Haben Bestatter eine Schweigepflicht? Antwort: Nein. In Zeiten wie diesen, in denen Leute ständig ihren Standort teilen und jedes Gramm Menschenfutter fotografieren und online stellen, sind die gleichen Menschen ungeheuer auf den Schutz ihrer Daten bedacht, ein Paradoxon unserer Zeit.
Frage: Haben Bestatter eigentlich eine Schweigepflicht?
Die kurze Antwort auf die Frage lautet: Bestatter haben keine Schweigepflicht im klassischen, strafrechtlich geschützten Sinn, wie sie etwa für Pfarrer, Ärzte, Therapeuten oder Rechtsanwälte gilt. Dennoch unterliegen sie einer weitreichenden rechtlichen Verschwiegenheitspflicht, die sich aus mehreren Rechtsgebieten zusammensetzt und in der Praxis oft ähnlich streng wirkt wie eine echte Schweigepflicht.
Eine originäre Schweigepflicht im Sinne des Strafrechts besteht für Bestatter nicht. Sie gehören nicht zu den Berufsgruppen, die vom Gesetz ausdrücklich genannt werden. Daraus folgt, dass das bloße Offenbaren von Informationen aus dem beruflichen Umfeld nicht automatisch eine Straftat darstellt und dass Bestatter kein besonderes Zeugnisverweigerungsrecht haben. Diese Feststellung wird jedoch häufig missverstanden, denn sie bedeutet keineswegs, dass ein Bestatter frei über Todesfälle, Angehörige oder Umstände sprechen dürfte.
Ähnlichkeiten sind rein zufällig
Was dieses Weblog hier anbetrifft, so steht es in diesem Punkt völlig außen vor, da eine Grundbedingung für die Verletzung eines Vertrauensverhältnisses fehlt: Es ist kein Rückschluss auf die betroffenen Personen möglich.
Neben der Anonymisierung gilt hier auch die künstlerische Freiheit. Es werden aus dramaturgischen Gründen oft mehrere Begebenheiten zu einer Geschichte zusammengefasst, und selbst die handelnden Figuren sind oft eine Zusammenfügung aus mehreren real existierenden Personen. Überdies sind Orte, Zeiten, Berufe und andere Fakten so verfremdet, dass kein Rückschluss auf echte Menschen und Fälle möglich ist.
Vertragsverhältnis gemäß BGB
Sobald ein Bestatter einen Auftrag übernimmt, entsteht ein Vertragsverhältnis mit den Auftraggebern, meist den Angehörigen. Aus diesem Vertragsverhältnis ergeben sich nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch sogenannte Nebenpflichten. Dazu gehört die Pflicht, die Interessen, Rechte und Rechtsgüter des Vertragspartners zu schützen. Genau an dieser Stelle setzt die Verschwiegenheit an. Informationen über Todesumstände, familiäre Konflikte, finanzielle Situationen, gesundheitliche Details des Verstorbenen oder persönliche Gespräche mit Angehörigen sind eindeutig schutzwürdige Interessen. Werden solche Informationen ohne sachlichen Grund weitergegeben oder öffentlich gemacht, liegt eine Pflichtverletzung vor. Diese kann Schadensersatzansprüche, Unterlassungsansprüche und in besonders sensiblen Fällen auch Ansprüche wegen Verletzung des Persönlichkeitsrechts nach sich ziehen.
Datenschutz
Besonders bedeutsam ist das Datenschutzrecht. Bestatter verarbeiten zwangsläufig personenbezogene Daten und sehr häufig auch besonders sensible Daten. Dazu zählen Gesundheitsdaten, Angaben zur Todesursache, religiöse Zugehörigkeit, familiäre Beziehungen, amtliche Dokumente wie Sterbeurkunden oder Totenscheine und nicht selten auch Fotos oder andere identifizierende Merkmale. Diese Daten dürfen ausschließlich zu dem Zweck verarbeitet werden, zu dem sie erhoben wurden, also zur Durchführung der Bestattung und der damit verbundenen Formalitäten. Jede darüber hinausgehende Nutzung oder Weitergabe bedarf einer klaren rechtlichen Grundlage. Auch scheinbar harmlose Erzählungen aus dem Berufsalltag, Anekdoten oder Berichte in sozialen Medien können problematisch werden, wenn eine betroffene Person oder Familie identifizierbar ist oder identifizierbar gemacht werden kann. In ländlichen Regionen genügt dafür oft schon eine grobe zeitliche oder örtliche Eingrenzung. Datenschutzverstöße können Bußgelder, behördliche Maßnahmen, Abmahnungen und Schadenersatzforderungen nach sich ziehen und sind in der Praxis einer der schärfsten rechtlichen Hebel.
Allgemeines Persönlichkeitsrecht
Hinzu kommt das allgemeine Persönlichkeitsrecht. Es schützt die Intim- und Privatsphäre lebender Menschen, wirkt aber auch über den Tod hinaus fort. Das sogenannte postmortale Persönlichkeitsrecht schützt die Würde des Verstorbenen, vermittelt über die Angehörigen. Pietät, Achtung und Zurückhaltung spielen hier eine zentrale Rolle. Wer als Bestatter intime Details preisgibt, Todesumstände sensationshaft darstellt oder Familien in einer Weise bloßstellt, die Rückschlüsse auf konkrete Personen zulässt, kann sich zivilrechtlich angreifbar machen, unabhängig davon, ob ein Vertrag oder Datenschutzrecht im engeren Sinne verletzt wurde.
Verpflichtung aufgrund Arbeitsvertrag
Für angestellte Bestatter kommt zusätzlich das Arbeitsrecht hinzu. Aus dem Arbeitsvertrag und aus der arbeitsrechtlichen Treuepflicht ergibt sich eine klare Verpflichtung zur Verschwiegenheit über alles, was im Betrieb bekannt wird. Ein Verstoß kann arbeitsrechtliche Konsequenzen bis hin zur fristlosen Kündigung und zu Schadenersatzforderungen gegenüber dem Arbeitgeber haben. In vielen Betrieben ist diese Pflicht zusätzlich ausdrücklich vertraglich geregelt.
Berufsorganisationen
Auch wenn es kein einheitliches, gesetzlich verankertes Standesrecht für Bestatter gibt, enthalten manchmal auch Verbandsordnungen, Innungsregelungen und Zertifizierungssysteme Verschwiegenheitsanforderungen. Diese sind zwar nicht strafrechtlich bewehrt, können aber berufsrechtliche Folgen haben, etwa den Ausschluss aus Verbänden oder den Verlust von Qualitätsauszeichnungen, was wirtschaftlich erheblich sein kann.
Berichte sind zulässig
In der praktischen Abgrenzung gilt, dass sachliche Informationen über die Tätigkeit, allgemeine Erfahrungswerte oder vollständig anonymisierte und nicht rückführbare Fallbeschreibungen zulässig sind. Kritisch oder unzulässig wird es dort, wo konkrete Todesumstände geschildert werden, familiäre Konstellationen erkennbar sind, einzelne Fälle zeitlich oder örtlich eindeutig zugeordnet werden können oder wo reale Abläufe, Zitate oder Bilder verwendet werden, die einen Wiedererkennungswert haben. Gerade das Erzählen vermeintlich kurioser oder außergewöhnlicher Fälle aus dem Bestattungsalltag ist rechtlich besonders heikel.
Fazit
Bestatter haben keine Schweigepflicht im strafrechtlichen Sinn, aber sie unterliegen einer umfassenden rechtlichen Verschwiegenheitspflicht. Diese ergibt sich aus dem Vertragsrecht, dem Datenschutzrecht, dem Persönlichkeitsrecht, dem Arbeitsrecht und aus berufsethischen Standards. Wer diese Pflichten verletzt, riskiert keine symbolischen Sanktionen, sondern ganz konkrete rechtliche, wirtschaftliche und reputative Konsequenzen.
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Danke für die schnelle und wie immer informative Beantwortung
Gern geschehen.
Es gebietet nicht nur der Anstand, sondern auch das BGB.
Das ist aber sehr gewagt. Du versuchst es, Du bemühst Dich — sehr, sehr ehrenwert. Aber verlass Dich nicht drauf, dass es funktionert.
Ich stehe sowieso kurz davor, herauszufinden wer der Undertaker ist. Ich werde es dann allen Neugierigen hier bekanntgeben. Mal sehen, wie lange der gute Tom dann noch eine dicke Lippe riskiert. Hehehehehe
Schon wieder ein Depp…
Na dann wissen wir wenigstens, wem wir es zu verdanken haben, sollte dieser WEBLOG sterben!!!!!!!!!!!!!!!!!
>Ich stehe sowieso kurz davor, herauszufinden wer der Undertaker ist …
Und danach Pinky, tun wir das, was wir jede Woche tun! Try to take over the world! Echt mal, was für ein trauriges Leben muss man haben, um derart schlecht zu trollen.
Ich werde es dann allen Neugierigen hier bekanntgeben. Mal sehen, wie lange der gute Tom dann noch eine dicke Lippe riskiert. Hehehehehe
Momenddemaal… auf seinem EIGENEN Weblog willst du das veröffentlichen? Und du glaubst, dass er das dann auch einfach so stehen lässt? Wo lässt du denken?
Mensch Koriander,
hast Du keine anderen Sorgen? Bist wohl neidisch, was?
Außerdem risikiert Undertaker keine dicke Lippe! ich bin froh das es ihn gibt! Also mach uns hier nicht unser Weblog kaputt, klar?
Kaum kommt mal einer der Wahrheit nahe, schon sind sie aufgeschreckt die Hühner. Ich habe schon das Bundesland und die Region raus. Seit letzter Woche rufe ich verschiedene Bestatter an und versuche durch Fangfragen klar zu bekommen ob da der Undertaker hintersteckt. So schwer kann das ja gar nicht sein.
Mal sehen ob ich nicht auch noch ein paar seiner Kundennamen rauskriege und er dann vielleicht ne fette Klage an den Hals bekommt.
Ach wäre das schön. Ich könnte Kotzen wenn ich die arogante Flasche hier lesen muss
Der Undertaker hat bestimmt schon ein Filterplugin, welches Kommentare die seinen Klarnamen oder ähnliches sofort ausfiltern und eine Alarm-Mail sendet.
Ich würde mir jedenfalls soetwas zulegen.
Ich würde den Undertaker auch mal gerne bei Jauch im Interview sehen (hinter der Schattenwand/ Video von hinten, whatever).
Aber viel wichtiger ist mir, das der Undertaker für immer ein Phantom bleibt.
@ Koriander:
*gähn*
Na dann lies ihn einfach nicht…
@Koriander
„Ich könnte Kotzen wenn ich die arogante Flasche hier lesen muss“
Armes Würstchen..
Das Undertaker-Manner auf etwas 500km2 einkreisen dürfte sogar einer Nullpe wie Dir gelingen.
cu
Plagiator
Jetzt mal ehrlich Jungs: Wer hat die 0 gewählt?
Oder am falschen Faden gezogen?
Oder wo kommt der Koriandergeruch auf einmal her? *lol*
Koriander sollte man fein mörsern und lange trocknen und nur sparsam verwenden!
aber ganz fein!
Bei aller Liebe, aber es geht doch nun auch wirklich nicht, dass da jemand einfach anonym bleibt. Man hat doch schon wegen dem Datenschutz ein Rechtdarauf zu erfahren wer der Undertaker ist.
Wie wäre es eigentlich mal mit Bloggergesetzen?
I. Niemand darf Tom’s Identität verraten
II. Trollen nur im Trollbereich
…
@milo
„Man hat doch schon wegen dem Datenschutz ein Rechtdarauf zu erfahren wer der Undertaker ist.“
Deine Aussage ist sehr, naja, ein Widerspruch in sich.
Kannst Du mir daß mal erklären?
cu
Plagiator
@Koriander:
“Ich könnte Kotzen wenn ich die arogante Flasche hier lesen muss”
Du musst von dir sprechen… Du kannst nur von dir sprechen. Wenn einer nicht arrogant ist, dann unser Tom.
>Kaum kommt mal einer der Wahrheit nahe, schon sind sie aufgeschreckt die Hühner …
Sag mal, was für eine Klage soll das eigentlich werden? Zivilrechtlich oder willst du ihn schlicht anzeigen?
Anzeigen kann wie allgemein bekannt jeder jeden, einfach ab zur nächsten Polizeiwache. Ich wüßte nur nicht weswegen man Tom anzeigen sollte.
Und zivilrechtlich fehlt dir wohl der Anspruch, oder?
@Thomas the Plagiator:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ironie
wegen DES DatenschutzES … Hergottnocheins!
@Koriander
Wenn er der Undertaker dich ´´so ankotzt´´ und er deiner Meinung nach eine arrogante Flasche ist, warum besuchtst du diesen Weblog eigentlich, zwingt dich denn jemand dazu?? Oder suchst du Stunk um dein ramponiertes Selbstbewusstsein zu kompensieren?????
´NE dicke Lippe riskierst du doch mit deiner herablassenden, selbstverliebten Art und Weise!!!
@milo
So leid es mir tut das jetzt sagen zu müssen….
ABER…….
Wer der Undertaker ist geht dich, schon reinrechtlich gesehen, ´nen Scheißdreck an !!!!
@ Undertaker
MACH WEITER SO!!!!!!!!!!!
@ Koriander: alles was ich Dir sage ist wegen eindeutiger Aussage zensiert. Das ist so ……., das kann man nicht garnicht übersetzen.
Hey Koriander:
Zeige Dich und du wirst sehen….hehehehehe,Tom hat viele Freunde und ich werde jedem Bestatter in ganz- weiß ich wo- dein Bild vorlegen und dann mal sehen wie Du zu Deiner Zeit unter die Erde kommst—-gibt sicher eine tolle Story ! Dann kommt die Clownnase—und die Bauchtänzerin bei der Trauerfeier…und alles in Quietschrosa….! ;))Du armer Clown -aber kann ich verstehen-in Deinem Alter will man da noch nix von wissen….weiß Dein Papa das Du am Rechner bist??Kam gerade von der Arbeit was? Oder warum antwortest Du nicht auf die vielen Fragen? Husch ins Bett – morgen ist Schule !
Koriander schmeckt nach Seife. Eklig!
ICH muss an dem Zeug ja in fast jeder Suppe vorbeilöffeln…
Und jetzt hat Koriander genau die Aufmerksamkeit erhalten, die er wollte, weil alle nach ihm schnappen wie der Mops nach der Wurst.
Gute Nummer, Respekt *g*.
Ich find diesen Artikel hier auch etwas… unklug formuliert. Dieser Weblog hier fällt „völlig“ raus? Und das bestimmst Du ganz allein, Bestatter?
Wäre ich eine Deiner Kundinnen, würde ich nicht hier erscheinen wollen, auch nicht mit falschem Namen und geänderter Haarfarbe.
Solltest Du alle, die hier auftauchen einzeln gefragt haben, ob das für sie klar geht (inklusive aller veröffentlichter Einzelheiten), nehme ich den ersten Satz zurück – aber gerade bei Deinem Ex-Kurzzeit-Azubi oder auch bei den Geschichten um Familienstreitigkeiten (ums Geld, um die Art der Bestattung…) kann ich mir nicht vorstellen, dass alle einverstanden mit ihrer Darstellung hier wären.
Ob sowas strafbar ist, kann ich nicht sagen, wenn, dann wird es sicher nicht sehr hoch bestraft. Andere Blogger machen mit ihren Kollegen/Kommilitonen/Familienmitglieder das selbe, ohne sie zu fragen, und diese sind manchmal sogar sehr wohl identifizierbar, in wenigen Fällen gibts auch Fotos… ich frage mich ernsthaft, ob sowas erlaubt sein kann?
Einfach weiterbloggen. Auch wenn ich mich mit dem Thema nicht ganz identifizieren kann, sollte es jedem Berufsfeld zustehen über die eigene Arbeit und deren lustigen wie traurigen Momente zu berichten. Wem der Stil nicht passt, der soll es halt nicht lesen. Aber es gibt ja genügend Menschen, die sich Ihr leben lang an Kleinigkeiten festbeißen anstatt sich den Dingen zuzuwenden, die eigentlich wichtig sind.
@koriander; milo, kartoffelnase: Seid Ihr sicher, daß Ihr nicht vielleicht von der Konkurrenz seid? Das riecht mir hier doch sehr nach einer geplanten Rufschädigungskampagne…
kann mir einmal jemand erklären wo hier genau das Problem ist??
Verstehe nur Bahnhof.
Das Gewürz-Geschwafel erinnert mich nur an eines…
Eines Tages werde ich sie alle Kriegen, und wenn es das letzte ist, was ich tue! Komm, Aszrael!
Ich stimme ASZ zu. Das ist nicht nur vielleicht, sondern ganz gewiss eine Kampagne. Man muss sich doch nur mal vor Augen halten, dass die Geschichten aus einem Zeitraum von rund 20 Jahren stammen. Da dürften die meisten der damals schon älteren Leute gar nicht mehr leben.
Ausserdem ist es vollkommen unerheblich, ob sich bestimmte Leute selbst evtl. in diesen Geschichten wiedererkennen oder wiederzuerkennen glauben. Es kommt darauf an, ob Dritte Rückschlüsse ziehen können.
Mit nur ganz wenig Geschick und Phantasie ist es ein Leichtes, die Spuren so zu verwischen, dass sich niemand betroffen fühlen dürfte.
Es zeugt allerdings von Niedertracht, wenn man immer wieder mit den gleichen, längst entkräfteten Vorwürfen kommt.
Ausserdem: Wer bei Google auf Platz 1 steht, der hat eben auch viele Neider 🙂
Dass Koriander, der vor lauter Langeweile hier zwei, drei dumme Sätzchen schreibt, so eine Aufmerksamkeit erregt, ist schon toll..! Könnt Ihr Euch nicht endlich angewöhnen, solchen Trollen einfach nicht zu antworten???
Und dass Milo – der seinen Kommentar ganz offensichtlich ironisch meinte, leider aber vergessen hat, das für ALLE sichtbar zu machen – so doof angemacht wird, finde ich fast noch „danebener“!!!
Friede auf Erden, liebe Mitmenschen! 😉
Leute, Leute… ist jemand, der sich nicht in jeder Lage der Meinung der Mehrheit ist, für Euch grundsätzlich ein Troll? Wenn ja, dann bin ich gerne einer.
Eine „Kampagne“ ist das hier sicher auch nicht, aber ich nehme an, das war sowieso nur so daher gesagt.
FALLS der Undertaker tatsächlich jeden Einzelnen hier beschriebenen Kunden gefragt hat, wieviel er von ihm in seinem Blog preisgeben darf, dann sage ich überhaupt nichts dagegen. Ich finde Toms Blog großartig, er kann unheimlich gut schreiben und wirkt zumindest auf mich als Laie (aber offensichtlich auch auf seine mitlesenden Kollegen) sehr kompetent.
Nur an diesem Artikel bemängele ich, dass es sich Tom vielleicht doch zu einfach macht – indem er pauschal sagt: das Blog steht in Bezug auf Schweigepflicht bzw. Datenschutz VÖLLIG außen vor, weil ich alle meine Kunden anonymisiere.
Wie er das tut, ist sein Geheimnis (zumindest bei einigen kann ich mir schon vorstellen, dass man rauskriegen könnte, um wen es geht – dazu hat natürlich kein normaler Mensch die Muße, aber es geht hier ja nur um die theoretische Machbarkeit).
Hat sich das jetzt irgend jemand durchgelesen, im Gegensatz zu meinem vorigen Kommentar?
Ihr müsst doch Mal überlegen, dass es nur problematisch ist, wenn hier jemand in einer Geschichte eine Person wiedererkennt und so noch mehr(!) über diese erfährt.
Mir streifts ehrlich gesagt am Allerwertesten, wenn „Koriander“ meint, er müsse hier seine Minderwertigkeitskomplexe auslüften…
Der Tom macht hier nichts, was gegen irgendwelche Anstandsregeln verstößt. Wenn ich das Blog gerne lese, dann ist das in Ordnung. Wenn mir der Schreibstil und der Blogger mißfällt, dann halte ich mich fern.
Where is the problem???
Ach ja, NEID spielt auch eine GROSSE Rolle!!!