Interessante Beschäftigung mit dem Tod

Hi,
gestern lief in der „lebenslinien“-Reihe des BR ein Film über eine Bestatterin, der aktuell noch in der Mediathek zu finden ist. Keine klassische Reportage über den Beruf, aber wie ich fand ein schöner Einblick in Teile des Berufs und auch eine interessante Beschäftigung mit dem Thema Tod.
Hier der Link => http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/lebenslinien/lebenslinien-der-tod-bringt-mich-nicht-um100.html
Viele Grüße,
Judith

Soll ich eine Sterbegeldversicherung abschliessen oder das Geld auf ein Treuhandkonto einzahlen?

Hallo Undertaker,
ich habe mir deine Artikel zum Thema Vorsorge sehr zu Herzen genommen und nach langer Überlegungszeit nun den Schritt zu einem Bestatter gewagt. Die Dame vom Institut das ich zuerst besucht habe, war sehr schnippisch und wollte alles so abwickeln, wie sie es sich vorgestellt hat. Haben wir schon oft gemacht, ich weiß wie das geht und fertig. Aber ich wollte doch meine Wünsche berücksichtigt wissen. Also zum nächsten Bestatter. Der Mann hat sich wirklich Zeit genommen, aber als ich sagte, dass ich zur Bezahlung eine Sterbegeldversicherung abschließen werde, hat er zu gemacht. Dann hätte er ja nur eine Police in der Hand und kein Geld.
Bei den Sterbegeldversicherungen müsse man drei Jahre warten, bis es das volle Geld gibt. Kein Problem, habe ich gesagt, ich bin ja noch nicht so alt und hoffe, die drei Jahre noch bei guter Gesundheit zu schaffen. Und für den unwahrscheinlichen Fall, dass ich doch bei einem Unfall oder so umkomme, habe ich derzeit genügend Geld auf dem Sparbuch, mir geht es mehr um die Absicherung im Alter.
Nein, das gehe bei ihm nicht, er lege immer Bargeld bei der Treuhand der Bestattervereinigung an. Muss ich mich darauf einlassen? Wie sieht es mit der Pfändbarkeit (Sozialamt, Hartz IV) bei solchen Geldern aus und was sind die Unterschiede und Gemeinsamkeiten? Treuhand oder Sterbegeldversicherung?

Das Geschilderte entspricht dem, was ich tagtäglich am Telefon zu hören bekomme.
Wohl dem, der sagen kann, er hat genug Geld auf der hohen Kante, um eine Bestattung jederzeit bezahlen zu können. Das haben und können die wenigsten.
Dennoch würde ich dieses Geld nicht nehmen und in einen Vertrag bei einer Treuhandgesellschaft investieren. Die Zinsleistung dort ist mit m.W. derzeit 0,5% miserabel. Es hilft auch nicht viel, das Geld auf dem Sparbuch zu lassen, wir hören derzeit vom Schreckgespenst der Negativverzinsung, es besteht also real die Gefahr, dass das Geld dort immer weniger wird.

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Das Seil

Manni hegt und pflegt ‘seinen’ Bestattungswagen wie ein Heiligtum. Das Auto steht immer da, so als ob er gerade frisch aus dem Laden gekommen wäre. Der Mercedes hat eine dunkelgrüne Chamäleonlackierung, bei der sich das Auge nicht entscheiden kann, ob es Grün oder Schwarz ist. Das sieht edel aus. Die ehemaligen weißen Gardinentafeln hat er durch dunkelgrau bespannte Tafeln ausgetauscht, die er und seine italienische Ehefrau gemeinsam selbst hergestellt haben.
Und obwohl das Auto sehr oft gewaschen und poliert wird, sieht man nicht die geringsten Spuren. Man kennt ja diese kleinen kreisförmigen Microkratzer, die sich durch nicht fachgerechtes Polieren schnell mal bilden; nicht bei Manni!

Einmal mußte er den Wagen für zwei Stunden in einer Allee abstellen, die von Linden flankiert war; und Linden haben die Eigenschaft, über ihre Blätter ein klebriges Sekret abzugeben. Fluchend hat er das Auto mit warmem Wasser von dem pappigen Überzug befreit. “Nie wieder fahr ich in die Schloßsteinstraße! Wenn wir nochmal da hin müssen, nehmen wir den alten grauen Wagen!”

Eines Tages war Manni mit seinem geliebten Benz auf dem Waldfriedhof, um ein paar Kränze zu liefern. Während er noch mit dem Handbesen die letzten Nadeln und Blätter vom Boden des Laderaumes fegt, kommt ein kleiner Italiener herbeigehüpft und bittet ihn um einen Gefallen. “Bin ich die Gärtner von Firma Legemann. Habbe Panne hinten bei Feld 8 und an die Machina.”

“Was is’ los?”

“Vehicolo kaputte!”

“Ach was!”

“Kannste mir mitte kleine Auto abschleppe? Muss nur in Firma komme, Cheffe schon ganz Theater!”

“Ja klar, ich kann Dich abschleppen, kein Problem.”

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Große wissenschaftliche Leserumfrage

Liebe Leserinnen und Leser,

Anja Biehl ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hohenheim. Dort wird derzeit eine wissenschaftliche Studie durchgeführt, bei der Ihr mitmachen könnt.
Dazu muß ein anonymisierter Fragebogen ausgefüllt werden.
Ich habe meinen Blogger-Fragebogen soeben ausgefüllt, nun seid Ihr dran!

Für die Teilnahme gibt es auch eine kleine Belohnung:
Unter allen Teilnehmern der Leserbefragung werden 25 Amazon-Gutscheine im Wert von jeweils 20 Euro verlost.

Hintergrundinformationen

An der Universität Hohenheim führen wir derzeit eine wissenschaftliche Studie über die Beziehung von Bloggern und ihren Lesern durch. Bei diesem Projekt handelt sich um meine Abschlussarbeit, die von Prof. Dr. Michael Schenk betreut wird. Im Rahmen dieser Studie führen wir eine Onlinebefragung von Bloggern und deren Lesern durch. Bei der Auswertung werden die Angaben der Blogger mit denen Ihrer Leser verknüpft. Dies erfolgt über eine anonymisierte ID, die in den Fragebogenlinks enthalten ist. Unterstützt wird das Projekt von der Firma hallimash.

Und hier kann man teilnehmen!

https://ww2.unipark.de/uc/leser-befragung/?a=pkx

Für Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung: Anja.Briehl@uni-hohenheim.de

Herzlichen Dank für Ihre Teilnahme am Projekt und die Unterstützung meiner Abschlussarbeit!

Mit freundlichen Grüßen

Anja Briehl
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Universität Hohenheim
Institut für Kommunikationswissenschaft
Fachgebiet für Kommunikationswissenschaft und Sozialforschung (540A)
Fruwirthstraße 49 (Kavaliershaus 2, Raum 014)
70599 Stuttgart

Telefon: 0711/459-22651
E-Mail: Anja.Briehl@uni-hohenheim.de
Webseite: https://kommunikationsforschung.uni-hohenheim.de/

Wissenschaftliche Studie der Uni Hohenheim

Dreimonatsrente, Sterbevierteljahr, Übergangsrente

Sehr geehrter Herr Wilhelm,
ich habe ein ganz wichtige Frage,
mein Lebensgefährte ist am 1.11.2014 ganz unerwartet verstorben.Er war gerade mal 30 Jahre alt. Wir waren auch noch nicht verheiratet.
Mein Frage kann seine Mutter das Sterbevierteljahr beantragen oder gilt das nur wer schon in der Rente war??
Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
J

Die so genannte Dreimonatsrente ist regelmäßig als Vorschußzahlung auf die zu erwartende Witwen- oder Witwerrente zu verstehen.
Der Hinterbliebene Ehegatte (eingetragene Lebenspartner sind gleichgestellt) erhält nach Ablauf von etwa 6 Wochen auf Antragstellung drei volle Rentenzahlung ohne die Kürzung auf 65 bzw. 55 %.
Diese Zahlung soll die finanziellen Lasten, die durch die Umstellung auf die zu erwartende niedrigere Rente eintreten können, abmildern.

Da in Ihrem Fall die Mutter einen Anspruch geltend machen möchte, muß ich Ihre Frage verneinen. Eine Mutter kann keine Witwenrente für einen verstorbenen Sohn beantragen und ist somit meiner Ansicht nach auch nicht berechtigt, einen Antrag auf dieses “Sterbevierteljahr” zu stellen.

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Werden Sie auch stöhnen?

Sehr Geehrter Herr Wilhelm,
Was passiert wenn ich ihre 0900nr Anrufe werden sie da Stöhnen? oder mit mir Gruftie telefonsex machen?

Oft genug stöhne ich, manchmal seufze ich auch …
Aber Hoffnung auf Sex dürfen Sie sich nicht machen. Das heißt, was Sie machen, während Sie mit mir telefonieren, kann ich natürlich nicht kontrollieren, jedenfalls werde ich in dieser Hinsicht nicht mitmachen.

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