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Wenn man einfach zu doof ist

Aus meinem Fundus an bescheuerten Produktrezensionen:

Produkt: 1 Paar Scheibenwischer VW Touareg Frontscheibe

Rezension einer Kundin:


Kann leider nur 1 Stern geben. Der gelieferte Scheibenwischer ist viel zu lang für die Heckscheibe meines Autos. Auch Kürzen mit der Kombizange brachte keinen Erfolg, das Teil ist danach auseinandergefallen.

Den einzigen Stern gebe ich nur, weil der Hersteller in waiser (sic!) Voraussicht noch einen zweiten Scheibenwischer beigelegt hat. Ich probiere es nochmal, den zu kürzen. Wenn das nicht klappt, geht der Mist sofort wieder zurück.

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Peter Wilhelm29. März 2018

17 Kommentare von 139732.

  1. Kenn ich, kenn ich. Ruhetag, natürlich eingetragen, auf Schild, auf Tafel – „Today closed. 1*“

  2. Es geht noch viel bescheuerter. Ich hatte mal für einen chinesischen Händler technische Fragen per Mail beantwortet. Dadurch konnte ich auch die Bestellungen usw. sehen.

    Da haben Leute, oder ne, besser Idioten etwas bestellt und sofort danach folgende Bewertung abgegeben:

    Total billiger Chinaschrott, nicht zu gebrauchen.

    Das gab es sehr häufig und war eine der „guten Bewertungen“.
    Warum macht man so etwas?
    Wenn ich jetzt wieder sage, dass sind Pestesel, dann bin ich wieder der böse Menschenhasser. ;-)
    Was sind dann Menschen, die andere wie oben absichtlich in die Pfanne hauen? ;-)

  3. ….Der Nachbarshund guckte Grad ganz irritiert wer da so jault…..jaaauuuul

  4. Und wenn die Ware von einem Marketplace-Händler bei einer namhaften Plattform stammt, bekommt die Kundin im Reklamationsfall zweifelsohne Recht und Geld zurück – so kann man es massenweise im dortigen Händlerforum nachlesen

  5. Ist wenigstens ein Kommentar darunter, der mehr oder minder direkt klarmacht, daß das KEIN Heckwischer war?
    Manchmal wundert man sich wirklich, wie die Leute es bis dahin schafften, ohne Betreuer zu überleben…

  6. Lustig sind z.B. bei Amazon auch die Artikelbewertungen mit nur einem Stern, weil der Händler zu spät geliefert hat oder unfreundlich war. Oder Ein-Stern-Bewertungen, weil ein bestelltes 1-Meter-Kabel nur einen Meter lang war und damit zu kurz für den vom Käufer angedachten Verwendungszweck.

    Bei eBay ist das Hilfeforum voll von Leuten, die sich wundern, dass nach einem Verkauf plötzlich Gebühren fällig sind (worauf natürlich hingewiesen wird, wenn man einen Artikel einstellt, müsste man halt lesen) und von Leuten, die erstaunt sind, dass sie einen Kaufvertrag an der Backe haben, nachdem ein Verkäufer ihren Preisvorschlag angenommen hat (auch da gibt es einen Hinweis, bevor man einen Preisvorschlag abschickt: „Durch Klicken auf Preisvorschlag senden gehen Sie einen verbindlichen Vertrag mit dem Verkäufer ein, wenn dieser Ihren Preisvorschlag akzeptiert“).

    Ein gewisser Prozentsatz der Bevölkerung ist tatsächlich einfach brummeldumm.

  7. Schon als Kinder haben wir vor Jahrzehnten draußen :“Doof bleibt doof, da helfen keine Pillen.“ gerufen.

    • @Winnie:
      Mir fällt da noch ein, scheinbar ist es so, dass je dümmer ein Mensch ist, er sehr häufig Sätze wie: „Ich bin doch nicht doof/bescheuert.“ benutzt.

      • Kleiner Tipp: Mit diesem Satzbau sollte man nicht unbedingt über andere Leute herziehen ;)

        • @Anonymous: Kleiner Tipp, es gibt Menschen, deren Dialekt eine eigene Grammatik aufweist, die sie dann bewusst ins Hochdeutsche übertragen, obwohl sie es auch anders könnten.

          Musst du nicht gut finden, ist aber auch ungefähr so wichtig wie der Sack Reis.

          • Aha, so kann man sich eigene Fehler ja dann auch schönreden bzw. für unwichtig erklären :)
            Und vielleicht war ja die „Produktrezension“ auch einfach eine bewusste Provokation. Wer weiß das schon so genau.

  8. Vielleicht ist die Kundin wirklich dumm genug um ihre Dummheit öffentlich in einer Rezension bekannt zu geben.
    Allerdings sind mir schon viele Troll- und Fakebewertungen bei anderen vorrangig Luxusartikeln untergekommen.

    Warum also nicht eine unterhaltsame Bewertung schreiben unter einem normalen Artikel. Ich behaupte ein paar Leser haben dieser Bewertung bestimmt auch noch ein „Danke“ verpasst, oder in dieselbe Kerbe kommentiert.

  9. Zwei Blondinen: „Oh mein Gott, wir haben einen Platten am Auto!“
    „Ja, ist denn der Reifen ganz platt?“
    „Nein, Glück gehabt, Gott sei Dank ist er nur unten platt.“

    Es gibt solche Leute wirklich. Zwar ist das die löbliche Ausnahme, aber diese nerven um so mehr. Ich arbeitete mal einige Zeit als Nebenjob in einem Callcenter. Da kann man schon bisweilen anfangen an der Menschheit zu verzweifeln.
    Ich war dann so froh, als ich den Nebenjob wechseln durfte, um in einem Parkhaus in der Nachtschicht zu arbeiten.

  10. Mir fällt auch noch ein ganz besonders dummer Mensch ein, der genau wie oben beschrieben, immer behauptete er sei nicht doof. Im Gegenteil, alle anderen, die mal Fehler machten, waren ja immer ach so doof.

    Wie doof der aber wirklich war, kann sich gleich jeder selbst überlegen. Und nein, dass war damals (an die 40 Jahre her) die Realität und hat NICHTS mit dem heutigen 1. April zu tun, leider.

    Das erste Beispiel. Er wollte wissen, wie viel Sprit noch im Mofatank ist. Selbstverständlich hat man ja als jugendlicher Raucher immer ein Feuerzeug in der Tasche, um damit mal kurz reinzuleuchten.

    Zu seinem Glück kam aber mit lautem Grollen lediglich eine riesige Stichflamme aus dem Einfüllstutzen. Bestimmt hätte es keiner bemerkt, wenn er zu den fehlenden Augenbrauen nicht auch noch eine neue, übersichtliche Frisur bekommen hätte.

    Und jetzt der Hammer, denn nicht nur das Glück ist mit den Doofen, sondern man kann auch doof sein, muss sich aber zu helfen wissen. Er hat doch tatsächlich überall erzählt, er hätte absichtlich mit dem Feuerzeug gezündelt, denn durch den Explosionsdruck sind schließlich die vorher vorhandenen Dellen aus dem Tank verschwunden. Ergo, das war Absicht. Die neue Frisur freilich nicht so ganz. ;-)

    Aber der war wirklich richtig doof, jener allein würde für ein Buch reichen. Als Vertreter der „zwei linke Hände Fraktion mit zehn Daumen“, hat er logischerweise noch unzählige Dinger auf Lager gehabt.

    Zum Beispiel hatte er mal gehört, dass ein Mofa schneller fährt, wenn man einen Zahn weniger am Zahnrad hat. Und was macht man da? Klar, man sägt einfach einen ab. Für einen Schlosserlehrling eigentlich kein Problem. Sein Problem lag eher darin, ob er vorne am Motor oder hinten am Rad sägen soll. ;-)

    Info: Weniger Zähne → kleinerer Durchmesser → anderes Zahnrad (Ritzel), siehe z. B. Kettenschaltung am Fahrrad.

    Nun ja, egal wie doof und faul der war (oder ist?), er fand immer jemanden der/die ihm half und es war IMMER jemand anderes schuld an was auch immer. Und mit seiner treudoofen, aber extrem egoistischen Art, tat (tut?) er niemals etwas, ohne selbst einen Vorteil zu haben.

    Man sieht, doof kann man sein, aber man muss sich zu helfen wissen. ;-)

    Ach, mir ist gerade danach. Einen noch. ;-) Versteht sich eigentlich von selbst, dass jenes technische Unverständnis nicht seine ausschließlichen Unfähigkeiten beschreibt. Die Bandbreite ist schier unbegrenzt.

    Die beispielsweise in seine Augen eingebrannten Dollarzeichen sprechen ebenfalls Bände, von der Jagd nach dem schnellen Geld. Mit dem geringsten, körperlichen Aufwand möglichst viel zu „verdienen“. Hierbei spielten gewisse finanzielle Risiken gelegentlich eine doch sehr häufig unterschätzte Nebenrolle. ;-)

    Hierunter fällt z. B. einem wildfremden, irgendwo in der Stadt, einfach mal (geliehene) 1000 DM in die Hand zu drücken. Und nun darauf zu warten, dass er mit „günstigen Zigaretten“ zum Weiterverkauf zurück kommt. Schließlich ist es ja ein illegales Geschäft und man will sein Versteck nicht verraten. Ja, wenn es ums schnelle Geld verdienen ging, war er immer noch schneller dabei. Allerdings vorzugsweise erfolglos. Denn erahnender Weise suchte der „Verkäufer“ das Weite und fand es auch ziemlich ertragreich. Vermutlich kam derjenige deshalb nicht zurück. ;-)

    Ist ja nicht schlimm. Rauchen ist ohnehin nicht so gesund und gelegentlich etwas Spenden, ist auch nicht unbedingt verkehrt. Denn schließlich ist Geben seliger denn nehmen. (Apg 20.35)

    Ob es damals auch Ostern war, weiß ich nicht, aber Geben kann man ja immer. ;-)

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