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Bestatter fährt mit Leichnam zu McDonalds

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Bestatter fahren mit Toter im Leichenwagen zu McDonald’s – „ekelerregend“

Aylesford (Großbritannien) – Die Leserin einer Zeitung sah Rot, als sie zwei Mitarbeiter eines Bestattungsunternehmens vor Kurzem auf dem Parkplatz einer McDonald’s-Filiale in einem Leichenwagen sitzen sah: „Der ganze Parkplatz stand da und hatte die Kinnlade unten. Sie konnten alle nicht glauben, was sie sahen.“ Schließlich sei der 57-Jährigen zufolge der Wagen noch „voll beladen“ mit einem Sarg gewesen. Da platzte der Britin der Kragen – und sie denunzierte die beiden Bestatter wutentbrannt per Facebook. Der Chef des Bestattungsunternehmens setzte sich zur Wehr und erklärte, dass einer der beiden Mitarbeiter unter Diabetes leide und essen musste, damit sein Blutzuckerspiegel nicht weiter fällt.

Quelle:
Merkur.de
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Peter Wilhelm 17. November 2020


13 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Was ist so schlimm daran? Auch Bestatter müssen mal was essen.
    Und sie müssen ihre notwendige Arbeit möglichst unsichtbar machen.
    Es kann ja auch sein, dass der Sarg noch leer war, oder hat diese „besorgte Bürgerin“ das kontrolliert?

  2. Soso. Alle auf dem Parkplatz haben es gesehen und schauten mit offenem Mund zu. Deswegen macht ja auch nur diese eine Frau so einen fürchterlichen Wind. Ob der Auftraggeber der Bestattung von dem Abstecher zu McD wusste oder nicht, was er zu zahlen hat oder nicht, geht sie schlichtweg einen feuchten Kehricht an. Genauso steht es ihr nicht zu, ob und wie ein Diabetiker seinen Nahrungsbedarf zu decken hat.

    Irgendwie passt die Frau zu der Nachbarin aus der Geschichte der Sterbebegleiterin im Pflegeheim vor ein paar Tagen.

    Und wenig überraschend, dass solch ein Blödsinn vom Ippen-Netzwerk, den Spezialisten der „Als Tante Käthe in Ihr Butterbrot biss, bekam Sie den Schreck ihres Lebens“-Geschichten (nur 5 Werbepopups bis zur Antwort: es waren Löcher im Käse) verbreitet wird.

  3. Bald sind wir soweit, dass es getarnte Leichenwagen gibt. Bei Krematorium Fahrten als Schornsteinfegerwagen, bei anderen Fahrten als DHL?

  4. Meine Güte nee… und ich dachte immer, nur in Deutschland würde sich jeder in alles reinhängen und aus jedem Pups ein riesen Bohei machen…

  5. Demnächst entsetze ich mich total, wenn ich auf der Autobahn gezwungen bin einem „beladenen“ Leichenwagen vor mir zu ertragen, und auf den schrecklichen Sarg glotzen muss und dabei schweren psychischen Schaden nehmen kann, oder aus Entsetzen einen Unfall baue…
    (Achtung Sarkasmus!)

  6. Also ehrlich gesagt finde ich das ganze schon ein wenig pietätlos.
    Was kommt als nächstes? Mit der Leiche im Kofferraum noch ins Autokino oder auf den Straßenstrich?
    Meiner Meinung nach ist hier eine Grenze überschritten, ich zumindest möchte auch als Leiche mit so viel Anstand behandelt werden, dass man irgendwelchen riechenden Fast-Food im Leichenwagen verzehrt.

    Und jeder Diabetiker hat im Normalfall auch immer Insulin und etwas Trauebnzucker dabei, um Notfälle abmildern zu können. Ist übrigens auch schneller wirksam als fettige Burger und Fritten.

    • Woher will denn jemand von uns wissen, ob der Leichenwagen „beladen“ war. Genau so gut hätte der Sarg leer sein können, das sieht man doch von außen nicht.
      Ahja, Herr T….vermutlich ist es ihnen dann als Leiche völlig egal, wenn es im Leichenwagen nach Pommes riecht.
      Sie selbst riechen dia dann bestimmt nicht mehr.

      • @Nixe,ich denke nicht dass in England (oder hier) leere Särge halt so durch die Gegend kutschiert werden… 😉
        Ich glaube, wenn Bestatter Särge geliefert bekommen, dann in neutralen Lieferwagen ect
        Daher denke ich, wenn Sarg im Leichenwagen dann auch mit verstorbenen Sarg Beleger …. 😉

        • @Junice

          Meist Du Bestatter fahren mit „vollen“ Särgen zum Abholen von Leichen? Da die Bestatter zum abholen leer hin und voll zurück fahren, stehen die Chancen nach Liesl Milchmädchen 50:50, daß in dem „aktuellen“ Sarg eine Leiche liegt.

          lks

  7. @ JuniceSeas Aber die meisten Bestatter fahren mit dem leeren Sarg ins Krankenhaus, um dort Verstorbene abzuholen.Auch in Altenheimen werden verstorbene Bewohner gleich an Ort und Stelle eingesargt. Auch wenn der/ die Verstorbene das große Glück hatte, friedlich zu Hause sterben zu dürfen, kommt der Bestatter mit einem Sarg. Leichensack ist nur bei verdächtigen Todesfällen üblich, die in die Rechtsmedizin überstellt werden.
    Und Zinkwanne, wenn der Verwesungsprozeß bereits im vollen Gange ist und man den Geruch nicht auch noch im Bestatterfahrzeug verteilen möchte.
    Du siehst, in 50% der Transportfahrten ist der Sarg leer.

    • Danke für die Aufklärung! 😉
      Jedoch um beim Thema zu bleiben, ein Bestattungswagen auf dem Mäckes Parkplatz, sollte kein Thema sein. Die Fahrer müssen auch essen und ob nun Sarg besetzt oder nicht, den Verstorbenem störts am allerwenigsten.
      Und ja dass natürlich Menschen ihre eigenen „Befindlichkeiten“ über solche Situationen „ausschütten“ scheint ne Art Zeitgeist geworden zu sein. (augenroll)

  8. Um die Diskussion mal ein wenig aufzuklären, in England sind viele Bestattungskraftwagen ohne Abdeckung in der Scheibe damit eine freie Sicht auf den Sarg besteht.

    Verrechnet werden die meisten Fahrten im Nahbereich sowieso pauschal, der Angehörige muss nicht mehr zahlen, weil die Herren beim Mc Donald´s waren.

    Und zu der 50% Rechnung (die rein Spekulativ ist), nicht jedes Bestattungsunternehmen hat auch mehrere Fahrzeuge, oft wird mit dem Bestattungskraftwagen auch die standesamtlichen Tätigkeiten erledigt, fahrten zum Friedhof usw.
    Also gehen die %te noch weiter runter 🙂

    Desweiteren, was machen denn Bestatter die den ganzen Tag unterwegs sind? Die nun eine lange Überführung haben? Die von Termin zu Termin hetzen? Essen ist ein Grundbedürfnis das den Lebenden(wie lustig!) vorbehalten ist und das sollte auch gestillt werden dürfen, mit oder ohne Inhalt!

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