Große wissenschaftliche Leserumfrage

Liebe Leserinnen und Leser,

Anja Biehl ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hohenheim. Dort wird derzeit eine wissenschaftliche Studie durchgeführt, bei der Ihr mitmachen könnt.
Dazu muß ein anonymisierter Fragebogen ausgefüllt werden.
Ich habe meinen Blogger-Fragebogen soeben ausgefüllt, nun seid Ihr dran!

Für die Teilnahme gibt es auch eine kleine Belohnung:
Unter allen Teilnehmern der Leserbefragung werden 25 Amazon-Gutscheine im Wert von jeweils 20 Euro verlost.

Hintergrundinformationen

An der Universität Hohenheim führen wir derzeit eine wissenschaftliche Studie über die Beziehung von Bloggern und ihren Lesern durch. Bei diesem Projekt handelt sich um meine Abschlussarbeit, die von Prof. Dr. Michael Schenk betreut wird. Im Rahmen dieser Studie führen wir eine Onlinebefragung von Bloggern und deren Lesern durch. Bei der Auswertung werden die Angaben der Blogger mit denen Ihrer Leser verknüpft. Dies erfolgt über eine anonymisierte ID, die in den Fragebogenlinks enthalten ist. Unterstützt wird das Projekt von der Firma hallimash.

Und hier kann man teilnehmen!

https://ww2.unipark.de/uc/leser-befragung/?a=pkx

Für Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung: Anja.Briehl@uni-hohenheim.de

Herzlichen Dank für Ihre Teilnahme am Projekt und die Unterstützung meiner Abschlussarbeit!

Mit freundlichen Grüßen

Anja Briehl
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Universität Hohenheim
Institut für Kommunikationswissenschaft
Fachgebiet für Kommunikationswissenschaft und Sozialforschung (540A)
Fruwirthstraße 49 (Kavaliershaus 2, Raum 014)
70599 Stuttgart

Telefon: 0711/459-22651
E-Mail: Anja.Briehl@uni-hohenheim.de
Webseite: https://kommunikationsforschung.uni-hohenheim.de/

Dreimonatsrente, Sterbevierteljahr, Übergangsrente

Sehr geehrter Herr Wilhelm,
ich habe ein ganz wichtige Frage,
mein Lebensgefährte ist am 1.11.2014 ganz unerwartet verstorben.Er war gerade mal 30 Jahre alt. Wir waren auch noch nicht verheiratet.
Mein Frage kann seine Mutter das Sterbevierteljahr beantragen oder gilt das nur wer schon in der Rente war??
Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
J

Die so genannte Dreimonatsrente ist regelmäßig als Vorschußzahlung auf die zu erwartende Witwen- oder Witwerrente zu verstehen.
Der Hinterbliebene Ehegatte (eingetragene Lebenspartner sind gleichgestellt) erhält nach Ablauf von etwa 6 Wochen auf Antragstellung drei volle Rentenzahlung ohne die Kürzung auf 65 bzw. 55 %.
Diese Zahlung soll die finanziellen Lasten, die durch die Umstellung auf die zu erwartende niedrigere Rente eintreten können, abmildern.

Da in Ihrem Fall die Mutter einen Anspruch geltend machen möchte, muß ich Ihre Frage verneinen. Eine Mutter kann keine Witwenrente für einen verstorbenen Sohn beantragen und ist somit meiner Ansicht nach auch nicht berechtigt, einen Antrag auf dieses “Sterbevierteljahr” zu stellen.

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Werden Sie auch stöhnen?

Sehr Geehrter Herr Wilhelm,
Was passiert wenn ich ihre 0900nr Anrufe werden sie da Stöhnen? oder mit mir Gruftie telefonsex machen?

Oft genug stöhne ich, manchmal seufze ich auch …
Aber Hoffnung auf Sex dürfen Sie sich nicht machen. Das heißt, was Sie machen, während Sie mit mir telefonieren, kann ich natürlich nicht kontrollieren, jedenfalls werde ich in dieser Hinsicht nicht mitmachen.

Deutschland Ikebana!

Ich sitze in meinem Büro und versuche Zeitung zu lesen.
Allerdings will es mir nicht gelingen, mich auf das Tagesblatt zu konzentrieren, über den Gang dringt weibliches Geplapper an mein Ohr und irgendwie heften sich meine Gedanken immer wieder an die Wortfetzen, die aus dem Büro von Frau Büser herüber dringen.
Es sind dort Sandy, die langbeinige Amerikanerin, Frau Büser, meine langjährige Mutter der Kompanie, und Antonia, herzensgute Angestellte, beieinander und bearbeiten Sterbefallakten. Das können Frauen bekanntlich gleichzeitig mit plappern, essen und trinken, Kosmetik, PC-Schreiben und sonst noch allem Möglichen.
Ist ja auch gut so, so bleibt uns Männern, die wir ja so eindimensional sind, Zeit genug, um das Telefon oder das Flugzeug zu erfinden. Gut, daß Leonardo schwul war!

Nun gut, besonders ist mein Unterbewußtsein von einer immer wiederkehrenden Aussage Antonias gefesselt. Sie sagt bestimmt zum hundertsten Male: Deutschland Ikebana.

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Traueranzeige vom Arbeitgeber

Was ich mal gerne wissen möchte darf eine Firma noch vor der Familie eine Anzeige schalten?
Ist das nicht ein bisschen respektlos der Angehörigen gegenüber?

Ein aufmerksamer Bestatter wird sich bei den Hinterbliebenen nach dem Arbeitgeber des Verstorbenen erkundigen, auch wenn dieser bereits im Ruhestand war.
Es folgt dann ein Anruf in der Personalabteilung, um abzuklären, ob und wann der Arbeitgeber eventuell eine Anzeige schaltet.
Viele große Arbeitgeber machen solche Anzeigen für jeden oder evtl. auch nur für langjährige Mitarbeiter und sind froh, weitere Angaben zu erhalten. Ja, oft ist es so, daß sie, vor allem bei Pensionären, erst durch den Anruf des Bestatters vom Tod des Mitarbeiters erfahren und dann aktiv werden.
Unter Umständen kommt der Arbeitgeber aber auch erst durch den Anruf des Bestatters auf die Idee, eine Anzeige aufzugeben oder einen Kranz bzw. eine Abordnung zu schicken.

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Wäre ein Geldgeschenk eine Beleidigung?

In einem der Frage-Antwort-Portale stellt jemand folgende Frage:

Russisch/Sibirischer Brauch nach Beerdigung; Wird eine Spende erwartet?
Die Familie einer unserer Mitarbeiterinnen hatte diese Woche einen Todesfall. Nun wird sie für unsere Seniorengruppe Kuchen mitbringen, denn wie sie sagte sei es bei ihnen früher im Dorf so üblich gewesen, dass alle Kranken, die nicht zur Beerdigung kommen konnten etwas zu Essen gebracht bekamen.Ich möchte gerne wissen, ob es bei dieser Gelegenheit üblich ist der Familie etwas zu spenden oder würde man sie damit beleidigen?

Ich verstehe nicht, warum das mit russisch-sibirischem Brauchtum in Verbindung gebracht wird. Es ist beinahe weltweit üblich, daß man vom übriggebliebenem Essen von Familienfeiern auch denen etwas mitbringt, die zum engeren Lebensumfeld des Verstorbenen gehören und nicht zur Trauerfeier kommen konnten.
Gerade wenn es üblich ist, daß die gesamte Verwandtschaft Essen mitbringt, sozusagen jeder einen Kuchen backt, hat man oft eine solche Fülle an guten Sachen, daß es schade wäre, nicht auch die Nachbarschaft oder die Seniorengruppe im Altersheim damit zu versorgen.

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Liegen die Verstorbenen anständig im Sarg?

Lieber Herr Wilhelm,
ab und an lese ich mich in Ihrem wirklichen unterhaltsamen Blog fest und da fiel mir auf, dass auch ich eine Frage habe, die ich gern beantwortet hätte.
Eine sehr gute Freundin von mir hat kürzlich Ihre Mutter verloren. Was mich etwas irritierte: Am Tag der Einäscherung war meine Freundin im Krematorium, um ihre Mutter zu verabschieden. Man bot ihr am Abschiedsraum an, den Sarg noch einmal zu öffnen. Und nun die eigentliche Frage: Was genau hätte sie denn da zu Gesicht bekommen? Ihre Mutter war bereits acht Tage verstorben. Ich war immer davon ausgegangen, dass die Verstorbenen nur dann aufgehübscht werden, wenn sie aufgebahrt werden. Oder werden sie ‘prophylaktisch’ alle noch mal ansehnlich hergerichtet? Meine Freundin wollte nachvollziehbarer Weise nicht mehr in den Sarg gucken, vermutlich auch, weil sie nicht wusste, was sie dort erwartet.
Ich danke Ihnen im Voraus für eine Antwort!
Beste Grüße
L.

Jeder Verstorbene hat ein Anrecht darauf, daß der Bestatter ihn ordentlich in den Sarg bettet. Dazu gehört das Bekleiden mit der gewünschten Kleidung, das Säubern und evtl. Kämmen und ggfs. leichte kosmetische Arbeit.
Augen und Mund sollten geschlossen sein und die Hände gefaltet oder ineinander gelegt werden.

Bei einer offenen Aufbahrung, bei der man weiß, daß viele Angehörige kommen werden, wird man diese Arbeit besonders sorgfältig machen und auch über mehrere Tage hinweg immer mal wieder nacharbeiten, sofern erforderlich.

Bleibt der Sarg jedoch geschlossen und kommt direkt ins Feuer, meinen manche Bestatter, man könne sich auch die einfache, ordentliche Einbettung sparen. Die Verstorbenen liegen dann manchmal nackt im Sarg, die Haare sind ungekämmt und oft finden sich auch noch Pflaster, Kanülen und verschmutzte Windeln am Körper.

Solches ist mir von vielen so genannten Billigbestattern berichtet worden.
Merke: Wenn man nichts bezahlen möchte, bekommt man auch nichts.
Jede Mühe verdient ihren Lohn!

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