In ambulanten Hospizvereinen arbeiten Ehrenamtliche, die schwer kranke und sterbende Menschen besuchen und sie und ihre Angehörigen unterstützen. Doch wer kann diese Unterstützung eigentlich beantragen? Wann ist ein sinnvoller Zeitpunkt?
Eine meiner ersten Begleitungen dauerte über ein Jahr. Herr Steinmann war 84 und bettlägerig. Nach einem Schlaganfall vor über zehn Jahren konnte er nicht mehr sprechen und war auch zunehmend
Wenn ich erzähle, dass ich ehrenamtlich in der Hospizbegleitung arbeite, dann bekomme ich oft zwei Reaktionen: Bewunderung und Unverständnis. Und ehrlich gesagt ist beides dasselbe. Denn auch in der Bewunderung
„Sind Sie katholisch oder evangelisch?“, fragt Herr Klingenbacher und schaut mich durchdringend an. Ich sitze mit ihm und einigen anderen Bewohnern der Demenzstation am Tisch und lese aus der Zeitung
Der Sohn von Herr S. nimmt mich an der Tür in Empfang. „Mein Vater liegt oben“, meint er und führt mich zum Wohnzimmer, in dem das Pflegebett steht. Doch bevor
Selbst wenn es sonst keine Überschneidungen bei den Wünschen zum eigenen Sterben gibt: Würdevoll sterben möchte wohl jeder. Bloß, was das heißt, das ist gar nicht so leicht zu beantworten.
Ich stecke bis zur Nase in Staub und Altpapier. Genauer gesagt: in Papas Comicsammlung. Er ist seit sechseinhalb Jahren tot, es wird Zeit, dass wir auch in den entlegeneren Winkeln
„Ich weiß doch gar nicht, wie er beerdigt werden will!“ Sonja sitzt vor mir in ihrer Küche. Im oberen Stockwerk liegt ihr Vater Erwin, den sie bis zu seinem Tod
Der österreichische Journalist und langjährige Gesundheitsexperte Hademar Bankhofer ist im Alter von 84 Jahren verstorben. Das bestätigte sein Management am…