Mit einem Apfel im Maul (recycelt)

Bei Herrn Doktor Schündler ist Literaturabend. Solche Abende veranstalten er und seine Frau zweimal im Jahr und laden sich immer eine illustre Gesellschaft ein. Da kommen sehr viele Liebhaber der schreibenden Kunst, solche die es werden wollen und solche die tun, als ob sie lesen könnten.

Meine Frau und ich, wir können lesen, wir mögen aber meistens die Literatur nicht, die bei Schündlers zum Vortrag gebracht wird, dafür finden wir aber das Essen dort immer so lecker.

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Soll ich den Bestattern und Friedhofsmitarbeitern ein Trinkgeld geben?

“Mich beschäftigt die Frage, ob ich bei der Beerdigung meiner Mutter alles richtig gemacht habe. Ich habe den Sargträgern 20 Euro zugesteckt und sonst kein Trinkgeld gegeben.
Nun sagte mir eine Freundin, daß man auch dem Trauerredner und dem Bestatter ein Trinkgeld gibt.
Dazu würde mich jetzt Ihre Meinung interessieren.” Annalena

Beim Trinkgeld nicht geizen

Beim Trinkgeld nicht geizen


Sie haben es durchaus richtig gemacht.
Die Sargträger sind oft am untersten Ende der Nahrungskette und können sicherlich ein Trinkgeld gut gebrauchen.
Oftmals sind das Friedhofsangestellte/-arbeiter, die sowieso nicht viel verdienen. Manchmal sind es auch Mitglieder von Sargträgervereinen, die das gegen einen kleinen Ehrensold quasi ehrenamtlich machen. Auch diese freuen sich über eine Aufstockung der vielleicht 8 Euro, die sie bekommen.

Grundsätzlich ist es aber nicht verkehrt, auch den anderen Beteiligten ein Trinkgeld zu geben.
Dabei würde ich das davon abhängig machen, wer mich besonders gut bedient oder beraten hat und wer, soweit man das als Angehöriger erkennen kann, die schwierigeren Arbeiten gemacht hat.
Wird etwa ein Verstorbener daheim abgeholt und mühen sich die Bestatter sehr mit dem Tragen der Leichentrage oder des Sarges, kann man ihnen gleich anschließend einen Schein zustecken.

Bei allen diesen Trinkgeldern gilt meiner Meinung nach: Es sollte rascheln, nicht klimpern.

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Verrückt! Die Wahrheit über Heinz Harald Frentzen im Leichenwagen! Das wird Dich umhauen!

Knaller! Irre! Frentzen im Leichenwagen

Das ist ja mal eine Schlagzeile, zu der sich das T-Online-Portal hinreißen läßt. “Heinz-Harald Frentzen fährt jetzt Leichenwagen”. Nun ja, Qualitätsjournalismus erwarte ich da nicht, denn der Frentzen-Artikel ist eingebettet zwischen Frauen, die einem Mann mit Riesenlümmel ungeniert in den Schritt schauen und “den schönsten Girls der Formel 1″.
“Verrückter Nebenjob” heißt es im Untertitel des Artikels, der irgendwie darstellen soll, daß der ehemalige Formel-1-Pilot nun zum Leichenwagenfahrer abgestiegen oder doch zumindest umgestiegen ist.

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Sehr schöne Lesung in Langenfeld

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Die Lesung am Samstag in Langenfeld habe ich als sehr schöne und erfolgreiche Veranstaltung empfunden.
Es waren sogar einige Leser des Bestatterweblogs da.
Besonders habe ich mich über Gabi und Simone gefreut, die extra gekommen waren.

Eingeladen hatte das Bestattungshaus Fürtsch. Und man hatte alles ganz perfekt organisiert. Der Raum im Stadtmuseum/Stadtarchiv war sehr schön hergerichtet und bis auf wenige freie Plätze waren alle Stühle vollbesetzt.

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In der vorweihnachtlichen Zeit und aufgrund der Plakatankündigung mit “Darf ich meine Oma selbst verbrennen?” waren die Zuhörer eher auf heitere Texte eingestellt, sodaß ich nur eine der etwas traurigeren vorgelesen habe. Ansonsten habe ich mich auf Lustiges beschränkt und auch etliche Texte aus meinem Satireband “Zum Hieressen oder zum Mitnehmen?” gelesen.

Die zwei Stunden gingen wie im Fluge vorbei.

Ich freue mich auf die nächste Lesung, die ich wieder hier im Blog ankündigen werde.

Das war ja gemütlich – Lesung im Bestattungshaus Regenbogen in Karlsruhe

Erkältungsbedingte Kopfschmerzen, den ganzen Tag Streß gehabt und dann steht der Wagen in der Garage und macht keinen Mucks. Die Batterie ist am Ende ihrer Lebensdauer angekommen und orgelte nur noch einmal durch, das war’s dann.
Beste Voraussetzungen, um zu einer Buchlesung nach Karlsruhe aufzubrechen.

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Gott sei Dank war unsere Haushaltshilfe Brunhilde da, die mit ihrem Auto Starthilfe leisten wollte. Sie wollte … Doch das Starthilfekabel wollte nicht, eine der roten Polklammern gab ihren Geist auf und zersprang in ihre Einzelteile.
Ich sah den Termin beim Bestattungshaus Regenbogen schon mit dem draußen einsetzenden Regen davon schwimmen.
Aber die gute Brunhilde hatte auch noch ein Starthilfekabel und so bekamen wir meine Karre doch noch zum Laufen.

Und da kam es mir dann sehr zugute, daß ich immer genügend Zeit für Pünktlichkeit einplane. Wenn jetzt unterwegs nichts mehr schiefgeht, käme ich noch pünktlich an.
Es ist ja so, je näher das Ziel liegt, umso kleiner plant man dieses Extra-Zeitfenster. Karlsruhe ist nunmal nicht weit weg von hier, so um die 70 Kilometer.

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Peter Wilhelm in Karlsruhe, heute 11.12.2014

Die diesjährige Lesereihe führt Peter Wilhelm, vor der Abschlußlesung am Wochenende, noch einmal nach Karlsruhe.
Heute um 18 Uhr ist der Autor im Bestattungshaus Regenbogen zu Gast (Feldbergstr. 1, 76199 Karlsruhe-Weiherfeld). Beginn ist um 18.00 Uhr.

Bestattungshaus Regenbogen
Inhaber: Andreas Becker
Telefon: 0721 915 88021
info@bestattungshaus-regenbogen.de
www.bestattungshaus-regenbogen.de

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