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Mundpflege bei Sterbenden – wichtige Fürsorge

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Die meisten Sterbenden essen und trinken in ihrer letzten Lebensphase nichts mehr oder nur noch sehr wenig. Der Bedarf nach Essen und Trinken lässt nach, das ist normal und gut. Vor Kurzem habe ich darüber schon einmal ausführlich geschrieben. Der Wassermangel im Sterbeprozess schadet nicht, sondern kann sogar nützen: Es scheint so, als würde durch die leichte Austrocknung das Bewusstsein angenehm gedämpft und das Sterben leichter. Allerdings wird der Mund und Rachen in der Sterbephase oft sehr trocken, vor allem weil die meisten Sterbenden mit offenem Mund atmen. Die Schleimhäute der Mundhöhle und der Zunge trocknen dann aus, auch die Lippen werden trocken und spröde. Dass das unangenehm ist, kann sich wohl jeder vorstellen. Würde man nichts tun, könnten die Schleimhäute einreißen, dicke Borken bilden und sich entzünden. Deshalb ist eine gute Mundpflege sehr wichtig. Und sie ist auch für Laien wirklich einfach. Man muss nur wissen, was zu tun ist. Da gibt es gleich mehrere Möglichkeiten: Weiterlesen

Dann geh doch zu NETTO

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Eine Leserin rechnet in ihren Kommentaren zum wiederholten Male vor, dass man dieses oder jenes bei Bestattungen günstiger oder anders machen könnte. Es wird immer wieder der Eindruck erweckt, als handelten Bestatter, die nicht nach ihrer günstigen Preisschiene verfahren, unredlich oder betrieben Wucher. Darauf habe ich folgendes als Antwort:

Es wird abermals vollkommen ignoriert, dass Bestattungsunternehmen gewerbsmäßige Wirtschaftsbetriebe und keine caritativen Einrichtungen sind.

Kein Mensch zwingt irgendeinen, bei einem teuren oder einem bestimmten Bestatter seine Angehörigen bestatten zu lassen. Es ist auch nicht ersichtlich, weshalb Bestatter keine Gewinne machen sollen.

Ich bin oft bei Bestattern zu Gast, die atemberaubende Anwesen, die besten Fahrzeuge und eine große Mannschaft haben. Warum denn nicht?

Sie haben das ja, weil sie es benötigen, weil sie es ihren Kunden anbieten und weil die Kunden das letztendlich bezahlen.

Viele dieser Unternehmer arbeiten seit 50 Jahren in der Branche und haben mit einem Bestattungsanhänger und einer Garage angefangen. Sie wären ja nicht zum heutigen Stand der Dinge gelangt, wenn die Kunden nicht zufrieden wären und zu ihnen gingen.

Andere Unternehmen werden in der x-ten Generation betrieben. Jeder in der Branche kennt den Spruch über die drei aufeinanderfolgenden Bestattergenerationen:

  • die Ersten tot
  • die Zweiten Not
  • die Dritten Brot.

Es steckt sehr viel Fleiß, Durchhaltevermögen und kaufmännisches Geschick dahinter, um in der Branche über Jahrzehnte erfolgreich zu sein. Hier immer zu unterstellen, das sei alles unredlich, weil man dieses oder jenes günstiger machen könnte, ist doch absoluter Blödsinn.

Ich fühle mich dann oft genötigt, zu sagen:

Dann geh doch zu NETTO.

Deine Zustimmung ist erforderlich – Klickst Du, oder wartest Du noch?

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Herzlichen Dank, liebe Datenschützer und Bedenkenträger. Ihr habt uns einen Scheiß serviert, den kein Mensch braucht. Es ist Euch überhaupt nicht möglich, in irgendeiner Weise zu kontrollieren, was Internet-Giganten wie Google, Amazon, Facebook und „Ich-will-feuchte-Frauen-sehen.de“ mit unseren Daten machen. Du überschätzt die Masse der Internet-Benutzer und ihr Begehren nach Datenschutz vollkommen, die meisten klicken doch sowieso auf jeden Scheiß.

Statt irgendwas Sinnvolles zu tun, nervt Ihr kleine Webseitenbtreiber mit ständig neuen Auflagen, die abmahnwütigen Geiern Tür und Tor öffnen. Ihr nervt auch alle Nutzer unserer Seiten, weil sie ständig irgendwelche Popup-Fenster mit für sie in den meisten Fällen voll und ganz uninteressanten Datenschutzhinweisen wegklicken müssen.

Wie ist das bei Dir? Klickst Du blind weg, oder liest Du das wirklich?

Aufgepasst! Hinter dem Popup lauern Gefahren

Manche Webseitenbetreiber machen sich das blinde Wegklicken nervigen Datenschutz- und Cookie-Hinweise auch zu Nutze! In letzter Zeit sehe ich immer häufiger, dass statt des Cookiehinweises eine Zustimmung zu ganz anderen Sachen erschwindelt wird.

Geht Sterben wieder vorbei? – Ein Sachbilderbuch zu Tod und Trauer

Von

Ein Sachbilderbuch, das Kinderfragen zu Tod und Trauer beantwortet.
Von der erfahrenen Familien-Trauerbegleiterin Mechthild Schroeter-Rupieper geschrieben.
Einzigartig: Geschichte und echte Kinderfragen in einem Buch

Marlene und Paul lieben ihren Opa über alles, auch wenn sie nicht mehr zusammen mit ihm Tomaten pflanzen und daraus Ketchup machen können. Jetzt ist er sehr schwach. Wenig später stirbt er und die Kinder erleben, was danach passiert: wie der Bestatter zu ihnen nach Hause kommt, was im Krematorium passiert, wie die Beerdigung abläuft, warum man anschließend noch zusammenkommt. Aber auch, wie sie die Erinnerung an ihn bewahren können.

Das Buch kannst Du hier bestellen

Bitte beachtet die Nutzungsbedingungen

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

herzlichen Dank für bisher mehr als 150.000 Kommentare von Euch im Bestatterweblog.
Rund 142.000 davon stehen online zur Verfügung.

Der Rest wurde gelöscht. Die allermeisten gelöschten Kommentare sind solche von Spam-Versendern, die durch unseren cleveren Spam-Filter gerutscht sind. Die wenigsten sind Kommentare von Leserinnen und Lesern. Das bedeutet, dass der Kommentarhausmeister und die Betreiber in den letzten 14 Jahren nur wenig Anlass hatten, Kommentare unserer Leser zu löschen.

Gelöscht wurden vorwiegend solche Kommentare, die Beleidigungen, Anfeindungen und rassistische, gewaltverherrlichende oder aus sonstigen Gründen unliebsame Äußerungen enthielten. Worauf wir achten, kann bequem den Nutzungsbedingungen des Bestatterweblogs entnommen werden. Jeder, der einen Kommentar absendet, akzeptiert diese.

Wir, Birgit Oppermann und Peter Wilhelm, möchten darauf hinweisen, dass Kommentare, die persönliche Anfeindungen enthalten, hier nicht erwünscht sind. Gerade das Bestatterweblog zeichnet sich durch eine angenehme und auf das Gemeinsame hinwirkende Diskussion aus. So soll es auch bleiben.

Insbesondere Peters Artikel über schlittenfahrende Freizeitler auf dem Gelände von Buchenwald hat eine umfangreiche Diskussion ausgelöst, die wir sehr begrüßen, in deren Verlauf aber der Meinungsaustausch eine Richtung genommen hat, durch die sich Einzelne betroffen und herabgewürdigt sehen.
Wir bitten, davon Abstand zu nehmen, Allgemeines auf bestimmte Personen zu münzen und deren Integrität dadurch in Frage zu stellen. Und dabei ist es gleichgültig um was es geht. Internetkommentare sind immer nur aus der Anonymität heraus abgegebene Blitzgedanken. Sie ermöglichen in den seltensten Fällen einen tatsächlichen Rückschluss auf die betreffenden Personen. Es mag sich also bitte niemand dazu berufen fühlen, über die Stränge zu schlagen.

Es gibt immer auch die Möglichkeit, direkten Kontakt zu anderen Kommentatoren aufzunehmen. Dazu ist lediglich eine Mail an Peter notwendig. Er fragt dann den jeweils anderen und versucht einen Mailkontakt möglich zu machen.

Liebe Grüße

Birgit und Peter

Bestatter in Sachsen: “Hinter jedem Todesfall steht eine Familie”

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  • In Sachsen sind bisher mehr als 5.000 Menschen in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben – ein Negativ-Rekord gemessen an der Einwohnerzahl.
  • Die Bestatter und Mitarbeiter in den Krematorien arbeiten am Limit.
  • Innungsobermeister Tobias Wenzel aus dem Erzgebirge erklärt im Interview, was die Corona-Pandemie für die Branche bedeutet.

Den ganzen Text könnt Ihr hier lesen

gefunden von Wolf-Dieter

Sind die Bestattungskosten zu hoch?

Von

Sehr geehrter Herr Wilhelm,

Ihre Email-Adresse habe ich im Internet gefunden. Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie sich die beigefügte Bestatterrechnung für die Beerdigung meiner Mutter am 17.12.2020 anschauen würden.

Es gibt darin einige Positionen, die mir doch sehr hoch vorkommen:

– z.B. das knapp 80minütige Erstgespräch, für das 145€ berechnet wurden
– die Kosten für die Überführung meiner Mutter vom Sterbeort zum Bestattungsinstitut (12km). Hier sind 3 Positionen aufgeführt: 175€ für die Bereitstellung eines Fahrzeugs, 190€ für 2 Mitarbeiter und dann nochmal 165€ für die Überführung, insgesamt also 530€.

Zum Schluss noch eine Frage: die Rechnungen der Fremdleistungen wurden der Bestatterrechnung nicht alle beigelegt und auch auf zweimalige Nachfrage hin habe ich sie nicht bekommen. Habe ich nicht ein Recht darauf, diese Rechnungen zu sehen?

Im Voraus schon mal herzlichen Dank für Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
J. B.

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Der alte Friedhof

Von

Der Friedhof. Er war da, wir waren Kinder und wir haben dort gespielt. Vor allem die große Trauerweide mit ihren langen, wippenden und herabhängenden Zweigen lud uns zum Schaukeln ein. Große Rhododendron-Büsche waren innen hohl und wir hatten dort drin unser Räuberhauptquartier, wenn wir wieder einmal die anwesenden Kinder in zwei Banden aufteilten, die sich natürlich auf das Heftigste bekämpfen mussten.

Hinter die Grabsteine gekauert verfolgte die Bande der „Buschmanns“ das Treiben der „Rothäute“ und musste ganz besonders auf der Hut sein. Während die Buschmanns nur Plastikrohre als Blasrohre und weichgekaute Knubbel aus Zeitungspapier zum Schießen hatten, waren die Roten schon mit Erbsenpistolen ausgerüstet.
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