Scheintoter Teenager wieder aufgewacht

stern

Tot geglaubter Teenager wacht auf dem Weg zu Beisetzung auf

(Symbolfoto)

Seine Familie glaubte, er habe den Kampf gegen seine Erkrankung verloren – doch kurz vor seiner Beisetzung bewegte sich ein tot geglaubter Teenager plötzlich wieder. Schnell wurde er zurück ins Krankenhaus gebracht.

(…)Nachdem er vor einem Monat von einem streunenden Hund gebissen wurde, hatte sich der Gesundheitszustand eines 17-jährigen Inders rapide verschlechtert. (…) Im Krankenhaus räumten ihm die Ärzte jedoch nur sehr geringe Überlebenschancen ein.
(So) entschloss sich die Familie ihn nach Hause zu holen. Schon kurz darauf konnte seine Familie bei dem jungen Mann weder Atmung noch Bewegungen feststellen. Sie hielten ihn für tot – ein schwerer Fehler, wie sich schon bald herausstellen sollte.

Schnell begann die Familie mit den Vorbereitungen für seine Beisetzung, doch knapp zwei Kilometer von dem Ort seiner Bestattung entfernt, öffnete der 17-Jährige zur Überraschung aller Anwesenden seine Augen und begann sich zu bewegen.
Schnell wurde er wieder in ein Krankenhaus gebracht.

stern

Ich verweise ja in solchen Fällen immer auf die Gegenden, in denen so etwas passiert. Das ist mal ein Dorf in Guatemala, dann mal wieder sind es die Slums von Mexiko-City und jetzt ist es ein Dorf in Indien.
Die Todesfeststellung erfolgte fast immer durch Familienangehörige, Laien oder Personal aus dem medizinischen Randbereich.
Die Fälle, in denen jemand von einem richtigen Arzt für tot erklärt wurde und dann doch wieder aufwachte, sind verschwindend gering.
Und auch dann stellt sich immer wieder heraus, daß ganz besondere Umstände vorlagen.
Oft genug hatte derjenige, der den Tod feststellte, gar keine richtige Untersuchung durchgeführt.

Bei uns kann so etwas nicht passieren, möchte ich fast sagen. Aber…
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Kurios: Bestatter ruft Feuerwehr wegen Grabgas

Gegen Grabgase helfen ja bekanntlich nur Knollenanker. In Österreich wären diese Grabgase nun beinahe einem Bestatter zum Verhängnis geworden.

NÖN.AT berichtet:

FF-Einsatz am Friedhof Die Feuerwehr Seefeld-Kadolz musste am Donnerstagnachmittag zu einem ungewöhnlichen Einsatz ausrücken.
Der Bestatter musste in eine Gruft hinabsteigen, da ihm ein persönlicher Gegenstand in den Abgrund gefallen war, wie die Feuerwehr berichtet. Doch da er eine hohe Gaskonzentration in der Gruft vermutete, rief er die FF Seefeld-Kadolz, um mit professionellem Equipment auszuhelfen.
Die Feuerwehrkameraden belüfteten das Grab, bevor ein Feuerwehrmann mit Atemschutz in die Gruft hinabstieg, um den Gegenstand des Bestatters heraufzuholen.

Doch dann erschien noch diese Meldung:
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Bestatter-Suche im Internet?

zeitung

Fachwissen und soziale Kompetenz

Gegen eine Kontaktaufnahme zu einem Bestatter im Internet ist nichts zu sagen. Doch man sollte eine Bestattungsunternehmen in der Region wählen. Das kennt sich vor Ort am besten aus und kann realistische Preise und Gebühren nennen.Foto: Bundesverband Deutscher Bestatter (BDB)

Die Digitalisierung macht auch vor einer Bestattung nicht halt. (…) So selbstverständlich für die Deutschen die Suche nach dem Bestatter im Netz ist, so eindeutig ist aber auch die Aussage, (dass) 92 Prozent niemals eine Bestattung über das Internet beauftragen würden.
Hier zählt der persönliche Eindruck und das tiefe Vertrauen (…)
Immer mehr sogenannte Internet-Vergleichsportale für Bestattungen suggerieren den Suchenden, dass Preise oftmals viel zu hoch seien und enorme Sparpotenziale möglich wären (…)
(Dabei handelt es sich) keineswegs um uneigennützige Serviceleistungen von Verbraucherschützern handelt, vielmehr um provisionsbasierte Makler und Vermittler.

Deshalb ist stets Vorsicht geraten, wenn intransparente Pauschalpreise aufgerufen werden.

Der Bundesverband Deutscher Bestatter hat auf seiner Internetseite ein eigenes Suchportal begründet. Dieses lockt nicht mit dem vermeintlich billigsten Preis, sondern hilft bei der Suche nach einem ortsnahen Bestatter (…)
Es werden keine Vermittlungsprovisionen fällig.

OTZ / 21.02.17

Der Trend ist nicht mehr umkehrbar. Die Leute bestellen immer mehr im Internet. Das gilt vor allem für Warenlieferungen im Non-Food-Bereich. Schwarze, graue und braune Ware1 wird schon überwiegend über das Netz verkauft. Bei weißer Ware hapert das noch etwas, weil hierfür mehr als nur die Lieferung, nämlich oft auch eine Installation notwendig wird, die oft bei Lieferung „frei Bordsteinkante“ fehlt. Auch mit Lebensmitteln ist das immer noch so eine Sache.

Aber grundsätzlich gibt es mittlerweile fast nichts mehr, das man nicht auch übers Netz bestellen könnte.
Oftmals ist damit die Vorstellung verbunden, man könne im Internet besonders preiswert einkaufen.
Diese Meinung wird auch noch angeheizt von den zahlreichen Vergleichsportalen, die beispielsweise auch im Fernsehen für ihre Dienste werben. „Finde den billigsten Flug“ und „Wir vergleichen 10 Millionen Hotelzimmer für dich“.
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Darum gingen gestern meine Weblogs kaputt

Ansturm

Puh! Vorgestern und gestern lahmten das Bestatterweblog und das dreibeinblog gewaltig.
Zu manchen Zeiten war kein Durchkommen mehr.

Eigentlich sollte das nicht passieren: Der Besucheransturm auf das Bestatterweblog hält seit vielen Jahren an.
Der große Hype um die anonyme Figur Undertaker TOM, der anfangs viele Neugierige anlockte, ist zwar vorbei, aber dafür hat sich eine große Zahl von beständigen Lesern gebildet.
Früher gab es eine überschaubare Fangruppe (10%) und sehr viele schnell Durchreisende (90%), wenn man das so sagen will.

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So mies werden die Familien der Terroropfer behandelt

Terrorist Anis Amri

Anis Amri © Bundeskriminalamt

Am 19. Dezember 2016 raste der Terrorist Anis Amri mit einem LKW über einen Weihnachtsmarkt in Berlin.
Er tötete 11 Menschen und verletzte 55 weitere zum Teil schwer.

Wut und Trauer sind es nun, die die Angehörigen und weite Teile der Bevölkerung beherrschen. Trauer über die Gestorbenen, Wut über Polizei und Behörden.

Jetzt hatte der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck 50 Angehörige ins Schloß Bellevue eingeladen. Zu diesem Gespräch war auch Innenminister Thomas des Maizière erschienen. Doch statt präsidial-ministerlich Anteil nehmen zu können, mußten sich die Politiker harte Worte und harsche Kritik anhören.
Hauptvorwurf der Angehörigen: Nach dem Anschlag wurde ihnen Ablehnung, Abweisung, fehlende Empathie und Behörden-Irrsinn entgegengebracht.

Gauck und De Maizière waren fassungslos, als sie die Berichte der Betroffenen hörten.
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Hohe Friedhofsgebühren – ein falsches Signal

Die Friedhofsgebühren steigen. Sie steigen fast überall in Deutschland. Manchmal klettern sie nicht nur ein bißchen, manchmal steigen sie um 50% und mehr.
Die Begründung, die uns die Amtsleiter der Friedhofsämter und die zuständigen Kommunen liefern, lautet beinahe unisono:

„Durch die vielen günstigeren Urnenbeisetzungen und die Nutzung alternativer Bestattungsangebote abseits des Friedhofs sinkt die Auslastung und Kostendeckung, sodaß wir das über erhöhte Gebühren wieder hereinholen müssen.“

Tja, wenn es denn so einfach wäre.

Heute lese ich beispielsweise im „Mannheimer Morgen“, daß die Gemeinde Heddesheim einen Kostendeckungsgrad von 100% für ihre Friedhöfe anstrebt.
Und damit das erreicht werden kann, steigen die Gebühren. Das Erdreihengrab kostet demnach nun nicht mehr 800 €, sondern 900 €.
Okay, 100 Eulen, das kann man verstehen, alles wird teurer.

Aber doch schon recht heftig sind die Kosten für ein sogenanntes Rasengrab.
Ein Rasengrab, das ist ein Grab, bei dem die Angehörigen keine Grabpflege betreiben müssen, weil es eben -wie der Name es schon sagt- in einem Rasenfeld liegt.
Und hierfür schlagen dann auch schon 1.500 € zu Buche.
Ja gut, das ist etwas teurer, weil ja der Rasen auch gemäht und instand gehalten werden muß.

Aber.
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5000 Euro Bußgeld – Osnabrück droht pflegebedürftiger 97-jähriger

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5000 Euro Bußgeld möglich! Grab verwahrlost: Stadt Osnabrück droht 97-Jähriger

Kann einer 97-jährigen Witwe mit höchster Pflegestufe zugemutet werden, sich um ein Grab auf dem Heger Friedhof zu kümmern? Ja, findet die Stadt Osnabrück. Und droht der Altenheimbewohnerin bei anhaltender Weigerung mit einem Bußgeld von bis zu 5000 Euro.

Mit Schreiben vom 4. Januar hat die Friedhofsverwaltung die Greisin aufgefordert, die letzte Ruhestätte ihrer 2003 verstorbenen Schwägerin auf dem Heger Friedhof binnen eines Monats auf Vordermann zu bringen. Das Grab befinde sich in einem „ungepflegten Zustand“. Sollte die Frau ihrer Pflicht nicht nachkommen, würde eine Strafzahlung fällig. Und das könnte teuer werden: Die Friedhofssatzung der Stadt Osnabrück sieht für Ordnungswidrigkeiten eine Geldbuße bis zu 5000 Euro vor.

Mehr dazu hier: http://www.noz.de/…grab-verwahrlost-droht-97-jaehriger
Eine Lösung ist auch in Sicht: http://www.noz.de/…grabpflege-streit-fehler-friedhofssatzung

gefunden von Sebe

Diebe auf dem Friedhof

az

diebe auf dem friedhof

Dreiste Diebe: Trauerkarten während Beerdigung gestohlen

Während einer Trauerfeier auf dem Saldernberger Friedhof in Havelberg wurden bereits am Freitag, 3. Februar, mehrere Trauerkarten gestohlen. Dies teilt heute Polizei mit.
Unbekannte Täter nutzten die kurze Abwesenheit der Trauergemeinde zwischen 14 und 15 Uhr aus und erbeuteten die Trauerkarten aus einem Briefkasten am Eingangsbereich der Trauerhalle.
Hinweise nimmt das Polizeirevier Stendal unter der Telefonnummer 03931/685292 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

16.02.17 AZ-Online.de

Was sich auf den ersten Blick wie eine unwichtige Meldung liest, kann für die Angehörigen ein bedeutender wirtschaftlicher Schaden sein.
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