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Fans zertrampeln Jan Fedders Grab

Der Tod des beliebten Schauspielers Jan Fedder hat viele Menschen traurig gemacht. Seine Beisetzungsfeier war ein großes Ereignis. Wie das immer so ist, pilgern danach Fans zum Grab des verstorbenen Prominenten.

web.de berichtet:

Mit einem solchen Andrang (hatte niemand) gerechnet. Die Grabstätte (von) Jan Fedder ist seit der Beisetzung regelrecht überrannt worden.
Viele Fans wollten Blumen niederlegen, Kerzen anzünden oder einfach Abschied nehmen. Weil viele Besucher bis zum Holzkreuz an der Grabstätte vordrangen, hat sich bereits ein Trampelpfad auf dem noch frischen Rasen um das Denkmal herum gebildet. Marion Fedder: „Ich meine, Jan hätte es auch nicht gewollt, dass man auf ihm rumtrampelt und man muss ihm auch mal seine Ruhe gönnen.“

Neuerdings ist die Ruhestätte deshalb mit einer Kette abgesperrt. Zusätzlich gibt ein Schild bekannt: „Ich schlafe. Bitte nicht stören. Legt Eure Blumen und Kerzen bitte vorne ab. Der Raum vorm Denkmal gehört nur mir (…) nicht betreten!!! Danke! Euer Jan.“

Marion Fedder: „Wir wollen gerne einen Briefkasten aufstellen und da kann man für Jan noch mal Post einwerfen. Man kann ihm noch mal Grüße, seine letzten Worte mitteilen.“

gefunden von Wolf-Dieter
Bild: © JCS, CC BY 3.0, Link

Wie finde ich das Grab eines Angehörigen?

Wie finde ich das Grab eines Angehörigen?

Hallo Herr Wilhelm,
ich will heute mal eine Frage an den Bestatter loswerden.
Der Vater meiner Frau wurde via Kostenübernahme vom Sozialamt vor 14 Jahren unter die Erde gebracht.
Wo kann man erfahren, wo das Grab zu finden ist?

Ich würde sagen, dass Sie da schlechte Karten haben.
14 Jahre ist ein langer Zeitraum. Sie müssten herausfinden welches Sozialamt die Kosten übernommen hat. Dort müssten Sie erfragen, welcher Bestatter damals zuständig war, oder ob das Amt Aufzeichnungen über den Namen des Friedhofs hat.
Falls man herausfindet, welcher Friedhof es ist, könnte man bei der Friedhofsverwaltung die Grablage erfragen.
Wenn es allerdings ein anonymes Grab war, hat man kaum Chancen.

Grundsätzlich verfügt jeder Friedhof über einen Grablageplan und entsprechende Verzeichnisse. Man kann also beim zuständigen Friedhofsverwalter erfragen, wo welche Person bestattet wurde.
Das setzt aber natürlich voraus, dass man weiss, auf welchem Friedhof die Bestattung stattgefunden hat.

Ist das unbekannt, kann einem der Bestatter, der die Bestattung durchführte, sicher weiterhelfen. Leider berufen sich manche, völlig unnötigerweise auf das Datenschutzgesetz und rücken nur sehr zögerlich oder gar nicht mit den Informationen heraus. Allerdings müssen Bestatter ihre Unterlagen auch nur solange aufbewahren, wie es die Steuergesetze usw. vorschreiben.

Ein bundesweites Verzeichnis aller Sterbefälle und Beisetzungsorte gibt es nicht.
In der heutigen Zeit müsste man meinen, dass jeder von der Geburt bis zum Tode im System erfasst ist. Das ist aber nicht der Fall.
Wer heute von A nach B umzieht und sich nicht beim Einwohnermeldeamt ab- und wieder anmeldet, ist schlicht und ergreifend weg. Lebt derjenige künftig ohne Bankkonto, Behördenkontakte und anderen sozialen Kassen, ist er sozusagen untergetaucht. Deshalb weiß auch niemand, wieviele Einwohner eine Stadt, ein Land oder gar die Bundesrepublik wirklich hat.

Leichenschaugebühr (Neuregelung 1.1.2020)

Leichenschaugebühr: Bislang war sie ein Streitpunkt zwischen Angehörigen, Verbänden und Ärzten. Jetzt wurde sie neu geregelt. Die Gebühr muss weiterhin von den Angehörigen an den Arzt gezahlt werden, wenn dieser eine Rechnung stellt. Die Krankenkassen zahlen das nicht.

Leichenschaugebühr

Fünfte Verordnung zur Änderung der Gebührenordnung für Ärzte

Neuregelung der Leichenschau tritt am 1. Januar 2020 in Kraft

Leichenschaugebühr: Der vom Bundeskabinett am 31. Juli 2019 beschlossenen „Fünften Verordnung zur Änderung der Gebührenordnung für Ärzte“ hat der Bundesrat am 20. September 2019 zugestimmt. Nach der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt am 31.10.2019 werden die Änderungen am 1. Januar 2020 in Kraft treten.

Inhalt der Novellierung ist die Neugestaltung der GOÄ im Bereich der Todesfeststellung. Die Novellierung berücksichtigt in weiten Teilen einen Vorschlag der Bundes­ärzte­kammer zur Neuregelung der Leichenschau von Januar 2019.

Neuerungen
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Messias ohne Bommel

Mittlerweile ist unser Junge ja zu einem anständigen und wohlgeratenen jungen Mann herangewachsen. Aber so vor 10 oder 11 Jahren schrieb ich einmal diese Geschichte über ihn:

Der unverzichtbaren Rettung der Welt durch ihn, den allwissenden Messias stehen wir in Ignoranz und Intoleranz ganz fürchterlich im Wege. Allein wenn wir ihm folgen und ihn gewähren lassen, ja nur dann kann der Untergang noch so eben vermieden werden.
Er kann es partout nicht verstehen, daß wir verknöcherten Alten ihn, seine Ideen und seine Bedürfnisse nicht permanent durch intensive Finanzspritzen und geduldlges Dulden unterstützen.

Aber wir schämen uns nicht, wir grämen uns nicht, wir bleiben bewußt der Hemmschuh, stehen dem Fortschritt, der persönlichen Entwicklung und dem Wohlergehen dieses sprechenden Wurstzipfels auch weiterhin im Wege.

Schließlich sind wir seine Eltern und der Fortbestand der menschlichen Rasse kann nun, unserer Meinung nach, wirklich nicht von der Anschaffung eines 200 Euro teuren Media-Dödeldings für einen gerade mal 14 Jahre alten Weltenretter abhängen.
Mag uns die Geschichte später verspotten, mögen Generationen von Gläubigen mit dem Finger spöttisch auf unsere Gräber zeigen, wir werden uns nicht beirren lassen und erst wenn jemand eine neue Bibel schreibt, in der unser 14-jähriger ohne Zweifel wirklich als der Weltenretter und Endzeitverbieger gefeiert wird, dann können wir eventuell nochmal darüber reden.

Bis dahin gilt: Solange Du die Füße unter unseren Tisch streckst, sagen wir wo es lang geht!
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Wie kalt ist eine Leiche?

Ich bin seit einigen Jahren eifrige Leserin Ihres interessanten und auch amüsanten Blogs und kommentiere diesen ab und zu auch . Jetzt habe ich mal eine Frage, die vielleicht auch Ihre Leser interessieren könnte. Ich hatte kürzlich in der Familie einen Todesfall. Die 97 jährige Großmutter ist friedlich im Kreise unserer Familie zuhause verstorben.

Dies geschah spätabends und da ich aus Ihrem Blog gut informiert war, haben wir sie noch bis zum nächsten Tag bei uns behalten und mit dem Bestattuungsunternehmen vereinbart, sie erst am Nachmittag abzuholen . Wir hatten die Heizung ausgeschaltet. Trotzdem herrschte noch so 18 Grad Zimmertemperatur.

Wie ich beim Anfassen der Toten – ich habe ihr noch mehrfach die Hände gestreichelt- feststellen konnte , war sie so eiskalt, als käme sie aus der Kühltruhe. Dies war uns unerklärlich. Normales Fleisch so liegengelassen wäre meiner Meinung nach nicht so kalt. Gibt es dafür eine Erklärung?

Ich muss übrigens sagen, dieses Miterleben dieses auf seine Art sehr friedlichen Sterbeprozesses, der einige Tage dauerte, hat mir eine großes Stück Angst vor dem Tod genommen und ich bin froh, dass wir sie auf Rat des Hausarztes in Ruhe zuhause sterben gelassen haben.

vielen Dank für Ihre netten Worte über mein Bestatterweblog. Zu Ihrem Trauerfall mein herzlichstes Beileid.

Zu Ihrer Frage:

Auch in Bezug auf eine verstorbene Person gelten die physikalischen Gesetze.
Als Beispiel nehmen wir einmal das Öffnen eines Fensters: Kälte entsteht nicht durch das Eindringen kalter Luft in einen Raum, sondern durch das Abfließen von Wärme.

So ist es auch beim menschlichen Körper. Nach dem Tod steht der Blutkreislauf und es wird im Körperinneren keine Wärme mehr durch den Stoffwechsel erzeugt. Die Wärme fließt also ab. Wir alle sind ja mit rund 37°C Körpertemperatur deutlich wärmer als die übliche Zimmertemperatur.
Wenn es im Raum 18 Grad sind, wird sich die Körpertemperatur eines Verstorbenen langsam diesen 18 Grad annähern. Sie geht aber nicht noch weiter herunter, als die 18 Grad.

Ihnen ist es beim Berühren der Verstorbenen so vorgekommen, als sei diese noch kälter. Das ist physikalisch nicht möglich. Wir sind es aber durch tausende von Berührungen gewöhnt, dass Menschen sich warm anfühlen. Diese Erfahrung ist auch fest in unserem Gehirn gespeichert.
Berühren wir nun einen Verstorbenen, passen alte und neue Erfahrung nicht zusammen. Der Verstorbene fühlt sich ungewohnt kalt an. Uns kommt es dann mitunter so vor, als sei der Verstorbene eiskalt, also quasi kälter als die Umgebung.

Das ist eine sehr häufig gemachte Feststellung. Vielen Menschen geht es so. Sehr viele Angehörige denken, die Verstorbenen seien gekühlt oder gar eingefroren gewesen, obwohl sie nur in einer Friedhofszelle ohne Kühlmöglichkeit gestanden haben.
Würde man die Temperatur nachmessen, würde man schnell feststellen, dass diese immer sehr nahe bei der Raumtemperatur liegt.

Grüße aus dem Lazarett

Eigentlich… Ja, mit diesem Wort beginnen ja meistens Sätze, mit denen jemand eingesteht, etwas Erwartetes nicht geleistet zu haben.
Aber eigentlich hatte ich für Weihnachten ein paar mehr Artikel hier eingeplant, aber dann kam alles etwas anders.
Ich bin von starken Rückenschmerzen geplagt, schon lange. Die Schmerzen ziehen von der Lendenwirbelsäule hinunter ins rechte Bein.
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Es weihnachtet

Weihnachten, jenes große Fest, das alljährlich völlig überraschend und urplötzlich auf uns zukommt und offenbar 40 Tage und länger zu dauern scheint. Alles rennet, rettet, flüchtet und hamstert Waren in rauhen Mengen, um die Zeit der Sintflut, Russeninvasion oder eben Weihnachten überstehen zu können. Ganz Deutschland wird zu Preppern.

Ich verweigere mich diesem Tun! Jawoll ja!
Wir haben schon Ostern angefangen, alles Wichtige einzukaufen, so müssen wir jetzt nicht rennen.

Umso mehr freue ich mich über ein Care-Paket aus Rostock, das heute hier eingetroffen ist.
Zwei ganz liebe Fans, die mir inzwischen sehr ans Herz gewachsen sind, haben sich die Mühe gemacht und sorgsam leckere Sachen für den Erzählonkel in Süddeutschland zusammengetragen.

Ganz lieben Dank dafür!

Ich bedanke mich aber auch für die schönen Karten, die eingetroffen sind und viele andere liebe Kleinigkeiten.
Es sind sehr schöne Bücher, Leckereien und CDs eingetroffen. Echt lieb, danke!