Geschichten

Tod in Norwegen 2

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Wir sind jetzt einen Schritt weiter. Zumindest wissen wir, welcher Bestatter in Norwegen die Verstorbene in Obhut genommen hat. Glücklicherweise sprechen die alle Englisch und so kommen wir doch wesentlich besser weiter als noch vor ein paar Monaten, als wir was mit Kirgisien zu tun hatten.

Die Familie der Verstorbenen habe ich mal einer Beschäftigungstherapie unterzogen. Der junge Mann soll die Trauerkarten zu Hause am Computer mal vorentwerfen, das kann er und da hat er was zu tun. Die beiden Väter habe ich mal in Auftraggeber (der Vater der Toten) und Co-Auftraggeber (Vater des Jungen) dividiert und auch mit Aufgaben versehen: Geburtsurkunde besorgen, beim Gärtner Blumen aussuchen, Liste mit Trauergästen schreiben, Adressen für Totenbriefe zusammenstellen usw.

Heute am Nachmittag kommen die nochmals vorbei, dann besprechen wir die Trauerzeremonie und alles weitere.
Jetzt steht es im Vordergrund, wie wir die Verstorbene hierher bekommen. Wir können sie einfliegen lassen, mit unserem Auto abholen, bringen lassen oder einen Subunternehmer mit der Fahrt beauftragen.
Ich warte auf den Anruf vom Subunternehmer, der für Auslandsfahrten ein Spezialist ist, damit er mir die Kosten mitteilt, dann entscheide ich.

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(©si)