Germanwings Absturz

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Mich erreichen im Moment im Stundentakt Anfragen von Medien und Privatpersonen zum Unglück der Germanwings-Maschine.
Gerne hätte ich die eine oder andere Einladung ins Studio angenommen, schon aus finanziellen Gründen.
Aber einerseits macht mir gerade eine Gallengeschichte zu schaffen und andererseits schlägt mit die sensationsheischende Berichterstattung auch auf eben diese Galle.
Und um ehrlich zu sein: Ich habe keine Lust Fragen zum Zustand der Verunglückten immer und immer wieder zu beantworten.

Man kann sich unschwer vorstellen, daß bei einem Aufprall mit mehreren hundert Stundenkilometern (ich meine, etwas von über 700 km/h gehört zu haben), nichts mehr heil bleibt.
Die Höhe des verunglückten Flugobjekt spielt hierbei keine Rolle. Jedes Flugobjekt, das von weit oben nach unten fällt, ob nun unkontrolliert oder in einem kontrollierten Sinkflug, und auf einen Gebirgshang kracht, ist hinsichtlich der Schadensgröße zunächst in erster Linie in Hinblick auf die Geschwindigkeit zu betrachten.
Es sind einfach physikalische Vorgänge, die hier eine Rolle spielen. Man kann das alles in seinem alten Physikbuch und im Netz nachschauen.

Schon die ersten Bilder von der Unfallstelle vermittelten einen deutlichen Eindruck von dem, was man dort finden wird.
Wenn man sich vor Augen hält, wie kleinteilig selbst metallene Gegenstände über das Gelände verstreut sind, dann hat man auch einen Eindruck davon, wie sich das Unglück auf menschliche Körper ausgewirkt haben muß.

Eine vielgestellte Frage ist folgende: “Ist denn sichergestellt, daß alles was in einem der Särge liegen wird, auch von einem Menschen ist?”

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Gewinnspiel Frühjahr 2015 – Teil 26 -

Manni, unser Werkstattchef, sitzt im Keller des Bestattungshauses und soll die Asche von drei Verstorbenen aus den Aschenkapseln in drei Seeurnen umfüllen.
Dazu hat er die Asche auf drei Pappkartonstückchen ausgeleert. Auf jedem Pappkarton die Asche einer Person.
Er will die Kartons dann etwas knicken und die Asche so besonders sorgfältig in die mit Namen beschrifteten Seeurnen einfüllen.
Der Strom fällt aus, während er arbeitet. Er ist zu faul, um erst die Sicherung wieder rein zu drehen und arbeitet blind im Dunkeln weiter.

Wie groß ist die Chance, daß er per Zufall genau zwei von drei Aschenhäufchen in die richtigen Urnen füllt?

Eine Zahl, ohne Prozentzeichen, Nachkommastellen können falls vorhanden weggelassen werden, kommt auf den Lösungszettel.

Gewinnspiel Frühjahr 2015 – Teil 25 -

Mich gibt es an Eurem Körper.
Man kann mich brechen.
Ihr habt mich zweimal.
Sonnenstrahlen haben nichts mit mir zu tun.
Auch am Schnellfuß komme ich mehrfach vor.
Ich komme in der Buche nicht vor.
Ich reime mich auf Eiche.
Mein Name ist auch Radius.
Ich bin sehr nützlich.
Mein Partner ist ein altes Längenmaß.
Ich passe nicht in eine Tube.
Man braucht mich zum Spielen der Tuba.

Mit Hilfe von Wikipedia kommt man besser weiter.

Was ist gesucht?

Gewinnspiel Frühjahr 2015 – Teil 24 -

Sonnenfinsternis.
Ja, die große Sonnenfinsternis vom vergangenen Freitag veranlasste einen Rentner, mir zu erzählen, es sei schlagartig 20 Grad kühler geworden und gleichzeitig so dunkel, daß er “am hellichten Tag ‘s Licht hätt’ o’mache misse”.

So dolle war es ja dann doch nicht.

Grund genug, uns mit dem Thema Sonnenfinsternis zu beschäftigen. Also, wie ist das eigentlich mit den Sonnenfinsternissen?

a) Die Sonne schiebt sich zwischen Erde und Mond.
b) Die Erde schiebt sich zwischen Sonne und Mond.
c) Von der Sonne aus gesehen ist die Erde hinter dem Mond.
d) Von der Sonne aus gesehen ist der Mond vor der Erde.

Also, welche Antwort trifft bei einer Mondfinsternis zu?

Der richtige Lösungsbuchstabe kommt auf den mittlerweile schon recht vollen Lösungszettel.

Viel Spaß! Und nein, diese Aufgabe enthält keinen Fehler! Also genau lesen!

Seniorin verstarb im Krankenhaus

POL-GE: Seniorin verstarb im Krankenhaus
24.03.2015 – 08:45

Gelsenkirchen (ots) – Nachtrag zur Pressemeldung vom 23.03.2015 / 15:20 Uhr “Schrecksekunde für Bestattungsunternehmer” http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/51056/2979203/pol-ge-schrecksekunde-fuer-bestattungsunternehmer/rss

Die 92-jährige Seniorin, die am vergangenen Samstag von einem Bestattungsunternehmen mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht wurde, verstarb dort am späten Montagnachmittag. Zur genauen Todesursache der 92-Jährigen kann derzeit noch keine Angabe gemacht werden. Die zuständige Staatsanwaltschaft Essen wird am heutigen Vormittag über eine Obduktion der Verstorbenen entscheiden. Die Ermittlungen hinsichtlich des in der o.g. ots-Meldung geschilderten Verlaufs dauern an. Es wird nachberichtet.

Rückfragen bitte an:

Polizei Gelsenkirchen
Pressestelle
Olaf Brauweiler
Telefon: 0209/365-2010
Fax: 0209/365-2019
E-Mail: Pressestelle.Gelsenkirchen@polizei.nrw.de
www.polizei.nrw.de

92-jährige von den Toten wieder auferstanden

Ja, so könnte man das tatsächlich überschreiben.
Gestern ist in Gelsenkirchen und nicht, wie ich immer schreibe, irgendwo in Mexiko, eine für tot erklärte alte Dame schreiend im Kühlraum eines Bestatters wieder aufgewacht.
Für die Seniorin muß es ein Albtraum gewesen sein, im Kühlhaus des Beerdigungsinstitutes möglicherweise neben Leichen aus der tiefen Bewußtlosigkeit wieder zu erwachen.

Der Frau soll es soweit gut gehen, die Angehörigen zeigten sich äußerst überrascht.

Natürlich gibt es Zustände, die einen Menschen wie tot erscheinen lassen.
Bei oberflächlicher Betrachtung kann selbst ein tiefer Schlaf schon so wirken. Manchmal sind aber auch die Körperfunktionen durch Krankheit und/oder Medikamentengaben so flach, daß ein Puls nicht mehr ohne weiteres tastbar ist und eine Atemtätigkeit nicht mehr gesehen wird.

Genau das ist aber der Grund, warum nicht Angehörige, das Pflegepersonal oder Polizisten den Tod feststellen dürfen, sondern ein Arzt hinzugezogen werden muß.

Nur ist das eben bei uns so, daß es keine amtlichen Leichenbeschauer und keine speziell hierfür ausgebildeten Ärzte gibt.

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