Home Kontakt Impressum/Datenschutz Service-Portal Shop

Gitarrist Eddie Van Halen ist tot

Von

Eddie Van Halen, Mitbegründer der US-Rockband Van Halen, ist im Alter von 65 Jahren gestorben. Zu seinen größten Erfolgen gehört „Jump“ – und ein Song mit Michael Jackson.

Er war das, was Fans einen „Gitarren-Gott“ nennen. Eddie van Halen prägte mit seinem Spiel den Sound der US-Hardrockband Van Halen, die er gemeinsam mit seinem Bruder Alex und dem Sänger David Lee Roth in den Siebzigerjahren in Los Angeles gegründet hatte. Am Dienstag starb Eddie van Halen in Santa Monica an Krebs, wie sein Sohn Wolfgang auf Twitter mitteilte.

Eddie Van Halen sei der beste Vater gewesen, den er sich hätte wünschen können, schrieb Wolfgang. Jeder Moment auf der Bühne mit ihm sei ein Geschenk gewesen. „Mein Herz ist gebrochen und ich glaube nicht, dass ich mich jemals vollständig von diesem Verlust erholen werde.“

Quelle: Spiegel.de/kultur

gemeldet von Henning

Sterben im Heim: Eine Rose für Frau Heinrichs

Von

Frau Heinrichs ist gestorben, vor weniger als zehn Minuten. Im Pflegeheim, in dem sie seit über zwölf Jahren lebt. Also eigentlich in ihrem Zuhause. Ein anderes hat sie ja schon seit Jahren nicht mehr. Hier hat sie sich wohlgefühlt, ist in den ersten Jahren sogar noch mal richtig aufgeblüht, hat mir ihre Tochter erzählt. Als ich Frau Heinrichs kennengelernt habe, war sie schon sehr verändert durch ihre Demenz. Konnte kaum noch sprechen und erinnerte sich an fast niemanden mehr. Aber lächeln konnte sie noch. Sie hat sich fast immer gefreut, wenn ich zu Besuch kam, auch wenn sie sicher nicht wusste, wer ich bin.

In den letzten Tagen habe ich lange an ihrem Bett gesessen. Die Angehörigen, das Pflegepersonal und ich, wir hatten schon vor Tagen mit ihrem Tod gerechnet. Aber Frau Heinrichs war hartnäckig, hat dem Tod Stunde um Stunde abgerungen und ist nun – endlich, muss man fast sagen – friedlich verstorben. Ich habe das Fenster aufgemacht, wie ich es bei einem Todesfall immer mache. Ein kleiner Aberglaube oder ein schönes Ritual, je nachdem, wie man es sehen will. Ich mag die Symbolik, dem Menschen den Weg frei zu machen, ihn ziehen zu lassen. Überhaupt kann das Sterben und die Zeit danach von vielen wichtigen Ritualen durchzogen sein. In diesem Pflegeheim kenne ich den Ablauf schon. Weiterlesen

Martin wünscht alles Gute

Von

Ach Peter, es wird Dir völlig egal sein. Aber auch Du benutzt jetzt Sterne zur Kennzeichnung gesellschaftlicher Minderheiten. In bester deutscher Tradition. Sei Dir gegönnt. Du hast mir jahrelang viel Hilfe gegeben. Du hast zwar nicht geantwortet, als ich dir viele Taler überwies, und Deine Hilfe brauchte. Aber egal. Wünsche Dir nur alles Gute!
Martin

Lieber Martin,
herzlichen Dank für Deine Zeilen, die mir nicht egal sind.

Wo benutze ich denn bitteschön „Sterne zur Kennzeichung gesellschaftlicher Minderheiten“? Weil ich ausnahmsweise mal Pfleger*innen geschrieben habe? Nun, das war wohl überlegt und reine Faulheit. In diesem Berufszweig sind so viele Männer tätig, dass ich sie -obwohl mehrheitlich Pflegerinnen gemeint waren- nicht unter den Tisch fallen lassen wollte. Und für immer „Pflegerinnen und Pfleger“ war ich zu bequem. Ansonsten ist mir der Genderquark ziemlich egal.
Weiterlesen

Wenn der Sarg zu groß scheint…

Von

Lieber Peter, liebe Birgit!

Morgen wird meine Tante beerdigt, die das gesegnete Alter von 96 Jahren erreicht hat und nach zwei Wochen im Krankenhaus verstorben ist.

Sie war zu Lebzeiten zuletzt etwa 145 cm klein und ist jetzt in einem 180 cm Sarg aufgebahrt.

Ich kann meine Empfindung nicht richtig benennen.

Bitte nicht lachen: einen kleineren Sarg wie für Kinder / Jugendliche vorgesehen würde ich für so ein zierliches „Persönchen“ besser finden. Hat für mich etwas mit Geborgenheit zu tun… ???

Das noch Merkwürdigere ist eigentlich: Ich sitze mit meiner Mutter und den weiteren Verwandten in der Aufbahrungshalle – über eine Stunde lang – und kann nicht weinen, weil ich empfinde, dass der Sarg in Wirklichkeit leer ist. Es ist, als würde ich den Spruch verstehen: „Ich bin nicht tot, ich wechsler nur die Räume“. Das kannte ich so bisher nicht.

Erstmal danke dafür, dass Du Deine Mail auch an Birgit richtest. Sie leistet hier eine tolle Arbeit und unterstützt mich wirklich sehr. Ich finde ihre Einblicke aus einer anderen Perspektive sehr erfrischend für das Bestatterweblog und bin ihr sehr dankbar.

Zu Deinen Anmerkungen…
Weiterlesen

Darf ein Bestatter die Abschiednahme verweigern?

Von

Ein Bestatter aus dem tiefsten Kohlenpott erzählt mir von einem Anruf, den er erhalten hat:

„Der Anrufer fragte mich, ob der Bestatter das Recht hätte, den Angehörigen die persönliche Abschiednahme am offenen Sarg zu verweigern? Dem Anrufer wurde von einem Bestatter-Kollegen verwehrt, den Verstorbenen anzusehen, weil dieser „nicht mehr gut aussehe…“.
Ich habe geantwortet, daß so eine Verweigerung nur möglich ist, wenn gesundheitliche Gründe (Infektion des Verstorbenen) vorliegen oder aber die Totenfürsorgeberechtigten nicht möchten dass weitere Angehörige/Personen den Leichnam sehen.

Ich hatte eine solche Frage zum ersten Mal. Aber scheinbar interessiert es einige Leute, welche Befugnisse der Bestatter hat. Wir haben noch keinem Angehörigen die Abschiednahme verweigert. Wenn der Anblick wirklich bedenklich war haben wir dies den Leuten zunächst beschrieben und davon abgeraten. Bisher folgten sie unserem Rat…. aber verweigern würde ich sowas nicht, soweit ich weiss gibt es dazu auch keine rechtliche Handhabe.“

Weiterlesen

Wer vom Pflegedienst ist am Ende dabei?

Von

Mein Opa ist ja gerade gestorben. Er war sechs Jahre im Heim mit einem absolut wunderbaren Pflegedienst, die ihn alle ganz schrecklich lieb gewonnen haben, weil er halt so lange da war und sie ihn zunehmend intensiv begleitet haben und weil er auch einfach jemand sehr besonderes war. Für uns ist es ganz selbstverständlich, dass sie alle gerne zur Beerdigung kommen dürfen. Es wurde schon was von „Schicht tauschen“ gemurmelt, damit alle kommen können, die möchten. Die hiesigen Corona-Regeln machen uns da bis dahin hoffentlich keinen Strich durch die Rechnung.

Aber wie ist das denn so ganz generell? Ist das üblich, dass der Pflegedienst da auftaucht? Das einzige was ich dazu gefunden habe, ist ein Leitfaden für Pflegekräfte, dass der Bezugspfleger anzutreten hat. In der Praxis wird es bei einem so intensiven und guten Verhältnis sicher hin und wieder mal vorkommen, dass zumindest der Lieblingspfleger kommt oder so. Aber gibt es da eine gesellschaftliche Konvention?

Du warst auf bedeutend mehr Beerdigungen als ich und kannst da bestimmt was spannendes zu erzählen

Die klare Antwort auf diese interessante Frage lautet:
Weiterlesen

Mit dem Lastenfahrrad zur letzten Ruhe

Von

Makaber oder genial? Lastenrad sorgt in deutscher Stadt für entsetzte Blicke

Mitten im Berufsverkehr plötzlich ein Lastenrad: Auf der Ladefläche ein Sarg, in dem ein kürzlich verstorbener Mensch quer durch die Stadt transportiert wird. Was verrückt klingt, könnte in Oldenburg schon bald Normalität werden – als klimaschonende Alternative zum herkömmlichen Leichenwagen.

Dreieinhalb Jahre lang arbeitete Künstler Michael Olsen an einem Lastenfahrrad, auf das ein hölzerner Sarg montiert ist. Inzwischen steuert der 60-Jährige das Gefährt regelmäßig durch Oldenburg. Noch ist der Holzkasten dabei leer, das könnte sich allerdings schon bald ändern.

Mehr dazu hier bei EXPRESS

gefunden von Sigi