Bahnsuizid

Wenn der Suizident rechtswidrig und schuldhaft Leib oder Leben eines anderen Menschen oder fremde Sachen von bedeutendem Wert (also zum Beispiel das Fahrzeug) gefährdet, macht er sich wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr strafbar (§ 315 StGB). Der Tod des Suizidenten stellt jedoch ein Verfolgungshindernis dar, was zur Einstellung des Verfahrens nach § 260 Abs. III StPO führt.1

Er gilt als vergleichsweise sichere Möglichkeit, sich das Leben zu nehmen, der Schienensuizid. Aufgrund der fehlenden Ausweichmöglichkeit und des langen Bremsweges haben Lokführer keine Möglichkeit, das Überfahren einer im Gleis befindlichen Person zu verhindern. Jährlich, so gibt eine Statistik in Wikipedia wieder, sollen es weit über 800 Fälle von Bahnsuizid in Deutschland sein. Bahnintern wird über eine insgesamt und momentan leicht steigende Zahl gesprochen. Deshalb ist die unter dem Stichwort „Suizid“ in Wikipedia geführte Zahl von 556 Suiziden für 2004 auch anzuzweifeln.

Jedoch ist der Bahntod keine so sichere Methode wie weitläufig gemeint wird. Die traurige Erfolgsrate liegt bei etwas über 90%, was im Umkehrschluss aber auch bedeutet, daß jeder Zehnte mit teils schweren Verstümmelungen der Gliedmaßen überlebt.
Ein Bahnmitarbeiter sagte gestern in einem Interview mit dem Bestatterweblog dazu: „Es ist erschreckend wie oft arme Schweine da zwischen den Gleisen gefunden werden, ohne Arme und ohne Beine, die dann noch überleben.“

Er zweifelt die offiziell bekanntgegebene Zahl der Schienensuizide nicht nur an, sondern behauptet, sie liege in Wirklichkeit noch weitaus höher, im Durchschnitt gäbe es allein in Baden-Württemberg schon 3,32 Fälle pro Tag.
„Ich habe den Eindruck, daß die Bahn bewußt die Zahl klein redet. Die Belastungen für die betroffenen Lokführer sind unglaublich, ich möchte auch nicht mit den Leuten tauschen, die da hinterher aufräumen müssen, aber noch viel wesentlicher dürfte seit der Privatisierung der liebe Euro ins Gewicht fallen, denn jeder Schienensuizid bedeutet Streckensperrung, Ausfälle, Verspätungen und somit letztlich tausende von Euro Schaden.“

http://youtu.be/TIgV6Wpbfwg?t=1m51s

Eine besondere Häufung, und da decken sich seine Aussagen mit anderen Quellen, gebe es in der Nähe psychiatrischer Einrichtungen.
„Bei einem Standort haben wir richtig viel Geld in die Hand genommen und auf unglaublicher Länge Zäune und Mauern gezogen. Ja, man kann sagen, die Bahn hat das psychiatrische Krankenhaus quasi noch einmal, zusätzlich zu den sowieso vorhandenen und als unüberwindbar geltenden Mauern und Zäunen, nochmals komplett eingemauert. Und trotzdem sind gestern erst wieder gleich zwei Personen dort ausgebrochen und haben sich vor den Zug gestellt.“

Mehr als solche punktuelle Maßnahmen kann die Bahn nicht tun. Die Länge des Schienennetzes macht eine flächendeckende Absicherung unmöglich und außerdem werden fest gewillte Personen immer einen Weg finden, um Hindernisse zu überwinden.
Auch hochmoderne Anlagen wie Bewegungsmelder, Sensoren usw. taugen nichts. Täglich queren tausende von Tieren die Schienen und würden permanent vollautomatische Streckensperrungen auslösen.

1 Quelle: Wikipedia, Schienensuizid

Download PDF PDF erzeugen
  • Veröffentlicht am: 6. Juni 2014
  • 41 Kommentare
  • Veröffentlicht in: Allgemein

Veröffentlicht von

Der Schriftsteller Peter Wilhelm erzählt hier Geschichten und informiert als Sachverständiger über Bestattungen. Er ist Chefredakteur von "Bestatter heute".
Der Satiriker veröffentlicht seine Satiren hier und eine Kolumne hier.
Produkttests gibt es hier. Peter Wilhelm ist auch bei Facebook.
Mehr über den in der Halloweennacht geborenen Autor findet man u.a. hier und hier. Der Autor lebt mit seiner Familie bei Heidelberg.
Alle Angaben nach bestem Wissen, keine Rechts- Steuer- oder Medizinberatung! Fragen Sie einen Fachmann!

Peter Wilhelm peter wilhelm autorenlesung

41 Kommentare » Schreibe auch Du einen Kommentar

  1. Nein, ich habe kein Mitleid mit den verhinderten Suizidenten. Die einzigen „armen Schweine“ hier sind die Lokführer.
    [Rest der Nachricht vor dem Absenden freiwillig wieder gelöscht, um „TOM“ nicht in Zensurverlegenheit bringen zu müssen, ob der Wortwahl.]

  2. Aus welchen Gründen jemand Suizid begeht ist schon die eine Frage. Aber dann bitte nicht noch unschuldige andere Personen da mit hinein ziehen… Ist ja bei Geisterfahrern auch nicht anders. Wenn eine Person sterben will, dann gibt es eigentlich auch genügend andere Wege – ohne andere da mit hinein zu ziehen. Finde ich auch nicht okay

  3. Ach Leute, die ewig gleich unsägliche Diskussion.

    Ein Suizident KANN in dem Moment an keinen Lokführer, Rettungsdienstler, Bestatter oder wen auch immer denken, weil das in diesem Moment in seinem Kopf keinerlei Platz hat!

    Da ist nur für genu eines Platz: Dieses Leben MUSS ein Ende haben, jetzt!

    Dass es für Gerettete hinterher anders aussehen mag, steht auf einem anderen Blatt. In dem Moment ist das das Einzige, und da gibt es keine Möglichkeit des Überlegens, da steht einzig die möglichst effektive und soweit wie möglich sichere Beendigung eines Lebens im Raum.

    • Bei Rettungsdienstlern und Bestattern geht man aber von vornherein davon aus, dass der Anblick von Toten in diversen Verstümmelungs- und Verwesungszuständen zum Beruf gehört.
      Bei einem Lokführer sollte das nicht so sein.
      Und wie man liest und hört, ist Schienensuizid eben kein sicherer Tod.

      Der Sprung von einer Brücke bringt ähnlich ungesunde Beschleunigungskräfte mit sich, aber eine Brücke hat keinen Lokführer. Man sollte natürlich nicht in dem Moment springen, wo unten gerade jemand vorbeikommt.

    • Was Karl sagt ist leider wahr. Genau wie man sich nicht vorstellen kann, das Depressionen nicht ’nur schlechte Laune und kein’n Bock haben‘ ist oder Psychosen nicht weisse Mäuse sind. Das ist Leid und Segen der Unbetroffenen.

      Jay

      • … ich kann dem nur zustimmen … und mal ehrlich, welche „humane“ Möglichkeit hat man sonst ? Gibt es überhaupt eine ? Ich denke, manch einem, der sich entscheidet nicht mehr zu leben und sich das gut überlegt hat würde auch lieber „würdevolle“ und mit Anstand gehen als ander zu erschrecken … oder ?
        Und kommt mir jetzt bitte nicht mit „es ist Sünde, das Leben wegzuwerfen …“ !

        Denn auch DAS ist DEINE eigene Meinung und somit Ansichtssache …

        Manches Mal habe ich das Gefühl, mit Tieren hat man mehr Erbarmen als mit Menschen …

        Euch allen trotzdem wunderschöne Feiertage – ohne Kummer und Leid – mit viel Sonne und guten Gedanken …

    • In meiner Heimat hieß es beim Thema Suizid immer „dann spring ich halt von der Brücke.“
      Klang logisch: es gab eine Talbrücke. Hoch genug (schneller, sicherer Tod), schnell und bequem erreichbar (für spontan Entschiedene), mäßig gesichert (auch für Unsportliche überwindbar; heute Hochsicherheitszaun) und -natürlich- keine Beteiligung Unschuldiger. Nur was, wenn keine Brücke (alternativ Wolkenkratzer) in der Nähe ist? Da bietet sich die Bahn doch an, so hart das auch klingt.

      In meinem Bekanntenkreis hat sich vor Jahren eine junge Mutter vor die Bahn geworfen. Vorzeichen gab es meines Wissens keine. Morgens noch mit dem Ehemann eine Grillparty für die nächste Woche geplant, dann mit Söhnchen einkaufen gefahren, plötzlich eine Abschieds-SMS und keine 5 Minuten später waren beide hinüber. Keiner weiß, wieso. Keiner weiß, wieso sie nicht „wenigstens“ den Lütten im Auto gelassen hat.
      Wenn ich ehrlich bin, will ich es auch nicht wissen. Ich will ihre letzten Gedanken nicht kennen. Ich kann es nur hinnehmen.

  4. Hallo,

    mir wurde mal der Kommentar eines betroffenen Triebfahrzeugführers weitergegeben.

    „Beim zehnten Mal bin ich einfach weitergefahren. Scheisse, es war spät, ich war müde und wollte nach Hause. Auf den elendigen Bürokratenscheiß hatte ich keinen Bock mehr. Da hab ich es halt nicht mitbekommen.“

    Es ist ja nicht nur dass die Tf das erlebte überstehen müssen, nein, sie haben nach dem „Ereignis“ erst mal eine Menge Aufwand und am Ende stehen sie dann alleingelassen in der Pampa und müssen noch zusehen wie sie nach Hause kommen. Da kann ich die geschilderte Ansicht nur zu gut verstehen.

    Andererseits hoffe und wünsche ich den betroffenen Tf, dass sie den Vorfall irgendwie sachlich und emotionslos überstehen können. Das mag dann anderen vielleicht komisch vorkommen, aber verdammt noch mal, den Tf trifft keine Schuld und alles was ihm hilft damit klar zu kommen ist aus meiner Sicht gut.

    Keine Ahnung wie ich selber damit umgehen würde, aber ich glaub ich könnte das wegstecken weil ich mir sagen könnte, dass es eigene (wenn auch vielleicht nicht freie) Entscheidung des Suizidenten ist, verdammt noch mal, was geht mich als Unbeteiligten an. Aber vielleicht ist das auch nur Wunschdenken.

    Was die Anzahl der Suizide betrifft … ich fahr leider viel zu selten Bahn, aber in den letzten 18 Monaten gab es bei Bahnreisen 2 mal wegen eines Suizids (aka „Notarzteinsatz am Gleis“) die damit verbundenen Verspätungen, also ich glaub die Zahl dürfte viel höher sein.

    Gleichzeitig halte ich es aber für völlig OK da nicht zu viel Informationen zu veröffentlichen, weil es sonst nur zu noch mehr Schienensuiziden kommt. Jeder öffentlichkeitswirksame Schienensuizid (der Torwart z.B.) führt immer wieder zu einer steigenden Anzahl.

    Gruß

    Willi

  5. Niemand würde einem Menschen mit Krebs vorwerfen, wenn er oder sie den Kampf gegen seine Krankheit verliert. Aber wenn jemand den Kampf gegen Depression verliert und an dieser Krankheit stirbt, schimpfen die andere noch hinterher.
    Es ist unendlich schade, wenn Menschen so schwer erkranken. Es ist noch trauriger, wenn ihre Krankheit so schnell kommt und vom Umfeld und den Erkrankten selbst nicht wahrgenommen wird und die Behandlung zu spät kommt oder zu langesam hilft. Aber Schuld sind diese Menschen daran genauso wenig wie alle die an Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen sterben.

    • Ich schimpfe nicht pauschal demjenigen hinterher, der seinen Kampf gegen Depression verliert.
      Ich schimpfe demjenigen hinterher, der so ein egomanisches, arrogantes [Zensiert] ist, dass er mit seinem Suizid oder Suizidversuch noch andere, bislang völlig Unbeteiligte mit ins Elend reißen muss. „Schau mir zu, wie ich durch Deine Hand sterbe, und Du kannst nichts dagegen tun!“ – das ist nicht depressiv, das einfach asozial und menschenverachtend.

      • Hallo Nein. Nein (wie doppelsinnig *ggg*), das hat nichts mit Arroganz oder Egomanie zu tun. Das ist Verzweiflung und Hilflosigkeit.
        Mehr Verzweiflung, mehr Ausweglosigkeit als du dir offensichtlich auch nur annähernd vorstellen kannst. Diese rationale Denkweise ‚Ey scheisse, was tue ich dem Lokführer und den armen Schweinen vom Rettungsdienst und vom Bestattungshaus an‘; da ist überhaupt kein Platz für da.
        Ich gebe dir insofern Recht, als dass es mit Sicherheit Menschen gibt, die sich nach der Methode ‚Nach mir die Sintflut und einen kannste mitnehmen‘ verhalten. Das sind aber typischerweise Leute, die sich mit nem Auto auf die Autobahn begeben.

        Jens

      • Vielleicht solltest Du Deinen Kommentar noch mal gründlich überdenken bzw. Recherchen bzgl. eines Suizids anstellen. Solche Reaktionen kommen schnell aus dem Umfeld der betroffenen Person. Gelegentlich sollten aber einige die so rufen mal in sich gehen und überlegen, ob sie nicht eventuell vorher hätten helfen können. Manchmal gibt es winzige Anzeichen vor der „Katastrophe“, die einfach, vielleicht manchmal einfach aus „Bequemlichkeit“ übersehen werden.

        Mag sein, dass es einige gibt, die jemandem (meist dann aber einem bekannten, oder geliebten/gehaßten Menschen) mit ihrem Tod eins „auswischen“ wollen.
        Meistens ist aber bei Menschen die sich umbringen wollen, der Lebenswille komplett ausgeschaltet ist. Sogar der „Selbsterhaltungstrieb“ eines Menschen, der sich in einer solchen Lage befindet ist abgeschaltet. So läßt sich auch erklären, wie man sich selbst einfach durch Zuziehen eines Schals/Seils im Sitzen selbst „erhängen“ bzw. strangulieren kann.
        Ein Bekannter hat das vor einigen Jahren so gemacht. Am Vortag eine Riesenfeier (sozusagen Abschiedsfeier) mit sämtlichen Freunden und super Stimmung. Nach der Feier hat er sich (bei Schnee) in Pantoffeln vor die Gartenhütte gesetzt und den Hals abgeschnürt. Die Polizei hat es genau so erklärt. Der Lebenswille ist weg und damit ist auch der Selbsterhaltungstrieb (oder wie es genau heißen mag) erloschen.
        Das Frau (fand ihn morgens) und Kinder allein mit Schulden und allen Problemen zurück blieben, war wohl in seinen Augen kein Argument weiter zu leben, aber seiner Familie „eins Auswischen“ wollte er sicher nicht.
        Aber Leute die ihn kannten, wechselten schnell auf die Haßseite und verurteilten ihn eben als Egoisten usw. wie Du schon schreibst. Ich glaube nicht, dass man das so einfach sehen sollte. Vielleicht ist es eher wie eine Art Tunnelblick und man sieht nur noch „Erlösung“ von den (irdischen?) Qualen.
        Vermutlich werden bestenfalls die, die so etwas überlebt haben eine minimale Vorstellung davon haben, was in so einem Menschen abläuft. Genau können sie es aber bestimmt auch nicht wissen, da ja offensichtlich bei einigen dieser Menschen der Selbsterhaltungtrieb gegriffen hat und sie deshalb noch leben.

  6. Tom hat das geschickt gemacht. Die Message, die er verbreiten will ist, so glaube ich erkannt zu haben, dass es viel mehr Schienentote gibt, als zugegeben wird und dass eben nicht alle wirklich ums Leben kommen. 10 % Überlebende, mensch das ist schon eine Menge.

  7. Die einzige wirklich funktionierende Methode ist, lange genug abzuwarten, irgendwann kommt der Tod bestimmt und holt einen.

  8. Würde man ganz einfach eine einfache Suizidmaschine bauen, wäre das ganze doch kein Problem mehr. Ich mein, wir sind ca.7 Mrd. Ein paar mehr oder weniger sind da nicht schlimm. Und ehrlich gesagt, bewundere ich die Menschen die den Mut haben das zu tun, wir weniger mutigen müssen einfach mit diesem ganzen Mist leben.

    Und an alle dann mach doch ne Therapie sager, hab schon mehrere Hinter mir und dank moderner Medizin in Form Antidepressiva hab ich jetzt auch noch Panik Attaken -.-

    Selbstmord sollte jedem jederzeit erlaubt werden.

    • Genau das. Ein Gestell, Gitterrost, Aschekübel drunter, Telefon in die Mitte, was zur Telefonseelsorge geschaltet ist, damit man es sich noch anders überlegen kann, und zwei Handgriffe, die von einem durchschnittlich großen Erwachsenen erreicht werden können.
      Zieht man an beiden gleichzeitig, gibt’s 15 000 Volt aus der Bahnstromleitung auf die Finger.
      Gleichzeitig wird der Bestatter verständigt, dass der Kübel geleert werden muss.
      Hatte ich hier glaube ich schon früher mal vorgeschlagen, in einem anderen Beitrag, finde es aber auf die Schnelle nicht.

      • Ja deine Idee kommt mir bekannt vor.

        Wie willst du deine Maschiene gegen Missbrauch absichern?
        Gegen 2 Kinder die als Mutprobe gemeinsam dran ziehen.
        Gegen Neonazis die einen Ausländer dran festbinden.
        Gegen geistig zurückgebliebene die verleitet werden darann zu ziehen?

        Ja die Beispiele sind stark übertrieben und an Bahngleisen passieren auch genug echte Unfälle um hier Kollateralschäden in Kauf zu nehmen. Ich finde es nur nicht gut eine weitere Gefahrenquelle zu erschaffen um Leuten die krank sind in ihrer falschen eingeschränkten Sichtweise zu bestärken, statt sie zu heilen.

        Wer sich wirklich umbringen will, findet einen Weg, da braucht diese Person nicht auch noch Hilfe.
        Und wer mit seinem Selbstmord niemanden über den Tod hinaus belasten will, schafft das auch.

        • Habs gefunden.

          Vor einem Jahr hat „Hobbybähnler“ geschreiben…..
          http://bestatterweblog.de/selbstmord-selbsttoetung-suizid/

    • Warum nicht einen Suizidgarten anlegen wie in „You Only Live Twice“ (und damit meine ich nicht den Film, sondern den Roman von Ian Fleming)?

    • Das gab’s schon in einer Futuramafolge, inklusive verschiedener Auswahlmöglichkeiten (schnell und schmerzlos oder das Gegenteil)

      • Ja, und zwar in der allerersten. So lernen sich Bender und Fry kennen. Fry hält die Selbstmordzelle für eine Telefonzelle.

  9. Wer „nur“ in Würde sterben will, kann ja auf ein Becherchen Gift in die Schweiz fahren, aber das ist einem Depressiven nicht möglich. Zumindest nicht, wenn man SO verzweifelt ist, dass man sich vor nen Zug stellt und ansonsten nimmt man auch den Giftbecher nicht unbedingt. Ich beneide alle, die das nicht nachvollziehen können, weil es nicht schön ist, sich das auch nur vorstellen zu können. Gleichzeitig bemitleide ich sie aber auch, weil es traurig ist, dass sie sich nicht in andere Menschen hinein versetzen können und sie deswegen beleidigen müssen. Suizid begeht man nicht aus Spaß oder weil man jemanden ärgern will oder so. Allein so etwas zu denken, ist schon ziemlich heftig.

  10. Hm… was mich angesichts des Themas bewegt:
    Wer sich vor die Bahn wirft. dem ist nicht egal, wie es Lokführern usw. geht… natürlich kann man die, die es „erfolgreich“ getan haben nicht danach fragen. Aber berufsbedingt kenne ich Menschen, die kurz davor standen, die berichten in der Regel davon, dass sie nur noch den Gedanken haben, sich das Leben zu nehmen. Hier passt dann das Wort „Tunnelblick“ im doppelten Sinne … man sieht nur doch den einen Weg… und oft leider nicht mal mehr die, die einem wichtig sind.
    Die meisten denken oder handeln auch nicht suizidal, weil sie sterben wollten, sondern weil sie „Ruhe haben“ wollten. Weil sie nicht mehr kämpfen wollen/können…
    Denn „Sterben wollen“ und „nicht mehr leben wollen“ ist nicht das Selbe.

    Suizid wurde früher als „Freitod“ bezeichnet. Heute weiß man, dass Suizid (fast) nie eine freie Entscheidung ist, sondern aus der Verzweiflung entsteht. Wenn man eine Alternative sähe, würden sich die Betroffenen wohl anders entscheiden… also nix mit freiwillig.

  11. Ich konnte mal die Wartungsanlagen eines Bahnunternehmens besichtigen. Dort gibt es extra für diese Fälle eine kleine Grube (ähnlich Montagegrube in der Autowerkstatt) vor der Halle, die dazu dient, Züge nach einem solchen Ereignis zu reinigen.
    Bzgl. Häufigkeit war es da , wenn ich mich recht erinnere, bei rund 1500 Zugfahrten (oder rund 450.000 km) zu 3 Suizidfällen gekommen.

  12. Wer nicht mehr leben will, muß dazu nicht den Zug nehmen.

    (Hab dazu selbst schon genug geschrieben).

    Und ja, ich kenne jemand, der sich, weil er erst wenig Erfolg bei Frauen hatte und dann auch noch in der Kneipe von einem Schwulen angemacht wurde – der sich dabei sicher nichts Böses gedacht hatte, es wurde dann nur als ultimative Niederlage aufgefaßt – vor die letzte S-Bahn warf.

    Es brauchte zwei Kräne, um die wieder von ihm runterzubekommen, er hatte nur noch ein Bein und eine Furche quer durchs Gesicht, Frankenstein ließ grüßen. Damit war nun wirklich kein Erfolg bei Frauen mehr gegeben. Und die Rechnung für den Einsatz zahlt er heute noch ab…

    Vielleicht sollte jemand, der ohnehin nur Pech hat, daran denken, daß ihm diese Sache auch mißlingen könnte und wie blöd er dann erst dasteht. Und sich dann eine andere Art überlegen, sich vom Acker zu machen. Oder es sich nochmal komplett überlegen. Es trifft nämlich auch die Verwandten und Freunde.

    • „Vielleicht sollte jemand, der ohnehin nur Pech hat, daran denken, daß ihm diese Sache auch mißlingen könnte und wie blöd er dann erst dasteht. “

      Genau DAS ist das Problem, dass eben dieses nicht möglich ist. Und ein weiteres Problem ist, dass das die meisten Menschen offenbar nicht begreifen können.

      • Ja, der Karl scheint mir hier bei seinen Meinungen genau zu wissen, wovon er schreibt. Ich hätte es auch nicht für möglich gehalten, aber habe es selber bei meiner (ehemaligen) Lebensgefährtin erlebt. Da ist nichts mehr mit Vernunft und Abwägen bezüglich des nächsten Schrittes. Es ist eine absolute Ausweglosigkeit, Kraftlosigkeit und Hilflosigkeit, aus der es keine andere Möglichkeit für den Betroffenen in der Situation zu geben scheint. Die pure Verzweiflung sehe ich noch vor mir und es ist auch als Partner verdammt schwer damit umzugehen, vor allem wenn man parallel seinem Job mit klarem Kopf nachgehen muss.
        Dementsprechend erinnere ich mehrere Situationen in den 3,5 Jahren Beziehung, in denen ich (im nachhinein) gewettet hätte: wäre hier ein Gleis und ein Zug, …sie hätte ihn genutzt. (mit „Pech“ im Leben muss das übrigens nichts zu tun haben)
        Auf der anderen Seite verstehe ich auch die Lokführer sehr gut (Hilflosigkeit und das Gefühl von Verantwortlich-sein sind mir nicht unbekannt). Wenn der Sohn des Lokführers aus dem Film eine anprangernde Meinung zum Suizidanten entwickelt, ist ihm das sicherlich nicht vorzuwerfen.

        • Nein, dem Sohn eines Lokführers würde ich das keinesfalls vorwerfen wollen, dass er eine solche Einstellung entwickelt. Auch denen, die nachher „aufräumen“ oder schwerstverletzt Überlebende retten müssen könnte man das kaum vorwerfen, obwohl oft gerade diese für die Unfähigkeit der Suizidanten rational über derenStuation nachzudenken eher Verständnis haben als die vielen, die hier und an anderer Stelle mit dem „gesunden Menschenverstand“ kommen und die Lebensmüden auffordern doch vorher mal an die Lokführer ect. zu denken.

          Ich weiß aber aus eigener Erfahrung, dass es nicht unbedingt angenehmer ist jemand aus dem Auto vorm Baum zu klauben, der *völlig unfreiwillig* auf dem Beifahrersitz von der A-Säule getötet wurde, weil jemand auf der Fahrerseite sich mit 10 Bieren noch für fahrtüchtig gehalten hat.

          Und diejenigen, die vorgestern drei Mitglieder einer Familie tot und eines schwerstverletzt aus einem nicht mehr aus solchen erkennbaren Kleinwagen bergen mussten, haben dabei auch vermutlich ähnlich wenig Spaß gehabt, wie Menschen die Tote oder Schwerverletzte von den Schienen bergen müssen. Die Toten und der Schwerverletzte waren an dem Unfall völlig unschuldig, aber der junge Fahrer eines schweren Mercedes, der kurz zuvor ein anderes Fahrzeug nachts mit massiv überhöhter Geschindigkeit überholt hatte und den Kleinwagen zu Klump gefahren hat, dabei nur leicht verletzt wurde, der hätte, wenn er denn nicht in suizidaler Absicht unterwegs war, genauso wie der Alkoholfahrer die Möglichkeit gehabt vorher vernünftig über sein Tun nachzudenken und so diese Tode ggf. zu verhindern und den Rettern diesen blutigen Job zu ersparen.

          Bei Menschen, die *tatsächlich* in der Lage sein sollten, hin und wieder vernünftig nachzudenken, bei denen sollte man eben diese Vernunft appellieren. Sie sind übrigens gegenüber den Lebensmüden ziemlich in der Mehrzahl.

          Den Suizidgefährdeten hingegen sollte man alle Hilfe zuteil werden lassen, die möglich ist, auch wenn das sicher in vielen Fällen ebenso unmöglich ist, wie von ihnen vernünftiges Handeln bei der Ausführung des Suizids zu fordern

    • Wenn man es wirklich ernst meint, nimmt man auch nicht die S-Bahn, sondern wartet auf den ICE.
      Ich habe mal (am Rande) mitbekommen, wie nach so einem Vorfall „aufgeräumt“ wurde. Da wurden dann lauter kleine Filet-Stückchen aufgesammelt und in einen Sack gepackt.

      Und ja, es hat mich betroffen gemacht. Von dem oder derjenigen, die gesprungen ist, weiß ich nichts. Aber es muss m.E. schon sehr heftig gewesen sein, wenn diese Person einen solchen Tod dem Leben vorzieht. Ich glaube, dass sich die Motive und Beweggründe solcher Springer nicht wirklich rational erklären lassen. Kein Wunder also, wenn Freunde, Bekannte und sonstige Betroffene angesichts dessen fassungslos und somit vor allem auch völlig hilflos zurück bleiben.

      Da nützt auch kein „der hätte ja auch…“ oder „das geht doch auch anders“. An wen sollte sich das auch richten? An erfolgreiche Springer? An erfolglose Springer? An zukünftige Springer? Für die ersten beiden ist (bitte entschuldigt die Wortwahl) der Zug für solche Appelle bereits abgefahren und alle anderen werden sich kaum argumentativ überzeugen lassen.

      Aber es hilft natürlich, selbst hierzu auf Distanz zu gehen und mit der Erkenntnis umzugehen, dass man machtlos den Suizid eines Menschen hinnehmen muss, den man aus seiner eigenen Weltsicht heraus als sinnlos und vermeidbar ansieht.

      • Nachdem jetzt jeder (erfolglos) bei mir am Blog nach dem betreffenden Post gesucht hat, hab ich ihn jetzt direkt verlinkt.

        Die gesamten Bahnstrecken einzäunen? Das wäre wirklich teuer und wer will, klettert auch da drüber.

        Klar kann jemand, der sich umbringen will, nicht mehr klar denken. Ich habe ja auch eine Freundin auf diese Weise verloren. Nicht per Bahn, obwohl sie in einem für Bahn-Suizid-Kandidaten bevorzugten Ort lebte (dort ist die Bahn eine längere Strecken parallel zu einem Feldweg und das wird leider oft ausgenutzt). Sie hat sich im Treppenhaus erhängt. Die Mitbewohner waren ebenso geschockt wie die Polizei, sind sofort ausgezogen. Sie hatte vor der Tat mich noch anrufen wollen, doch hatte man mir (weil es angeblich ein wettbewerblicher Vorteil gewesen wäre) mein Impressum auf meiner Website untersagt, wo ich nach Umzug meine neue Telefonnummer hinterlegen wollte. Da kann man nun auch sagen, ja warum hat sie nicht die Auskunft angerufen? Sie konnte halt nicht mehr klar denken, dachte auch vieleicht, ich wolle nicht mehr erreichbar sein. Werde ich nie erfahren, ebenso wie ein Gespräch sie vielleicht trotzdem nicht von der Tat abgehalten hätte. Aber man macht sich ewig Vorwürfe, hätte man nicht 500.000,- Ordnungsstrafe in Kauf nehmen sollen und die per e.V. verbotene Telefonnummer doch angeben sollen? (Sie hat sich übrigens wegen „nur“ 100.000,- umgebracht, die ihr jemand abgegaunert hatte, das Familienerbe, da wird auch mancher sagen „och, is‘ doch nur Geld“, aber für sie war das eine unerträgliche Schande…).

        Trotzdem ist die Bahntötung der Grund, warum unnötig viel Leute Auto fahren. Weil sie unweigerlich zwei Stunden festsitzen, wenn wieder mal einer springt. Ich kann es z.B. nicht riskieren, wenn niemand zuhause ist, in die Arbeit zu fahren, weil der Filius halt nachd er Schule vor der Tür steht, wenn keiner da ist. Und zwei Stunden eher heim fahren deswegen und dann nochmal zwei Stunden eher, weil wieder einer vor den zug springen könnte, da lohnt es sich nicht mehr, überhaupt erst hin zu fahren.

        Wer kein Gemüt hat wie ein Fleischwolf, kommt als Lokführer mit der belastung auch nicht klar – 4x ist da schond as Maximum, die meisten kapitulieren eher. Deshalb ist dieser Traumberuf kleiner Jungs auch dennoch durchaus gut bezahlt, denn die Fluktuation aus diesem Grund ist nicht ohne.

  13. Vor ca. 3 Monaten hat ein junger Mann im Alter von 21 Jahren, sein Leben mit Bahnsuizid beendet. Ich habe Gott sei Dank nichts davon gesehen, nur gehört. Das einzige, der Lokführer rannte hier total aufgeregt rum und man konnte ihm anmerken, dass er geschockt war. Mein Vater hatte anschliessend noch die Kripo im Garten, weil vermutet wurde, dass der Kerl dort seine Papiere und Klamotten hinterlassen hat. Die Kripobeamtin sagte meinem Vater, dass es in der Laufbahn des Lokführers der 4. Mensch war, den er überrollt hat. Der Mann ist jetzt Frührentner. Heute ist nicht weit von mir, das selbe passiert. Dort waren aber dann auch Leute, die anschliessend ins KH mussten, weil sie einen Schock hatten. Ich frage mich immer wieder, warum man Unschuldige (Lokführer, Zuggäste etc.) dort mit reinziehen muss. Das will irgendwie nicht in meinen Kopf. Mein Mitleid für diese Personen, die einen Bahnsuizid machen, hält sich da in Grenzen. Da habe ich mehr Mitgefühl mit denen, die es ansehen müssen bzw. die die Person erfassen…

  14. Die von der Deutschen Bahn gern aufgestellte Behauptung, eine Absicherung der Gleise durch Zäune sei nicht möglich, lässt sich durch Bahnanlagen im Ausland gut widerlegen, wo dies eben doch möglich ist und gemacht wird.
    Ich bin beispielsweise schon viel in England und Australien unterwegs gewesen, da ist komplett eingezäunt, mit Ausnahme natürlich am Bahnsteig selbst. Auch Brücken sind so gesichert, daß niemand von der Seite auf die Brücke kommen kann.
    In England geht es sowieso kaum anders, weil dort der Strom oft von unten kommt. Das sogenannte „Liverail“ ist eine einfache dritte Schiene die gegenüber den Fahrschienen Hochspannung führt. Sie liegt im Wechsel mal Rechts und mal links ausserhalb der beiden Fahrschienen. Bereits ein Überschreiten der Gleise wäre also tödlich.
    Man redet sich das bei der deutschen Bahn wohl etwas passend, denn der Bau und Unterhalt der Zäune kostet viel Geld.
    Selbstverständlich gibt es auch Suizidenten, die es dann auch noch im Bahnhof versuchen.
    Dazu gibt es bspw. an den Hauptstationen der Londoner U-Bahn Türen unmittelbar an der Bahnsteigkante, die nur öffnen, wenn der Zug da steht, ähnlich einer Aufzugstür.

  15. Vor ca. 6 Wochen wurde hier im Nachbarort nachts um 1:30 Uhr ein 16 jähriger Jugendlicher vom Auto überfahren. Er starb auf dem Weg ins KH. ‚
    Im Polizeibericht stand es so, daß der Jugendliche auf der anderen Strassenseite auf dem Gehweg dem Fahrzeug entgegen ging, also bei einer 6 Meter breiten Strasse unter normalen Umständen nicht hätte vor das Auto fallen können. Von Alkohol oder Drogen bei irgendwelchen Beteiligten stand nichts im Bericht.
    Es sprach sich dann herum, der Jugendliche habe kurz vorher seiner Mutter eine SMS geschrieben mit dem Inhalt „Ich bringe mich gleich um“ weil es wohl Probleme mit der Freundin gab. Der Fahrer war ein Fahranfänger. So etwas ist entsetzlich für alle Beteilgten.

    • Das ist ganz schlimm, besonders für den Fahranfänger. Ich kenne einen LKW Fahrer, dem das passiert ist. Der war so fertig, dass er nicht mehr ins Fahrerhaus konnte. Er setzt sich bis heute nicht hinter ein Lenkrad. Was zur Folge hatte, dass er keinen Job mehr hatte, seine Frau abgehauen ist, weil er auch allgemein völlig fertig war- das ist bis heute nicht besser geworden und schon viele Jahre her.
      Das Leben dieses Mannes und der Familie ist absolut zerstört worden.

  16. Die Zahlen stimmen längst nicht mehr, derzeit sind es im Schnitt sieben bis acht – pro Tag!

    Und das mit dem Einzäunen ist Quatsch, wir haben hier in Deutschland weit über 30000 km Bahnstrecken, ein Einzäunen wäre unverhältnismäßig teuer (und ich will den Scheiß nicht über die Fahrpreise bezahlen müssen!), würde Wildwechsel verhindern (wäre also eine ökologische Katastrophe), und dazu würden die Suizidenten dennoch irgendwie einen Weg da rein finden.

    Obschon ich dick fünfstellige km im Jahr per Bahn zurücklege, „meinen“ Zug hat es noch nicht erwischt, nur einmal beinahe (http://dk5ras.dyndns.org/www/bc/?p=3016), dazu hatte ich paarmal die besagten zwei Stunden Verspätung. Ist mir aber egal, Stau auf der Autobahn gibt es häufiger als suizidbedingte Verspätung.

    Was die Lokführer angeht, es ist für sie deutlich besser geworden, seit es auch Betreuung danach gibt und nicht die Sprüche der Chefs in die Richtung „hab Dich nicht so“ gingen. Ich kennen zwei Tf, die es bereits erwischt hat, den einen schon einige Male, die steckten das bisher gut weg.

    • Und wir können nun alle beruhigt sein, den Experten gehört zu haben, der als vielfahrender Bahnkunde zweifelsfrei in der Lage ist, zu beurteilen, wie harmlos das alles ist und wie gut das solche Triebfahrzeugführer wegstecken. Danke dafür.

      • Eigentlich wollte ich (seit 23 Jahren Lokführer, bisher drei eigene „Vorfälle“ im Fahrdienst und etlichen mittelbaren Beteiligungen in meiner Nebenfunktion als Transportleiter in der Betriebszentrale) da nichts zu schreiben, aber coffin corner nimmt eigentlich vorweg, was ich zu dem Kommentar dachte. Und so kann ich meinen Mund mal wieder nicht halten.

        Psychologische Betreuung, die diese Bezeichnung verdient, gibt es bei der DBAG eigentlich erst seit den späten 90er Jahren. Da hat sich tatsächlich viel getan.

        Nach dem letzten Suizidversuch einer Frau im August 2004 war ich den Umständen entsprechend gut drauf. Es war die erste Zugleistung in einer moderaten Schicht von etwa 8 Stunden Länge. Das Wetter war schön, die Sonne schien. Die Tagesform ist ziemlich entscheidend, ob man dann hinterher ein Nervenbündel ist oder nicht. Zumindest geht es mir so.

        Sobald man dann irgendwann wieder im Dienst ist, sieht man in den Büschen immer irgendwelche dummen Schatten. Das wird dann irgendwann weniger.

        Aber „wegstecken“ ist vielleicht wirklich nicht die richtige Bezeichnung dafür.

  17. Hi,

    hatte jahrelang mit jemandem zu tun, der manisch depresiv war.
    Da ist kein Gedanke mehr daran möglich was man anderen damit antut oder nicht.

    Was ich aber eigentlich sagen wollte, vor ca. 5 Jahren, ich weis nicht wie es heute ist, hat mir ein Mitarbeiter des Bahn Sicherheitsdienstes erzählt, wie ihn das fertig macht immer die Brocken einzusammeln.
    Er bemängelte, dass die Lokführer betreut werden aber sich um sie keiner kümmert.
    Die Bilde raus seinem Kopf bekomt er nur ganz schwer los.

  18. Pingback: Schienensuizid Bestatterweblog Peter WilhelmBestatterweblog Peter Wilhelm

Schreibe einen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Bitte beachte die Nutzungsbedingungen des Bestatterweblogs!

Du bist ein Troll? Fein! Dir kann geholfen werden. Klicke hier!

Dein Kommentar ist nicht erschienen? Dann klicke bitte hier für weitere Informationen!

Diese Smileys kannst Du nutzen, und das bedeuten die Zeichen oben in der Textbox.