Eine Dame ist von uns gegangen: Elisabeth Wiedemann verstorben

Die Schauspielerin Elisabeth Wiedemann ist vor wenigen Tagen, am 27. Mai 2015 im Alter von 89 Jahren verstorben.
Vielen ist sie als Else, die Ehefrau von Ekel Alfred, aus der Fernsehserie “Ein Herz und eine Seele” bekannt.
Doch es wäre unfair, Frau Wiedemann auf diese Rolle zu reduzieren. Sie trat in Dutzenden von Spielfilmen und Fernsehproduktionen auf und konnte neben ihrem komischen Talent oft genug auch ihre Qualitäten als Charakterdarstellerin unter Beweis stellen.

Wer allerdings meint, die dumme Kuh Else sei ihr auf den Leib geschrieben gewesen, der täuscht sich. Elisabeth Wiedemann war ganz im Gegenteil eine der letzten großen Damen unseres Kulturschaffens.
Wie so oft im Leben, muß man erst etwas können und sein, um dann erfolgreich und glaubhaft den dummen August spielen zu können. Wer dumm ist und den Erfolgreichen und Könner spielen möchte, der wäre bei RTL gut aufgehoben.

Nach Heinz Schubert, Diether Krebs und Hildegard Krekel ist nun auch die letzte Darstellerin der Urbesetzung von “Ein Herz und eine Seele” gestorben.

http://www.spiegel.de/kultur/tv/frau-von-ekel-alfred-elisabeth-wiedemann-ist-tot-a-1035804.html

Gemeldet u.a. von Winnie

Ich suche einen Job

Wenn Du so aussiehst, dann bewirb Dich sofort! Manchmal muß man auch nix können, um gefragt zu sein; das ist aber in den seltensten Fällen so!

Wenn Du so aussiehst, dann bewirb Dich sofort!
Manchmal muß man auch nix können, um gefragt zu sein; das ist aber in den seltensten Fällen so!

Beinahe täglich erreichen mich Mail-Anfragen wie diese hier:

Hallo, bin Bestatter aus leidenschaft. Bin auf der Suche nach einer Anstellung als Überführungsfahrer national/international. Aber nicht nur Abholung sondern alles. Anziehen, waschen, herrichten Einsargen.
Darum frage ich dich, ob du Firmen kennst, die solche arbeit anbieten.
Bin 47 Jahre
alle Führerscheine und ortskundig in ganz europa.

Vielen dank

Ich freue mich über das mir entgegengebrachte Vertrauen, kann aber von hier aus keine Arbeitsvermittlung übernehmen.
Natürlich kenne ich Bestattungsunternehmen wie Sand am Meer, aber es ist generell schwierig, in der Branche eine Anstellung zu finden. Es würde meine Kapazitäten übersteigen, wollte ich für jede Interessentin bzw. jeden Interessenten meine Kontakte abklappern und nach offenen Stellen suchen.

Daher bitte ich um Verständnis dafür, daß ich auf solche Anfragen nicht eingehen kann.

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Dank zurück

Aus der Schweiz erreichte mich diese selbstgestaltete Dank-Karte, mit der sich ein Leser / eine Leserin für das Bestatterweblog und die “vielen vergnüglichen Stunden bedanken” möchte.

dankkarte

An dieser Stelle möchte ich diesem Zusender ganz herzlich Dank sagen, und das stellvertretend für alle, die mir in den letzten Monaten geschrieben haben. Für meine Tochter ist das immer etwas befremdlich, wenn uns fremde Leute ansprechen und um ein Autogramm oder eine Widmung bitten, oder wenn hier “Fanpost” eingeht.

Ja, das ist Fanpost, obwohl ich den Ausdruck nicht mag. Fanpost ist für meinen Geschmack etwas, das säckeweise ankommt, wenig Beachtung findet und meist von irgendwelchen Helfern bearbeitet wird.

Glücklicherweise ist das aber bei mir lange nicht so viel und deshalb kann ich das alles auch noch schön selbst lesen.

Diese Karte da oben bekommt neben dem Brief mit dem selbstgezeichneten Labrador auf dem Umschlag (der Einsender weiß schon was ich meine) einen Ehrenplatz an der Wand in meinem Büro.
Muß nur noch einen Rahmen kaufen.

Liebe Dank zurück von meiner Seite.

Bin wieder da

So, 4 Tage Internet-Auszeit, das tut auch mal gut.
Die Mailschwemme heute Morgen hielt sich auch in Grenzen.
Am Donnerstagabend habe ich lieben Besuch von meinem Freund Frank bekommen. Wir konnten uns auf ein Männerwochenende einstellen, denn meine Frau war bis Samstagabend noch in Urlaub.
Essen im XXL-Schnitzelland, ein paar Büchsen Flüssiges, Horrorfilme und im Keller Luftgewehrschießen auf lebendige Raviolidosen.

Einkaufen bei Conrad, erst um 4 ins Bett und Männerblödsinn babbeln.

Balsam für die Seele!

Gut, ich kann mich auch immer sehr gut wieder “erden”, wenn ich einfach mal Zeit mit mir selbst verbringe, bei Fotoexkursionen zum Beispiel oder mit den Hunden im Wald.

Wie therapiert Ihr Euch?

Cliffhanger

cliffhangertasse

Freundlicherweise hatte ein Leser eine Liste von Geschichten, die seiner Meinung nach unvollendet sind, in die Kommentare geschrieben.
Cliffhanger sind episodenhaft erzählte Geschichten, bei denen der Leser am Ende einer Episode mitten im Erzählfluss hängen gelassen wird. Er muß dann auf die Fortsetzung warten.

Nach Auffassung des Lesers (u.a.) waren folgende Geschichten noch offen:

  • – die Fee der Nacht
  • – der Goldfisch
  • – Birgitt
  • – Die Kuckucksuhr
  • – In der Psychiatrie
  • – Henning
  • – Herr Maurer
  • – Bodo
  • – die Mumie
  • – Opa Gleisberg
  • – Koma
  • – und jetzt neu: Die Nachtigall
  • – Fett
  • – die Brücke

Nachträge:

  • – Sandy und die Kaminkehrerin
  • – Sandy und die Burg

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Gibt es weibliche Sargträgerinnen?

Auf der Suche nach einem Aushilfsjob bin ich über eine Anzeige von einem Fuhrunternehmen gestolpert, das Aushilfskräfte für Abholungen, hygienische Versorgung der Verstorbenen sowie das Tragen der Särge sucht.
Jedoch ist mir aufgefallen, dass ich noch nie gehört oder gesehen habe, dass Frauen als Sargträgerinnen fungieren.
Nicht einmal Google spuckt etwas dazu aus.
Haben Sie schonmal eine Sargträgerin in ihrer beruflichen Laufbahn erlebt?

Ich finde es eigentlich schade, dass es für eine Frau schwierig sein könnte, so einen Job zu bekommen. Es fallen ja auch andere Aufgaben an, bei denen man nicht allzuschwer heben muss. Aber zugegebenermaßen ist das mit dem Sargtragen ja trotz aller “Gleichberechtigung” nicht immer im Bereich des Möglichen.

Vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich anonymisiert auch im Blog beantworten werde.
Natürlich gibt es Sargträgerinnen. Es spricht aus meiner Sicht nichts dagegen, daß auch Frauen das machen können.
Allerdings haben Sie Recht, wenn Sie schreiben, daß das normalerweise überwiegend von Männern gemacht wird.
Das hat sicherlich etwas mit dem körperlichen Kraft zu tun.
Auch die Körpergröße hat früher beim Tragen eine Rolle gespielt. Es sollten beim Tragen von Hand schon alle Personen halbwegs die gleiche Größe haben, damit das gleichmäßig geschehen kann.

Ein Bestatter, der eine solche Stelle ausschreibt, darf eine Bewerberin nicht aufgrund ihres Geschlechts abweisen. Heutzutage sollte sich jeder Bestatter freuen, wenn Frauen sich für diese Arbeit bewerben.
Ich selbst habe in meinem Unternehmen stets auch Frauen als Bestatterinnen bzw. Bestattungshelferinnen beschäftigt. Und das war nicht das Ergebnis einer Quotenregelung, sondern aufgrund der Erfahrung, daß Frauen diese Arbeit mindestens genauso gut, wenn nicht gar besser können, als Männer.

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