    Eine Leserin wundert sich über eine zu hohe Bestatterrechnung:

    Sehr geehrter Herr Wilhelm,

    Anfang April mussten wir leider unsere Mutter beerdigen. Inzwischen haben wir die Rechnung unseres Bestatters bekommen. Diese erscheint uns sehr hoch. Leider waren wir zum Zeitpunkt des Gespräches mit dem Bestatter nicht in der Lage nach einzelnen Preise zu fragen. Über unsere Internet Recherche sind wir auf Ihren Blog gestossen und würden uns sehr freuen, wenn Sie einmal einen Blick auf die Kosten haben könnten und uns Ihre Einschätzung mitteilen .

    Vielen lieben Dank im Voraus für Ihre Mühe.

    Viele Grüße

    Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen.
    Das A und O bei der Vergabe von Aufträgen ist natürlich, dass man sich vor der Auftragsvergabe genau über den Umfang der Arbeiten und Lieferungen informiert und etwas Schriftliches in Händen hält.
    Sonst hat man es hinterher schwer, zu belegen, dass der Vertragspartner nicht so wie vereinbart gehandelt hat.

    Ich habe mir die Rechnung einmal angeschaut.

    Insgesamt kann ich zur Höhe der Rechnung nichts sagen, da ich nicht weiß, was mit dem Bestatter vereinbart wurde.
    Der Preis für den Sarg (799,-) geht in Ordnung, er ist im Branchendurchschnitt.
    Die Kosten für die Überführung sind mit ins. 479,- € eher im oberen Drittel der Branchenpreise angesiedelt.
    Einbettung und hygienische Versorgung (189,-) entsprechen dem oberen Drittel.
    Die Urne für 519,- € ist extrem teuer. Ich habe selten eine so teure auf einer Rechnung gesehen. Aber die müssen Sie sich ja ausgesucht haben.

    Auffallend für mich ist die recht hohe Summe für die Betreuung der Angehörigen und die Erledigung der Formalitäten.
    Rechnen wir zunächst einmal zusammen:

    Formalitäten 299,-
    Formalitäten Krematorium 99,-
    Bearbeitungsumlage 78,50
    Servicepauschale 65,-
    Ausrichtung Trauerfeier 499,-
    ————————————————
    Summe: 1.040.50 Euro

    Alle o.g. Positionen beschreiben die Dienstleistungen, die der Bestatter für seine Kunden erbringt.
    Das ist die Beratung, die Betreuung während der gesamten Bearbeitungszeit, die Behördenwege und die Dekoration und Betreuung der Trauerfeier inklusive Kondolenzbuch.

    Hierfür sehe ich regelmäßig Beträge von 230 bis 400 Euro. Im teuren Fall auch schon mal 700,- €.
    Aber die beziehen sich dann auf die gesamten oben aufgelisteten Positionen komplett.

    Eine Summe von deutlich über 1.000 Euro ist da schon selten.

    Alle anderen Rechnungspositionen sind im Bereich des üblichen.

    Was soll ich Ihnen sagen?
    Wenn ich zu einem Bestatter käme, wäre trotz der Trauer eine der wichtigsten Fragen: Was kostet das alles bei Ihnen?
    Stellt man diese Frage nicht und läßt sich das nicht auch schriftlich geben, dann kann der Vertragspartner ja letztlich mit einem machen, was er will.

    Da ich das Beratungsgespräch nicht kenne, kann ich auch nicht sagen, dass der Bestatter unredlich gehandelt hat.
    Ich persönlich finde, dass er sehr teuer abgerechnet hat. Aber ich kann auch nichts dazu sagen, ob Sie das nicht so bestellt hatten.

    Immer wieder fallen mir in letzter Zeit Rechnungen auf, die eigentlich völlig im Rahmen des üblichen liegen.
    Mitunter haben sich die Angehörigen den einen oder anderen Gegenstand ausgesucht und hierbei eine teure Wahl getroffen.
    Das dürfte hier bei der Urne der Fall gewesen sein.

    Aber darüberhinaus sehe ich zunehmend Rechnungen, auf denen Bestatter x Fahrten zusammenaddieren und auf 1.200 € nur für die paar Kilometer Totenüberführung kommen.
    Oder wie in diesem Fall: Der Bestatter möchte über 1.000 € für seine Betreuungstätigkeit im eigenen Haus, bei Behörden und auf dem Friedhof.
    Damit das nicht so viel ist, wird das alles auf mehrere recht kryptisch bezeichnete Positionen aufgeteilt.

    Konkret kann ich in diesem Fall aber nichts Negatives sagen, wir wissen nicht, was beispielsweise die Begründung für eine 99 Euro teure gesonderte Abrechnung für die „Formalitäten beim Krematorium“ sein könnte. Und wir wissen nicht, was der Bestatter für 499, € alles am Friedhof gemacht hat.

    Bild: Monam / Pixabay

    Die Baronin ist tot

    Dass der Adel bei uns längst abgeschafft ist, ist eine schon seit langem zeitgemäße, wie auf negativen Erfahrungen beruhende, aber sogleich auch wieder von vielen bedauerte Tatsache.

    Zwar bestaubten Leute wie Horst Köhler und Christian Wulff das Amt des Bundespräsidenten auf gar merkwürdige Weise. Doch wenn wir uns an Richard von Weizsäcker erinnern, so waren damals monarchistische Wünsche allenthalben im Volke zu vernehmen. Aber für was benötigten wir einen eigenen König, wir haben ja das Lisbeth. Da sind ja während meiner auch nicht allzu kurzen Lebenszeit schon mehr Päpste verstorben, verstorben worden und zurückgetreten, als es englische Monarchen gab. Elisabeth II. hat die Beatles überdauert, 10 Bundespräsidenten und das Apollo-Programm der NASA.

    Wir sind ja von Monarchien oder ähnlich gestalteten Adelsregentschaften nahezu umzingelt. Die Niederlande, Dänemark, Belgien, Luxemburg, Russland mit Zar Putin und Monaco. Wobei die Monegassen ja nicht unsere direkten Nachbarn sind, aber von der BILD und der BUNTEN ja quasi stellvertretend für uns alle adoptiert wurden.

    Aber so ein kleines bißchen Sehnsucht nach den Blaublütigen, gepaart mit einer gehörigen Portion von Sozialneid, steckt vermutlich in jedem von uns.
    Wie schön ist es, auf die Hohenzollern zu schielen und wie gut tut es, zu erfahren, dass Prinz Soundso seinen Lebensunterhalt als ganz gewöhnlicher Versicherungsmakler sauer im Schweiße seines Angesichts verdienen muss. Das befriedigt beide Seiten einer monarchiesehnenden Volksseele, die ihren letzten Monarchen mit Schimpf und Schande zu lebenslangem Holzhacken verdammte.

    Deshalb sind wir natürlich auch alle etwas ungeübt, wenn es um den Umgang mit Adligen geht.
    Oder wüsstest Du jetzt auf Anhieb, ob man mit dem linken oder rechten Knie einen Knicks macht oder ob man, wenn man von einer Königin zum Ritter geschlagen wird, hinterher „Danke“ oder doch besser „Prosit“ sagt?
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