rollstuhl

Hallo Peter,

Erst einmal Danke für Deinen Blog:) Deine Art zu schreiben ist klasse.
Das habe ich als Beitrag in einem MS Forum eines Freundes gefunden, und stelle mir natürlich die Frage, wie behindertenfreundlich sind eigentlich Trauerhallen allgemein?
Und wie kommen die Rollifahrer dann rein?
Außer im Liegen als Leiche…

Nicht alle Trauer- und Leichenhallen sind behindertengerecht ausgebaut.
Aber zunehmend sorgen die Friedhofsbetreiber dafür, daß rollstuhlgerechte Zugänge geschaffen werden.

In jedem Fall aber sollte es einen Zugangsmöglichkeit geben, denn auch die Särge werden in den allermeisten Fällen hinein- und hinausgefahren.
Nur könnte es sein, daß man nach diesem Eingang fragen muß und die Friedhofsmitarbeiter um Hilfe bitten muß.

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Geehrte Bestatter Weblog!

Ich interessiere über diese Arbeit. Wenn es ist möglich, ich möchte arbeiten mit Ihnen als eine Leichenwäscherin.

Mit freundlichen Grüßen.

Es wäre mir ein Vergnügen, allerdings bitte ich Sie dringend, damit abzuwarten, bis ich eines Tages mal tot bin, obwohl …

Leserfrage: »Guten Morgen, ich hätte da mal eine Frage,und zwar wollte ich fragen ob man auch als Bestatter arbeiten kann ohne eine Berufsausbildung dazu zu absolvieren ? Ich bin kurz davor meine Ausbildung als KFZ-Mechatroniker zu beenden und würde aber lieber als Bestatter arbeiten.Warum ? Ich beschäftige mich mein ganzes Leben mit dem Tod und habe keine hemmungen was alles zum Beruf eines Bestatters dazugehört.«

Ja, das kannst Du.
Es gibt für den Bestatterberuf zwar eine Ausbildung (Bestattungsfachkraft) aber diese ist nicht zwingend Voraussetzung für diesen Beruf.
Vielmehr kommt es auf Fleiß, Zuverlässigkeit und Belastbarkeit an.
Gute Handwerker werden sich den Arbeitsbereich mit den Formularen und der Verwaltung aneignen müssen, während gute Kaufleute sich im technischen Teil noch Kenntnisse erwerben müssen.
Das alles geschieht üblicherweise, indem man von erfahrenen Kollegen (oder dem Chef / der Chefin) Schritt für Schritt in den Beruf eingewiesen wird.

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Hallo Peter,

vor einem halben Jahr etwa half mir die langjährige Leserschaft bei dir sehr – und vor allem beeindruckte ich damit sogar meinen Anwalt… ;)

Wie? Nun. Beginne ich am Anfang.

Ich bekam einen Brief von einem Rechtsanwalt. Er habe mich als erste der Familie ausfindig gemacht habe, da mein Onkel (zu dem seit 20 Jahren wegen eines Familienstreits kein Kontakt mehr bestand) schon 2012 verstorben sei.
Er sei der Nachlasspfleger und ich solle ihm doch bitte Namen und Adressen der Hinterbliebenen und Erben mitteilen.

Da ich wusste, dass besagter Onkel einen eher laxen Umgang mit Geld pflegte, war ich mir nicht so sicher, ob das Erbe denn annehmenswert wäre – und ob es in diesem Fall auch so klug wäre, die ganzen Kontaktdaten der Familie so aus der Hand zu geben – wer weiß, welche Zeitbomben da noch schlummern könnten.

Ich zog es vor, erstmal einen Anwalt zu befragen. Dabei kam es sinngemäß zu folgendem Gespräch:
Ich: »Na ja, wenn da Schulden sein sollten – nicht dass da noch Beerdigung offen ist, und ich damit meine ganze Verwandtschaft in irgendwelche Kosten jage!«

Anwalt: »Na, Ihre Eltern und sonstige Erben können das Erbe ja ausschlagen, wenn da nur Schulden da sein sollten!«

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