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Abschied

Von

Liebe Leser*innen,

vor fast genau einem Jahr bin ich zum Bestatterweblog dazugestoßen, um Peter zu unterstützen, meine Gedanken zu teilen und euch einen Einblick in die Hospizarbeit zu geben. Ich habe über ganz unterschiedliche Aspekte der Sterbebegleitung geschrieben, über typische Symptome des nahenden Sterbens, über Angst vor dem Sterben, den Umgang mit Trauernden und die Frage, warum manche Menschen lieber alleine sterben. Ich habe euch Bücher, Comics und Blogs empfohlen, Gedanken über würdevolles Sterben und das eigene Sterben geteilt und Tipps für Mundpflege bei Sterbenden gegeben.

Diese und weitere Texte lagen und liegen mir sehr am Herzen und ich habe von euch auch immer wieder die Rückmeldung bekommen, dass sie euch weiterhelfen und/oder berühren. Vielen Dank dafür!

Vielen Dank auch an Peter, der sein Blog für mich geöffnet hat, wohl wissend, dass ich mit meinem anderen Schreibstil an der einen oder anderen Stelle auch anecken würde!

Ich wende mich nun wieder anderen Projekten zu. Zum Beispiel macht die Pandemielage ja nun wieder mehr aktive Hospizarbeit möglich, die für mich seit März 2020 mehr oder weniger auf Eis gelegen hat. Es ist sehr gut möglich, dass ich immer mal wieder einen Gastbeitrag im Blog schreiben werde. Regelmäßige Texte gibt es aber nicht mehr.

Ich wünsche euch eine gute Zeit, viel Freude mit den weiteren Texten von Peter und natürlich vor allem viel Gesundheit. Wir lesen uns in den Kommentaren!

Eure Birgit

Das dicke Ende

Von

Sinnlos farbwechselnde Ampeln flackern bunte Lichter in den nassen Asphalt. Außer mir sind nur wenige Menschen unterwegs. An der Filiale eines Billigbäckers klappert ein Mann scheppernde Rollwagen über den Gehweg zu seinem Lieferwagen. Ein paar Straßen weiter zieht eine dicke Frau mit Lockenwicklern und Bademantel eine pissende Töle an der Hauswand entlang.

In der Rheinstraße steht eine rauchende Nutte neben ihrem pink beleuchteten Wohnwagen. Mehr als Stehen kann sie wohl auch in diesen hochhackigen Stiefeln nicht. Laufen ausgeschlossen, zumindest über längere Strecken.
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Ausbildung Bestattungsfachkraft – Das darf ja wohl nicht wahr sein

Von

Leserinnenzuschrift:
Das darf ja wohl nicht wahr sein, daß für eine Ausbildung zum Bestatter junger Menschen mittlere Reife verlangt wird.
Die können ja schon froh sein wenn überhaupt jemand in diesem Ambiente
Dann auch noch Leichen anfasst, die entweder sehr alt, verwundet, excrementveschmiert säubert. Ich fasse es nicht. Denn neben dem Kaufmännischen wird leider auch das verlangt. Für das Kaufmännische ist eh nur meist einer im Büro zuständig, der schon lange dort ist. Den Rest dürfen andere machen, mit mittlerer Reife…….. Oh mann

Es ist schön, dass Du Dich für diesen hochinteressanten Beruf interessierst.
Die empfohlene Schulvoraussetzung ist in der Tat die Realschule. Aber das ist nur eine Regelempfehlung. Bei entsprechend guten Zeugnissen und einer einwandfreien Bewerbung, sowie Erfolg im Bewerbungsgespräch haben auch Hauptschüler die Möglichkeit, eine Lehre als Bestattungsfachkraft zu machen.

Deine Mutmaßung, Bestatter könnte ja froh sein, wenn überhaupt jemand in diesem Ambiente arbeiten möchte, ist falsch. Tatsächlich bewerben sich bis zu vier mal mehr junge Leute, als überhaupt Ausbildungsstellen vorhanden sind. Ganz überwiegend sind das übrigens junge Frauen.
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Die meinen das wirklich ernst: E-Mails werden vom Pastor gesegnet

Von

Viele haben ja ellenlange und vollkommen unwirksame, überflüssige Disclaimer unter ihren E-Mails stehen. Da steht dann drin, was ich alles nicht machen darf oder machen soll, wenn ich diese E-Mail versehentlich zugesandt bekomme. Einmal abgesehen davon, dass das ja nur die Vorankündigung der eigenen Idiotie darstellt, weil man es ja offensichtlich beim Versand von Mails an der notwendigen Sorgfalt mangeln lässt und brisante Mails auch mal an völlig Unbeteiligte versendet, nerven diese langen Anhängsel. Manchmal sind sie länger als der Inhalt der Mail selbst…

Aber ich benötige so etwas sowieso nicht. Ich mache es so, wie die Herren im obigen Video. Ich segne meine Mails jetzt.

Radiobeitrag: Gestatten, Bestatter

Von

Mikrokosmos – Gestatten, Bestatter

Leichenwäsche. Blumenschmuck. Trauerrede. So vielseitig wie die Arbeit in einem Bestattungsunternehmen sind auch die Anforderungen an die Mitarbeiter. Wer sind die Menschen, die sich täglich mit Tod und Trauer beschäftigen?

Von Philipp Schnee www.deutschlandfunk.de, Mikrokosmos – Die Kulturreportage Hören bis: 19.01.2038 04:14

Direkter Link zur Audiodatei

https://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2018/06/15/gestatten_bestatter_vom_berufsalltag_mit_tod_und_trauer_dlf_20180615_1915_32ca316b.mp3