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Wo kommt die Leiche her?

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Vor Jahren gab es schon mal einen ähnlichen Fall: Im Krematorium in Essen gab es eine Leiche zu viel. Woher der Verstorbene kam und wer ihn wann dort hin gebracht hatte, ist ungeklärt.
Jetzt schien es in Duisburg etwas Vergleichbares gegeben zu haben:

Duisburg: Leiche in Abstellraum gefunden

Eine Mitarbeiterin eines Krankenhauses in Duisburg hat am Donnerstag (21. Juli) eine schreckliche Entdeckung gemacht. Gegen 4.45 Uhr fand sie eine männliche Leiche in einem Abstellraum!

Die Polizei fahndete auch mit einem Foto nach Erkenntnissen über den unbekannten Toten.

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Gefährliches Pflaster: Die häufigsten Todesursachen im Haushalt

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Die meisten Unfälle passieren im Haushalt.

Was als Sprichwort jedem bekannt sein dürfte, entspricht tatsächlich der Wahrheit. Immerhin ereignen sich nirgendwo sonst so viele Unfälle, wie es im eigenen Zuhause der Fall ist, auch nicht auf Straßen oder dem Arbeitsplatz. Insbesondere die Küche gilt dabei als Gefahrenzone Nummer Eins. Hier lauert schließlich jede Menge Gefahren: Neben der Herdplatte führen auch Wasserkocher und Backöfen zu vielen Verletzungen. Rutschige Böden, nicht trittsichere Leitern oder klapprige Stühle sind dabei ebenfalls nicht zu unterschätzende Gefahrgüter. Während einige Verletzungen schnell und einfach zu Hause behandelt werden können, sind andere wiederum so gravierend, dass sie eine ärztliche Behandlung oder gar einen Krankenhausaufenthalt nach sich ziehen. Manche Haushaltsunfälle sind dabei sogar mit Todesfolge.
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Lieutenant Uhura ist tot

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Nichelle Nichols

Grace Dell „Nichelle“ Nichols (* 28. Dezember 1932 in Robbins, Illinois; † 30. Juli 2022 in Silver City, New Mexico) war eine US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin.

Karriere

Nichelle Nichols hat zwei Meilensteine im US-amerikanischen Fernsehen gesetzt. Zum einen war sie die erste schwarze Frau in einer Weltraumserie, die Nyota Uhura in Star Trek (Raumschiff Enterprise), die nicht nur die typischen „schwarzen“ Rollen jener Zeit wie Hausmädchen oder ähnliches spielen durfte, zum anderen war sie auch die erste schwarze Frau, die 1968 in den US-amerikanischen Medien einen weißen Mann küsste: Captain Kirk (gespielt von William Shatner) in der Folge Platons Stiefkinder (Plato’s Stepchildren). Allerdings wurde der Kuss selbst nicht gezeigt, sondern durch die Wahl der Kameraperspektive, die lediglich die Kopfhaltung zeigte, nur angedeutet. „Unsere Lippen haben sich nie berührt“, so Nichols in Shatners Erinnerungen. Wegen dieses Kusses verweigerten einige Fernsehsender im Süden der USA die Ausstrahlung dieser Folge.
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Sterben wird teurer – Bestatter müssen Preise anheben

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Bestattungen werden teurer. Eine kurze Telefonumfrage bei Kollegen hat ergeben, dass sich viele Bestatter nicht mehr in der Lage sehen, die Preissteigerungen der letzten Wochen und Monate aufzufangen. Traditionell zögern gerade Beerdigungsunternehmen, ihre Preise zu erhöhen. Anders als in anderen Branchen genügt hier nicht das Anpassen der Preislisten. Denn Bestatter bieten ja sogenannte Bestattungsvorsorgen an, in denen Menschen ihre dereinstige Bestattung vorausplanen und meist im Voraus bezahlen. Steigen die Preise beim Bestatter, reicht dieses Geld dann oft nicht mehr für den einst gewünschten Umfang der Bestattung. Die Kunden müssen also angeschrieben werden und es wird ihnen dann die Gelegenheit gegeben, die Vorausbezahlung aufzustocken. Das ist aufwendig.

Aber eine jahrelange Coronapandemie hat die Bestatter vor besondere Herausforderungen hinsichtlich der Umsetzung von Hygienebestimmungen gestellt. Nun kommt der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hinzu. Weiter gibt es eine auf verschiedenen Faktoren beruhende Störung der weltweiten Lieferketten. Das führt zu hohen Transportkosten, teilweise um 300 % gestiegene Materialkosten und zu einer Mangelwirtschaft, die der Bestatter teuer handhaben muss.

Einige Bestatter schlagen einfach Positionen wie „Krisenzuschlag“, „Fahrtkostenzuschlag“ oder „Corona-Kosten“ auf ihre Rechnungen auf. Das geht auch so in Ordnung, wenn das ordentlich kommuniziert wird.

Insgesamt dürften die Kosten für Beerdigungen und Beisetzungen und bis zu 20 % nach oben schnellen.

Dieser Umstand macht sich hauptsächlich bei den absoluten Billigangeboten bemerkbar. In meiner Telefonsprechstunde und per Mail melden sich zunehmend Menschen, die sich da übervorteilt sehen. Es liegt ja auf der Hand, angesichts der steigenden Energie- und Zuliefererpreise müssen auch die Billigbestatter neu kalkulieren. Die marktschreierischen Werbepreise von 799,-€ oder 999,-€ lassen sich da kaum noch halten. Fahrten zu Billigkrematorien in der Tschechischen Republik sind entweder wegen der Pandemie nicht möglich oder aufgrund der Spritpreise nicht mehr zu bezahlen.
Hier wird dann leider, so habe ich den Eindruck, hinterher noch einiges auf den billigen Werbepreis aufgeschlagen, mit dem die Auftraggeber nicht gerechnet haben.

Beamte: Bei Sterbegeldversicherung kein Sterbegeld vom Dienstherrn

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Der Verein Aeternitas weist in einem aktuellen Artikel auf ein Urteil des Verwaltungsgerichts Ansbach hin.

Es geht in diesem Urteil um die Übernahme der Bestattungskosten für einen verstorbenen Beamten durch seinen Dienstherrn. Beamte erhalten keine Arbeitsvergütung und auch keine Rente, sondern werden für ihre Tätigkeit und im Alter vom Dienstherrn versorgt. So könnte man es sehr vereinfacht sagen, um den Unterschied zum Lohn- oder Gehaltsempfänger zu erklären.
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Klara

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Frühmorgens bin ich nicht auf große Diskussionen aus. Es bedarf so etwa einer Dreiviertelstunde männlichen Schweigens, bis ich zur Aufnahme von Fremdvokabluar bereit bin. Diskussionen sind in diesem Zusammenhang alles, was die Länge eines ganzen deutschen Satzes erreicht. Deshalb gehe ich morgens auch gerne mit dem Hund durch Feld und Flur, also erst durch den Flur und dann raus ins Feld.
Der labert mich nicht voll, wie meine Bürodame Frau Büser. Die geschwätzige Alte bringt es fertig, mich morgens schon mit ganzen Wortschwallen wie „Moin, moin“ vollzutexten.

Hund und Mann ziehen also durch die Gefilde und ich meide die Wege, auf denen mir andere Hundehalter begegnen. Diese langwierigen Gespräche, die die mir aufnötigen, kann ich morgens nicht ertragen. Heute Morgen ist das ein kleines bisschen anders. Ich muß auf dem Weg Eier mitbringen, mein luxusverwöhntes Weib mag ein Frühstück nur dann als komplett empfinden, wenn gekochte Eier dabei sind.
„Du hast Dir gestern Abend noch Rühreier gemacht, also bring von Bauer Ridder frische Eier mit!“

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Aber sonst geht’s gut?

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Auf Twitter macht derzeit eine Fake-Zeitungsmeldung die Runde. In der geht es um einen angeblich seit Jahrzehnten laufenden Rechtsstreit um den „geschmolzenen Düsseldorfer“. Der Mann habe sich am Strand in den Schatten gelegt, aber sei nicht vom Reiseleiter darüber informiert worden, dass die Sonne wandert. So sei er dann in der Sonne sozusagen „verbrutzelt“.

Gut, das Ganze ist ein Hoax. Aber die angebliche Reaktion des Richters auf das Begehren der Witwe, nun Schadenersatz zu bekommen, finde ich dann doch klasse: „Aber sonst geht’s gut?“

Ich biete meinen Leserinnen und Lesern ja an, mich anzurufen oder mir zu schreiben, wenn sie Fragen zu Bestattungsthemen haben.
Das sind ganz oft Fragen zu Bestatterrechnungen. Solche Anfragen lassen sich recht leicht beantworten.
Hauptproblem vieler Anrufer ist, dass sie meinen, Bestatter seien so etwas wie karitative Stellen, die zur Mildtätigkeit und damit zu niedrigen Preisen verpflichtet seien.
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