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Es weihnachtet

Weihnachten, jenes große Fest, das alljährlich völlig überraschend und urplötzlich auf uns zukommt und offenbar 40 Tage und länger zu dauern scheint. Alles rennet, rettet, flüchtet und hamstert Waren in rauhen Mengen, um die Zeit der Sintflut, Russeninvasion oder eben Weihnachten überstehen zu können. Ganz Deutschland wird zu Preppern.

Ich verweigere mich diesem Tun! Jawoll ja!
Wir haben schon Ostern angefangen, alles Wichtige einzukaufen, so müssen wir jetzt nicht rennen.

Umso mehr freue ich mich über ein Care-Paket aus Rostock, das heute hier eingetroffen ist.
Zwei ganz liebe Fans, die mir inzwischen sehr ans Herz gewachsen sind, haben sich die Mühe gemacht und sorgsam leckere Sachen für den Erzählonkel in Süddeutschland zusammengetragen.

Ganz lieben Dank dafür!

Ich bedanke mich aber auch für die schönen Karten, die eingetroffen sind und viele andere liebe Kleinigkeiten.
Es sind sehr schöne Bücher, Leckereien und CDs eingetroffen. Echt lieb, danke!

Leichen in der Werkstatt – Verfahren eingestellt

Nicht besonders pietätvoll, aber auch nicht strafbar: Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen einen Bestatter eingestellt, der mehrere Leichen in einer brandenburgischen Kfz-Werkstatt gelagert hatte.

Die Lagerung von Leichen in einer Kfz-Werkstatt im brandenburgischen Biegen bleibt für einen Bestatter rechtlich ohne Folgen. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) sieht in der Lagerung der Toten keine Straftat, wie ein Sprecher am nun mitteilte. Auch der Landkreis Oder-Spree, in dem die Werkstatt liegt, kann den Subunternehmer nicht wegen einer Ordnungswidrigkeit belangen. „Es gibt im brandenburgischen Bestattungsgesetz keine Voraussetzungen darüber, wie eine Leichenhalle auszusehen hat“, sagte Sprecher Mario Behnke. Zuvor hatte die Märkische Oderzeitung (Donnerstag) berichtet.

Quelle: LTO

Urne zu Hause – Probleme

Ich lese ihren Blog schon seit 2012 und habe mich auch mit Begeisterung durch die vorherigen Jahre gelesen.
Nun ist vor nicht allzu langer Zeit mein Vater verstorben. Da er kein Fan von traditionellen Beerdigungen war wollte er eingeäschert werden und in der Urne Zuhause aufbewahrt werden.

Diesen Wunsch konnten wir schließlich erfüllen doch es gab es zuvor Probleme mit dem Bestatter. Der wollte uns als Angehörigen die Urne nicht übergeben. Falls das „ans Licht“ kämme, er sein Geschäft verlieren könnte.

Ich habe vollstes Verständnis dafür. Ich möchte natürlich nicht das der Mann seine Existenz verliert.
Erst nach langem Bitten bekamen wir die Urne mit dem Hinweis falls wir so etwas wieder machen wollen nicht auf ihn zählen können.

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Wenn der tote Vater ein Schläger war

Mindestens zwei Mal in der Woche bekomme ich Mails von Menschen, die über einen Kostenbescheid der Friedhofsbehörde sehr erstaunt oder erbost sind. Es sind dies Menschen, die nun die Bestattungskosten für einen Angehörigen bezahlen müssen, den sie nicht kannten, nicht mochten oder komplett aus ihrem Leben gestrichen hatten.

Eine Frau schreibt mir, sie müsse nun 1.730,- Euro für die Bestattung ihres Vaters bezahlen, der bereits vor 20 Jahren die Familie verlassen hatte und von dem sie nie etwas gehört habe.
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Das Tabu der Wachsleichen

Wissen: Wachsleichen

Auf deutschen Friedhöfen stellt sich immer häufiger das Problem, dass Leichen nicht mehr oder nicht vollständig genug verwesen. Die Ursachen sind vielfältig, wobei mangelnde Sauerstoffzufuhr bedingt durch feuchte und schwere Böden die zentrale Rolle spielt.

Hier der ganze Text

P.S. In dem Artikel darf auch ich zu Wort kommen.

Bild von Wingrid1979 auf Pixabay

WDR-REPORTER: Bestatter Azubis – Sie wird Menschen begraben

Vor einigen Tagen hat der WDR auf YouTube eine Reportage über Bestatter-Auszubildende veröffentlicht.
Die angehenden Bestatterinnen und Bestatter wurden bei ihrer Ausbildung von Kameras und Mikrofonen begleitet.

Theresa Burgert macht eine Ausbildung zur Fachkraft für Bestattungen, dazu gehört theoretischer Blockunterricht an der Berufsschule, aber auch praktische Lehrgänge am Bundesausbildungszentrum für Bestatter in Bayern. Maike begleitet Theresa zu zwei Ausbildungseinheiten: Auf dem Übungsfriedhof lernt Theresa das Ausheben von Gräbern, in der Übungskapelle wie man eine Trauerfeier vorbereitet, passend zum Leben der Verstorbenen und nach den Wünschen der Angehörigen.
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Haftet den Bestattern Leichengeruch an?

Stinken Bestatter nach Tod und Leiche? Viele, die diesen Geruch kennen, beschreiben ihn als süßlich und sehr durchdringend. Es ist bekannt, dass der Leichengeruch oft sehr lange wahrgenommen wird. Leserin Jennifer hat dazu eine Frage:

Meine Freundin ist in die Wohnung eines Bestatters gezogen. Nachdem sie aber eine Weile dort wohnt, hält sie es dort nicht aus. Sagt, dass ihre gesamte Wohnung nach einem Gemisch aus Leichengeruch und Patchouli riecht. Von einem Besuch in der Pathologie kennt sie diesen Geruch.

Ich persönlich kenne keinen Bestatter und ich habe auch noch niemals gehört, dass Wohnungen von Bestattern riechen würden oder Ähnliches. Wir können uns nicht vorstellen, dass man diesen Geruch so sehr mit nach Hause nehmen kann, dass danach die Wohnung riecht, selbst nach Auszug, ABER dennoch die Frage an Sie als Fachmann: Besteht – unter irgendwelchen Voraussetzungen – dennoch die Möglichkeit das dieser Geruch mitgebracht sein kann?

Ich kenne hunderte von Bestattern. Mir ist noch nie aufgefallen, dass eine oder einer von denen in irgendeiner Weise unangenehm gerochen hat. Hmmm, Moment mal… Ich erinnere mich da an einen Schrat vom Bodensee, der so gerochen hat, als habe er sich noch nie in seinem Leben gewaschen…
Aber diesen typischen Leichengeruch habe ich tatsächlich noch nie bei einem Bestatter wahrgenommen.
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