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Jetzt ist sie unter der Erde

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… und es geht nicht um die Queen.

Vorweg: Meiner Frau und den Kindern geht es gut.

Aber dennoch hat uns ein Todesfall im engeren Familienkreis in den letzten Tagen und Wochen auf Trab gehalten und auch gelähmt.

Ich habe ja schon mehrere Sterbefälle in der Familie mitgemacht. Als Nach- oder Spätgeborener hat man es ja mit dem Umstand zu tun, dass viele Verwandte schon früh in meinem Leben betagt waren und nacheinander weggestorben sind. Meine Großeltern habe ich nie kennengelernt, meine Kindheit war von Friedhofsbesuchen gekennzeichnet, weil nach und nach alle Onkel und Tanten das Zeitliche segneten, denn auch meine Mutter war eine Nachgeborene und ihre älteste Schwester 20 Jahre älter.

Aber auf der Seite meiner Frau sind die Erfahrungen nicht so mannigfaltig und der Umgang mit dem Sterben ist nicht so geübt. Man kann auch sagen, jeder Familie geht anders mit solch einschneidenden Vorkommnissen um.
Jedenfalls haben uns die letzten Wochen vor dem Eintritt des Todes und die Wochen danach sehr viel mentale Kraft gekostet.

Doch jetzt bin ich wieder zurück am Schreibtisch.

Prominente verstorben

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Wolfgang Petersen

Wolfgang Petersen, Star-Regisseur von Filmen wie „Das Boot“, „Outbreak“, „Air Force One“ und „Der Sturm“, ist tot. Er starb am Freitag im Alter von 81 Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs, wie seine Assistentin am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Er sei friedlich im Kreis seiner Familie in seinem Haus in Brentwood, einem Teil von Los Angeles, gestorben. Seine Frau Maria war an seiner Seite.

https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/wolfgang-petersen-tod-100.html

Rolf Eden

Rolf Shimon Eden (* 6. Februar 1930 in Berlin-Tempelhof als Rolf Sigmund Sostheim; † 11. August 2022[2] in Berlin) war ein deutscher Geschäftsmann, Nachtclubbesitzer und gelegentlicher Schauspieler. Er wurde jahrelang oft als letzter „deutscher“ oder „Berliner Playboy“ und „Lebemann“ bezeichnet und trat in Talkshows und zu anderen Gelegenheiten öffentlich auf – meistens in einem weißen Anzug. Eden starb am 11. August 2022 im Alter von 92 Jahren.

Anne Heche

Anne Celeste Heche (Aussprache: [heɪtʃ]; * 25. Mai 1969 in Aurora, Ohio; † 11. August 2022 in Los Angeles, Kalifornien) war eine US-amerikanische Schauspielerin, Drehbuchautorin und Filmregisseurin.

Heche war das jüngste von fünf Kindern von Donald und Nancy Heche. Ihre Eltern waren christliche Fundamentalisten, und eigenen Angaben zufolge hatte sie eine traumatische Kindheit. Eine ihrer Schwestern starb als Baby. Ihr Vater, Leiter eines christlichen Chors, starb 1983 an AIDS. Er hatte ein vor der Familie geheimgehaltenes Doppelleben als Homosexueller geführt. Im September 2001 erschien Heches Autobiografie Call Me Crazy, in der sie von einem Alter Ego schrieb, das sie zeitweilig beherrscht haben soll. Des Weiteren gab sie an, in ihrer Kindheit von ihrem Vater sexuell missbraucht worden zu sein.

Heche verließ 1997 nach einer zweijährigen Beziehung Steve Martin und war danach drei Jahre mit der Komikerin und Moderatorin Ellen DeGeneres zusammen. 2001 heiratete sie den Kameramann Coley Laffoon, bekam mit ihm einen Sohn (* 2002) und trennte sich im Januar 2007. Von Herbst 2007 bis Anfang 2018 war sie mit ihrem Schauspielkollegen James Tupper liiert, mit dem sie in der Fernsehserie Men in Trees gespielt hatte. Das Paar bekam 2009 einen Sohn.

Am 11. August 2022 starb Anne Heche an den Folgen ihrer Verletzungen, die sie am 5. August bei einem von ihr verursachten Autounfall erlitten hatte. Nach ihrem Wunsch sollten ihre Organe gespendet werden.

Heinz Behrens

Heinz Behrens (* 30. September 1932 in Grünberg in Schlesien; † 9. August 2022 in Berlin) war ein deutscher Schauspieler. Bekanntheit erlangte er in der DDR vor allem durch die Darstellung des Seriensohns Horst Baumann in der DFF-Lustspielreihe Maxe Baumann und in der Rolle des Karl-Heinz Winkler in der 20-teiligen Vorabendserie Rentner haben niemals Zeit.

Olivia Newton-John

Dame Olivia Newton-John, AC, DBE (* 26. September 1948 in Cambridge, Cambridgeshire; † 8. August 2022 im Santa Ynez Valley, Kalifornien) war eine britisch-australische Sängerin, Songwriterin, Schauspielerin und Brustkrebs-Aktivistin. Die vierfache Grammy-Preisträgerin zählte zu den größten Stars der 1970er und frühen 1980er Jahre. Im Laufe ihrer langen Karriere vollzog sie etliche Stilwechsel (Country, Folk, Pop, Disco etc.) und änderte auch ihr Image und Aussehen häufig. Sie hat in ihrer Karriere mehr als 100 Millionen Tonträger verkauft, damit zählt sie zu den Interpreten mit den meisten verkauften Tonträgern weltweit. Die erfolgreichste Veröffentlichung von Olivia Newton-John ist das Soundtrack-Album Grease zum gleichnamigen Film mit ihr und John Travolta in den Hauptrollen, das mehr als 38 Millionen Einheiten verkaufte.

Roger E. Mosley

Roger Earl Mosley (* 18. Dezember 1938 in Los Angeles, Kalifornien; † 7. August 2022 ebenda) war ein US-amerikanischer Schauspieler, der vor allem durch die Rolle des Hubschrauberpiloten Theodore „T.C.“ Calvin in der Fernsehserie Magnum bekannt wurde. Mosley starb am 7. August 2022 im Alter von 83 Jahren im Cedars-Sinai Medical Center an den Folgen eines Autounfalls, bei dem er drei Tage zuvor verletzt worden war. Er hinterließ seine Frau Antoinette, mit der er fast 60 Jahre liiert war, sowie drei Kinder.

Weitere Todesfallmeldungen im Wikipedia-Nekrolog
Quelle: biographische Angaben aus der Wikipedia

Das Leben ist endlich!

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Für junge Menschen ist es nicht immer leicht, darüber nachzudenken, was im Todesfall mit einem passiert. Doch mindestens einmal sollte jeder Mensch darüber nachdenken und seine Gedanken auf Papier festhalten. Nur so ist es möglich, dass im Todesfall die Familie, Freunde und auch Bekannte genau wissen, was der letzte Wunsch von einem war. Dies fängt bereits bei Kleinigkeiten wie der Bekleidung und Musik, aber auch der Rede und Bestattungsart an. Trifft der unverhoffte Fall dann ein, wissen die Hinterbliebenen, wie die Trauerfeier aussehen sollte. Ebenfalls ist zu klären, ob ein Sarg für eine Erdbestattung oder eine Urne für eine Feuerbestattung gebraucht wird.

Vertrauenswürdiger Ansprechpartner

Trifft der Tod eines geliebten Menschen ein, ist es wichtig, sich um die Beerdigung und den Nachlass zu kümmern. Da die Trauer meist groß ist, sollte ein vertrauenswürdiger Ansprechpartner parat stehen. Bestattungsfachkräfte kennen sich sowohl mit allem aus, was zu einer Beerdigung zu wissen ist, als auch mit der Trauerarbeit. Die Leo Kuckelkorn Bestattungen GmbH kennen sich familiär seit 1909 auf diesem Gebiet gut aus und sind sowohl telefonisch wie über die Homepage unter www.leokuckelkorn.de erreichbar. Hier sind auch wertvolle Informationen rund um die Beerdigung und sämtliche Kontaktdaten zu finden.
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Wo kommt die Leiche her?

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Vor Jahren gab es schon mal einen ähnlichen Fall: Im Krematorium in Essen gab es eine Leiche zu viel. Woher der Verstorbene kam und wer ihn wann dort hin gebracht hatte, ist ungeklärt.
Jetzt schien es in Duisburg etwas Vergleichbares gegeben zu haben:

Duisburg: Leiche in Abstellraum gefunden

Eine Mitarbeiterin eines Krankenhauses in Duisburg hat am Donnerstag (21. Juli) eine schreckliche Entdeckung gemacht. Gegen 4.45 Uhr fand sie eine männliche Leiche in einem Abstellraum!

Die Polizei fahndete auch mit einem Foto nach Erkenntnissen über den unbekannten Toten.

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Gefährliches Pflaster: Die häufigsten Todesursachen im Haushalt

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Die meisten Unfälle passieren im Haushalt.

Was als Sprichwort jedem bekannt sein dürfte, entspricht tatsächlich der Wahrheit. Immerhin ereignen sich nirgendwo sonst so viele Unfälle, wie es im eigenen Zuhause der Fall ist, auch nicht auf Straßen oder dem Arbeitsplatz. Insbesondere die Küche gilt dabei als Gefahrenzone Nummer Eins. Hier lauert schließlich jede Menge Gefahren: Neben der Herdplatte führen auch Wasserkocher und Backöfen zu vielen Verletzungen. Rutschige Böden, nicht trittsichere Leitern oder klapprige Stühle sind dabei ebenfalls nicht zu unterschätzende Gefahrgüter. Während einige Verletzungen schnell und einfach zu Hause behandelt werden können, sind andere wiederum so gravierend, dass sie eine ärztliche Behandlung oder gar einen Krankenhausaufenthalt nach sich ziehen. Manche Haushaltsunfälle sind dabei sogar mit Todesfolge.
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Lieutenant Uhura ist tot

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Nichelle Nichols

Grace Dell „Nichelle“ Nichols (* 28. Dezember 1932 in Robbins, Illinois; † 30. Juli 2022 in Silver City, New Mexico) war eine US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin.

Karriere

Nichelle Nichols hat zwei Meilensteine im US-amerikanischen Fernsehen gesetzt. Zum einen war sie die erste schwarze Frau in einer Weltraumserie, die Nyota Uhura in Star Trek (Raumschiff Enterprise), die nicht nur die typischen „schwarzen“ Rollen jener Zeit wie Hausmädchen oder ähnliches spielen durfte, zum anderen war sie auch die erste schwarze Frau, die 1968 in den US-amerikanischen Medien einen weißen Mann küsste: Captain Kirk (gespielt von William Shatner) in der Folge Platons Stiefkinder (Plato’s Stepchildren). Allerdings wurde der Kuss selbst nicht gezeigt, sondern durch die Wahl der Kameraperspektive, die lediglich die Kopfhaltung zeigte, nur angedeutet. „Unsere Lippen haben sich nie berührt“, so Nichols in Shatners Erinnerungen. Wegen dieses Kusses verweigerten einige Fernsehsender im Süden der USA die Ausstrahlung dieser Folge.
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Sterben wird teurer – Bestatter müssen Preise anheben

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Bestattungen werden teurer. Eine kurze Telefonumfrage bei Kollegen hat ergeben, dass sich viele Bestatter nicht mehr in der Lage sehen, die Preissteigerungen der letzten Wochen und Monate aufzufangen. Traditionell zögern gerade Beerdigungsunternehmen, ihre Preise zu erhöhen. Anders als in anderen Branchen genügt hier nicht das Anpassen der Preislisten. Denn Bestatter bieten ja sogenannte Bestattungsvorsorgen an, in denen Menschen ihre dereinstige Bestattung vorausplanen und meist im Voraus bezahlen. Steigen die Preise beim Bestatter, reicht dieses Geld dann oft nicht mehr für den einst gewünschten Umfang der Bestattung. Die Kunden müssen also angeschrieben werden und es wird ihnen dann die Gelegenheit gegeben, die Vorausbezahlung aufzustocken. Das ist aufwendig.

Aber eine jahrelange Coronapandemie hat die Bestatter vor besondere Herausforderungen hinsichtlich der Umsetzung von Hygienebestimmungen gestellt. Nun kommt der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hinzu. Weiter gibt es eine auf verschiedenen Faktoren beruhende Störung der weltweiten Lieferketten. Das führt zu hohen Transportkosten, teilweise um 300 % gestiegene Materialkosten und zu einer Mangelwirtschaft, die der Bestatter teuer handhaben muss.

Einige Bestatter schlagen einfach Positionen wie „Krisenzuschlag“, „Fahrtkostenzuschlag“ oder „Corona-Kosten“ auf ihre Rechnungen auf. Das geht auch so in Ordnung, wenn das ordentlich kommuniziert wird.

Insgesamt dürften die Kosten für Beerdigungen und Beisetzungen und bis zu 20 % nach oben schnellen.

Dieser Umstand macht sich hauptsächlich bei den absoluten Billigangeboten bemerkbar. In meiner Telefonsprechstunde und per Mail melden sich zunehmend Menschen, die sich da übervorteilt sehen. Es liegt ja auf der Hand, angesichts der steigenden Energie- und Zuliefererpreise müssen auch die Billigbestatter neu kalkulieren. Die marktschreierischen Werbepreise von 799,-€ oder 999,-€ lassen sich da kaum noch halten. Fahrten zu Billigkrematorien in der Tschechischen Republik sind entweder wegen der Pandemie nicht möglich oder aufgrund der Spritpreise nicht mehr zu bezahlen.
Hier wird dann leider, so habe ich den Eindruck, hinterher noch einiges auf den billigen Werbepreis aufgeschlagen, mit dem die Auftraggeber nicht gerechnet haben.