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Schnuffel

Eine örtliche, kaufmännische Initiative hatte mich eingeladen und ich war dieser Einladung gerne gefolgt. Es hatte geheißen, es gäbe da etwas Leckeres zu essen.
Und mit der Aussicht auf was Leckeres kann man mich immer locken.

Ich bin ja nicht unbedingt ein so verfressener Sack, wie immer alle meinen, aber ich mache keinen Hehl daraus, daß man mir mit einem leckeren Essen (oder Spaghetti-Eis!!!!) immer eine Freude machen kann (BITTE SCHICKT MIR KEIN SPAGHETTI-EIS!!!!).

Die Adresse und der Name des Restaurants klangen gut und so freute ich mich auf ein leckeres Schnitzel oder ein Rumpsteak. Vielleicht gibt es da ja auch irgendeine besondere Spezialität, die mir lange unvergessen bleiben wird, dachte ich im Vorfeld.

„Lassen Sie mich bitte etwas Besonderes für Sie bestellen!“ sagte der gastgebende Vorsitzende und schon nahm das Unheil seinen Lauf.
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Viele Jahre

Ich bin jetzt seit vielen Jahren stiller Leser und freue mich immer wieder auf neue Geschichten.

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Der Gedanke an den Tod macht mich so glücklich

Lieber Herr Wilhelm,

ich lese Ihren Blog schon einige Jahre. Begonnen habe ich mit 16, als ich noch zur Schule ging. Heute bin ich 20.
Ich wohne immer noch zuhause, habe meine Ausbildung als Goldschmiedin geschafft. Finanziell geht es mir gut, denn im Gegensatz zu meiner Schwester kann ich gut mit Geld umgehen.
Wir haben genug zu essen, wohnen in einem schönen Haus und mein Vater hat meiner Mutter und uns beiden Geschwistern Autos vor die Tür gestellt.
Eigentlich haben wir alles, was wir brauchen.
Aber mir wird das Leben zu kompliziert.

Wenn ich sehe, was mein Vater täglich an Briefen bekommt, um was er sich alles kümmern muß und welche Verantwortung er trägt, das wäre mir zu viel.
Heute kann ich ihn wegen allem fragen, aber was wird sein, wenn er mal nicht mehr ist oder nicht mehr kann?

Ich finde das Leben, so wie es auf mich eindringt, als anstrengend, kompliziert und stressig. Der Umgang mit Whatsapp, Snapchat, Instagram und Facebook stellt sich mittlerweile für mich nur noch als Stress dar.
Wer da alles was von mir will, wer da alles beleidigt ist, wenn ich nicht so reagieren, wie er es sich wünscht!

Wenn ich abends so in meinem Zimmer sitze und Musik höre, dann denke ich oft daran, wie schön es wäre, tot zu sein. Diese Ruhe, diese Entspanntheit, niemand will was von einem.
Dieser Gedanke macht mich glücklich.

Haben Sie so etwas schon mal gehört? Ist das nicht ein schlimmer Gedanke? Was meinen Sie?

Eva (Name geändert)

Liebe Eva,

viele Menschen sagen ja, wenn sie so etwas hören: Das Leben ist doch so schön!
Ich sage Dir, das Leben ist nicht schön. Zumindest nicht immer.
Trennen wir mal die Begriffe Leben und Alltag auf.
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So oft explodieren und brennen Autos

„Das kommt ja nur im Kino vor. Nur in Spielfilmen explodieren ständig Autos. In Wirklichkeit ist das eher selten.“

Alles richtig und auch alles falsch.

Ja, explodierende Autos gehören zu den beliebtesten Action-Elementen beim Film. Das liegt auch daran, daß sie verhältnismäßig leicht zu bewerkstelligen sind und der Effekt dramatisch wirkt.
Außerdem läßt sich so ohne viel Worte zeigen, daß der jeweilige Fahrer sehr effektiv ums Leben gekommen ist. Das läßt sich dann vortrefflich für die weitere Handlung nutzen.

So oft wie im Film, so oft explodieren Autos nicht und so oft brennen Autos auch nicht aus. Aber brennende Autos gehören für die Feuerwehren in Deutschland zum Berufsalltag.
Denn ganz so selten, wie manch einer glauben mag, sind Fahrzeugbrände nicht.
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Skelett im Auto

Um die täglichen Staus etwas einzudämmen, gibt es in den USA so genannte Car-Pool-Fahrspuren, die den Autos vorbehalten sind, die mehr als eine Person befördern. So will man die Leute zur Bildung von Fahrgemeinschaften animieren.
Was tut man aber, wenn man keinen kennt, der mit einem fahren will? Oder wenn keiner mit einem fahren möchte? Oder wenn man einfach niemanden bei sich im Auto haben will?
Nun, dann kann man sich immer noch eine Schaufenster- oder Aufblaspuppe auf den Beifahrersitz packen.
Oder aber man täuscht die Ordnungswächter, indem man ein Skelett mit Kleidern bestückt und neben sich setzt.

So ist es 2012 schon mal passiert:
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Was passiert, wenn unsere Organspendeausweise verbrennen?

Sehr geehrter Herr Wilhelm,

der Wintereinbruch ist da. Überall in den Medien hört man jetzt von schweren, wetterbedingten Unfällen.
Meiner Frau und mir gehen seit einigen Tagen Bilder nicht mehr aus dem Kopf, auf denen man schrecklich verbrannte Fahrzeuge gesehen hat. Die Insassen sind ebenfalls alle verbrannt.
In diesem Zusammenhang stellt sich uns eine sicherlich durchaus berechtigte Frage, die Sie ganz sicher auch schon häufiger gehört haben.
Vielleicht mögen Sie uns diese Frage aber dennoch beantworten:
Wir sind beide Inhaber von Organspendeausweisen. Diese sind aus Papier. Ich war leitender Beamter bei der Stadtkasse und in Bürodingen sehr bewandert. Deshalb habe ich die Organspendeausweise fachgerecht laminiert.
Wir führen die Ausweise stets bei uns.

Nun treibt uns die Frage um, was im Falle eines solchen schweren Brandes passiert, wenn das Fahrzeug komplett ausbrennt. In einem solchen Fall wären ja unsere Organspendeausweise verbrannt.
Niemand wüßte, daß wir unsere Organe spenden möchten, weil die Ausweise vernichtet sind.
Was kann man da tun? Sie haben doch sicherlich Erfahrungen in diesem Bereich.
Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.

Das ist wirklich eine hochinteressante Frage.
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Vor dem Horrorhaus, da steht ein Stein

13-Jährige findet Grabstein ihres Opas vor Horrorhaus in Freizeitpark

Eine 13-Jährige hat den Grabstein ihres verstorbenen Großvaters vor einem „Horrorhaus“ des Freizeitparks Geiselwind wiederentdeckt. Wie der Grabstein dort allerdings hinkam, ist unklar. Die Großmutter erstattete Anzeige gegen den Parkbetreiber.

Besucher der Villa des fiktiven Dr. Lehmann im Freizeit-Land Geiselwind in Bayern sollen sich amüsieren und auch gruseln. Doch ein 13-jähriges Mädchen bekam einen ungewöhnlichen Schock bei ihrem Besuch: Sie fand vor dem Horrorhaus den Grabstein ihres verstorbenen Großvaters.
Steinmetz verkaufte Grabstein weiter. Laut einem Bericht der „Mainpost“ sollen Name, Geburts- und Sterbedaten deutlich zu lesen sein. Das Mädchen kannte ihren Großvater nicht persönlich, da dieser vor über 20 Jahren verstarb.

Seine Witwe ließ im Dezember 2016, nach Ablauf der Ruhezeit, das Grab durch einen Steinmetz räumen und veranlasste eine „fachgerechte Entsorgung“.
Laut dem Bericht hatte der Steinmetz den Stein jedoch weiterverkauft, ohne die Beschriftung zu entfernen. Die Witwe erstattete nun Anzeige, gegen den Parkbetreiber wird wegen des Verdachts auf Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener ermittelt.
Wie genau der Grabstein in den Freizeitpark Geiselwind kam, ist noch nicht geklärt. Laut „Mainpost“ soll der Parkbetreiber diesen von einem Schausteller gekauft haben. (arg)

Quelle: mainpost und web.de
gefunden von W-D-R

Toter fährt stundenlang in Regionalzug mit

Toter fährt stundenlang in Regionalzug mit

Offenburg (Baden-Württemberg) – Die Vorstellung ist bedrückend: Ein junger Mann spritzt sich auf einer Zugtoilette eine Überdosis Heroin und stirbt. Niemand bemerkt etwas davon – und so bleibt er stundenlang unentdeckt!
Insgesamt sieben Stunden lang fuhr der Tote in einem Regionalzug mit, pendelte zwischen Offenburg und Basel.

Laut Polizei sei der 28-jährige Mann um 13.18 Uhr in Emmendingen in den Regionalzug RE 17018 eingestiegen sein, der um 13.53 Uhr in Offenburg eintreffen sollte.
Offenbar betrat er kurz darauf die Zugtoilette. Dort spritzte er sich das Heroin, blieb leblos vor der Tür liegen. Einen Hinweis auf Fremdverschulden gebe es nicht, berichtet die „Badische Zeitung“ (BZ), bei dem Toten wurde eine Spritze gefunden.

Erst gegen 20.15 Uhr schlug ein Reisender Alarm, als er den Toten während eines Halts am Bahnhof Freiburg entdeckte. Er alarmierte sofort einen Mitarbeiter des Zugpersonals.
Die Tür sei nicht abgeschlossen gewesen. Man habe sie aber so weit öffnen können, dass man hineinsehen konnte, zitiert das Blatt einen Augenzeugen. Und weiter: „Ich gehe davon aus, dass mehrere Zugpassagiere in ihrem Versuch, die Toilette zu besuchen, gesehen haben müssen, dass sich darin ein Mensch befindet.“

Quelle: BILD