Die Jacke des Todes

Wenn ich als kleines Kind mal einen Krümel am Mund hängen hatte, machte Tante Röschen immer die Handtasche des Schreckens auf.
In dieser Handtasche, die enorme Ausmaße hatte, befanden sich neben den überlebenswichtigen Konservenvorräten (der Russe könnte ja kommen), auch ein Stofftaschentuch von der Größe einer Tischdecke.
Das wickelte sie dann um ihre gar nicht schlanken Finger, bis nur noch ein Zipfel hervorlugte, und den Zipfel machte sie dann naß.

Mit Spucke!

Und mit diesem vollgesabberten Witwenlumpen wischte mir die Tante dann im Gesicht herum. Ekelhaft!

Aber nicht deshalb war die Handtasche der Tante die Tasche des Schreckens, sondern weil aus dieser Tasche immer so ein grauenvoller Gestank empor stieg.

„Tante Röschen“, frug ich eines Tages: „Sachma, ist in Deiner Tasche irgendwann mal ein Wiesel verendet?“

„Goldig, der kleine Peter“, lachte sie und fragte zurück, wie ich denn darauf käme.

„Na, weil’s aus Deiner Tasche so erbärmlich stinkt.“

Große Aufregung im gesamten Kaffeekränzchen. Alle versammelten alten Frauen öffneten ihre Handtaschen und der Höllengestank multiplizierte sich. Wie auf ein geheimes Kommando aus der 4711-Zentrale zogen alle alten Weiber ein Fläschchen Tosca aus ihren Taschen. „Aber Peter, das ist doch Tosca!“

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Süßer Seelöwe schläft auf Friedhoftoilette

Da will eine Frau im australischen Devonport auf einem Friedhof die Toilette aufsuchen, um zu pullern.
Und was findet sie auf dem stillen Örtchen vor? Einen Seelöwen!
Einen echten und lebendigen Seelöwen.

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Beispielbild

Der Seelöwe hatte dort Zuflucht gesucht, um sich in kühler Umgebung einmal richtig auszuschlafen.

Die Dame hatte große Mühe, die Behörden am Telefon davon zu überzeugen, daß sie wirklich einen Seelöwen auf dem Klo gefunden hatte.
Das 120 Kilo schwere Tier könnte einem Menschen durchaus gefährlich werden.
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The american dream

Was macht man, wenn man in den USA einen Verstorbenen mitsamt größerer Trauergesellschaft von A nach B über eine große Entfernung transportieren muß?
Heutzutage bieten nahezu alle amerikanischen Bestatter einen Limousinen-Service an. Zwei Bestattungswagen, einer für den Sarg, einer für die Blumen, und etliche schwarze Limousinen (teils auch Stretch-Limos) erledigen diese Aufgabe.
Entweder hat der Bestatter selbst einige solcher Fahrzeuge, oder aber er bedient sich eines Subunternehmers, der auf solche Fahrten spezialisiert ist.

Das ist in England (ehemals, bald nicht mehr EU) ebenso. Wie die Seite der Firma Green’s Carriage Masters eindrucksvoll zeigt, verfügen solche Unternehmen über einen sehr umfangreichen Fuhrpark.

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http://greenscarriages.com/black-mercedes-hearses-and-mercedes-limousines/

In früheren Jahren waren in den USA aber auch solche Airstream-Varianten sehr beliebt.

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Pokemon Go – Ihr seid die größten Idioten

Ich persönlich halte ja von diesem komischen japanischen Pokemon-Spiel überhaupt nichts. Überhaupt halte ich mich, als der Intellektuelle in unserer Familie, von solchen Hypes, Moden und Trends immer fern. Denn, wie flüchtig ist das Leichte und Sinnlose! Außerdem fehlt mir als vielbeschäftigtem Mann die Zeit, um wie ein Smartphone-Zombie durch die Gegend zu stapfen, um lächerliche bunte Taschenmonster einzufangen. So ein Humbug!

Gut, meine Tochter spielt Pokemon Go. Aber sie ist ja auch ein junges Mädchen und darf das. In dem Alter haben wir ja auch ganz verrückte Sachen gemacht. Wir haben uns beispielsweise unsere Jeans mit Kuli angemalt, meist mit Namen von Bands, die wir gar nicht kannten. Und hinten in der Schlaghose trugen wir eine Haarbürste, eine möglichst große Haarbürste. Ich ja jetzt weniger, da ich immer antitrend und sozusagen Trendsetter war. Als alle anderen die Haare lang trugen, bestellte ich beim Friseur: „Einmal den Himmler, bitte!“, und als alle Welt in Levis-Jeans mit riesigem Schlag herumlief, kaufte ich Wrangler Röhrenjeans.
Lange Haare trug ich erst wieder, als die von mir bevorzugte Kurzhaarfrisur zum Aushängeschild bestimmter rechtsradikaler Kreise wurde. Das heißt, ich hätte mein durchaus üppiges und wallendes Haupthaar lang getragen, wenn es noch in ausreichendem Maß verfügbar gewesen wäre.
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Eisgekühlt: Frau fährt toten Ehemann durch die Gegend

Frau packt ihren toten Ehemann ins Auto – und fährt ihn tagelang durch die Gegend

Der eigentliche Plan war es, ihren verstorbenen Mann in einem Transportsarg vom Sterbeort zum Bestatter zu bringen.
Doch dann entschied sich die Witwe anders.
Sie unternahm mit ihrem Mann einen letzten Ausflug.
Aus dem Ausflug wurde aber ein längerer Trip.
Schließlich stoppte die Polizei die Frau nach mehreren Tagen.
Sie war hunderte von Meilen durch ihre Heimat Alaska gefahren.

Erstaunlich: Unterwegs hatte sie bei Konservenfabriken angehalten und Eis gekauft, um den Laderaum ihres Trucks kühlen zu können.
Die Polizei nahm sich dann vorübergehend des Leichnams an, der nunmehr auf dem schnellsten Weg zum Bestatter gebracht wurde.

Dabei hat die Frau kein einziges Gesetz verletzt.
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Darf man alte Grabsteine einfach säubern?

Ein Freund von mir und ich haben letztens einen kleinen Friedhof entdeckt. Er ist seit 1926 lahmgelegt und nun eben öffentliche Grünanlage. Die Grabsteine sind teilweise total zugewuchert mit Moos und Unkraut und wir würden sie gern wieder leserlich machen; Etwas abschrubben, das ganze Gewächs rauskratzen usw. Dürfen wir das oder muss man da auf Irgendetwas achten wie Denkmalschutz? Oder ist das Ganze eine blöde Idee, weil dieses Verfallene, Urige auch irgendwie den Charme solcher Friedhöfe ausmacht? Würde mich über Ihre Antwort und Meinung sehr freuen!

Ich finde die Idee gar nicht schlecht. Jahr für Jahr fahren ja auch deutsche Jugendliche zu den Soldatenfriedhöfen im Ausland, auf denen deutsche Soldaten beerdigt sind. Sie reinigen und pflegen die Grabstätten dort.
Warum sollten Sie nicht einen Friedhof hier etwas auf Vordermann bringen, um den sich keiner mehr kümmert?

Um nun keinen Ärger zu bekommen, sollten Sie die zuständige Friedhofsverwaltung fragen.
Der Friedhof gehört ja irgendwem. Entweder ist das eine Stadt/Gemeinde oder eine Kirchengemeinde.

Ist es ein jüdischer Friedhof, so sieht die Sache etwas anders aus. Da kann es gewollt sein, daß der Friedhof exakt so aussieht.
Es kann auch sein, wie Sie ja selbst schon mutmaßten, daß der Friedhof, so wie er ist, unter Denkmalschutz steht. Klären Sie das!

Ohne die Genehmigung des Friedhofsbetreibers/-besitzers sollten Sie nicht ans Werk gehen.

Warum sind jüdische Friedhöfe oft so wildromatisch verfallen?

Juden legen ihre Gräber für die Ewigkeit an. Die Gräber bleiben für immer. Sie laufen nicht ab und sie werden auch nicht neu belegt.
Das gibt es auch auf unseren Friedhöfen, denn auch dort kann man Wahl- oder Familiengräber theoretisch immer und immer wieder verlängern und so über Generationen hinweg behalten.
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Das Geheimnis um das Gurkengrab ist gelöst

Schüler hatten Spaß im Wald. Ganz ohne Sex, ganz ohne Pokemons!
Die ganze Geschichte:

Frau geht mit Hund spazieren.
Frau sieht jemanden weglaufen.
Frau findet kleines Grab mit Holzkreuz.
Frau ruft Polizei.
Die Polizei findet im Grab eine vergammelte Gewürzgurke.

Das war allen Medien eine Meldung wert, auch dem Bestatterweblog.

Grauenvolles Grab im Wald: Mann bestattete heimlich…

Jetzt ist die Wahrheit über die geheimnisvollen Vorgänge im Wald ans Tageslicht gekommen.
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Grauenvolles Grab im Wald: Mann bestattete heimlich…

… eine Gewürzgurke!

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Grauenvoll! Gewürzgurke im Wald beigesetzt!

Mann bestattet Gewürzgurke – und löst Polizeieinsatz aus

Eine nichtsahnende Gassigeherin ist am Donnerstagabend (9.6.2016) mit ihrem Hund in einem Waldstück nahe des Friedhofs von Sasbach unterwegs gewesen.
Dabei fiel ihr ein älterer Mann auf, der sich geheimnisvoll gab und augenscheinlich irgendetwas zwischen den Bäumen vergrub. Dann entfernte sich der Geheimnisvolle rasch zu Fuß.

Mit Schrecken entdeckte die Hundeliebhaberin dann an der Stelle, daß der Mann gerade ein Grab frisch angelegt hatte. Mitten im Wald und mit einem Holzkreuz versehen.
Sofort wählte die aufrechte Bürgerin besorgt die Nummer des Polizeinotrufs.
Wenig später traf ein Streifenwagen mit zwei Polizisten ein.

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