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Was tun, wenn Gräber einsacken?

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Ich bin durch Zufall auf ihren Blog gestoßen und sehr froh, jemanden gefunden zu haben, der ganz unabhängig auch Fragen zum Thema Bestattung und Grabpflege beantwortet. Wir haben nämlich ein Problem:
Wir würden gerne das Grab meiner Großeltern ein wenig umgestalten und aufhübschen aber es „verformt“ sich immer mehr. Es ist hinten (am Kopfende) deutlich niedriger als vorne am Weg. Die Randeinfassung auf der rechten Seite (nicht unsere) ist weggekippt und die auf der linken Seite fängt nun auch an sich zum Nachbargrab zu neigen. Da sie aus zwei Steinen besteht, ist sie nun auch nicht mehr auf gleicher Höhe. Kann es daran liegen, dass die Seitengräber nicht mehr belegt sind und die Reihe hinter unserem Grab auch nicht?
Was können wir tun, damit es wieder ordentlich aussieht? Und was könnte das kosten?
Ich würde mich sehr über Ihren Rat freuen!

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Sagt man Angehörige oder Zugehörige? (Und was sind Zugehörige überhaupt?)

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Im Bereich der Pflege, der Sterbebegleitung und der Bestattung höre und lese ich immer öfter den Begriff „Zugehörige“. Gemeint sind die Menschen, die der*dem Kranken oder Sterbenden nahe stehen, sich kümmern, schließlich auch trauern. Ich selbst verwende den Begriff auch hin und wieder, denn er spiegelt für mich die Realität von Pflegebedürftigen und Sterbenden besser wider: Nicht immer sind es (nur) die Verwandten, die sich kümmern und der*dem Kranken oder Sterbenden nahe stehen. Manchmal gibt es gar keine engen Angehörigen mehr. Manchmal steht man sich nicht nahe, hat sich vielleicht sogar verstritten oder wohnt einfach weit voneinander entfernt. Und manchmal gibt es zusätzlich zu den Verwandten andere Menschen, die eine ganz wichtige Rolle spielen: Freund*innen, Patenkinder, Vertraute. Und die dürfen nicht vergessen werden. Weiterlesen

Herzlos: Bestatter verbietet Sohn seine Mutter bei Begräbnis des Vaters zu trösten

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Für viel Aufregung sorgt gerade ein Video aus der britischen Stadt Milton Keynes. Auf der Trauerfeier seines Vaters will Craig Bicknell seine Mutter trösten, obwohl sie mit Abstand voneinander sitzen müssten. Doch der Mann kann es nicht mit ansehen, wie seine Mutter alleine und aufgelöst vor dem Sarg seines Vaters sitzen muss. Er rückt seinen Stuhl neben den seiner Mutter und legt den Arm um sie. Sein Bruder folgt ihm. Doch sofort platzt ein Bestatter in die Trauerfeier und fordert die beiden Männer auf, den Abstand einzuhalten. Für die Familie war diese Situation nur schwer zu ertragen und beschwerte sich öffentlich über das aggressive Verhalten des Bestatters und das fehlende Feingefühl. Die Gemeinde der Stadt soll sich mittlerweile entschuldigt haben.

Quelle: Stol.it

Einäscherung ohne Sargdeckel: Walliser Bestatter wegen Störung der Totenruhe verurteilt

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Ein Schweizer Bestattungsunternehmer ist wegen Störung der Totenruhe und versuchten Betrugs zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt worden. Er wollte zwei Särge ohne Deckel verbrennen, um die bearbeiteten Stücke in seiner Firma auszustellen zu können.

Der Angeklagte wurde mit einer bedingten Geldstrafe von 150 Tagessätzen zu 450 Franken und einer Buße von 6300 Franken mit zwei Jahren Bewährung bestraft.

Der Bestatter hatte 2017 nach zwei Trauerfeiern die künstlerisch bearbeiteten Sargdeckel zurückgenommen und lediglich ein Tuch über die Gesichter der Verstorbenen gelegt.

Die Angestellten des Krematoriums weigerten sie sich, die Einäscherungen durchzuführen. Erst als Mitarbeiter die Särge notdürftig mit Spanplatten verschlossen hatten, wurden die Kremationen durchgeführt.

Erst nachdem der Fall bekannt geworden war, verzichtete der angeklagte Bestatter darauf, die Särge den Trauerfamilien in Rechnung zu stellen.

Quelle:

https://www.nzz.ch/panorama/einaescherung-ohne-sargdeckel(…)

Herbert Feuerstein

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Er war viel mehr als der Sparringspartner von Harald Schmidt. Herbert Feuerstein hat dem Job des Entertainers durch anarchische Blödelkunst eine neue Qualität verliehen. Der Autor, Entertainer und Kabarettist ist im Alter von 83 Jahren in Erftstadt gestorben.

Für Herbert Feuerstein war Blödsinn von Anfang an ein Akt des Widerstands. In seiner Jugend sei Nonsens ein probates Mittel gewesen, um sich gegen den bekennenden Nazi-Vater und die hysterische Mutter zur Wehr zu setzten: Daran wird sich der 1937 im österreichischen Zell am See geborene Entertainer später erinnern.

Dazu passt auch gut, warum er als angehender Konzertpianist 1958 vom Mozarteum in Salzburg flog: Er hatte einen kalauernden Verriss über eine Komposition des damaligen Präsidenten der dortigen Festspiele geschrieben.

https://www1.wdr.de/nachrichten/herbert-feuerstein-gestorben-100.html

https://www.spiegel.de/kultur/tv/herbert-feuerstein-ist-tot-a-215af79b-fa93-40f7-a386-d67c6920ba9f-amp
gemeldet von henning und chennige

Gitarrist Eddie Van Halen ist tot

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Eddie Van Halen, Mitbegründer der US-Rockband Van Halen, ist im Alter von 65 Jahren gestorben. Zu seinen größten Erfolgen gehört „Jump“ – und ein Song mit Michael Jackson.

Er war das, was Fans einen „Gitarren-Gott“ nennen. Eddie van Halen prägte mit seinem Spiel den Sound der US-Hardrockband Van Halen, die er gemeinsam mit seinem Bruder Alex und dem Sänger David Lee Roth in den Siebzigerjahren in Los Angeles gegründet hatte. Am Dienstag starb Eddie van Halen in Santa Monica an Krebs, wie sein Sohn Wolfgang auf Twitter mitteilte.

Eddie Van Halen sei der beste Vater gewesen, den er sich hätte wünschen können, schrieb Wolfgang. Jeder Moment auf der Bühne mit ihm sei ein Geschenk gewesen. „Mein Herz ist gebrochen und ich glaube nicht, dass ich mich jemals vollständig von diesem Verlust erholen werde.“

Quelle: Spiegel.de/kultur

gemeldet von Henning

Sterben im Heim: Eine Rose für Frau Heinrichs

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Frau Heinrichs ist gestorben, vor weniger als zehn Minuten. Im Pflegeheim, in dem sie seit über zwölf Jahren lebt. Also eigentlich in ihrem Zuhause. Ein anderes hat sie ja schon seit Jahren nicht mehr. Hier hat sie sich wohlgefühlt, ist in den ersten Jahren sogar noch mal richtig aufgeblüht, hat mir ihre Tochter erzählt. Als ich Frau Heinrichs kennengelernt habe, war sie schon sehr verändert durch ihre Demenz. Konnte kaum noch sprechen und erinnerte sich an fast niemanden mehr. Aber lächeln konnte sie noch. Sie hat sich fast immer gefreut, wenn ich zu Besuch kam, auch wenn sie sicher nicht wusste, wer ich bin.

In den letzten Tagen habe ich lange an ihrem Bett gesessen. Die Angehörigen, das Pflegepersonal und ich, wir hatten schon vor Tagen mit ihrem Tod gerechnet. Aber Frau Heinrichs war hartnäckig, hat dem Tod Stunde um Stunde abgerungen und ist nun – endlich, muss man fast sagen – friedlich verstorben. Ich habe das Fenster aufgemacht, wie ich es bei einem Todesfall immer mache. Ein kleiner Aberglaube oder ein schönes Ritual, je nachdem, wie man es sehen will. Ich mag die Symbolik, dem Menschen den Weg frei zu machen, ihn ziehen zu lassen. Überhaupt kann das Sterben und die Zeit danach von vielen wichtigen Ritualen durchzogen sein. In diesem Pflegeheim kenne ich den Ablauf schon. Weiterlesen