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Dein Name auf Isländisch

Die Isländer haben sehr interessante Namen.

Die Namen der Isländer bestehen meistens nicht aus einem Vornamen und einem Familiennamen. Stattdessen bestehen sie aus dem oder den den Vornamen und einem Vatersnamen (seltener einem Mutternamen).
So wird nicht die historische Abstammung von einer bestimmten Familie benannt, sondern man gibt Vornamen seines Vaters (bzw. seiner Mutter) wieder.

In Wikipedia wird ein Beispiel genannt:

Ein bekanntes Beispiel für dieses traditionelle Namensgebungssystem Skandinaviens ist der isländische Entdecker Leif Eriksson: Leif, Sohn Eriks des Roten. In Island wird diese Form der Namensgebung bis heute fortgeführt.

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Volltrunken in Reykjavik -IV-

Nach einer halben Stunde hatte ich einen ganzen Becher voller isländischer Münzen. Ob man davon hätte leben können, glaube ich nicht, denn 100 Isländische Taler sind nur etwa 1 Euro wert.
Ein bärtiger Mann hatte unseren Auftritt mit seinem Handy gefilmt und sprach mich auf Englisch an. Wo wir den her kämen und wie man diese Art von Kunst denn nenne. „Myxomatosis“, antwortete ich nur. Er nickte und fragte, ob wir armen Straßenkünstler denn schon eine Bleibe für die Nacht hätten.

Ich lachte und erklärte ihm, dass wir nur ganz aus Versehen in Reykjavik unterwegs seien und eigentlich nur auf den Handyanruf von der Fluggesellschaft warten.

„Reykjavik?“, staunte der Mann: „Sie sind hier in Keflavík. Reykjavik ist noch 40 Kilometer entfernt.“
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Muss ich von den Bestattungskosten die Hälfte bezahlen?

Hallo ich melde mich bei Ihnen da Sie mir in einen anderen Forum empfohlen wurden. Es geht um folgendes.

Vor einem Monat ist meine Mutter verstorben. Da ich woanders wohne, haben sich mein Vater und mein älterer Bruder (berufstätig) um alles gekümmert und ein Beerdigungsinstitut engagiert.
Da mein “Vater“ noch nie in seinen Leben gearbeitet hat und er irgendwo gehört hat, dass er nichts zahlen müsse, meint er nun, ich müss alles zur Hälfte mittragen.
Aber ich muss mit meinem Einkommen haushalten und habe nicht viel.

Obendrein macht er das genaue Gegenteil von dem, was meine Mutter wollte. Meine Mutter wollte alles ganz einfach und sie wollte eingeäschert werden. Ein Testament, wo sie ihren Willen notiert hat, gibt es nicht.
Ich weiß nicht viel über die Beerdigung, hatte auch keine Möglichkeit mit dem Institut zu spechen, ja theoretisch weiß ich nicht einmal, ob meine Mutter wirklich tot ist, da ich nicht angeschrieben oder auch nur eine Sterbeurkunde bekommen habe.

Darum meine frage. Ich hab gelesen das man die Beerdigung entsprechend des Lebensstil ausrichten soll. Wenn mein “Vater“ also Leistungen beruft, die dessen nicht entsprechen. Muss ich dann dafür zahlen? Aus meiner sicht muss man nicht für 4 leute eine große feier veranstalten….Lieder schmetern die eigentlich nichts mit meiner Mutter zu tun haben sowie eine verlogene feier zu tätigen. Muss ich da eigentlich aus zwang hin? Sicher sie ist meine mutter aber ich verstehe nicht wieso ihre wünsche und bedürfnisse so im schatten gestellt werden. Das macht mich einfach nur wütend.

Gibt es da eine Richtlinie/tabelle was wem welche Leistungen zusteht?

Hätte ich nicht ein amtliches schreiben oder eines vom Bestatter bekommen müssen, wo man mich informiert?

Und muss ich trotz abschlagen des Erbes die Beerdigung bezahlen? Ich finde dies nämlich ziemlich gemein. Da ich nichts mitbestimmen /entscheiden durfte. Nur ich selbst kann ja einschätzen welches geld ich aufbringen kann.

Es ist doch so Sie können ja auch nicht ein Auto kaufen und ohne die einwilligung ihres neffen sagen , “der zahlt das schon“.

Ich danke Ihnen dass sie sich den ganzen Text duchgelesen haben und hoffe sie können mir helfen.

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Volltrunken in Reykjavik -III-

Ich kann kein Isländisch. Ich hatte auch bislang noch nie das Bedürfnis Isländisch zu lernen. Es gibt etwa 300.000 Menschen, die Isländisch sprechen. Den hiesigen Dialekt, den beispielsweise die Allerliebste und auch Frau Ruckdäschl sprechen, beherrschen hier im Südwesten der Republik mindestens zehn mal so viele Leute.

Aber die Isländer können Englisch, alle. Das kann ich auch. Jedoch war ich nicht in der Lage, einem isländischen Schutzmann zu übersetzen, was die Allerliebste mit „Rollagumdalla“ gemeint haben könnte.
Ihm war aufgefallen, dass ich die Knöchel meiner Frau mit grauem Gewebeklebeband an den inzwischen von der Flughafenfürsorge organisierten Rollstuhl festgebunden hatte. „Myxomatosis!“, raunte ich ihm mit Verschwörermiene zu. Obwohl ich bezweifelte, dass er auch nur die geringste Ahnung hatte, was Myxomatose überhaupt ist, zog er die Augenbrauen hoch, nickte und tat so, als ob er verstünde, um was es gehe.
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Volltrunken in Reykjavik -II-

Ihrer Frau geht’s gut?“, erkundigte sich der Taxifahrer, als er mitbekam, dass meine Frau ein Dauergrinsen im Gesicht trug und immer wieder „schöööön“ sagte.
„Ja ja, der geht es gut, wir haben Batman geguckt und sie ist ein Fan vom Joker.“

D

as reichte dem Mann als Erklärung und er lud weiter unser Gepäck ein, während ich meine Frau im Taxi vertäute.

„Du süßer kleiner Schlumpel, du“, sagte sie zum Sicherheitsbeamten, der sie mit dem Metalldetektor abtastete. Er ignorierte das solange, bis sie ihm in die Haare griff: „Du süßer Wuschelkopf, du!“

Für einen Laugenbrezel und ein Plastikfläschchen Mineralwasser musste ich sagenhafte 7,90 Euro bezahlen. Aber soviel kostet es eben, wenn man sich erst im Wartebereich der Fluggesellschaft mit Proviant versorgt. Dabei brauchte ich eigentlich nur das Wasser. Ich schenkte einen Plastikbecher halb voll ein und dann begann ich zu rechnen. 15 Tropfen, so hatte Dr. Bern gesagt, würden die Allerliebste soweit außer Gefecht setzen, dass sie bis Toronto durchhalten würde. Ich schaute an meiner Frau so rauf und runter und beschloss, ihr doch lieber ein paar Tropfen mehr zu geben. Fünf Tropfen hatte ich ihr zu Hause schon in den Kaffee getan und wenn ich jetzt noch 15 dazugäbe, wäre das sicherlich die richtige Menge. 1, 2, 3,… 14, 15… ach was soll’s? 16, 17, 18.

„Du Schnupperhase, du!“, das war alles, was die Allerliebste dazu zu sagen hatte, dann spülte sie das Wasser die Kehle runter. Ich wertete das als Zustimmung zur Beruhigungstherapie.
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Volltrunken in Reykjavik

Du spinnst total!“
Das war die Reaktion der Allerliebsten, als ich ihr sagte, sie solle doch endlich das Mittel von Dr. Bern nehmen.

„Nein, das nehme ich nicht. Nachher wirkt es nicht richtig und ich werde mitten über dem Atlantik in dieser engen Röhre wach und dann stürzen wir ab! Wir werden abstürzen! Wir werden alle sterben. Polstersessel können nicht fliegen, das hat Loriot schon gesagt.“

„Du stellst Dich aber auch an. Jedes Jahr fliegen Millionen von Menschen nach Kanada und nie passiert was. Statistisch gesehen ist Fliegen sicherer als Busfahren.“

„Ich will aber nicht in ein Flugzeug einsteigen.“

„Ja, aber als ich Dich gefragt hast, ob Du mit nach Kanada kommst, warst Du doch ganz begeistert.“

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Gutschein vom Bestatter

Immer wieder stoßen Internetbenutzer auf Gutscheine von Bestattern.
Diese werden im Rahmen von sogenannten deals bei Gutscheinplattformen ausgelobt.
Man bezahlt einen Betrag von beispielsweise 49,- € und erhält dafür einen Gutschein im Wert von 750,- €, den man auf eine Bestattung anrechnen lassen kann.

Aus Großstädten sind auch Postwurfsendungen von Bestattern bekannt, die 150,- € wert sein sollen. Wer damit zum Bestatter kommt, um eine Bestattung abzuwickeln oder eine Vorsorge abzuschließen, erhält dann einen Rabatt von 150,- €.

Was ist von Bestatter-Gutscheinen zu halten?

Wir merken uns bitte einen kaufmännischen Grundsatz, der so alt ist, wie der Rabatt selbst:

Rabatte zahlt immer der Kunde

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