Home Kontakt Impressum/Datenschutz Service-Portal Shop

Fünf Dinge, die Sterbende am meisten bedauern

Hallo Tom,

ich denke der Artikel würde sehr gut zu deinem Blog passen:
http://www.welt.de/…Dinge-die-Sterbende-am-meisten-bedauern.html

Liebe Grüße
Katrin

P.S.: Gefunden bei http://www.aprikaner.de/2012/02/personliches.html

PDF erzeugen
Peter Wilhelm30. Mai 2012

13 Kommentare von 138905.

  1. die junge Frau hat sicher recht. Nur tun, was man wirklich will – sonst bereut man es auf dem Totenbett, hört sich gut an und ist sicher im Prinzip richtig aber sicher nicht wirklich „lebenstauglich“. Kein Mensch lebt alleine auf dieser Welt, wir sind alle voneinander abhängig und ebenso sind andere von uns abhängig. Ich denke, ein gesundes, ausgewogenes Mass an Selbstverwirklichung und Pflichtgefühl ist es, was wir anstreben sollten. Was wir am Ende bedauern könnten ist eigentlich nur, daß wir nicht das richtige Mass gefunden haben. Denn auch wenn wir Dinge, die wir nicht – oder die wir getan haben – bedauern, so sind das immer nur Fragmente unseres Lebens, wohl nie das Gesamtkonzept …

    … versuchen wir also das Beste zu tun und verlieren wir nicht das Wesentliche aus den Augen … ein paar Dinge können wir ändern, ein paar leider nicht … in diesem Sinne, allen ein schönes Wochenende …

  2. Da fällt mir nur der Song ein….

    http://www.youtube.com/watch?v=8L1sg7RImyM&feature=related

    Wenn ich merke, alle halten mich für komplett verrückt und wahnsinnig, weiß ich, dass ich wieder auf dem richtigen Weg bin. :-) Man kann nicht das Leben anderer leben, man wird den eigenen Ansprüchen auch nicht immer gerecht und man trifft auch mal ins Fettnäpfchen- that´s life.

  3. Nachdem ich vor vllt zwei Wochen zum ersten Mal im Netz von diesem Buch gelesen habe, hab ich es mir als Ebook bie Kobo runtergeladen (Amazon fällt aus, weil die ja nur ihr eigenes Ebook-Format haben), und mittlerweile ganz gelesen.

    Leider verfehlt die Autorin – imo – das Thema. In dem Buch geht es zu ca 75 % um die persönliche Entwicklung der Autorin, und zu ca 25 % um das, was Sterbende bedauern. Dazu kommt, dass da ganze etwas durcheinander ist. So geht zB eine Passage um ein Bedauernis, die Autorin verwebt dann dieses Bedauernis mit ihrer persönlichen Entwicklung, um dann gegen Ende des Kapitels wieder auf den Sterbenden und dessen Reue zu kommen. Erschwerend kommt hinzu, dass ich die Darstellung der persönlichen Entwicklung der Autorin auch etwas als Selbstbeweihräucherung empfunden habe.

    Interessant finde ich, wieviele deutsche Online-Plattformen mittlerweile das Buch besprechen – und leider habe ich bei jeder einzelnen Besprechung das Gefühl, dass keine Sau das Buch wirklich gelesen hat …

  4. Interessante Frage :-)
    Rückblickend kann ich sagen, dass ich mit meinem bisher gelebten Leben zufrieden bin („natürlich“ ist auch bei mir nicht alles *glatt* gelaufen). Ich habe mich schon früher gefragt, wenn ich jetzt sterben würde, ob es etwas gibt, was ich bedauern würde, so kann ich ruhigen Gewissens sagen, nein.
    Mein Vater ist vor 3 Jahren mit 67 gestorben. Ich habe ihn gefragt, ob er bedauert etwas nicht mehr getan zu haben; seine Antwort war, dass er sein Leben in vollen Zügen genossen hat und jetzt bereit sei „zufrieden“ zu gehen. In der Nacht ist er friedlich eingeschlafen….
    Es mag komisch klingen, mir hat dieser Satz in meiner Trauer sehr geholfen
    LG Mona

  5. Ich selbst befürchte, dass man es gar nicht umgehen kann, das eine oder das andere am Ende seines Lebens zu bedauern. Oftmals steht man vor einer entweder-oder Entscheidung und die möglichen Konsequenzen sind gar nicht abzusehen. Was ich sagen will ist, dass man nie weiß wie es gekommen wäre, wenn man sich anders entschieden hätte; vielleicht besser, vielleicht schlechter, vielleicht nicht einmal anders. Hätte man das getan, was zu unterlassen man heute bereut, wäre der Fehler unter Umständen noch bereuenswerter ( gibt es dieses Wort überhaupt?) gewesen. Ich glaube, dass man am wenigsten bereut, wenn man den Grundsatz „be yourself, no matter what the say“ (Englishman in New York) weitestgehend befolgt. (Und klar: Franky ist genauso gut.)

  6. Bin ich froh, ein weibliches Wesen zu ein. Eine Frau überlegt gründlich, bevor sie eine Entscheidung fällt. Da geht sie im Kopf die Konsequenzen durch und falls sie merkt, dass sie die Konsequenzen nicht abschätzen kann, spricht sie ewig mit seiner Freundin. Oder einfach einem anderen weiblichen Wesen, weil die genauso gestrickt sind.

    Wenn sie das alles durch den Ticker gelaufen lassen hat, ob mit oder ohne support, dann gibt es eine Entscheidung, die dann steht und mit der Frau dann leben kann. Ob die vermutete Wirkung eintritt oder nicht, ist irrelevant, weil sie vorher mit sich durch die Überlegungen abgemacht hat, dass sie mit der Konsequenz leben kann.

    Und für einige Entscheidungen gibt es ja auch noch den Rückwärtsgang, was Frau vorher als mögliche Option einplant.

    Deswegen überlegen Frauen lange…., rotten sich in Horden bei Weinabenden zusammen und gehen mindestens zu Zweit aufs Klo- es werden Analysen gemacht und Strategien besprochen, was sonst. :-)

    Deswegen treten Frauen selten von einer Entscheidung zurück, wenn sie sie erst einmal getroffen haben. :-D

  7. but she can do as she pleases
    she’s nobody’s fool
    and she can’t be convicted
    she has earned her degree …..

    So schön wahr…. :-)

  8. Sicher, es gibt eine Reihe von Dingen, die ich vermutlich anders gemacht und entschieden hätte, wenn ich das, was ich nun weiß, vorher gewusst hätte. In manchen Fällen wäre es vielleicht sogar möglich gewesen, etwas davon tatsächlich gewusst zu haben. Der springede Punkt ist: ich HABE es nicht gewusst, und daher ist die jeweilige Entscheidung für sich immer state of the art gewesen.

    Und mein Lieblingssprüchklopfer Lichtenberg hat gesagt:
    „Ängstlich zu sinnen und denken, was man hätte tun können, ist das Übelste, was man tun kann.“

  9. Es ist Frühling, ich wußte es, als ich heute morgen die Vögelchen zwitschern hörte. :-)

    Danke Brummbär für das Kompliment, sehe ich genauso. Ein Mann der diese Musik hört, Frauen versteht, Lemonsgrasöl kennt….interessant :-)

  10. Hallo Leute
    Es ist schon so, dass es im Leben immer Situationen geben wird, in denen man sich entscheiden muss, in welche Richtung es gehen soll, ohn dass man weis, wie die Dinge sich entwickeln werden. Und sicher wird man das eine oder andere später bereuen. Ist auch bei mir so; nur dass ich mir den Trost aus meinem Glauben heraus ziehe, dass mich mein Hergott genau diese Wege gehen ließ. Andere Wege, die wahrscheinlich in eine persönliche Katastrophe geführt hätten, haben einfach nicht geklappt.
    Mein Vater ist am 19.Dezember 2011 gestorben.
    Es viel später habe ich dann erfahren, daß er zu einer Nachbarin gesagt hatte: Ich bin jetzt 82. Gehen möchte ich noch nicht, aber wenn ja, dann ist eben so. Ich hatte ein erfülltes Leben, habe viel erlebt und eigentlich alles erreicht was ich erreichen wollte und konnte. Aus meinem Sohn ist etwas gworden und hat hat sein Leben im Griff. Jetzt kann ich beruhigt gehen, er braucht mich nicht mehr – was nicht wahr ist.
    Ich denke, wenn man das sagen kann, braucht man wirklich auf seinem Sterbebett nichts zu bereuen und für mich ist es auch ein gewisser Trost, nur er hätte vielleicht auch mal was zu mir sagen können.
    Lieber Papa , ruhe in Frieden und es wird dir da oben viel besser gehen.
    Dein dich ewig liebender und dankbarer Sohn
    Wolfgang

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Nutzungsbedingungen | Trollhilfe | Kommentar nicht erschienen? | Smileys