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Grausiger Leichenfund in München – Frau lebt monatelang neben toter Mutter

„Im Juli 2012 stirbt eine 70-Jährige, ihre Tochter glaubt, kein Geld für die Beerdigung zu haben. Acht Monate später findet die Polizei die skelettierte Leiche. Die Tochter soll die ganze Zeit neben der toten Mutter geschlafen haben.“

Quelle und Link

gefunden von Big Al

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Peter Wilhelm22. März 2013

7 Kommentare von 138905.

  1. “Im Juli 2012 stirbt eine 70-Jährige, ihre Tochter glaubt…

    wieso glaubt??? Es ist Fakt, dass die Tochter tatsächlich kein Geld hatte. Ausserdem wird überall nicht gerne die Wahrheit verkündet, wenn es lapidar heisst, die Tochter hätte finanzielle Probleme gehabt. Es ist eine Schande, dass man es nicht beim Namen nennt, dass die Tochter aufgrund einer psychischen Erkrankung von Arbeitslosengeld 2 lebt und es verständlich ist, dass solch Jemand nicht die Kraft aufbringen kann, sich mit den Behörden um die Erstattung von Beerdigungskosten rumzuschlagen. Wer mit den Behörden mal zu tun hatte, weiss, dass die alles tun, um sich vor jedem zusätzlichen Cent zu drücken. Die Tochter befand sich meines Erachtens in einer ausweglosen Situation, wo sie sich auf Keinem anvertrauen konnte, was widerum auch auf die psychische Erkrankung zurückzuführen ist. Warum wird immer wieder vertuscht, dass die Hartz IV-Gesetze nichts Gutes gebracht haben und Menschen in ausweglose Situationen führen können? Geholfen wurde bisher Keinem. Es wird immer so getan, als seien diese Gesetze ein Erfolg und jeder Versuch, die in Zweifel zu ziehen, wird mit Lügen oder Umschreibungen wie „finanzielle Probleme“ schöngeredet. Was soll das? Ist es das wert, wenn man dann auch den Tod eines Verwandten versucht, zu vertuschen, damit der „Erfolg“ einer Reform gewahrt bleibt? Wie krank ist dieses Land eigentlich?

    • Blödsinn. Was soll die Gesellschaft denn bitte noch tun, außer auf Antrag die Kosten zu übernehmen und auch noch Leute abzustellen, die bei solchen Anträgen helfen?
      Leute einstellen, die sich damit beschäftigen, selbst zu suchen, wem man noch Geld geben könnte? Das gibt’s auch, heißt dann gesetzlicher Betreuer, dazu muss man aber auch einen Schritt weiter gehen, eingestehen, dass man nicht in der Lage ist, sein Leben eigenständig zu führen und neben Pflichten auch einige Rechte abgeben.

      Wie krank dieses Land ist, kann ich Dir aber sagen: Wir haben eine, mitunter seit Generationen so bestehende – Klasse von Menschen, die nicht arbeiten und nicht arbeiten wollen (wer das bezweifelt, muss nur einen beliebigen arbeitenden Menschen fragen, der in seiner Position Bewerbungen bearbeitet), die besser lebt als 95% der arbeitenden Menschen dieses Planet, und die sich immer noch als Opfer darstellt. So krank ist dieses Land.
      Ich habe einige Bekannte, die aus schwierigen Verhältnissen kommen und bei der Schulbildung nicht viel Glück hatten. Die haben alle geschafft, was zu bekommen. Damit finanziert man sich dann keinen BMW. Man Wohnt auch nicht in München Innenstadt. Aber man muss sich keine Sorgen über Essen machen, lebt in einer sauberen und ordentlichen Wohnung und es ist sogar Geld für Tabak und Urlaub da. Dazu muss man aber mal aufhören, über Leute zu geifern, die mehr bekommen – zu Recht oder zu Unrecht – und sich in den IKEA stellen und arbeiten, anstatt sich von den Millionen Anderen mitziehen lassen. H4 kommt nämlich weder von „den Managern“ noch „vom Staat“, sondern aus der Tasche von denen, die jeden Morgen aufstehen und zur Arbeit fahren.

      • Das hat mir jetzt richtig gut getan.
        Wenn man bedenkt wie viele H4-Empfänger sich selbst gern bescheiningen, daß sie ja „nicht die Kraft aufbringen können, sich mit den Behörden um die Erstattung von Beerdigungskosten rumzuschlagen.“ die aber dann in Internetforen schwülstige Beiträge bringen, macht einen das wirklich betroffen.

  2. Methadir, ich finde es schade und gut, dass Du psychisch Kranke und sonstiges asoziales Pack in eine Schublade wirfst. Gut darum, weil Du bisher offenbar von jedem psychischen Leiden verschont worden bist (möge es so bleiben…), sonst wären Deine Aussagen total anders ausgefallen!

    Pscychisc Kranke WOLLEN – sie KÖNNEN nicht! (Umgedrehte Fälle gibt es auch – aber die sind nicht psychisch krank…)

    Und ist das nicht Schikane? 2013 im Freundeskreis erlebt: Um sein Jahrenseinkommen nachzuweisen, gibt X die Verdienstbescheinigung des AG 2012 ab. Jahresverdienst steht da klar und deutlich!!! Was macht das Amt? Fordert ALLE Verdienstbescheinigungen von Jan-Dez einzeln an – glauben die, der Arbeitgeber ist zu doof zum Addieren???

    Allein DAS kann für einen psychisch angeschlagenen zu viel sein! Mal dran denken!

    • Ich kann dir da vollkommen zustimmen!

      Allerdings verschließen viele Menschen die Augen bis es sie einmal selber trifft…

      und dennoch: * „Es kann nicht sein, was nicht sein darf“! *Augenverschließmodus aus…

    • Diese Schikane hat mir die französische Familiengeldkasse allerdings auch geliefert (jeden Monat wieder „schicken Sie uns die drei letzten Monatsverdienstbescheinigungen“) – und mich mit Madame angeschrieben. Da bin ich mal hingegangen… und auf einmal war alles gut. Sogar mit Entschuldigung. Vielleicht gehst du mit deinem Freund auch mal zum Sachbearbeiter hin? Laß aber die gehäuften Satzzeichen zuhaus, auf soviel Schreien reagieren Sachbearbeiter genauso gereizt wie Blogleser.

      Die Verdienstbescheinigung eines Arbeitgebers muß allerdings noch nicht unbedingt das reale Einkommen darstellen, manche Leute arbeiten in mehreren Verträgen. Ohne da alle Einzelheiten des Vorfalls zu kennen, sag ich zu deiner Schilderung nicht ja und nicht nein.

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