CSS, wer kennt sich aus?

Heute habe ich die Sidebar auf der rechten Seite des Bestatterweblogs etwas verschlankt und überarbeitet.
Und da gibt es eine Stelle, es wird vielleicht sonst kaum jemandem auffallen, die mir persönlich nicht gefällt.

Es ist diese Stelle hier:

haessliche kante

Hinter der Sidebar liegt ein Hintergrund mit dem Attribut „gradient“. Das wirkt sich nach links und rechts aus, indem die leicht graue Hintergrundfarbe sich ausschleicht.
Mir ist aber kein CSS-Trick bekannt, wie ich „gradient“ auch gleichzeitig auf oben und unten anwenden kann.

Hat irgendjemand eine Idee, wie ich diese etwas harte Kante da oben wegbekomme?

Sind Selfies wirklich Kacke?

selfie-duckschnap

Menschen fotografieren sich auf Friedhöfen selbst, zum Teil gemeinsam mit aufgebahrten Leichen, und sie finden nichts dabei, diese Bilder in den sozialen Netzwerken zu teilen.
Der Selfie-Wahn hat also auch auf Friedhöfen, in Leichenhallen und bei Beerdigungen Raum gegriffen.
Hierüber diskutieren die Leser des Bestatterweblogs unter diesem Artikel hier.

Dazu schreiben natürlich viele, daß junge Menschen es oft an Respekt vermissen lassen. Das ist sehr pauschal, auch wenn es mir persönlich grundsätzlich so erscheint, als haben die Menschen, gleich welchen Alters, nicht mehr genügend Respekt voreinander.
Berechtigterweise schreibt Leser „DD“ dazu:

Naja, vielleicht ist das alles auch kein wirkliches Problem oder nur eines von Leuten, die am liebsten alles wie immer und wie gewohnt haben wollen und sich nicht damit abfinden können, das jüngere Generationen andere Wertvorstellungen haben, die nicht zwangsweise schlechter oder falsch sind.
Aber die Beschwerden über respektlose Jugendliche sind ja auch erst ein paar Tausend Jahre alt, wir haben also noch Zeit, bis deswegen wirklich das Abendland untergeht.

Und er hat Recht! Es ist so.

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Ein Selfie auf dem Friedhof – Geschmacklose Mode in Großbritannien

Ein Selfie auf dem Friedhof – ein Drittel der trauernden Briten tut es!

selfie_friedhof_pixabay_collage

Neulich berichtete ich im Ehrensacheblog über einen Trend aus Russland, wo sich Menschen auf Friedhöfen und mit Leichen selbst fotografieren und die Leichen-Selfies gegen Bezahlung ins Netz hochladen. Auch in Großbritannien gibt es eine ähnliche Mode.

Das britische Bestattungsunternehmen Perfect Choice Funerals http://perfectchoicefunerals.com hat eine Untersuchung in Auftrag gegeben. 2.700 erwachsene Trauergäste wurden befragt.
Demnach posten 36% der Befragten die Beerdigungsselfies in ihren Online-Profilen. Weiterlesen →

Wes Craven verstorben

Wesley Earl „Wes“ Craven (* 2. August 1939 in Cleveland, Ohio; † 30. August 2015 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler, der vor allem durch Horrorfilme wie Nightmare on Elm Street, Hügel der blutigen Augen und Scream bekannt wurde. Er hat den Horrorfilm geprägt, wie kaum ein anderer.

Wes_Craven_2010

gemeldet von Carmen

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Grabsteine mit Online-Funktion

Da hat ein Friedhofsbesucher eine gute Idee und trägt sie mir und meinen Lesern vor:

Hallo !

Ich gehe über den Friedhof, sehe das eine oder andere Grab, das mich interessiert. Ich lese „Grabstätte der Familie X“, ev. noch einige Daten und aus.

Mir würde eine App gefallen, die so funktioniert:
Im Grab eingebaut ist ein kleiner Permanentsender. Wer davor sein Handy aktiviert, kann einen Infoteil abrufen, der zweigeteilt ist.
Teil 1 – nur für Leute, die an einer Übersicht interessiert sind
a) Foto
b) Lebensgeschichte in Kurzform

Teil 2 – als Variante für Interessierte:
a) Fotos aus verschiedenen Lebensabschnitten
b) detaillierterer Lebenslauf
c) Lieblingsmusik, Hobby,….
d) was war dem Verstorbenen wichtig (z.B. auch als Spruch)
e) …….

Zur Erstellung der Inhalte würde ich ein grafisch gut gestaltetes Formular empfehlen, denn bei Gefallen könnte eine derartige App auch in anderen Friedhöfen bzw. auf anderen Gräbern zu finden sein.
Der Text könnte zu Lebzeiten selbst oder von Angehörigen nach Ableben des Betreffenden eingegeben werden.

Die Handy App bräuchte nichts anderes können, als die Informationen innerhalb eines bestimmten Bereichs abzurufen.

PS. Manche mögen den Einzug derartiger Technik auf Friedhöfen für pietätlos halten. Ich denke, dass man damit einem Angehörigen, Verwandten, Bekannten, Prominenten etc. auf diese Art sehr viel näher kommen kann als nur vor dem Grabstein mit Minimalinfo zu stehen.

Eine kurze Antwort würde mich freuen

Nun, die Idee ist nicht neu. Da muß ich Sie leider enttäuschen.
Schon oft und lange gibt es Grabsteine, auf denen unten einfach eine Homepage-Adresse aufgeklebt oder eingemeißelt ist.
Ein Grabbesucher muß mit seinem Smartphone lediglich diese www-Adresse aufrufen und bekommt eine Seite mit Informationen präsentiert.
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Bin wieder da

So, einige haben es mitbekommen, ich war zwei Tage verreist.
Ein kleiner Kurzbesuch bei meinem Cousin und seiner Frau. Die beiden leben eigentlich in Köln, einer der schönsten und häßlichsten Städte der Welt, die aber leider etwas zu weit weg liegt, um hier von Heidelberg mal so eben hin zu fahren.
Aber sie haben auch ein Häuschen im Odenwald und der liegt ja hier so lässig hinterm Neckar vor der Haustüre rum.

Mein Cousin ist Professor für Sprachen und die angeheiratete Cousine ist Ärztin, beide sind im Ruhestand und blicken auf zwei sehr abwechslungsreiche Leben zurück.

Vor allem aber mit meinem Cousin verbindet mich neben der Blutsverwandtschaft auch noch eine Art geistige Seelenverwandtschaft.
Ich muß gestehen, daß wir uns viele Jahrzehnte überhaupt nicht gesehen haben, quasi sein und mein komplettes berufliches Leben hatten wir keinen Kontakt zueinander. Nicht aus Abneigung, sondern weil sich das einfach so ergeben hat.

Zusammengekommen sind wir erst wieder, als wir uns anläßlich meiner Buchlesung in Langenfeld getroffen haben.

Seitdem stehen wir in regelmäßigem Kontakt.
Und da wir beide dazu neigen von Hölzchen aufs Stöckchen zu kommen, wie man so sagt, wenn man im Gespräch Themen-Hopping betreibt und gerne ausschweifend erzählt, sind unsere Mails immer sehr lang.
Deshalb war es eine Wohltat für die Gehirnzellen, jetzt mal zwei Tage genealogisch interessante Gespräche zu führen, wir haben ja dieselbe Verwandtschaft.
Aber noch viel interessanter sind unsere Diskussionen um die deutsche und englische Sprache. Da lerne ich nie aus, wenn ich ihm zuhöre und wir finden immer wieder staunenswerte Themen.

Das Schöne ist aber, daß wir absolut unkompliziert miteinander umgehen können. Das Cousinchen habe ich überhaupt er kurz nach Langenfeld kennengelernt und es kommt mir vor, als kenne ich sie schon sehr viele Jahrzehnte.

Es hat einfach gut getan.

Die blödeste Frage der Welt

Sie ist schon oft gestellt worden, die blödeste Frage der Welt.
Jedes Mal dachte ich, es könne nicht blöder kommen und dann kommt einer und stellt eine neue blöde Frage.
Die skurrilsten habe ich ja in meinem Buch „Darf ich meine Oma selbst verbrennen?“ zusammengestellt.

Es ist, davon bin ich fest überzeugt, eine Kunst, alle Fragesteller nicht über die Maßen zu blamieren. Das versuche ich immer zu vermeiden.
Im Laufe der Jahre und Jahrzehnte habe ich, auch davon bin ich überzeugt, ein recht gutes Gespür dafür entwickelt, wann mich jemand mit einer Frage auf die Rolle nehmen will.
Das gelingt sicherlich manchmal, aber darüber bin ich keinesfalls betrübt, denn lieber beantworte ich geduldig eine absichtlich doof formulierte Antwort, als daß ich einmal eine aus Trauer oder meinetwegen mangelnder Bildung etwas seltsam gestellte, ernste Frage unbeantwortet lasse.
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