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Wie oft kann ein Mensch eigentlich sterben?

Von
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Hallo Herr Wilhelm,

ich lese Ihren Bestatterweblog schon seit vielen Jahren. Er hat mich stets gut unterhalten und auch schon einmal in einem konkreten Fall mit den notwendigen Informationen versorgt. Wir konnten die Bestattung meines Vaters ganz nach seinen Wünschen abwickeln und haben beim Bestatter dank Ihrer Hilfe auch jede Menge gespart. Dafür vielen Dank.

Jetzt möchte ich mich mit einer aktuellen Frage an Sie wenden. Ich bin Mitinhaber eines kleinen Startups in Mittelfranken. Wir pflegen eine flache Hierarchie und einen sehr lockeren Umgang mit unseren Mitarbeitern. Flexible Arbeitszeiten, Arbeitszeitkonten, wahlweise Homeoffice usw. sind bei uns ebenso selbstverständlich, wie eine Smoothie-Bar, vegane Angebote und die wöchentliche Quafeng-Massage am Arbeitsplatz.

Einer unserer Mitarbeiter ist vor sechs Wochen gekommen und wollte dringend mittags nach Hause, sein Vater läge im Sterben. Das hat uns betroffen gemacht und wir haben ihm sofort frei gegeben. Dann kam er aber eine Woche später und vorgestern wieder mit dieser Ausrede, dass sei Vater im Sterben liegen würde. Es würde uns leid tun, wenn wir den Mann entlassen müssten. So was kann doch aber nicht sein. Was meinen Sie?

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Kleines Beispiel: Meine Mutter ist viele Wochen lang gestorben.
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Horror-Bestatter – Sex mit Leichen, Kindern und Hunden – 17 Jahre Knast

Von

Zu 17 Jahren Strafhaft ist der britische Bestatter Nigel Robinson-Wright verurteilt worden.

Bestatter, lud zu Sex mit Leichen ein – 17 Jahre Gefängnis

Der britische Bestatter Nigel Robinson-Wright (42 Jahre alt) aus Blackpool, Lancs,GB ist u.a. wegen sexueller Handlungen mit Leichen jetzt zu 17 Jahren Haft verurteilt worden. Der Bestatter posierte neben offenen Särgen und nackten Leichen. Die Fotos stellte er dann teilweise online. Außerdem soll er einem Mann Drogen angeboten haben, wofür dieser für Fotos sexuelle Handlungen an Leichen in einer Leichenkapelle vornehmen sollte.

Nigel Robinson-Wright stachelte auch einen Mann an, damit dieser einen Hundewelpen sexuell missbrauchte. Darüber hinaus wird dem Bestatter vorgeworfen, ein Treffen mit einem Pädophilen arrangiert zu haben, der ein Kleinkind zur Vergewaltigung anbot
Vor Gericht bekannte sich der ehemals angesehene Bestatter u.a. folgender Straftaten schuldig: Verabredung zur Begehung eines Sexualdelikts an einem Kind, dreimalige Anfertigung unanständiger Bilder, zweimalige vorsätzliche Förderung oder Unterstützung der Begehung einer Straftat durch Einladung eines unbekannten Mannes in die Leichenhalle, sowie Besitz von extremer Pornografie

Quelle: DAILYMAIL.CO.UKüberarbeitet 07052022:11:02h

Bestatterweblog-Presseschau

Von

Kollaps in Krematorien droht! Bestatter warnen vor Gas-Embargo

Nach wie vor strömt täglich russisches Gas nach Deutschland. Während die Politik über einen möglichen Gas-Stopp diskutiert, warnt die Wirtschaft vor fatalen Auswirkungen. Nun schlagen auch Bestatter Alarm. Ein Gas-Embargo könnte zum Kollaps der Krematorien führen.

Quelle: news.de


Leichen-Verwechslung könnte Konsequenzen für Gerichtsvollzieherin haben

Eine Leiche mit einer Übungspuppe verwechseln – kaum vorstellbar. Einer Gerichtsvollzieherin ist das bei einer Wohnungsräumung in Darmstadt anscheinend passiert. Nun prüft das Amtsgericht den Fall.

Quelle: hessenschau


Bestatter wollten lebenden Mann zur Bestattung mitnehmen

Shanghai – Irrtümlich ließ ein Pflegeheim in Shanghai einen älteren Bewohner, der noch lebte, in einem Leichensack abtransportieren.

Quelle: TAG24


Leichenwagen mit Sarg brennt – Feuer greift über

Bei Stuttgart sind zwei Leichenwagen abgebrannt. Dabei ist das Feuer von einem Leichenwagen auf ein Fahrzeug eines anderen Bestatters übergegangen. Umliegende Gebäude mussten evakuiert werden.

Quelle: t-online


„Bares für Rares“ plötzlich in Schwarz-Weiß – Ein Bestatter steckt dahinter

Das gab es bei „Bares für Rares“ noch nie! Nachdem die Freitags-Folge vom 29. April bereits 41 Minuten und 27 Sekunden in gewohnter Optik gelaufen ist, geht es plötzlich in Schwarz-Weiß weiter.

Quelle: Der Westen

Neuer Podcast: Mensch und Tier, Sind Zoos noch zeitgemäß?

Von

Mein Freund Peter Roskothen und ich unterhalten uns über dies und das. Während es bei schon spürbaren frühlingshaften Temperaturen in meinem Studio sowieso schon warm genug ist, knistert aber auch dieses Mal der Kamin im Hintergrund gemütlich vor sich hin.
Viele haben mich gefragt, ob das ein Scherz ist mit dem Kamin. Nein, es ist -das muss ich zugeben- ein elektrischer Kamin. Und der kann so täuschend echt Flammen nachmachen, dass man Gefahr läuft, vor lauter ins-Feuer-Starren nichts anderes mehr zu machen. Aber ich glaube, das ist so’n Männerding.
Glücklicherweise funktioniert das auch ohne die Heizfunktion und für das Kaminlicht braucht es auch nur ganz wenig Strom, darauf muss man heute ja sehr achten.

Mit Peter Roskothen spreche ich über totes und lebendiges Fleisch und Zoos. Tiere sind also unter anderem unser Thema. Hör doch mal rein!

P.S. Wenn am Ende des Podcasts die Musik zu laut wird, dann tut mir das leid, das liegt nicht an uns; das hat der Dienst verursacht, der die Sounddatei glattbügelt. Bei kommenden Podcasts weiß ich, wie das zu vermeiden ist.

Entrümpler: Leiche versehentlich mitgenommen -Update-

Von

In Darmstadt wurde von einem Speditionsunternehmen eine Wohnung geräumt, der Mieter hatte Mietrückstände und sei zahlungsunfähig gewesen. Sämtliche Gegenstände gingen an die Gerichtsvollzieherin, blieben aber zunächst bei dem Entrümpelungsunternehmen eingelagert.
Als die Gerichtsvollzieherin nach zwei Monaten (April 2022) Zeit fand, die Gegenstände zu sichten und zu bewerten, machte sie einen grausigen Fund: Unter den Habseligkeiten befand sich auch eine Leiche.

Unter den Habseligkeiten befand sich auch eine vermeintliche Reanimationspuppe. So hatte das wenigstens die Gerichtsvollzieherin eingeschätzt und den Mitarbeitern der Spedition aufgetragen, die „Puppe“ mitzunehmen.

Der Markt bei Wohnungsentrümpelungen und Haushaltsauflösungen ist hart umkämpft. Gerichtsvollzieher beauftragen meist die Unternehmen, die günstig und vor allem schnell arbeiten.
Da wird dann auch die komplett bis unter die Decke zugemüllte Wohnung in kürzester Zeit besenrein leergeräumt. Viel Zeit zum Überlegen haben die Arbeiter nicht.

In diesem Fall haben sie eine bekleidete vermeintliche Schaufenster- oder Reanimationspuppe vorgefunden und kurzerhand mit eingepackt…
Dass es sich um den Leichnam des 59-jährigen Mieters handelte, haben die Arbeiter offenkundig nicht bemerkt.

Erst als sich am Leichnam deutlich sichtbare Veränderungen zeigten, hat die Spedition das Gericht informiert.
»Der Verwesungszustand der Leiche war inzwischen entsprechend weit fortgeschritten«, so der Sprecher der Staatsanwaltschaft.
Die genaue Todesursache konnte auch durch eine Obduktion nicht mehr festgestellt werden. Suizid wird nicht ausgeschlossen, Hinweise auf eine Straftat liegen nicht vor.

gefunden von Arnd und Ria