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Nazi-Hitze

Wabernd zieht sich die Hitze durch unsere Räume.
Der alte Bau hat dicke Mauern, es dauert im Winter ewig, bis wir die Hütte warm haben, aber dann halten die dicken Mauern die Wärme auch gut.
Leider tun sie das auch im Sommer. Vor dem Umbau, der uns eine schöne Klimaanlage bescherte, mußten wir so manchen Sommer leiden.
Und Frau Büser ist ja eben das, was der Name Frau Büser schon impliziert, nämlich eine Frau. Und das hat einige ganz besondere Auswirkungen auf das Betriebsklima. Hiermit ist aber tatsächlich das Klima im Betrieb gemeint und nicht etwa das Zwischenmenschliche.

Ihre Vorstellungen von warm und kalt sind vollkommen anders als meine. Wenn ich schwitze wie ein Ochse, der am Bratspieß mit Fett übergossen wird, zieht sie eine Strickjacke über und meint nur mit hoher Stimme: „Kalt, gell?“

So, sie sagt kalt. Ich habe ein anderes Wort zur Beschreibung von Temperaturen aus ihrem Munde noch nie vernommen. Es ist immer nur kalt. Allenfalls ist es mal kühl. Aber warm? Nein, warm ist es nie.
Sagen wir es so, wir könnten in unseren Büros dreimal im Jahr Auberginen ernten. Selbst im Winter hängen dicke Tropfen botanischer Ausdünstungsexkremente an der Zimmerdecke und über den Fußböden wabern flirrende Fata Morganas.
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Alfs Gastvater ist tot – Max Wright verstorben

Willie Tanner, stets vom pelzigen Außerirdischen Alf geplagt, mit dem Charme eines schuhverkaufenden Buchhalters ausgestattet und ein Mann bei dem man sich stets fragte, wie der wohl an die Ehefrau gekommen war.

Dargestellt wurde William „Willie“ Tanner in der Fernsehserie „ALF“ vom amerikanischen Schauspieler Max Wright.

Der 1943 geborene Schauspieler starb am 26. Juni 2019.

Tödlicher Unfall auf Usedom – Gaffer zeigen Bestatter den Mittelfinger

Gaffer zeigen Bestatter den Mittelfinger – weil er zur Unfallstelle fuhr

Neugierige haben Feuerwehr und Bestatter bei einem Unfall-Einsatz auf der Ostsee-Ferieninsel Usedom belästigt.
Ein 35-jähriger Mann war am Dienstag aus bislang noch ungeklärter Ursache mit seinem Wagen in den Gegenverkehr geraten. Eine Frau wurde schwer verletzt, ihr Gatte leicht, der Unfallverursacher starb noch an der Unfallstelle.

Infolge der Unfallaufnahme und des Rettungseinsatzes hatte sich der Verkehr auf mehrere Kilometer gestaut.
Als der Bestatter – eskortiert von Streifenwagen – vorfuhr, haben einige Autofahrer dem Bestatter nach Angaben der Polizei den Mittelfinger gezeigt haben.

„Wie jemand auf die Idee kommen kann, einen Bestatter so zu belästigen, ist mir schleierhaft“, sagte eine Sprecherin der Polizei am Mittwoch zu ntv.

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Tagesschau-Sprecher Wilhelm Wieben (84) gestorben

Der langjährige „Tagesschau“-Sprecher Wilhelm Wieben ist im Alter von 84 Jahren gestorben. Das teilte die ARD mit. Wieben präsentierte 25 Jahre lang die Nachrichtensendung und war eines der bekanntesten Gesichter der „Tagesschau“. Seinen letzten Einsatz als Sprecher hatte er am 24. Juni 1998.

Wieben arbeitete bereits seit 1966 in der Redaktion der “Tagesschau”, seinen ersten Einsatz als Sprecher hatte er 1973. Die 20-Uhr-Ausgabe präsentierte er erstmals am 5. Mai 1974. Geboren wurde Wieben 1935 in Hennstedt in Schleswig-Holstein. Anfang der 1960er-Jahre begann er als Fernsehansager beim damaligen Sender Freies Berlin.

Wieben schrieb auch Bücher auf Plattdeutsch und sprach Hörbucher ein.

Bild: Von Foto: Udo Grimberg, Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11048484

Bestatterprozess geht weiter

Bestatterprozess geht weiter

Der Fall eines Bestattungsunternehmers, der sich wegen Störung der Totenruhe vor dem Amtsgericht Schweinfurt verantworten musste, geht ans Bayerische Oberste Landesgericht. Die Staatsanwaltschaft hatte ihm in einem beantragten Strafbefehl vorgeworfen, Verstorbene ohne ausdrückliches Einverständnis von Angehörigen ins Bundesausbildungszentrum Münnerstadt verbracht zu haben. Das Gericht hatte sich der strafrechtlichen Bewertung nicht angeschlossen. Dem Bestatter sei das Totenfürsorgerecht übertragen worden, er habe Angehörige nicht explizit über Details der Versorgung informieren müssen. Das Gericht hatte den Bestatter freigesprochen. Die Schweinfurter Staatsanwaltschaft hat nun Revision eingelegt. Man wolle das Urteil rechtlich überprüfen lassen, sagte Sprecherin Ursula Haderlein.

Quelle: https://www.sueddeutsche.de

Mit der toten Oma Achterbahn gefahren

Es ist eine der schönsten Geschichten, die das Bestatterweblog zu bieten hat: Schneewittchen einst im Sarge lag.
Ein Mann will einen Sarg für seine Mutter aussuchen und kann sich nicht entscheiden. Schließlich kürze ich die Sache ab, indem ich die Wahl des richtigen Sarges von der Körpergröße der Verstorbenen abhängig mache:

Eine Stunde später fährt sich der mit dem Pferdegebiss immer noch durch die Haare, tippt zum 47sten Mal auf einen anderen Sarg und freut sich, endlich das passende Modell gefunden zu haben, um zwei Minuten später einen ganz anderen Sarg toll zu finden. Ich habe mich längst hingesetzt und schaue dem Treiben von einem der Beratungstische zu. Mimi, die Putzfrau hat mir inzwischen einen Kaffee gebracht und mal kurz um den Pferdemann herumgewischt. Jetzt muss ich der Sache ein Ende machen, denn wir müssen ja auch noch die Innenausstattung heraussuchen und den Rest besprechen. „Schauen Sie, wie groß ist denn ihre Mutter?“ „So Einssechszig etwa.“ „Dann können wir diese Särge in dieser Reihe hier alle nicht nehmen, die sind zu groß, da rutscht sie dann hin und her“, erkläre ich ihm. Das stimmt zwar nicht, denn wir wollen mit der Frau im Sarg ja nicht Achterbahn fahren, aber irgendwas muss jetzt passieren.

Aber nun hat Leserin Marianne ein Video gefunden, in dem der Bestatter halt doch mit der Oma Achterbahn fährt:
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Was passiert dem Gehirn beim Sterben?

Die Menschen, die am Rande von Leben und Tod waren, erzählen immer ungefähr dasselbe: Man gleitet durch den dunklen Tunnel zu einem hellen Licht.
Man wird vom Gefühl der absoluten Ruhe und Glück erfüllt, man hört angenehme Musik, weiches Licht umhüllt einen von allen Seiten.

Oft beschreiben sie den Weg aus ihrem Körper: Die Betroffenen sahen sich selbst von außen und meinten zu schweben.

Diejenigen, die eine Nahtoderfahrung hatten, glauben aufrichtig an die Realität ihrer Erfahrungen und nutzen sie als Beweis für die Existenz einer Seele und möglicherweise einem Leben nach dem Tod.
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Niki Lauda ist tot

Formel 1-Legende Niki Lauda ist tot.

Andreas Nikolaus „Niki“ Lauda (* 22. Februar 1949 in Wien; † 20. Mai 2019 ebenda) war ein österreichischer Automobilrennfahrer, Unternehmer und Pilot. Er startete zwischen 1971 und 1985 in der Formel 1 und wurde dreimal Weltmeister.

Da Laudas Nieren als Folge der Medikamente nach seinem Unfall 1976 in ihrer Funktion stark nachließen, wurden ihm nacheinander zwei Nieren (Lebendspenderorgane) transplantiert. Die erste spendete 1997 sein Bruder Florian, die zweite 2005 seine Lebensgefährtin Birgit.

Nach einer schweren Lungenerkrankung, deren Auslöser eine Hämorrhagische Alveolitis war, mussten Lauda im August 2018 im AKH in Wien von einem Team um Walter Klepetko beide Lungenflügel transplantiert werden. Am 25. Oktober 2018 wurde er aus der Klinik entlassen.

Lauda verstarb am 20. Mai 2019 im Kreise seiner Familie.

Bild: Von AngMoKio – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=37061769