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Zahngold

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Mehrfach hatte ich schon über Wertgegenstände und Zahngold im Krematorium geschrieben. (unter anderem hier)

Jetzt wurde einer der beschriebenen Fälle nochmals neu aufgerollt.

Kurz gesagt geht es darum, daß sich Mitarbeiter eines Krematoriums am Zahngold der Verstorbenen bereichert hatten. Sie hatten das Gold aus der Totenasche entfernt und verkauft.
In einem früheren Verfahren verneinte ein Gericht sowohl Diebstahl, als auch Störung der Totenruhe. Jetzt wurde das Verfahren an das Gericht zurückverwiesen und nunmehr kamen die Richter zu der Auffassung, daß zwar immer noch kein Diebstahl aber sehr wohl eine Störung der Totenruhe vorliege.

Die Meldung zum entsprechenden Urteil kann man hier nachlesen.

Mich würde in dem Zusammenhang interessieren, was mit dem Zahngold passiert wäre, wenn die Mitarbeiter es nicht für sich persönlich entnommen hätten. Wäre es dann so gewesen, daß es sie dann kurz darauf im Auftrag ihres Dienstherren entnommen hätten, wie es in vielen Krematorien gängige Praxis ist?

Danke an alle, die darauf hingewiesen haben.


Peter Wilhelm 28. Mai 2012

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