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Warum manche Menschen alleine sterben

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Irma Röttinger ist verzweifelt. Seit Wochen war klar, dass ihr Mann Ulrich im Sterben lag. Sie hat sich aufopfernd um ihn gekümmert, kaum geschlafen und die Tage und Nächte immer in der Nähe ihres Mannes verbracht. Ihre Töchter und ihr Schwiegersohn haben sie unterstützt, wo es nur ging. Immer saß jemand am Bett und hat gewacht. Ulrich sollte nicht alleine sein müssen. Immer war er liebevoll umgeben von seiner Familie, die wirklich alles für ihn tat. Und doch ist das Schlimmste eingetreten, das Irma sich vorstellen konnte: Ulrich ist alleine gestorben.

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Was bitte?

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„Wir haben unsren Schwiegervater beedrigt. Die Schwiegermutter ist aufgelöst. Der Vater wurde verbannt. Jetzt kommt Rechnung vom Stadtverwaltungsamt.Keine Ahnung!Wir sind sehr böse. Ein Vertrag mit dem Bestatter besteht seit Jahren!!!!!!!!!!! Bitte sagen Sie uns eine Rechnungsposition die klein ist. Wir kommen da nicht ohne zu Recht.Eine Anfrage allen Ernstes Beim Stadtverwaltungsamt ergab eine Erbin die Kosten. Der sarg war UNERTRÄGLICH!!!!!!! Kann man gegen den vor gehen??? Es muss eine stelle geben wo sich jemand wie Uns beschwehren kann. Wir haben sie im Netz gefunden und setzen Alle hoffnungen nun auf ihre Hilfe.“

Ich habe zweimal zurückgefragt und bin immer noch keinen Schritt weiter. Ich weiß nicht, was die Leute von mir wollen.

Wann ist ein Mensch ein Mensch? Leichenfotos verboten?

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Hadmut hat gerade einen interessanten Artikel über das Gesetz für „Gaffer-Fotos“ geschrieben, in dem er darlegt, daß es eigentlich gar nicht so einfach ist, weil eben eine Leiche „nur noch eine Sache“ ist, und man da womöglich nicht beliebig verbieten kann zu fotografieren, solange einige Randbedingungen nicht geklärt sind (jetzt mal unabhängig vom moralischen Standpunkt).

https://www.danisch.de/blog/2020/09/18/von-leichen-gaffern-und-politikern/

Daß Anstand und Sitte es gebieten solche Fotos eben nicht zu machen, bzw. zu veröffentlichen. Das sollte eigentlich jedem klar sein. Aber ob man das so einfach juristisch verbieten kann, insbesodnere ob man dafür Haftstrafen verhängen kann wäre ein interessanter Streitpunkt. Wäre interessant, auch mal Deine Meinung darüber zu hören, da Du ja vermutlich früher öfter mit solchen Fällen zu tun hattest.

Grüße,

Y

a

Ich finde es einfach unerträglich, wie in manchen sogenannten sozialen Netzwerken mit dem Leid anderer Menschen umgegangen wird.
Das hat dann nämlich mit sozial für mich nichts mehr zu tun, sondern ist schlicht asozial.

Nun lebt der Mensch und macht er Fortschritte, weil er eben neugierig ist. Das Interesse an Gefahren und schlimmem Geschehen ist urmenschlich. Deshalb kann und soll es seriöse Berichterstattung von Unfällen, Straftaten und Kriegsgeschehen sowie Katastrophen geben, auch wenn die Bilder und Berichte für manch einen verstörend sind.

Erschöpft sich jedoch die Wiedergabe von beispielsweise Unfallfotos in der Kommentierung durch ein „krass“ oder „brutal geil“, dann sollte man den Betroffenen auf die Finger hauen.

Und: Wer regelmäßig am Straßenverkehr teilnimmt, wird sich wahrscheinlich für einen guten Fahrer halten, ja, er mag meinen, ein Fahrprofi zu sein. Dann aber sollte er sich auch professionell verhalten, wenn er an einer Unfallstelle vorbei kommt: Zügig weiterfahren, wenn seine Hilfe nicht benötigt wird, nicht gaffen, keinen Stau provozieren und vor allem nicht auch noch Videos oder Fotos machen.

Sarg aus Pilzen

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Nachhaltigkeit auf dem Friedhof: Wissenschaftler erfindet Sarg aus Pilzen

Ein niederländischer Forscher hat einen “lebenden“ Sarg aus Teilen von Pilzen entwickelt.
Der natürliche Organismus hilft dabei, den Körper effizienter zu zersetzen und bietet gleichzeitig Nährstoffe für neue Pflanzen.
Auch eine erste Bestattung im ökologischen Sarg gab es bereits.
Bis ein herkömmlicher Holzsarg vollständig zersetzt ist, dauert es mehrere Jahre. Um diesen Prozess nicht nur schneller, sondern vor allem umweltfreundlicher zu gestalten, hat ein niederländischer Wissenschaftler nun eine Art “lebenden Sarg“ erfunden. Der aus Teilen von Pilzen bestehende Sarg ist nach der Aussage seines Erfinders Bob Hendrikx eine Weltneuheit. In den Niederlanden ist der Pilzsarg bereits bei einer Bestattung zum Einsatz gekommen.

Mehr hier: md.de/wissen

gefunden von Petra

Leseempfehlung: 22Monate

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Der Blog 22Monate ist wirklich schwere Kost, das gebe ich gerne zu. Aber er enthält so viel Gefühl und so viel wichtige Infos für Menschen, die mit Schwerkranken und Sterbenden arbeiten, dass ich ihn euch unbedingt empfehlen will. Im Blog beschreiben Anne und Uli das 22 Monate lange Leben ihres schwer kranken Sohnes Josef.

Josefs kurzes Leben

Josef kommt mit massiven Hirnschäden zur Welt und braucht rund um die Uhr intensive medizinische Betreuung, um überleben zu können. Er kann nicht schreien, sich nicht bewegen, nicht husten, nicht zwinkern, keine Mimik zeigen. Aber atmen, das kann er. Meistens jedenfalls. Für die Familie bedeutet das Leben mit Josef eine riesige Zahl an Menschen, die plötzlich rund um die Uhr in ihrer Wohnung ihrer Arbeit nachgehen: Weiterlesen

Allerheiligen

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Ich gebe es gerne zu: Ich mag Halloween. Ich mag Kürbislaternen und Skelettdekorationen und Verkleiden und Gruselgeschichten und Kinder, die durch die Straßen gehen und Süßigkeiten fordern. Ich verstehe den Hass nicht ganz, mit dem viele eigentlich vernünftige Menschen diesen doch eher harmlosen Feiertag als neumodischen amerikanischen Quatsch verteufeln und am liebsten die Kinder durch die Straßen jagen würden, die es wagen, bei ihnen zu klingeln. Ich mag Halloween. Was ich aber auch mag, ist Allerheiligen, das katholische Totenfest. Jedenfalls das Allerheiligen meiner Kindheit. Weiterlesen

Die wichtigsten Unterlagen bei einem Todesfall

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Wenn ein Angehöriger gestorben ist, stellt sich schnell die Frage, welche Unterlagen man für Bestatter und Ämter zusammenstellen muss. Hierzu findet man zwar jede Menge Informationen im Internet, viele davon bringen Menschen aber dazu, skurrile Unterlagen anzuschleppen, mit denen die betreffenden Stellen gar nichts anfangen können.
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