Wann wird ein Mensch …?

Wird ein Mensch eigtlich vor oder nach der Berdigung verbrannt?
Würd mich ma intressieiren nur so als frage.

Hingerotzt und nicht überlegt, oder?

Jetzt mal ehrlich …

Auch wenn mir das wieder einen gehässigen Kommentar einbringt, in dem mir eine brachiale Sprache und Dünnhäutigkeit vorgeworfen werden:

Ich beantworte gerne alle möglichen Fragen, bin geduldig, auch wenn eine Frage zum x-ten Male kommt, berichtige meistens auch die Rechtschreibfehler in den Anfragen und wende wirklich viel Zeit, Mühe und Geduld auf.
Aber wenn mir jemand in zwei Sätzen so an die sechs Fehler um die Ohren haut und seine Frage dann auch noch an Doofheit nicht zu überbieten ist, dann bin ich gerne mal “brachial” und “dünnhäutig”.

Also, da fragt mich jemand allen Ernstes, ob ein Mensch vor oder nach der Beerdigung verbrannt wird.
Kann eigentlich nicht sein, weil so doof kann man fast nicht sein.

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Öffnen Bestatter den Toten die Pulsadern?

Sehr geehrter Herr Wilhelm,
wir haben den Auftrag eine alten Herrn zu bestatten. Dieser hat ausdrücklich gefordert, dass ihm nach ihrem Ableben, vor der Erdbestattung die Pulsadern geöffnet werden sollen. Der Grund ist klar, jedoch nicht das Wie. Wir haben erst mal auf den Hausarzt verwiesen, der hat natürlich abgelehnt. Wir haben eine Obduktion vorgeschlagen, das dauert zu lange. Wir haben versucht zu erklären, dass nach 3 Tagen Kühlkammer wirklich nichts passieren kann. – Alles klar, aber der letzte Wille?
Eine kurzfristige Antwort, was Sie gemacht hätten, würde mich sehr freuen. Angeblich sei diese Prozedur in den alten Bundesländern quasi gang und gäbe.

Liebe Grüße

In diesem und in diesem Artikel hier geht es um etwas Ähnliches, nämlich den Herzstich und die Nadelprobe.
Beides, wie auch das Öffnen der Pulsadern sollen davor bewahren, scheintot beerdigt zu werden.
Im Falle des Herzstiches und des Öffnen der Pulsadern ergibt sich jedoch ein gravierender Nachteil. Beide Verfahren stellen zumeist sicher, daß der so Behandelte hinterher auch wirklich garantiert tot ist. Das gilt aber auch im Falle eines Scheintodes, d.h. man würde einen noch lebenden und nur scheintoten Menschen zu Tode bringen.

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Pietätloses Verhalten von Bestattern mit Niedrigpreisen

Die WAZ berichtete:

Pfarrer aus Moers und Rheurdt klagen über pietätloses Verhalten auswärtiger Bestatter mit Niedrigpreisen: Auf Angehörige und Pfarrer nähmen sie kaum noch Rücksicht. Andere aus dem Umkreis kritisieren, dass es an vernünftigen Absprachen mangele und der Termindruck für Beerdigungen hoch sei.

Eine Beerdigung ist ein trauriges Ereignis. Und wenn’s dann auch noch Ärger mit Bestattern und Terminen gibt, ist das doppelt schlimm. Denn manches Beerdigungsunternehmen scheint es in Zeiten der Billigkonkurrenz mit der Pietät nicht mehr so genau zu nehmen.

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Schreckliche Zustände bei Leichenbergung – Von nix kommt nix!

In einem Artikel in der Abendzeitung wird geschildert, daß Bestatter, die im Auftrag der Polizei Unfall- und Verbrechensopfer sowie Suizidopfer bergen, und dafür nur 25-50 € erhalten, oft nicht sorgsam genug vorgehen. Es blieben Leichenreste zurück, die dann später bei Hinterbliebenen oder Schauplatzbesuchern Schaudern verursachen. Das Kriseninterventionsteam und Pfarrer kritisieren die Zustände, den Zeitdruck der Bestatter und sorgen sich um Abhilfe.

Den Link zu dem entsprechenden Artikel gibt es in der nachfolgenden Zuschrift:

Ich lese Deinen Blog seit etwa einem Jahr mit zunehmendem Interesse. Ich bin voll des Lobes und absolut begeistert wie scheinbar selbstverständlich es Dir gelingt “E” und “U” zu miteinander zu verbinden. Bei vielen anderen Seiten muss ja der vermeintliche Informationsgehalt v.a. als Feigenblatt für Sensationslust herhalten und das ist bei Dir deutlich anders. Man fühlt sich durch das Thema “Tod” unterhalten ohne Voyeur zu sein und das ist eine große Leistung. Der Begriff “Authentizität” beschreibt es wohl am besten. Heute hab ich endlich mal meinen Hintern hoch bekommen und Dir was in die Kaffeetasse geworfen…
Vor kurzem ist in der Münchener Abendzeitung der unten verlinkte Artikel erschienen der in meinem Bekanntenkreis für einigen Gesprächsstoff gesorgt hat. Das hat auch damit zu tun, dass zwei meiner Kollegen die Geschichte mit den Krähen im Bahngleis wohl auch gesehen haben und bestätigen können.
Vielleicht magst Du den Link ja veröffentlichen und/oder Deine Einschätzung dazu hier posten:

abendzeitung.bestatter-in-der-kritik

Entsprechen die geschilderten Umstände wirklich der Realität oder fällt der Artikel eher in die Kategorie “Sommerloch” Ehrlich gesagt erscheinen mir persönlich sowohl die Aussage des Notfallseelsorgers, als auch die des Bestatters etwas überzogen. Stimmen die angegebenen Beträge wirklich? Bitte sag mir nicht, das man als Besttater für das Einsammeln einer Bahnleiche pauschal nur 50€ bekommt. Da zahlt man ja bei jedem Handwerker allein für die Anfahrt mehr…
Wie genau ist den die Aufgabenteilung zwischen Bestatter und Rettungskräften eigentlich geregelt? Ist der Bestatter wirklich für die Bergung verantwortlich oder nur für den Abtransport? Wo hört die Arbeit des Bestatters auf bzw. wo fängt die des Tatortreinigers an? Und – auch wenn es makaber klingt – bis zu welcher Größe bzw. Konsistenz werden die Überreste des Verstorbenen noch als Leichenteile betrachtet und vom Bestatter mitgenommen?
Es würde mich sehr freuen, wenn Du mir diese Fragen auf die ein oder andere Weise beantworten könntest.
Ansonsten danke für diese tolle Seite und weiter so

Beste Grüße
Martin

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Fruchtgummis, Marzipan oder Schaschlik?

Unter Deinen Artikeln steht neuerdings immer “Ich lebe mit meiner Familie in der Nähe von Heidelberg. Ich mag gerne Schaschlik und liebe Kaffee.”
Da stand aber bis vor einiger Zeit, ich weiss nicht genau bis wann, immer “ich liebe Fruchtgummis”. Warum hast Du das geändert und nebenbei gefragt: Warum steht bei einem Einpersonenblog unter jedem Artikel dieser Kasten?
Nicht das er mich stört, aber ich würds gerne wissen. Noch eine Frage: Warum magst Du keinen Marzipan?

Daß diese Box da steht, hat etwas mit Suchmaschinenoptimierung zu tun. Google bietet eine Funktion, daß das Autorenfoto mit dem Namen bei den Suchergebnissen angezeigt wird. Hier gilt es als förderlich, wenn man die Artikel auch einzeln mit Namen und Foto versieht. SuchmaschinenExperten streiten darüber, ob das wirklich einen Vorteil bringt, mir scheint es aber so, als wirke das ganz gut. Deshalb mag ich auf diese Infobox nicht verzichten.

Tatsächlich hast Du recht, es stand da bis vor geraumer Zeit “Fruchtgummis”. Das stimmt auch nach wie vor, ich mag Fruchtgummis. In meiner Kindheit sagten wir pauschal Weingummis zu allem was bunt, süß und gummiartig war, z.B. zu Gummibärchen und anderen Gummi-Leckereien von Haribo & Co.
Diese Sachen mag ich wirklich sehr gerne.
Aber nun habe ich eine gewisse Fangemeinde, aus deren Mitte mir ab und zu freundliche Menschen eine kleine Freude machen wollen. Sie schicken mir dann, versehen mit einem netten Kärtchen, einen Karton Fruchtgummis zu.
Das kommt immer sehr toll hier an, ich und meine Kinder freuen uns riesig darüber.
Aber inzwischen gibt es im Internet einige Anbieter von Fruchtgummispezialitäten, die Geschmackskreationen weitab der menschlichen Genießbarkeit wohlfeil bieten. So erhalte ich manchmal Gummibärchen mit Mango-Curry-Geschmack. Okay, kann man als Besonderheit mal ein paar von probieren, aber muß man nicht wirklich haben.
Viel schlimmer aber finde ich die Bio-Fruchtgummis oder Premium-Fruchtgummis, bei denen die Hersteller quasi auf alles verzichten, was Fruchtgummis eigentlich lecker macht, und durch natürliche Fruchtsäfte und seltsame Geliermittel aus Algen ersetzen.

Viele dieser Gummileckereien sind natürlich ganz toll, schön fruchtig, nett von der Konsistenz her usw.
Aber ehrlich gesagt: Ich mag am liebsten das hundsgemeine Zeug, das man in meiner Kindheit einzeln für ein paar Pfennige am Kiosk kaufen konnte: Rote Erdbeeren, Lakritzschnecken, Gummibärchen, Colafläschchen, weiße Mäuse und alle sowas.

Mit dem Marzipan, ja, das ist so eine eigene Sache.
Ich habe einmal eine Geschichte in einem Buch veröffentlicht, hier nachzulesen, die sich mit Marzipan beschäftigte. Der Tenor der Satire war, daß ich von da an kein Marzipan mehr mochte.
Das war aber nur die lustige, erzählte Konsequenz aus dieser Überfütterung mit Marzipan. In Wirklichkeit mag ich Marzipan immer noch sehr gerne.

Ja und warum steht jetzt in der Infobox, daß ich gerne Schaschlik mag? Na, weil’s stimmt!
Ich mag wirklich gerne Schaschlik-Spieße und bin mir eigentlich ziemlich sicher, daß man zubereitetes Schaschlik nicht per Post senden kann.
Wer es trotzdem versuchen will, sei herzlich dazu eingeladen ;-)

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