Wie sind Särge eigentlich ausgerichtet?
Ich habe von einem Friedhof gehört, da solle es so sein, dass die Särge alle gen Osten ausgerichtet sind, d.h. die Füße gen Osten, so dass die Verstorbenen – sollten sie einmal auferstehen und sich dann aufrichten gen Osten gucken.
Das klingt mir aber eher muslimisch, oder gibt es das auch auf kirchlichen Friedhöfen?
Schönen Gruß
f.
Die Antworten darauf findest Du z.B. hier und hier.
Peter Wilhelm schreibt seit 1998 im Web. Hier informiert und erzählt der Publizist über den Bestatterberuf. Neben tausenden Artikeln in Blogs und Magazinen hat er auch zahlreiche Bücher geschrieben. Mehr über den in der Halloween-Nacht an Allerheiligen geborenen Autor finden Sie u.a. hier. Der Schriftsteller Peter Wilhelm lebt mit seiner Familie in Edingen bei Heidelberg.
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Ich denke, es gibt sicher noch viele ältere Friedhöfe, wo man dies beobachten kann. Die Friedhöfe, die ich jedoch kenne sind so strukturiert, dass pro Gang an beiden Seiten Gräber sind. Manche Felder widerum sind die Gräber in einer ganz anderen Richtung ausgerichtet. Somit kann man relativ sicher sagen, dass bei der Anlage neuer Gräber heutzutage nicht mehr auf die Himmelsrichtung drauf geachtet wird. In einem deiner Beiträge steht ja auch geschrieben, dass sich das nach der Renaissance geändert hat. Die Hochrenaissance war ca 1500 bis 1530. Mir ist aufgefallen, dass unsere Dorfkirche (im Vorort von Dortmund) bis 1500 erbaut wurde. Dort wurde anscheinend noch auf die Himmelsrichtung geachtet, da der Altar zum Osten ausgerichtet ist, wie ebenfalls in deinem Beitrag zu lesen ist. Alle anderen Kirchen, die mir bekannt sind und erst nach 1500 erbaut wurden, weisen dieses Kriterium der Himmelsrichtung nicht auf.
Oh sorry, das waren ja die Links von TOM, ich habe in der Hektik gedacht es seien deine und habe mich schon gewundert, wieso trotz der Texte die Frage gestellt wird…
Ich denke, es gibt sicher noch viele ältere Friedhöfe, wo man dies beobachten kann. Die Friedhöfe, die ich jedoch kenne sind so strukturiert, dass pro Gang an beiden Seiten Gräber sind. Manche Felder widerum sind die Gräber in einer ganz anderen Richtung ausgerichtet. Somit kann man relativ sicher sagen, dass bei der Anlage neuer Gräber heutzutage nicht mehr auf die Himmelsrichtung drauf geachtet wird. In einem deiner Beiträge steht ja auch geschrieben, dass sich das nach der Renaissance geändert hat. Die Hochrenaissance war ca 1500 bis 1530. Mir ist aufgefallen, dass unsere Dorfkirche (im Vorort von Dortmund) bis 1500 erbaut wurde. Dort wurde anscheinend noch auf die Himmelsrichtung geachtet, da der Altar zum Osten ausgerichtet ist, wie ebenfalls in deinem Beitrag zu lesen ist. Alle anderen Kirchen, die mir bekannt sind und erst nach 1500 erbaut wurden, weisen dieses Kriterium der Himmelsrichtung nicht auf.
Viele Grüße
Andreas
Oh sorry, das waren ja die Links von TOM, ich habe in der Hektik gedacht es seien deine und habe mich schon gewundert, wieso trotz der Texte die Frage gestellt wird…
Tut mir leid!