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Bestatter rast mit Sarg im Wagen berauscht über Autobahn

Bestatter rast mit Sarg im Wagen berauscht über Autobahn

Ein Bestatter ist mit einem Leichenwagen nicht nur erheblich zu schnell, sondern auch bekifft bei Hamburg über die A24 gerast. Der weiße Bestattungswagen sei mit Sarg und Leichnam beladen gewesen, teilte die Hamburger Polizei mit. Der Fahrer war den Angaben zufolge am Montagabend mit etwa 120 Kilometern pro Stunde unterwegs, erlaubt waren 80.

Der Bestattungsfahrer überholte ausgerechnet zivile Raserfahnder der Polizei. Ein Drogentest wurde durchgeführt und ergab, dass der 36-Jährige kurz vor Fahrtantritt Cannabis konsumiert hatte.

Der Leichenfahrer durfte nicht weiterfahren. Sarg und Leichnam wurden von einem Ersatzfahrer des Bestattungsinstituts abgeholt.

mehr Info/Quelle: Spiegel.de
gefunden von Wolf-Dieter

Hier bist Du gefragt: Mit der Mutter zerstritten

Mit der Mutter zerstritten, keine Annäherung möglich. Was wird sein, wenn sie stirbt?
Heute erhielt ich die Mail einer Bestatterweblog-Leserin. Da diesen im „ihr-Stil“ formuliert wurde, stelle ich sie als Vollzitat hier ein.
Bitte teilt Eure Meinung und Eure Erfahrungen dazu in den Kommentaren.

Hallo und ganz lieben Dank für diesen tollen Blog und die vielen Mühen!

Ich bin eine 39 jährige Mutter von 2 kleinen Buben und hadere sehr schwer mit einer wahnsinnigen Angst vorm Sterben, besonders als Mutter vorm frühzeitigen Sterben.

Das Lesen des Bestatterweblogs hat mir aber sehr geholfen, meinen diffusen Ängste zu sortieren und ich würde gern etwas fragen!

Ich habe sehr seltsame Eltern und stamme aus einem stummen, emotionsarmen Akademiker-Haus. Es wurde geleistet und wenig Gefühle gezeigt, noch weniger Liebe. Zu meinem Vater habe ich kaum Bindung, für das Wohlergehen meiner einsamen, traurigen, kleinen Mutter fühlte ich mich dafür immer mehr verantwortlich und immer sehr schuldig…

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Bestattungen definieren sich neu – Corona

Ein Virus hat die Welt verändert. In weiten Teilen den öffentlichen Lebens haben wir uns auf veränderte Bedingungen einstellen müssen. Einige neue Spielregeln mussten auch trauernde Hinterbliebene und Bestatter, sowie Friedhofspersonal hinnehmen. Vielleicht waren die anfänglichen Beschränkungen übertrieben, wer weiß das schon. Deutsche neigen auch dazu sehr stempelgehorsam und von teils voreiliger Erfüllungspflicht geprägt zu sein.

Doch die veränderten Abläufe auf den Friedhöfen haben Angehörigen und Bestattern auch Alternativen gezeigt. Dass man Beisetzungen auch ohne Feier in der Trauerhalle abhalten kann, haben inzwischen viele begriffen.

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Kurze Ärmel bei den Sargträgern?

Immer wieder werde ich gebeten, bei Trauerfeiern den Zeremonienmeister zu geben. Viele Menschen möchten heute keine kirchlich geprägten Zeremonien mehr, auch wenn das oft sehr schade ist.

Neulich war ich wieder einmal im Einsatz. Die Bestattungsunternehmerin war sehr nett und von der Familie bekam ich genug Input, um eine schöne Ansprache vorzubereiten. Wegen Corona fiel der Leichenzug mit dem Sarg zum Grab aus. Die Zeremonie fand bei schönstem Wetter am Grab statt.
Der Sarg stand schon über der Grube. Ein Mitarbeiter des Bestattungshauses spielte wunschgemäße Lieder von der portablen Musikanlage ab.

Als der Zeitpunkt dann gekommen war, erschienen vier Sargträger und hoben den Sarg an dicken Seilen in das Grab. So weit, so gut.
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Amerika – Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten

Leichen im Kühllaster und in Massengräbern. Die Auswirkungen der Corona-Krise in den USA.

Jahr für Jahr brechen tausende Deutsche hier ihre Zelte ab und wandern in die USA aus. (Das ist aber nur die halbe Wahrheit1)
Vielen scheinen die amerikanische Lebensweise und berufliche Chancen, sowie eine unvergleichliche landschaftliche Vielfalt sehr zuzusagen.

Doch schaut man etwas näher hin, blättert schnell der Putz von der schöngeschminkten Fassade des Landes der unbegrenzten Möglichkeiten.

Die minimalistisch ausgestaltete Gesundheitsversorgung für den überwiegenden Teil der Bevölkerung ist für uns unvorstellbar. Wir jammern schon, wenn wir auf einen Facharzttermin vier Wochen warten müssen. In etlichen ländlichen Regionen der USA sind die Bewohner froh, wenn ein- oder zweimal im Jahr für ein Wochenende in einer hastig installierten Zeltanlage Ärzte kostenlos behandeln.
Die Arzthonorare sind nirgendwo auf der Welt so hoch, wie in den USA.

Viele Deutsche wissen gar nicht, wie gut es ihnen in dieser Hinsicht geht. Weiterlesen

Verdienen sich Bestatter an Corona eine goldene Nase?

Die Corona-Pandemie hat die Welt noch voll im Griff. Zwar rufen immer mehr Leute nach Erleichterungen bei den verhängten Maßnahmen, dennoch dürfen wir uns nicht darüber hinwegtäuschen lassen, dass wir uns da auf sehr dünnem Eis bewegen.

Aus den USA erreichen uns Bilder von in Plastik eingewickelten Leichen, die in Massengräbern beigesetzt werden.
Da kommt schnell die Idee auf, jetzt könnten sich Bestatter im Zuge dieser Krise eine goldene Nase verdienen.
Im Fernsehen wurde ein Bestatter aus New York gezeigt, der ständig 165 Verstorbene kühlen und versorgen kann. Jetzt sind seine „Leichenkeller“ mit über 580 Verstorbenen vollkommen überfüllt.
Neben der daraus erwachsenden Mehrarbeit kann sich dieser Bestatter ganz sicher auf eine gehörige Mehreinnahme infolge dieser Pandemie einstellen.

Doch wie sieht es in Deutschland aus?

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Corona und Erdbestattungen

Ein Bestatter fragt sich:

Der Hauptgrund, warum ich mich an Sie wende ist, ich wurde von Friedhofspersonal angesprochen, in wie weit sie sich bei einer Erdbestattung eines CORONA infizierten Toten anstecken können. Ich habe jetzt verschiedene Suchbegriffe bei einer Suchmaschine eingegeben, aber nichts aussagekräftiges gefunden. Da Sie ja „allwissend“ sind, habe ich die Hoffnung, dass Sie mir da etwas aussagekräftiges vermitteln können. Ich bedanke mich schon mal im Namen der Friedhofsmitarbeiter und verbleibe

Ich bin bei weitem nicht allwissend, dennoch danke für das Kompliment.
Also, ich habe mit neuen Mitarbeitern den Umgang mit Verstorbenen bei der Einsargung beispielsweise so geübt: Wir haben eine lebensgroße Puppe mit grüner Farbe angestrichen und dann das Einbetten übungsweise vollzogen. Die noch feuchte Farbe hinterließ überall dort Spuren, wo ein Kontakt mit Personen oder Oberflächen hergestellt wird. So erkennen die Mitarbeiter sofort, welche Einrichtungs- und Arbeitsgegenstände sowie welche Teile ihres Körpers mit dem „giftigen“ Leichnam Kontakt bekommen. Sie können also ihre Arbeitsweise und ihre persönliche Hygiene dementsprechend optimieren.

Ich rate in meinen Schulungen bei den Bestattern immer, diese Methode einfach mal auszuprobieren.
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Asterix-Zeichner Albert Uderzo gestorben

Albert Uderzo, französischer Zeichner und Mit-Autor der Comic-Serie Asterix, ist tot. Er starb im Alter von 92 Jahren, berichten mehrere französische Medien übereinstimmend unter Berufung auf Familienangaben. Uderzo hatte seine Karriere mit ersten Werken zwischen 1948 bis 1954 begonnen.

Im Jahr 1951 traf er René Goscinny, mit dem er 1959 die Figur des Galliers Asterix schuf. Uderzo illustrierte dabei die Geschichten von Goscinny. Nach dem Tod Goscinnys im Jahr 1977 produzierte Uderzo die Asterix-Abenteuer alleine. Im Jahr 2011 zog er sich vom Zeichnen zurück.

Albert Uderzo ist nicht, wie in anderen Publikationen behauptet, am Corona-Virus gestorben, sondern an einem Herzanfall.

https://www.klamm.de/news/asterix-zeichner-albert-uderzo-gestorben-21N158504061729.html

gemeldet von Henning
Bild: Von Picture taken by Christian Koehn (username: fragwürdig) – Picture taken by Christian Koehn (username: fragwürdig), CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=338939