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Sonny Barger gestorben – Hells Angels

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Sonny Barger, Hells Angels-Boss, mit 83 Jahren gestorben.

Sonny Barger (* als Ralph Hubert Barger am 8. Oktober 1938 in Modesto, Kalifornien; † 29. Juni 2022 in Livermore, Kalifornien) war Mitglied des Motorradclubs Hells Angels und Gründungsmitglied des Chapters Oakland, bei den Hells Angels als Charter bezeichnet.

Leben
Sonny Barger wuchs zusammen mit seiner älteren Schwester in ärmlichen Verhältnissen unter der Obhut seines alkoholkranken Vaters im kalifornischen Oakland auf. Seine Mutter hatte die Familie verlassen, als Sonny vier Monate alt war.
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Das Tutehorn

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In einem Dorf in Süddeutschland lebte Dietmar. Niemand wusste so genau, wie alt Dietmar war. Die einen sagten, er sei ein vorzeitig gealtertes Kind, die anderen meinten, er sei ein kindlich aussehender Erwachsener. Wenn man ihn fragte, dann zeigte er einem immer vier Finger einer Hand, lachte meckernd und rief: „Da, da da!“
Denn richtig sprechen konnte Dietmar nicht. Der Junge war von Geburt an behindert, trug eine dicke Brille, sprach nur unzusammenhängende, guttural klingende Silben und konnte sich auch nicht richtig bewegen.

Deshalb war Dietmar, der im ganzen Dorf und darüber hinaus bekannt war, wie der sprichwörtliche bunte Hund, immer nur auf einem dreirädrigen Fahrrad unterwegs, mit dem er nicht umfallen konnte. Dietmar lebte bei seiner Mutter, die sich als Putzfrau das nötige Geld für sich und ihren Sohn verdiente. Man wußte, dass die Frau ihr Kind abgöttisch liebte und ihm daheim, im Rahmen ihrer Möglichkeiten ein schönes Leben gestaltete.

Tagein, tagaus konnte man Dietmar auf seinem Fahrrad die Hauptstraße rauf und runter fahren sehen. Und immer, wenn er Kinder sah, winkte er ungelenk und drückte ganz oft auf den dicken, schwarzen Gummiball an seinem Tutehorn. „Tutehorn“ war eines der wenigen Worte, die Dietmar sprechen konnte. Und so tutete er, rief immer wieder „Duudehonn“ und winkte.
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Kann ich meine Asche in den USA verstreuen lassen?

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Ich als deutscher Staatsbürger möchte, dass meine Asche in den USA/Bundesstaat Oklahoma/ verstreut wird, habe jedoch keine Bekannten mehr, die das für mich tun könnten. Könnte ich ein Beerdigungsinstitut aus Oklahoma City damit beauftragen? Ich habe eine Sterbegeldversicherung mit etwas über 5000 Euro. Ich möchte keine Verabschiedungsfeier – nur die Kremierung des Körpers und Überführung nach den USA. Wäre das möglich? Müsste ich eine weitere Versicherungspolice erwerben? Ganz herzlichen Dank im Voraus für die Antwort.

Ja, das ist möglich. Sie müssten hier in Deutschland zu einem Bestatter gehen und eine Bestattungsvorsorge abschließen. Dabei legen Sie bei diesem Bestatter fest, wie alles gehandhabt werden soll. Weiterlesen

Mit dem Kopf voran – 600 Euro

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Sehr geehrter Herr Wilhelm,

zuerst einmal möchte ich mich bei Ihnen für Ihren Blog bedanken. Seit vorgestern lese ich mich da durch und ich wünschte, viele Bestatter würden sich ein Vorbild an Ihnen nehmen, die ein oder andere Scheibe abschneiden.
Dankeschön.

Kurzfassung, hoffentlich kurz genug, Sie haben ja viel zu tun.

Unter Schock habe ich den Bestatter angerufen, der am Wohnort meiner verstorbenen Schwiegermutter am nächsten liegt. Mein Mann und ich sind dann auch hingefahren.
Es war mittlerweile Mitternacht und dann kamen drei Herren in ganz normaler Kleidung, Jeans und Shirt, ich fragte, was die Personen hier tun, da ich nicht sicher war, ob es sich wirklich um die „Leichenabholer“ handelte.

Die Antwort: „Wir sind da, weil wir eine Leiche abholen.“
Der dritte Mann war der, der mit uns versucht hat, ein Verkaufsgespräch zu führen.

In der Wohnung dann, ich durfte/darf die Wohnung nicht betreten, nur auf und zusperren.

Kam einer der beiden Herren wieder raus und sagte, „Da drinnen liegt so viel Kotze, so viel Blut. Warum liegt da so viel Kotze, so viel Blut?“

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Sozialbestattungen – Aufruf an die Bestatter

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Was verdienen Bestatter was verdient ein bestatter: Viele Banknoten Euro

In Deutschland geht ein dunkler Geist um. Die Sozialbehörden zahlen immer weniger an die Bestatter aus.
Bestatter übernehmen Bestattungsaufträge auch in sozial schwierigen Situationen, bei denen die Bezahlung später durch die Sozialämter/-behörden übernommen werden muss.
Dabei wissen die Bestatter sehr genau, wie sie kostengünstig arbeiten und in welcher Höhe abgerechnet werden kann.

Allerdings zeigt sich in der letzten Zeit zunehmend, dass die Ämter nur 25 % der ohnehin schon gedeckelten Kosten übernehmen. Den Rest sollen die Bestatter dann aus eigener Tasche drauflegen, bzw. sie bleiben auf den Kosten mangels Handhabe einfach sitzen.
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Urteil: Bestatterkleidung nicht absetzbar

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Trau­er­redner könnten ja auch zu Hause in ihrer Freizeit Schwarz tragen

Schwarz ist die Farbe der Trauer. Bestatter tragen deshalb vorwiegend Schwarz, um ihren Respekt gegenüber dem Toten und seinen Angehörigen zu zeigen. Dafür schaffen sich Bestatter schwarze Anzüge oder Kombinationen in gedeckten Farben an. Das gilt auch für Trauerredner.
Deshalb hatten selbständige Trauerprediger die Aufwendungen für diese Berufskleidung (infrage kommen Anschaffung, Umarbeitung, Instandhaltung und Reinigung) bei den Finanzämtern geltend gemacht. Diese wie auch das Finanzgericht (FG) hatten diese Ansprüche aber abgelehnt.
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Vorankündigung: Podcast mit Aramis Merlin – Freitag, 24.06.2022 um 10 Uhr

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Am Freitag sind es nur noch 6 Monate bis Heiligabend! Na, schon Lebkuchen gekauft? Also, wenn Ihr mich fragt, bei der augenblicklichen Hitze steht mir der Sinn nach allem, nur nicht nach Lebkuchen oder so.
Aber am Freitag kommt mein neue Podcast „Gespräche am Kamin von und mit Peter Wilhelm“ und als Gast (nicht am Kamin, aber unter der Klimaanlage) hat sich Aramis Merlin eingefunden.

Auch wenn der Name meines Gastes ein wenig nach Mittelerde klingt, ist er kein Pseudonym, sondern der Mann heißt wirklich so. Aramis ist ausgebildeter Counter-Tenor, er ist Schauspieler, Bodybuilder, Filmer und YouTuber.
Vor einigen Jahren ist Aramis Merlin in die USA gezogen, lebt derzeit in Los Angeles und versucht im Land der unbegrenzten Möglichkeiten sein Glück zu machen.
Er träumt von einer Schauspielkarriere, konnte auch schon in Nebenrollen glänzen, hat aber auf YouTube inzwischen so viele Abonnenten und Zuschauer, dass er zumindest seine Grundkosten davon bestreiten kann.

Derzeit 115.000 Abonnenten bilden die Grundlage für diese YouTube-Karriere. Weiterlesen