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Asche ausser Landes schaffen

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Enstchuldigt wen nich das nicht ganz verstehe. Also ich lass meinen zB. Vater hier in Deutschland einäschern und die Asche nach Holland schicken? Das macht doch kein Postunternemhen mit. Was wenn das Paket in irgendeinem Postzentrum geöffnet wird? Im Prinzip verschicke ich doch „menschliche Überreste“. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man eine Urne einfach soo außer Landes schaffen kann. Wenn mein Vater nun eingeäschert wird, bekomme ich die Urne doch gar nicht ausgehändigt.
entschuldigt bitte wenn ich etrwas falsch versehe/verstanden habe

Das ist ein ganz normaler Vorgang. Über weitere Entfernungen werden Urnen regelmäßig verschickt. Ein Transport mit einem Bestattungswagen wäre da zuviel des Guten.
Die Urne wird aber nicht Dir ausgehändigt, sondern vom Krematorium direkt an den von Dir angegebenen Bestimmungsort gesandt.
Das ist zum Beispiel auch so, wenn jemand in Hamburg eingeäschert wurde und die Urne dann nach Passau in ein Urnengrab soll.

Im Übrigen hätte der jeweilige Transportdienstleister viel zu tun, wollte er alle Pakete öffnen und auf Asche kontrollieren. Er hat die Pakete zu transportieren, Punkt.

Man „schafft die Asche“ nicht „einfach soo außer Landes“ sondern man geht streng nach den Richtlinien der hiesigen und dortigen Bestattungsgesetze vor, auch wenn Dir das merkwürdig vorkommt, es ist ein tagtäglicher Vorgang.

Peter Wilhelm 26. Juni 2012


31 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Ich hoffe doch sehr, dass die Paketunternehmen die Pakete nicht leichtfertig öffnen. Ich hab da mal sowas gehört von Postgeheimnis. Ist aber ja nicht so wichtig.

    Und ich glaube, dass Paketunternehmen jeden Tag deutlich befremdlichere Dinge transpotieren als ein bisschen Asche in einer Stahlkapsel.

    Gruß
    Joe

  2. Das ist gänige Praxis…die Asche wird vom Friedhof angefordert auf der Beigesetzt werden soll. Die wird dann in der Regel via DHL versendet. Und das interesiert keinen.

  3. Unangenehm wird es nur wenn ein solches Paket auf dem Postwege verloren geht. Der Supergau für jeden Bestatter.

  4. Das ist doch kein Supergau. In der Regel wird die Urne mit einer Überurne bestattet. Darin könnte sich auch Sand befinden.

  5. @ Stulti.
    Der Supergau liegt im Empfinden der Hinterbliebenen, denke ich mal. „Obba ist auf dem Postweg verloren gegangen“, wer will das schon hören?
    Und als erstes ist natürlich der Bestatter schuld, selbst wenn z. Bsp. das Krematorium oder Friedhof oder der Paketdienst Mist gebaut hat.
    Und einem Paketdienstler oder Mitarbeiter in einem Versandzentrum dürfte eine unzustellbare Urne, weil z. Bsp. die Adresse, der Barcode (Strichcode) fehlen auch nicht sooo angenehm sein. Obwohl ich natürlich weiß was dort sonst noch so passiert.
    B. A.

  6. Irgendwie erinnert es mich an den Film „Brazil“. Wenn die Asche auf dem Postweg verloren geht… die Bestattung im Körper eines Grossunternehmens oder einer Bürokratie, sozusagen.

  7. Zu finden in den FAQ und AGB von DHL:

    Ein Punkt aus der Liste der Dinge, die nicht mit DHL befördert werden dürfen:

    Sendungen, die lebende Tiere, Tierkadaver oder Teile derselben, Körperteile oder sterbliche Überreste von Menschen enthalten; AUSGENOMMEN SIND URNEN sowie unter bestimmten Voraussetzungen wirbellose Tiere, medizinisches und biologisches Untersuchungsmaterial;

    Also ganz offiziell erlaubt und normal, der Urnenversand.

  8. Also das Urnen ganz normal mit der Post versendet werden, davon wusste ich schon, peinlich war es allerdings, als eine Paketsendung versehentlich bei uns in der Firma abgegeben wurde und es von aussen ersichtlich war dass es sich um eine Urne handelt. 🙂

  9. Hallo,
    nu frag ichmich nur noch eins: ich brauch doch dann eine holländische adresse an die ich die urne schicken lassen kann? Und jemand der sie dann von da wieder an mich schickt? Oder kann ich davon ausgehen daß mein bestatter einen Kollegen in den NL kennt der das übernimmt? Kostet dann ebst. auch was…aber wenn man dafür die Kosten fürs Grab spart*schiefgrins*. Wobei ich dann aufm Dorf so wie hier vermutlich das Problem hätte Freunden und Nachbarn zu erklären warums kein Grab gibt*g.

    LG Petra

  10. @11/Petra
    Du brauchst die Adresse eines holländischen Krematoriums – dahin werden die Überreste überstellt. Und ich glaube nicht, dass dir dir Hölländer die Urne in D an eine Privatadresse schicken, sondern allenfalls wieder nur an ein deutsches Krematorium – eben wegen der Bestattungspflicht bei uns. Und ich denke mal, dass du dir dann deine Urne im Ausland nur selber abholen darfst – mit dem Nachweis dass du Hinterbliebene bzw. Bestattungspflichtige bist. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass die Holländer jedem X-beliebigem Urnen in die Hand drücken.

    Du kannst also den Oppa nach Holland verschicken lassen und ihn dann im Urlaub dort wieder Einsammeln und in alle Winde verstreuen.

  11. @ pitdieerste.
    Erklärungsprobleme?
    Der/die Verstorbene war (heimlicher) Meeresliebhaber, also Seebestattung, basta. Und weg ist der Blechbembel 🙂
    *Auch schief grinsend* B. A.

  12. Du könntest die Urne an ein niederländisches Krematorium zwecks dortiger Ascheverstreuung senden lassen und sie dort dann persönlich abholen.

  13. @ Stulti
    Ganz so easy ist Deine „Sand-Bestattung“ dann doch nicht.
    Die Friedhofsverwaltung wird die im Deckel der Aschenkapsel eingravierten Daten wie Name, Krematorium und Kremationsnummer vergleichen.

  14. @16/Oliver
    Hier geht es ja nicht um die eigene sondern die „Asche“ von jemand Anderem. Von daher vielleicht isses da nicht ganz so schlimm. 🙂

  15. Asche, Flocken, Penunzen, Kohle…
    Die Asche von jemand Anderem außer Land schaffen, ist das dann illegale „Asche-Wäsche“ ? Was sagt das Bundesascheministerium dazu? Und gibt es Informanten mit „Ascheschmuggler-CDs“?
    Fragen über Fragen…
    🙂 B. A.

  16. Hm, BA. Bekommt man Asche durch die Wäsche dann eigentlich wieder lupenrein und blütenweiß? Und welches Waschmittel nimmt man dafür am Besten?

    Ich weiß ich bin doof. Asche auf mein Haupt. :o)

  17. Ich frage mich welche Versicherungssumme fällig wird wenn ein Urnenpacket verloren geht.

    Der Materielle Wert dürfte irgendwo bei 2 Euro für die Aschekapsel liegen, zählen da ideelle Werte?

  18. @ Mike.
    „Blütenweiß“, ist das nicht „Aschenfälschung“? War früher nicht von einem „Persilschein“ die Rede? Ist das etwa eine Aschewäschergenehmigung?
    Auch doof, B. A. 😉

  19. Mein Vater arbeitet bei der Post und hat schön öfters Asche transportiert. Allerdings nur innerhalb Deutschlands.
    Viele seiner Kollegen finden das gruselig Asche zu tranportieren. Er hat damit keine Probleme. Wenn er eine Urne im Auto hat, bekommt die immer ein ganzes Regal für sich alleine.
    Er macht das aus Respekt vor dem Toten.
    Er findet ein Verstorbener (selbst wenn es nur noch die Asche ist) sollte nicht neben anderen Paketen liegen, in denen sich Staubsauger, Bücher oder Artikel von Beate Uhse befinden.

  20. @ Franzi.
    Das finde ich sehr schön und respektvoll von deinem Vater.Die Frage „Wie geht es dem Transporteur?“ bedenkt man doch eher nicht.
    Interessant.
    B. A.

  21. @B.A.: Daraufhin fehlen mir die Worte. Ich gebe mich geschlagen. :o)

    @Franzi
    Die Einstellung deines Vaters gefällt mir.

  22. Aschepakete habe ich auch gelegentlich. Eine Kollegin findet es gruselig und drückt sich immer, wenn der Bestatter mit einem Paket kommt (das kennen wir schon), aber wir anderen haben kein Problem damit.
    Diese Pakete sind recht markant von de Form her, und der Absender und/oder Empfänger weist ja ebenfalls auf den Inhalt hin. Sowas verschwindet so schnell nicht.

  23. @ Mike.
    Ich haue doch niemanden 😉
    Schön wenn man mal rumblödeln kann, das Leben ist ernst (oder war`s doch heinrich?) genug.
    B. A.

  24. @ Christians Ex.
    Ist mir auch ein Rätsel was daran gruselig sein soll.
    Die Urne mit meinem Opa drin habe ich selbst zu Grabe getragen, da ist doch nix giftiges oder gruseliges dran. Alles hygienisch rein, sauberer als manche Küche. Und an Gespenster glaube ich (noch) nicht 😉
    Koppschüttel, B. A.

  25. @B.A.
    Hast recht. Rumblödeln muss auch mal sein. Übrigens: Egon… ich glaube er hieß Egon. Der war auch immer „mächtig gewaltig“. Das passt zum Leben. 😉

    @25
    Ich glaube TOM hatte da mal ein Problem mit dem „Geflügeltem Helm“-Transportdienstleister. Ich kann mich aber garnicht mehr erinnern ob die Urne dann noch rechtzeitig kam. In solchen Fällen würde ich mir dann wünschen, dass jeder eure Sorgfalt walten lassen würde.

  26. @Big Al,
    Menschen sind einfach verschieden.
    Eine Freundin hat einen absoluten Horror vor toten Tieren. Sie würde auch ihre eigenen geliebten Katzen nicht mehr anrühen, selbst wenn sie diese bis zum Moment des Todes noch geherzt und getröstet hätte (falls sie das denn könnte – könnte das Tier doch jede Sekunde sterben!).
    Es ist einfach etwas namenloses, unbeschreibliches, nicht greifbares, was einen dann befällt und lähmt. Ich vergleiche das mit meiner Höhenangst, dann ist es besser zu verstehen.

  27. Wir-89 haben UNSERE EINÄSCHERUNG 1942 (!) LONDON-CREMATORIUM bezahlt inclusive.ASCHE ausstreuen im „Garten der Erinnerung“ – diese “ Versicherung hat noch immer Gültigkeit. WIR werden in Deutschland versterben- die URNEN werden verschickt „VORAB ZAHLUNG FÜR PORTOGEBÜHR „…….Ordung muß sein. David & Christa

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