Branche/Kommune

Die da gegenüber

Längere Zeit habe ich ja nichts mehr über die „Pietät Eichenlaub“ geschrieben, die gegenüber eine Filiale aufgemacht hat. Von einem unserer Büros haben wir vollen Blick auf deren „Laden“. Allerdings ist da nie jemand. Ein bis zwei mal in der Woche kommt der Geschäftsführer der Eichenlaubs mit seinem Mercedes-Geländewagen vorgefahren, gibt sich wichtig und verschwindet nach 20 Minuten wieder.

Einmal haben wir eine Frau beobachtet, die dort eine halbe Stunde gewartet hat, ohne daß jemand von den Eichenlaubs sich hätte blicken lassen. Wir können ja schlecht einfach rübergehen und die potentielle Kundin „abfischen“. Sie ist dann wieder weggegangen.
Bislang droht uns also keine große Gefahr von der Eichenlaub-Filiale, aber es wird gemunkelt, die wollten demnächst eine Werbekampagne starten und eine Aushilfe ganztags in den Laden setzen. Mal sehen was dann passiert.

Als wir letzte Tage die große Trauerfeier des Mädchens aus Norwegen hatten, hat es sich der Eichenlaub-Mann nicht nehmen lassen, sich in den Laden zu setzen und rüber zu schielen.
Auch der Herr Verwaltungsdirektor, der der Chef der hiesigen Friedhöfe ist, kam mit seinem Auto angerauscht und ist ganz wichtig auf dem Friedhof herumgestiefelt. Warum so ein absoluter Bürohengst in grüner Försterkleidung herumläuft ist mir noch nie klar geworden.

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(©si)