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Essen: Bestatter holt Verstorbenen ohne Vollmacht ab

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Ein Hinterbliebener holt sich bei zwei Bestattern Angebote über eine Bestattung ein. Das per Mail eingegangene Angebot von Bestatter A ist ihm zu teuer, er beauftragt also Bestatter B.

Doch als Bestatter B. die Verstorbene im Krankenhaus abholen möchte, ist der Leichnam nicht mehr auffindbar. Auskunft: „Wurde bereits von einem Fahrdienst abgeholt.“

Im Ruhrgebiet ist es nicht unüblich, dass Bestatter den Transport und die Einbettung durch Subunternehmer durchführen lassen und sich selbst nur um die Organisation von Trauerfeier und Beerdigung kümmern.

Es folgten Stunden der Ungewissheit, so die berichtende Zeitung. Telefonate, ungewisses Warten, Aufregung bei den Angehörigen, bis sich endlich klärt, was passiert war. Weiterlesen

Technische Panne mit Nachrufen Sender erklärt Queen und viele Stars für tot

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„Um für den Sterbefall bekannter Persönlichkeiten gewappnet zu sein, bereiten Medienhäuser Nachrufe noch lebender Zeitgenossen vor. Schlimm allerdings, wenn der brisante Stehsatz durch eine Panne online geht. Einem französischen Sender ist dies Malheur gleich hundertfach passiert.

Peinliche Panne: Der französische Radiosender RFI hat versehentlich Hunderte Nachrufe von noch lebenden Persönlichkeiten veröffentlicht. Zu den auf der Website des Senders gewürdigten Berühmtheiten zählten unter anderem die britische Königin Elizabeth II., der brasilianische Fußball-König Pelé und die französische Schauspielerin Brigitte Bardot. Der Sender entschuldigte sich für den Fehler und verwies auf ein „technisches Problem“.“

Zitat und Quelle: ntv

Der kleine Prinz ist gelandet

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Neulich berichtete ich hier über eine Urne mit dem Motiv des „kleinen Prinzen“. (Link).

Jetzt hat mir die Künstlerin ein Exemplar des kleinen Prinzen gemacht und zwar passend für die Lichtinstallation in meinem Büro:

© PW

Hab mich riesig gefreut!

Mit Kindern über den Tod sprechen (mit Buchtipp)

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(Beitrag enthält einen Affiliate-Link.)

Schon für die meisten Erwachsenen ist es enorm schwer, mit dem Thema Tod zurechtzukommen. Wie muss es dann erst Kindern gehen? Dieser Gedanke führt bei vielen Eltern dazu, ihre Kinder so lange wie möglich vom Thema Tod fernzuhalten. Ich denke, das ist keine gute Lösung. Natürlich wünschen wir uns alle, dass unsere Kinder so unbeschwert wie möglich aufwachsen können. Aber wenn sie mit dem Thema Tod konfrontiert werden, ist es enorm wichtig, mit ihnen darüber zu sprechen. Auch dann, wenn es schwer fällt.

Wenn Kinder Fragen über den Tod stellen, brauchen sie Antworten

Der Umgang von kleinen Kindern mit dem Tod ist manchmal wirklich gruselig. Ich erinnere mich zum Beispiel an das Kindergartenkind, das der Erzieherin mitteilte, dass sie nett sei und deshalb zur Beerdigung des Kindes kommen dürfe, denn es würde ja bald sterben. Bei solchen Äußerungen stellen sich uns Erwachsenen die Nackenhaare auf. Tatsächlich ist so etwas aber ein natürlicher Umgang der Kinder mit dem Thema Tod. Sie bekommen etwas mit, machen sich dann ihr eigenes Bild und versuchen, das Thema in ihr Alltagsverständnis zu integrieren. Das können sie aber nur, wenn wir ihnen ihre Fragen beantworten, auch wenn es schwer fällt. Kinder bemerken es, wenn wir versuchen, ein wichtiges Thema von ihnen fernzuhalten und ihren Fragen auszuweichen. Und sie lernen dabei, dass Mama und Papa darüber nicht reden wollen. In der Folge stellen sie womöglich keine Fragen mehr und müssen irgendwie selbst damit zurecht kommen. Das ist in jedem Fall schlechter als ein Gespräch mit den Eltern. Weiterlesen

Konkursbuch Tod

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Im Tübinger Konkursbuch-Verlag ist vor kurzem das „Konkursbuch Tod“ erschienen: ein opulentes Lesebuch mit Essays und Sachtexten, persönlichen Gedanken, Lebensberichten, (humorvollen) Erzählungen, Spukgeschichten, Gesprächen, Gedichten, Bildern und einem Theaterstück, das den Leser durchs Buch begleitet.

Wie lebt man mit der Sterblichkeit? Mehr als 70 Autorinnen und Autoren hauchen dem außergewöhnlichen Buch Leben ein, darunter bekannte wie Regina Nössler, Thomas Wörtche, Ulrike Pfeil, Hannah Zufall, Alf Mayer, Dorothea Keuler, Jürgen Jonas, Torsten Flüh und Axel Schock.

© Konkursbuch-Verlag

Das Buch kaufen

Bestatter fährt mit Leichnam zu McDonalds

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Bestatter fahren mit Toter im Leichenwagen zu McDonald’s – „ekelerregend“

Aylesford (Großbritannien) – Die Leserin einer Zeitung sah Rot, als sie zwei Mitarbeiter eines Bestattungsunternehmens vor Kurzem auf dem Parkplatz einer McDonald’s-Filiale in einem Leichenwagen sitzen sah: „Der ganze Parkplatz stand da und hatte die Kinnlade unten. Sie konnten alle nicht glauben, was sie sahen.“ Schließlich sei der 57-Jährigen zufolge der Wagen noch „voll beladen“ mit einem Sarg gewesen. Da platzte der Britin der Kragen – und sie denunzierte die beiden Bestatter wutentbrannt per Facebook. Der Chef des Bestattungsunternehmens setzte sich zur Wehr und erklärte, dass einer der beiden Mitarbeiter unter Diabetes leide und essen musste, damit sein Blutzuckerspiegel nicht weiter fällt.

Quelle:
Merkur.de
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Schweigepflicht in der Hospizarbeit

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Wenn ich eine neue Begleitung antrete, weiß ich nie so genau, wie es laufen wird. Ich kenne die Person ja noch nicht, habe erst einmal nur ein paar gesundheitliche und biografische Informationen. Ich weiß noch nicht, ob wir uns sympathisch sind und ob ich herausfinde, wie ich der Person etwas Gutes tun kann. Ich weiß noch nicht, in welchem Zustand ich sie im Detail vorfinde. Und ich weiß nicht, wie sie auf mich reagieren wird. Das sorgt immer für ein bisschen Nervosität, obwohl ich weiß, dass sich die Dinge schon fügen. Trotzdem: Der erste Besuch ist einfach immer ein bisschen aufregend.

Dieser erste Besuch war jedoch spektakulärer als andere. Ich sollte Frau Lambrecht begleiten, die stark dement im Pflegeheim lebte. Ihr Sohn hatte den Auftrag gegeben, weil er für zwei Wochen in Urlaub fuhr und in dieser Zeit nicht auf seine Mutter schauen konnte. Naja, und weil er eigentlich auch danach Unterstützung brauchte. Als ich die Demenzstation im Pflegeheim betrat, herrschte dort einiger Trubel. Eine alte Frau lag im Gemeinschaftsraum in ihrem vergitterten Bett und rief, man müsse ihr aufhelfen und sie würde hier gefangengehalten. Und eine jüngere Frau stand daneben und keifte das Pflegepersonal an, sie würde etwas gegen diese Zustände hier unternehmen und den Stadtrat oder am besten gleich die Bildzeitung informieren. Sie kenne die Frau und ihr würde es sonst nie so schlecht gehen und das sei ja ganz eindeutig die Schuld der Pflege hier. Ich schob mich freundlich lächelnd an der unangenehmen Szene vorbei und fragte einen unbeteiligten Pfleger, wo ich denn Frau Lambrecht finden könne. Nun ja, ihr habt es euch vielleicht schon gedacht: Frau Lambrecht war die schreiende Frau im Bett. Weiterlesen