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Fotos vom Sarg auf Facebook?

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Ich benötige einen kurzen Rat. Auf der Suche nach einer Antwort bin ich bei Onkel Google auf Sie gestoßen. Ich habe ihren Artikel gelesen, der auf die Postmortem Fotografie eingeht.

Nun mein Problem:
Heute ist meine Mutter beigesetzt worden. Ich fand den geschlossenen Sarg mit dem Blumenbuquet und den Kränzen sehr schön und habe diesen fotografiert. Ich würde dieses Foto gerne in meinen WhatsApp und Facebook Status laden. Ich habe aber Sorge, dass dies als pietätlos rüber kommen könnte. Wie sieht sowas heut zu Tage aus?

Ich danke für ihre Zeit und würde mich über eine Antwort freuen.

Fotos von einem Sarg und dem Blumenschmuck sind meiner Meinung nach nicht pietätlos. Auch gegen das Posten in sozialen Medien spricht nichts. Sie wollen damit ja innerhalb Ihres „Freundes“kreises in diesem sozialen Netzwerk Ihre Trauer ausdrücken.

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Wenn die Bestattung am Ende teurer wird

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Ich beantworte jede Woche bis zu 70 Mails von Menschen, die Fragen rund um das Thema Bestattung haben. Nicht alle Mails, die ankommen, kann ich beantworten, oft muss der Hinweis auf bereits im Blog erschienene Artikel genügen.

Am häufigsten geht es um die Frage, weshalb die endgültige Bestatterrechnung so hoch ausgefallen ist.

Meist sind die Fragesteller erzürnt bis stark verärgert und nicht selten fallen Wörter wie Betrug, Abzocke, Täuschung und Wucher.

In den weitaus meisten Fällen kann ich bei den eingesandten Bestatterrechnungen überhaupt keine Fehler feststellen. Aber selbstverständlich sind auch immer wieder einmal Ungeschicklichkeiten, Rechenfehler oder Missverständnisse feststellbar. Absichtlich überzogene Rechnungen sind aus meiner Sicht eher selten.

Eine ganz häufige Ursache für nachträglichen Ärger über die Bestatterrechnung ergibt sich aus einem oder mehreren der folgenden Punkte: Weiterlesen

Urne 20 Jahre daheim – jetzt beigesetzt

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Vor Jahren erzählte ich hier im Bestatterweblog die Geschichte einer Frau, die die Urne ihres verstorbenen Mannes gerne zu Hause aufbewahren wollte. Wir haben ihr diesen Wunsch damals erfüllt. Ich beschrieb, wie das auf Umwegen über die Niederlande ermöglicht wurde.

Die Dame hatte die Urne im Wohnzimmerschrank hinter der Glasscheibe aufgestellt. An der Stelle, an der man normalerweise schöne Weingläser oder ein Service präsentiert. Daneben ein kleines Foto ihres Mannes.

Vor zwei, drei Jahren habe ich die Tochter der Frau getroffen. Das heißt, sie traf mich. Ich hätte sie nach nunmehr 20 Jahren nicht mehr wiedererkannt. Zwar habe ich mich auch verändert, aber so große, dicke Männer sind ja irgendwie unverkennbar. Die Tochter erzählte mir, dass sie die Urne im Wohnzimmerschrank immer ziemlich gruselig findet und nicht verstehen kann, dass es keinen allgemein zugänglichen Ort zur Trauer gibt.
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Werden jetzt die Särge knapp? – Lieferengpass und Horror-Preise

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Nicht allein die weltweite Pandemie ist wieder einmal schuld daran. Auch der Material- und Rohstoff-Hunger der Volksrepublik China sorgt weltweit für Knappheit an Metallen und jetzt auch beim Holz. Zimmerleute beklagen sich seit Monaten, dass sie bereits abgegebene Angebot nicht einhalten können, weil die Materialkosten um 50 % bis 100 % gestiegen sind. Wenn überhaupt etwas zu bekommen ist…

Auch Heimwerker und Häuslebauer bemerken es schon eine ganze Weile, selbst in den Baumärkten herrscht Mangel an vielerlei Dingen, angefangen bei Ziegelsteinen über Zement bis hin eben zum Holz. In der Möbelindustrie steigen die Lieferzeiten.

Woran kaum jemand denkt: Auch die Sargindustrie hat mit dem oben beschriebenen Problem zu kämpfen.

Einer der bekanntesten Bestatter am Niederrhein berichtet:

Die Sargpreise gehen gerade total in die Höhe. Wir haben nun in einem halben Jahr die zweite Preiserhöhung bekommen. Jeweils eine Erhöhung um ca. 25 % je nach Holzart. Wir zahlen also nun um die 50 % mehr als im letzten Jahr.
Bislang haben wir das noch so verrechnet, aber jetzt ist der Punkt gekommen, an dem ich die Preiserhöhung an die Kunden weitergeben muss.

Scheinbar kaufen andere Nationen (z.B. China) alles Holz, das zu bekommen ist. Bisher kauften sie, so unser Sarglieferant, nur fertig bearbeitetes Holz, mittlerweile kaufen sie die frisch gefällten Bäume, laden Container voll und bearbeiten dann selber weiter.

Der überwiegende Teil der Särge stammt aus Polen und der Tschechei. Aber auch dort besteht der Engpass. Unser Lieferant sagt, dass es den Polen egal ist, ob man 10, 100 oder 1000 Särge ordert, einen Mengenrabatt gibt es nicht.

Bestatter scheuen sich im Allgemeinen, ihre Preise anzuheben. Stehen sie doch im Ruf, ohnehin zu viel zu berechnen. Außerdem müssen bei dauerhaften gravierenden Preiserhöhungen auch die Preise für bereits abgeschlossene Vorsorgeverträge neu kalkuliert werden. Übersteigt das ein gewisses Niveau, müssen eventuell sogar Nachzahlungen auf die Vorsorgen geleistet werden.

Einige Bestatter sprechen von „Horror-Preisen“ und einer „fast schon ausweglosen Situation“. Noch sind Särge in ausreichender Zahl verfügbar, wenn auch zu erhöhten Preisen. Mit einem tatsächlichen Mangel an Erdmöbeln ist derzeit nicht zu rechnen, der Verbraucher wird aber tiefer in die Tasche greifen müssen.

Fernsehen wie von gestern

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Neulich habe ich Euch eine Seite vorgestellt, auf der Ihr weltweit interessante Radiostationen finden könnt. Das hat ein großes Echo gefunden und ich habe viele Mails deswegen bekommen. Den entsprechenden Beitrag findet Ihr hier nochmal zum Nachlesen.

Jetzt habe ich durch einen Newsletter am Wochenende eine Seite kennengelernt, die uns Fernsehen wie früher präsentiert. Wer die Seite „MY60STV“ besucht, bekommt einen virtuellen Fernseher im Stil der 60er angezeigt. Nach dem Klick auf den Einschalteknopf begrüßt einen das damals übliche Rauschen und dann werden in zufälliger Reihenfolge Sendungsausschnitte von damals abgespielt.
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Tipp für Hinterbliebene: Bei der Kfz-Versicherung sparen

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Ein Sterbefall in der Familie ist immer ein einschneidendes und trauriges Erlebnis. Auch nach der eigentlichen Beisetzung gibt es immer noch viel zu regeln. Hier zwei Tipps, die Angehörigen klare Vorteile bringen können. In diesem Fall betreffen die Ratschläge die Hinterbliebenen, die ein Auto fahren.

Tipp Nummer 1: ADAC – neu anmelden, umschreiben lohnt nicht

War der Verstorbene Mitglied im ADAC oder bestand eine etwas teurere Familienmitgliedschaft, sollte der Hinterbliebene diese Mitgliedschaften unter Vorlage einer Kopie der Sterbeurkunde kündigen.
Es bringt keine Vorteile, auch eine langjährige Mitgliedschaft, auf eine Person umschreiben zu lassen o.ä.
Sinnvoller ist es, sich von jemandem anwerben zu lassen und lieber die Willkommensprämie einzustreichen.
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Kroll – Körperteile abgehackt und gekocht – Aufbahrung möglich?

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Ich habe eine Frage welche als tabu gilt; mich jedoch sehr interessiert
Ich las vor kurzem einen Bericht über einen Serienmörder aus Duisburg .
Dieser hatte u. a im Jahr 1976 ein 4-jähriges Mädchen ermordet und dessen Arme und Beine mit einem Beil abgehauen und gekocht und ihren abgetrennten Kopf in einen Kühlschrank
Kann ein Bestatter in so einem traurigen Fall die Leiche des Kindes so herrichten das die Angehörigen sie nochmal anschauen dürfen?

Hier gibt es kaum Tabuthemen. Dafür ist dieses Blog ja da.
Es handelt sich bei der Frage um ein Opfer des Serienmörders Joachim Kroll.
Hier findet man weitere Infos zu diesem schrecklichen Menschen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Joachim_Kroll

In diesem speziellen Fall würde ich sagen, dass es kaum möglich sein dürfte, die Verstorbene noch einmal würdig offen aufzubahren. Zu den Verstümmelungen, die der Täter zugefügt hat, kommen ja noch die Veränderungen, die sich durch die Obduktion ergeben hinzu. Außerdem kommt die Aufbewahrungszeit der Körperteile hinzu, die auch zu Veränderungen geführt haben müsste.

Normalerweise ist viel möglich, hier aber eher nicht.

Anmerkung:

Schaut man Serien-TV, dann möchte man glauben, die Welt sei voller Serienkiller. Aber ist das wirklich alles nur Phantasie?

Schau mal hier:

Liste der Serienmörder (engl.)