Mai
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Bitte lächeln!
Bei einer offenen Aufbahrung geht man davon aus, dass ein Bestatter es vermag, dem Verstorbenen zum Abschied noch ein letztes Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Der Film von Maximilian Scholz und Florian Kannengiesser, der für den 99Fire-Film Award 2012 gedreht wurde, zeigt mit welchem “handwerklichem Geschick” es dem Bestatter zu guter Letzt gelingt.
Der Film schied leider in der Vorausscheidung des Awards aus, aber für adeo-online ist dieses humorige Zweiminüter empfehlenswert und mehr als passend.
Mai
12
Die Fee der Nacht -7-
So ein Martini Bianco, eigentlich noch lieber Cinzano, damit kann man mich locken. Ich sagte nichts, machte nur irgendein Geräusch und hob das Glas um der schönen Frau zuzuprosten. Sie achtete gar nicht darauf und trank einfach in schnellen und kurzen Schlucken, während sie auf ihre Füße starrte, die wieder dieses Umklammerungsspiel spielten.
Dabei rutschte das Hosenbein ihrer Jogginghose ein bißchen nach oben und ich konnte ihre Fesseln betrachten. Nein, ich bin kein Fußfetischist, aber bei uns Männern ist das so, daß wenn eine schöne Frau ein bißchen von ihrem Körper zeigt, wir automatisch hinschauen müssen.
Das ist archetypisches Steinzeitverhalten, das einfach in uns drinsteckt, da können wir nichts dafür.
Und da fiel mir etwas auf, was ich schon an einem ihrer Handgelenke gesehen hatte...
Mai
12
Die Fee der Nacht -6-
Sagte ich schon, daß mir durchgemachte Nächte tagelang in den Knochen hängen?
Ich trank zu Hause noch einen Espresso, steckte mir knurrig eine Zigarette zwischen die Zähne und setzte mich ans Steuer meines Wagens. Die Straßen spiegelten, es hatte kurz zuvor geregnet, ach, was sage ich, es hatte geschüttet.
Um diese Zeit war in unserer Stadt kein Verkehr mehr. Die Leute saßen zu Hause und schauten fern und ich fuhr zum wiederholten Mal durch die Nacht zur Villa der Brockhagens. Es war nicht die Lust auf das Geschäft, die mich antieb, es war die Neugierde, vielleicht endlich zu erfahren, was da eigentlich gespielt wird.
Ich war eigentlich gar nicht als Bestatter unterwegs, sondern wünschte mir, ich hätte mehr etwas von einem Detektiv.
Mai
12
Die Fee der Nacht -5-
Mimi Brockhagen, die Mutter des Getöteten, war eine optische Täuschung.
Eine kleine, zierliche Frau mit einem mütterlichen Gesicht und Hängebäckchen. Ihre leise, sanfte Stimme stand in krassem Widerspruch zu dem etwas jovial, lauten Tonfall ihres Gatten.
Aber das täuschte. Sehr schnell merkte ich, wer da die Hosen anhatte und Mimi Brockhagen hatte so eine Art, einen Satz nur halb zu beenden, dann eine Pause zu machen, die Lippen zu einem spitzen Mund zu formen und dann: "Nicht wahr, Dieter?" zu sagen, woraufhin der eben noch bestimmende und fordernde Herr Minister a.D. sofort drei Gänge zurückschaltete, jedes Mal seine Hand auf ihre legte und wie ein folgsamer Schüler: "Aber sicher doch, Mimi, Du hast Recht" sagte.
Ich habe da ein sehr gutes Gespür für solche Situationen und kenne das recht gut. Da hat er zwar eigentlich das Sagen, aber es ist mal etwas vorgefallen und sie hat ihm die Pistole auf die Brust gesetzt und klar gestellt, daß er es künftig entweder so macht, wie sie es will, oder es passiert...
Tja, was dann passiert und womit Frauen manchmal ihre Männer so im Griff haben, das kann höchst unterschiedlich sein. Aber bei den Brockhagens war das eindeutig so.
Mai
12
Von der Verwesung der Leichen. Nachtrag zum vorherigen Artikel
Mai
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Video: Krematorium u. Wachsleichen
Mai
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Video-Führung durch das Krematorium in Landau in der Pfalz
Mai
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Caroll Shelby ist tot
Er schuf die legendäre Cobra: Carroll Shelby ist tot
Er erschuf die legendäre Cobra, und zudem prägte er über viele Jahre
nachhaltig die amerikanische Autoindustrie. Die Rede ist von Carroll Shelby.
gemeldet von Henning
Mai
12
Die Fee der Nacht -4-
Die Leiche des Verstorbenen, oder sollte ich besser sagen des Ermordeten, lag einen halben Tag bei uns in der Kühlung, unverplombt, ein ganz normaler Polizeifall. Wir haben dafür extra eine Abteilung in der Kühlkammer und ganz genau genommen müßte der Staatsanwalt diese Kammer verplomben, damit auch ja keine Manipulationen an der Leiche vorgenommen werden können, bis wir sie dann ins rechtsmedizinische Institut fahren können.
Aber jetzt haben wir schon so viele Leichen im Auftrag der Polizei abgeholt und sind auch nur ein Glied in der Kette der Polizeiarbeit, da schert man sich nicht so um die Vorschriften, was sollten wir auch an den Leichen machen.
Irgendwann am nächsten Morgen kommt dann immer der Anruf, in dem uns mitgeteilt wird, in welches Institut der Verstorbene gebracht werden soll, wir erledigen das dann und der offizielle, staatlich bezahlte Teil ist damit für uns erledigt.
Mai
12
Donald "Duck" Dunn ist gestorben
Donald "Duck" Dunn ist gestorben. Das war der pfeiferauchende
langhaarige Bassist der Blues Brothers.
http://ultimateclassicrock.com/...donald-duck-dunn/
gemeldet von Ulf
Mai
12
Sorry!
Mit Tampons habe ich ja nicht so viel am Hut, aber die Firma OB hat sich da was einfallen lassen, wie man sich bei jemandem musikalisch entschuldigen kann.
Einfach folgenden Link anklicken und dann bei der Eingabeaufforderung den Vornamen der Person eintippen, bei der man sich entschuldigen möchte.
Danach dauert es rund 30 Sekunden bis etwas passiert.
Ich find's schön.
http://www.obtampons.com/apology
Nein, ich krieg da kein Geld für.
Mai
12
Katze einkreisen
Sieht einfach aus, hört sich einfach an, aber probiert es mal selbst!
Auf das Bild klicken, dann geht eine neue Seite mit dem Spiel auf.
Ziel ist es, die kleine Katze mit dunklen Punkten so einzukreisen, daß sie nicht weglaufen kann.
Einfach klicken!
Viel Spaß!
Mai
12
Ausbildung Krematorium
Hallo,mein Name ist K. und ich bin auf euren Blog hier gestoßen und habe schon sehr viel interessantes gefunden. Wollte aber dennoch nochmal genau nachfragen (vlt habe ich es einfahc nicht gefunden oder nur Überlesen) was für Vorraussetzungen man braucht um im Krematorium zu Arbeiten bzw wie überhaupt die genaue Berufsbezeichnung ist?
Ist das nur ein Teil vom Bestatter sein, ist das was eigenes oder wie genau ist das unterteilt?Würde mcih sehr über eine Antwort freuen.
mfg
K.
Im Prinzip braucht man keine besondere Ausbildung, um in einem Krematorium arbeiten zu können. Die meisten Arbeiter dort sind allerdings Handwerker (Schlosser, Mechaniker, Werkzeugmacher etc.).
Die Anforderungen an den Betrieb einer so komplexen Ofenanlage sind aber mit den Jahren gewachsen und deshalb gibt es inzwischen das Berufsbild des Krematoriumtechnikers.
Nach diesem Begriff kannst Du googeln.
In manchen Krematorien werden auf Industriekaufleute in Feuerbestattungsanlagen ausgebildet.
Auf dieser Seite hier gibt es Hinweise dazu: http://www.fbcuxhaven.de/fbcuxhaven/soziales/bildung.html
Da kann man sich mal erkundigen, auch wenn man nicht aus Cuxhaven ist.
Mai
12
Die Fee der Nacht -3-
Manni und ich halte es erstaunlich lange aus, die Geschichte immer wieder zu erzählen. Natürlich bleibt es nicht aus, daß wir das Ganze noch etwas dramatischer erzählen und die ohnehin etwas unheimliche Stimmung in der Villa noch etwas spannender schildern.
Sandy will es alles ganz genau wissen und Antonia besteht natürlich darauf, daß wir die ganze Geschichte auch ihr noch einmal exklusiv erzählen.
Wir sind aufgekratzt, bei der Müdigkeit längst über den toten Punkt hinweg und der viele Kaffee macht uns hibbelig und geschwätzig.
Aber eins tun wir nicht, wir erfinden nichts dazu und könnten eigentlich die ganze Geschichte in nur einem einzigen Satz wiedergeben:
"Wir wurden nachts zu einem Sterbefall gerufen, dort von der dünn bekleideten Dame des Hauses eingelassen und fanden dann im Wohnzimmer eine blutige Leiche vor." Punkt.
Mai
12
Die Fee der Nacht -2-
Manni gibt mir einen Stumper und obwohl ich mir eben noch vorkam, als würde ich immer noch von tanzenden Karotten, Nachtfeen und weißen Zimmern träumen, bin ich in der nächsten Sekunde hellwach und bekomme schlagartig eine Gänsehaut.
Manni will unwillkürlich einen Schritt in Richtung des Toten gehen, doch ich halte ihn zurück.
Natalie, wie sich die Frau am Telefon genannt hatte, steht an den Türrahmen gelehnt und reibt mit ihrem nackten linken Fuß an ihrem rechten Schienbein.
Sie hat einen Finger an die roten Lippen gelegt und dann deutet sie mit diesem Finger auf den Toten: "Da liegt er."
"Wie, da liegt er? Und jetzt? Äh, wie jetzt?..."
Ich kann nicht anders als stammeln und bekomme meine Gedanken nicht sortiert.
Manni zieht das Handy aus der Jackentasche und will eine Nummer eintippen, ich nehme an, daß er die Polizei rufen will.
"Nicht!" haucht Natalie: "Bitte nicht!"
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Kommentare
1:10 Uhr und noch keine Fort.
Genau, wenn die jetzt noch'n.
Genau, immer der Leiche mit .
Habe jetzt gerade alle Teile.
@rudibee: nein. weils unhygi.
Super, das es mit einer so s.
Hey, was soll das, mich zu w.
-Carlos Gastropoda in die Ru.