Nachhaltigkeit auf dem Friedhof: Wissenschaftler erfindet Sarg aus Pilzen
Ein niederländischer Forscher hat einen “lebenden“ Sarg aus Teilen von Pilzen entwickelt.
Der natürliche Organismus hilft dabei, den Körper effizienter zu zersetzen und bietet gleichzeitig Nährstoffe für neue Pflanzen.
Auch eine erste Bestattung im ökologischen Sarg gab es bereits.
Bis ein herkömmlicher Holzsarg vollständig zersetzt ist, dauert es mehrere Jahre. Um diesen Prozess nicht nur schneller, sondern vor allem umweltfreundlicher zu gestalten, hat ein niederländischer Wissenschaftler nun eine Art “lebenden Sarg“ erfunden. Der aus Teilen von Pilzen bestehende Sarg ist nach der Aussage seines Erfinders Bob Hendrikx eine Weltneuheit. In den Niederlanden ist der Pilzsarg bereits bei einer Bestattung zum Einsatz gekommen.
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Kategorie: Fundstücke
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Hmm, wie ist dieser Sarg dann einzusetzen? Kommt der genauso zwei Meter tief in ein Loch und dann mehrere Baggerschaufeln Erde obendrauf? Hält der das aus, also, lange genug? Wie lange sollte ein Erdsarg denn mindestens halten?
Zitat aus einem Artikel hier im Bestatterblog:
„Man kann auch den schwersten Erdbestattungssarg aus japanischer Zirbelkiefer ins Feuer schieben, aber einen leichten Nadelholzsarg ohne Erddrucksperren usw. kann man nur im Notfall für eine Erdbestattung nehmen. Die Feuchtigkeit würde ihn schnell aufweichen, die Verbindungen würden aufplatzen, der Sarg sehr schnell zusammenfassen. Man kommt ja auch nicht auf die Idee, einen Fahrradschlauch mit Klopapier zu flicken, das eine ist eben nicht für das andere gemacht.“
Im Stern Artikel zum Pilzsarg steht: In Deutschland hätte es der Bio-Sarg wegen der rigiden Vorschriften allerdings schwer. Hier ist der sogenannte Friedhofszwang vorgeschrieben. Die ideale Bestattungsform des Lebenden Kokons wären aber Wälder, in denen die Särge vergraben werden. Dort sollten sie nie wieder ausgegraben und entfernt werden, denn das würde das Leben des wertvollen Pilzes stören.
Nebenbei sieht der Sarg für mich optisch wie aus Styropor zusammengebaut aus
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Hmm, wie ist dieser Sarg dann einzusetzen? Kommt der genauso zwei Meter tief in ein Loch und dann mehrere Baggerschaufeln Erde obendrauf? Hält der das aus, also, lange genug? Wie lange sollte ein Erdsarg denn mindestens halten?
Zitat aus einem Artikel hier im Bestatterblog:
„Man kann auch den schwersten Erdbestattungssarg aus japanischer Zirbelkiefer ins Feuer schieben, aber einen leichten Nadelholzsarg ohne Erddrucksperren usw. kann man nur im Notfall für eine Erdbestattung nehmen. Die Feuchtigkeit würde ihn schnell aufweichen, die Verbindungen würden aufplatzen, der Sarg sehr schnell zusammenfassen. Man kommt ja auch nicht auf die Idee, einen Fahrradschlauch mit Klopapier zu flicken, das eine ist eben nicht für das andere gemacht.“
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Im Stern Artikel zum Pilzsarg steht: In Deutschland hätte es der Bio-Sarg wegen der rigiden Vorschriften allerdings schwer. Hier ist der sogenannte Friedhofszwang vorgeschrieben. Die ideale Bestattungsform des Lebenden Kokons wären aber Wälder, in denen die Särge vergraben werden. Dort sollten sie nie wieder ausgegraben und entfernt werden, denn das würde das Leben des wertvollen Pilzes stören.
https://www.stern.de/digital/technik/geschenk-an-die-natur—start-up-baut-einen-lebendigen-sarg-aus-pilzen-9421772.html
Nebenbei sieht der Sarg für mich optisch wie aus Styropor zusammengebaut aus