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Die da gegenüber

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Längere Zeit habe ich ja nichts mehr über die „Pietät Eichenlaub“ geschrieben, die gegenüber eine Filiale aufgemacht hat. Von einem unserer Büros haben wir vollen Blick auf deren „Laden“. Allerdings ist da nie jemand. Ein bis zwei mal in der Woche kommt der Geschäftsführer der Eichenlaubs mit seinem Mercedes-Geländewagen vorgefahren, gibt sich wichtig und verschwindet nach 20 Minuten wieder.

Einmal haben wir eine Frau beobachtet, die dort eine halbe Stunde gewartet hat, ohne daß jemand von den Eichenlaubs sich hätte blicken lassen. Wir können ja schlecht einfach rübergehen und die potentielle Kundin „abfischen“. Sie ist dann wieder weggegangen.
Bislang droht uns also keine große Gefahr von der Eichenlaub-Filiale, aber es wird gemunkelt, die wollten demnächst eine Werbekampagne starten und eine Aushilfe ganztags in den Laden setzen. Mal sehen was dann passiert.

Als wir letzte Tage die große Trauerfeier des Mädchens aus Norwegen hatten, hat es sich der Eichenlaub-Mann nicht nehmen lassen, sich in den Laden zu setzen und rüber zu schielen.
Auch der Herr Verwaltungsdirektor, der der Chef der hiesigen Friedhöfe ist, kam mit seinem Auto angerauscht und ist ganz wichtig auf dem Friedhof herumgestiefelt. Warum so ein absoluter Bürohengst in grüner Försterkleidung herumläuft ist mir noch nie klar geworden.

Peter Wilhelm 28. Mai 2012


6 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Wusstet Ihr das nicht???

    Die haben den Laden gegenüber nur für etwa ein halbes Jahr gemietet. Grund ist die einprägsame Telefonnummer, die der Vormieter hatte. Wenn Eichenlaub die mal hat, dann werdet Ihr verhungern.

  2. >Wir können ja schlecht einfach rübergehen und die potentielle

    > Kundin “abfischen”.

    Warum eigentlich nicht?

    Höflich fragen ob die Dame auf jemanden wartet, und evtl. kommt das Gespräch (gerade nach einer längeren Wartezeit) automatisch in eine passende Richtung…

    Direkt ne Visitenkarte in die Hand zu drücken wäre aber auch nicht mein Stil.

  3. Der Verwalter wollte halt Kontakte auffrischen. Du hast ja erzählt, dass da verschiedene Vereine waren. Vielleicht ja auch ein Schützenverein oder so. Und da die Familie ja wohl nicht ganz schlecht da stand, war vielleicht auch ein mittelhohes Tier anwesend. Man will sich als hemdsärmeliger Macher empfehlen.

    Die Theorie von Mac Kaber betreffend der Telenummer finde ich nicht schlecht 😉

  4. Die war vielleicht von Eichenlaub dahingestellt worden, um euch zu testen, ob ihr Kunden abfischt oder nicht…

    *rumparanoia*

    🙂

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