Kirche wird zu Trauerhaus

Die Kirchen kämpfen mit schwindenden Mitgliederzahlen und so manches Gotteshaus wird inzwischen nicht mehr genutzt.
Zunehmend müssen sich die Kirchenoberen Gedanken darüber machen, was mit den leerstehenden Kirchen geschehen soll.
In Frage kommen Abriss oder Umwidmung.

Aus so mancher Kirche ist in den letzten Jahren auf diese Weise schon eine Gaststätte oder ein Künstleratelier geworden.
Einen anderen Weg gehen Bestatter, die aus Kirchen Trauerhäuser machen.

Über ein solches Projekt berichtet gerade der Kölner Stadtanzeiger.

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  • Veröffentlicht am: 10. August 2008
  • 6 Kommentare
  • Veröffentlicht in: Allgemein

Veröffentlicht von

Der Schriftsteller Peter Wilhelm erzählt hier Geschichten und informiert als Sachverständiger über Bestattungen. Er ist Chefredakteur von "Bestatter heute".
Der Satiriker veröffentlicht seine Satiren hier und eine Kolumne hier.
Produkttests gibt es hier. Peter Wilhelm ist auch bei Facebook.
Mehr über den in der Halloweennacht geborenen Autor findet man u.a. hier und hier. Der Autor lebt mit seiner Familie bei Heidelberg.
Alle Angaben nach bestem Wissen, keine Rechts- Steuer- oder Medizinberatung! Fragen Sie einen Fachmann!

Peter Wilhelm peter wilhelm autorenlesung

6 Kommentare » Schreibe auch Du einen Kommentar

  1. Wenn das Geläut entfernt wird, kommt dann das Totenglöcklein digital und ist nur im Gebäude zu hören?

  2. Ich finde das ein durchaus gutes Konzept.

    Auch wenn ich selbst mich als alles andere als religiös bezeichne; diese Verwendung finde ich weit weniger … gewöhnungsbedürftig als die Nutzung nicht mehr genutzter Kirchen z.B. als Discos. Soetwas habe ich vor einigen Monaten mal irgendwo in einer Reportage gesehen. Ich glaube es war in den Niederlanden…

  3. Ich bin auch so religiös wie ein Backstein, aber irgendwie haben Kirchen etwas erhabenes. Da passen Gaststätten, Discos oder so einfach nicht rein, finde ich.
    Eine halbwegs „zweckgemäße“ Nutzung finde ich gut.

  4. @ 2: Stimmt! Allerdings wurde die Kirche dann vorher offiziell „entweiht“ (oder wie auch immer man das nennt).. das beinhaltet auch, dass Reliquien, der Altar etc. rausgeräumt werden. Die Akustik ist aber vom feinsten (besonders wenn diverse Eisenwarenkapellen aufgelegt werden, Scooter geht aber auch)!

  5. In Dublin gibt es „The Church“. Ein Restaurant (etwas teurer) in einer ehemaligen Kirche.
    Ein einfach richtig geiles Ambiente! Und sehr sehr gut besucht!

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