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Der Wasserwilli – Giessroboter im Probeeinsatz

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Fast lautlos bewegt sich der Roboter über den Friedhof, vorbei an Grabsteinen. Sein Ziel: trockene Graberde. Das ist kein Ausschnitt aus einem Science-fiction-Film – das ist die Zukunft der Friedhofspflege.

Die Familien-Gärtnerei „Blumen Schwarz“ testet in Zusammenarbeit mit dem Start-Up „Innok-Robotiks“ derzeit den weltweit ersten Gräber-Gießroboter.

gefunden von Oliver aus dem Ruhrgebiet, Link von Rainer

mehr hier bei Blumen Schwarz

Wie ich Herrn Klingenbacher anlog

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„Sind Sie katholisch oder evangelisch?“, fragt Herr Klingenbacher und schaut mich durchdringend an. Ich sitze mit ihm und einigen anderen Bewohnern der Demenzstation am Tisch und lese aus der Zeitung vor. Die Gretchenfrage nach dem Glauben ist für Herrn Klingenbacher aus irgendeinem Grund heute sehr wichtig. Er hat schon mehrfach erzählt, dass draußen jetzt eine Prozession vorbeigehe und dass er bald zum Gottesdienst abgeholt würde. Beides stimmt objektiv betrachtet nicht, aber für ihn ist das Thema wichtig. „Und, sind Sie katholisch oder evangelisch?“, wiederholt er seine Frage.

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Bestatter finden lebendige Frau in Leichensack

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Bestatter finden lebendige Frau in Leichensack

Die Mitarbeiter eines Beerdigungsinstituts in Detroit wollten eine Leiche für die Bestattung vorbereiten – doch die junge Frau atmete selbstständig. Zuvor hatten Rettungskräfte sie für tot erklärt.

Eine junge Frau ist in den USA von Rettungskräften fälschlicherweise für tot erklärt worden. Als Bestatter wenig später den Leichensack öffneten, atmete die 20-Jährige selbstständig. Die Mitarbeiter des Beerdigungsunternehmens in Detroit wollten die angebliche Tote auf die Einbalsamierung vorbereiten, als diese ihre Augen öffnete, sagte der Anwalt der Familie dem Sender WXYZ-TV. „Sie wollten gerade ihr Blut ablassen“, so der Anwalt.

Mehr hier: SPIEGEL

Schauriger Fund auf einem Künstlerfriedhof in Berlin

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Schauriger Fund auf einem Künstlerfriedhof in Berlin-Friedenau

Dort liegen Leichenteile in einem angehäuften Erdberg. Schädel und Knochen schauen heraus. Ein beißender Geruch liegt in der Luft.

Ein Grab, das eigentlich seit 30 Jahren leer stehen sollte, wurde in Friedenau ausgehoben. Damit wollte man Platz für einen neuen Toten machen, der in den kommenden Tagen bestattet werden sollte. Die gängige Praxis, da Grabstätten immer nur für eine befristete Zeit gepachtet werden.

Laut der Bestatter können die unerwartet gefundenen Leichenteile aber keine Überreste einer vorherigen Grabbelegung sein. Ihr Zustand sei zu frisch. Anstatt das Grab ordentlich herzurichten, ließ der beauftragte Baggerführer die sterblichen Überreste wohl einfach an der Oberfläche liegen. Bedeckt nur mit einer Plane.

Mehr dazu hier: Quelle: BZ

Die Sprachhygiene und die Zigeuner

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Sinti-Allianz: keine Zensur von „Zigeuner“ – Soßendiskussion „unwürdig“

Erlangen, 21. August 2020 – Die „Sinti Allianz Deutschland“ wendet sich gegen Bestrebungen, das Wort „Zigeuner“ zu zensieren, und hält selbst an diesem Ausdruck fest. Gegenüber der Sprachzeitung DEUTSCHE SPRACHWELT bezeichnete heute Manfred Drechsel, der 2. Vorsitzende der Allianz, die gegenwärtige Soßendiskussion als „unwürdig“. Die Mehrheit ihrer Mitglieder verfolge die Diskussion mit Kopfschütteln. Diese Form der „Sprachhygiene“ lehne die Allianz ab. Auf eigenen Grabmalen werde die Bezeichnung „Zigeuner“ häufig als Inschrift gewählt. Überlebende des Nationalsozialismus hätten als Sinti diese Bezeichnung selbst verwendet. Sofern „Zigeuner“ wertfrei verwendet werde, solle man auf „die eineinhalbjahrtausend Jahre alte historische Bezeichnung“ nicht verzichten. Statt dessen biete sie die Möglichkeit eines Überbegriffes für alle Zigeunervölker. „Eine Zensur oder Ächtung des Begriffs Zigeuner, durch wen auch immer, sollte und darf es nicht geben“, schließt die Erklärung.

Der Wortlaut der Erklärung gegenüber der DEUTSCHEN SPRACHWELT ist im folgenden dokumentiert:

„Es gibt in dem Millieu, die Saucen etc. umbenennen möchten, scheinbar die falsche Vorstellung, einem ‚Antiziganismus‘ entgegenzutreten. Die Sinti Allianz Deutschland lehnt diese Form der Sprachhygiene ab, auch jegliche Form der Sprachüberwachung. Die Mehrheit der Sinti, die wir vertreten, verfolgt diese unwürdige ‚Saucendiskussion‘ kopfschüttelnd. Es ist richtig, die Bezeichnung Zigeuner wird von uns selbst verwandt. Selbst Überlebende der Nazi-Diktatur benutzen diese Bezeichnung in ihren Biographien als Überbegriff, und auf Grabmalen wird die Bezeichnung Zigeuner häufig als Inschrift gewählt. Zum Begriff Zigeuner vertreten die Angehörigen der Sinti Allianz Deutschland aus Respekt vor allen anderen Zigeunervölkern die Auffassung, dass mangels eines von allen Zigeunervölkern akzeptierten neutralen Überbegriffs auf die eineinhalbjahrtausend Jahre alte historische Bezeichnung Zigeuner nicht verzichtet werden kann – sofern diese wertfrei benutzt wird. Eine Zensur oder Ächtung des Begriffs Zigeuner, durch wen auch immer, sollte und darf es nicht geben.“

Sinti Allianz Deutschland

Pressemitteilung:

https://deutsche-sprachwelt.de/2020/08/sinti-allianz-keine-zensur-von-zigeuner-sossendiskussion-unwuerdig/


Zigeuner im Bestatterweblog