Kann man an der Asche des Toten Krankheiten feststellen?

Feuerbestattung

Meine Frage bezieht sich auf die Asche eines Toten nach der Verbrennung. Kann man anhand der Farbe der Asche erkennen ob der Mensch vor dem ableben eine Krankheit (zb. Krebs ,Drogen oder Alkohol ) hatte. Mir wurde dies so zugetan. Jedoch bezweifle ich dies, anhand von Ascheresten und deren aussehen dies festzustellen.
Für eine Antwort ihrerseits bedanke ich mich im voraus.

Nein. Das kann man nicht.
Nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft, und wahrscheinlich auch zukünftig nicht, kann man aus den nicht verbrennbaren mineralischen Rückständen einer Kremierung kaum noch forensische Erkenntnisse ziehen.
Bei der Einäscherung eines Menschen werden die Körperfette, die Körperflüssigkeiten und sämtliches Gewebe vernichtet. Die Knochen glühen aus und die nicht verbrannten Rückstände werden zerkleinert und als Asche in die Urne gefüllt.
Sämtliche Hinweise auf Krankheiten, aber auch auf eine möglicherweise nicht natürliche Todesursache, die im Gewebe oder Kreislauf feststellbar wären, werden somit vernichtet.
Nun gelangen manche Erreger, Gifte oder Schadstoffe auch bis in die Knochen. Aber auch diese werden weitestgehend ein Opfer der hohen Temperaturen.
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Wenn die Göre rotzig wird…

Okay, ich gebe es zu. Ich kann der peinlichste Papa der Welt sein.

Oder kennt Ihr einen anderen leicht übergewichtigen und fast zwei Meter großen Mann, der in einem Flamingokostüm zum Abschlußball seiner Tochter geht?
Ich habe auch ein ganzes Sortiment falscher Theatergebisse. „Gonzo“, „Stummelgebiss“, „Zombie“… alles dabei.

So begrüße ich auch schon mal neue Freunde meiner Tochter.

Nun wollte es mir die Kleine gleich tun, im Supermarkt, und sie hat es sogar geschafft, die neugierigen Blicke von Dutzenden anderer Kunden auf uns zu lenken.

„Papa“, krähte meine Prinzessin, „hast Du noch Inkontinenzwindeln? Welche soll ich nehmen, wieder die superdicken?“ Ich gucke erstmal nur blöd, da ruft sie hinterher: „Für Dein Viagra müssen wir dann noch in die Apotheke.“

Okay, sie landete daraufhin im Regal mit dem Toilettenpapier…

Übrigens: Wer Bilder von mir im Flamingokostüm sehen möchte, die gibt es im geschlossenen Downloadbereich für ab 18-jährige Abonnenten.
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Der eine mag gerne Kaffee, der andere mag gerne Tee

Zu den größten philosophischen Erkenntnissen meines Lebens gehört ein Ausspruch meiner Großmutter, wenn es darum ging, das Verhalten anderer Menschen zu beurteilen.
Sie fand niemals abschätzige Worte für das Tun anderer, sondern zuckte nur oberschlesisch mit den Schultern und sagte: „Der eine mag gerne Kaffee, der andere mag gerne Tee.“

Dabei spielte es überhaupt keine Rolle, ob es sich bei dieser Situationsbewertung um Politik, Religion, zwischenmenschliches Handeln oder die Frage, was es an diesem Tag zu essen geben würde, handelte.

In diesem einfachen Satz steckt so viel Toleranz, das hat schon Vorbildcharakter.
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Bei Brother in der Slowakei

Die erste Frage, die sich uns stellte, war: „Warum heißt Brother eigentlich Brother?“

Die gängigste Antwort lautete: „Weil sich die Japaner einen coolen Namen ausgedacht haben, der für alle möglichen Produkte passt.
Ich tendierte dazu, dass vermutlich die Firmengründer Brüder waren und die Firma irgendwie so ähnlich wie Yakumoto Brothers Nähmaschinenfabrik hieß.
Denn eines wußte ich, daß Brother mal mit Nähmaschinen angefangen hat und auch heute noch in diesem Bereich sehr aktiv ist.
Und tatsächlich hieß die Firma ab 1925 Yasui Mishin kyōdai shōkai, 安井ミシン兄弟商会, etwa „Nähmaschinengeschäft Gebrüder Yasui“, englisch Yasui Brothers Sewing Machine Co..
Also hatte ich, obwohl ich nur gemutmaßt hatte, bis auf den Namen der Gebrüder alles richtig gemutmaßt.

Und was habe ich mit Brother zu tun?
Nix.

Ich nutze ein paar Produkte dieses Unternehmens und das sehr gerne. Die Labeldrucker der p-Touch-Serie finde ich klasse, weil diese Kunststoffstreifen ewig halten und weil die Schrift nicht abgeht.
Einen Tintenstrahler und einen Laserdrucker von Brother habe ich auch. Die Geräte funktionieren klasse, sind zuverlässig und mit den Kosten für die Verbrauchsmaterialien komme ich auch klar.
Das ist für mich wichtig, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass alles Nachgemachte, Refillte und Gefakte im Endeffekt nur Ärger macht. Bei Laserpatronen vom Dritthersteller stimmen nämlich entweder die Farbwerte nicht oder der Toner „läuft aus“. Habe ich gerade erst bei einem Bekannten erlebt.

Und, je teurer ein Gerät in der Anschaffung ist, umso weniger bin ich bereit, nur um ein paar Euro zu sparen, meinen Gewährleistungsanspruch und die Funktion des Gerätes aufs Spiel zu setzen. Das lohnt sich nie.
Das gilt jetzt beispielsweise für den Laserdrucker.

Beim taschenrechnergroßen p-Touch-Etikettendrucker für rund 35 Euro ist das ja eigentlich anders. Bei einem so günstigen Gerät könnte man das ja riskieren. Hab ich auch.
„Am großen Fluß“, wie im Netz immer so schon gesagt wird, oder „in der Bucht“ bekommt man Nachfüllkassetten für den halben Preis.
Und da ich alles Mögliche mit diesen Labels markiere, benötige ich immer viele solcher Kassetten. Aber was soll ich sagen? Die Billigkassetten taugen nichts, der Kauf hat sich nicht gelohnt.
Jeder zweite Ausdruck misslingt, die Führung der verschiedenen Materialschichten und das anschließende Laminieren klappt nicht.
Da hätte ich auch gleich die Originalkassetten kaufen können. Wieder um eine Erfahrung reicher.

Aber zurück zum Anfang.
Wer sind wir? Und was haben wir mit Brother zu tun?
Wir das waren 15 Journalisten aus dem Bereich Technik und neue Medien.
Und mit Brother vereint uns nur ein gemeinsames Interesse an Technik.

Die Firma Brother hatte uns in die Slowakei eingeladen. Genauer gesagt nach Krupina in die hohe Tatra.
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Ich möchte nicht, dass mich nach meinem Tod jemand nackt sieht

Es hört sich an, wie eine lustige Frage, und ich habe eine ähnliche Frage auch schon mal lustig beantwortet.
Aber diese Angst haben doch recht viele Leute. Sie schämen sich bei dem Gedanken, daß nach ihrem Tod jemand sie nackt sehen könnte:

nackt

Freundliche Grüße an Sie.

Zwei Frage hätte ich die mir sehr am Herzen liegen:

Wissen Sie ob es möglich wäre testamentarisch festzulegen eine Waschung vor der Kremierung möglichst auszusparen und ohne ankleiden von irgendwas schnell kremiert zu werden? (Gründe dafür sind bei mir vorhandene Schamgefühle.Ich möchte weder nackt gesehen werden noch von Fremden oder Verwandten beäugt usw. auch wenn ich vemute, dass mich das im Tod nicht mehr kümmern wird.)

Zunächst einmal möchte ich nochmals betonen, daß das überhaupt keine abwegigen oder gar seltenen Überlegungen sind.
In unserem Kulturkreis sind wir zur körperlichen Scham erzogen. Der Gedanke, jemand könne uns nackt sehen und sich eventuell über tatsächliche oder vermeintliche körperliche Unzulänglichkeiten lustig machen, beschäftigt viele Menschen.
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Ich habe Fragen zur Feuerbestattung

Das kann von einer Urne nach 15 Jahren und mehr in der Erde übrig sein.

Sehr geehrter Herr Wilhelm,

vielen Dank für Ihre einzigartige, informative Seite!

Auch ich habe einige Fragen bzgl. Urnenbestattungen.
Ich konnte bislang keine zufriedenstellenden Antworten im Internet finden.

Im Grunde finden Sie alle Informationen hier auf meiner Seite. Die Suchfunktion oben rechts hilft da prima weiter.
Aber ich schreibe Ihnen auch gerne die Antworten zu Ihren Fragen:

1. Wird bei jeder Einäscherung automatisch eine Aschekapsel vom Krematorium zur Verfügung gestellt?

Ja. Die Aschekapseln sind sehr günstige Gegenstände. Sie gleichen einer stabilen Konservendose, sind meist grau-schwarz und haben einen fest einpressbaren Deckel aus Weißblech. Sie werden entweder vom Krematorium zur Verfügung gestellt oder vom Bestatter. Der Preis hierfür sollte 50 € keinesfalls überschreiten.
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