Er kann nicht markieren und kopieren

Ein Leser hat ein Problem, bei dem ich ihm nicht weiterhelfen kann.

Er schreibt:

Hallo Peter,
ich zitiere manchmal im Blog, habe aber auf deiner Seite unheimliche Probleme, wenn ich die Textstelle markiere und dann vorher kopiere. Drücke ich die rechte Pad Taste um kopieren an zu klicken, geht die Markierung weg. Ich brauche manchmal zehn Versuche bis es klappt! Hast Du da irgendwie einen Ratschlag? Auf allen anderen Seiten klappt es normal! Ich nutze Firefox.

Hat sonst noch jemand Probleme, Texte im Bestatterweblog mit der Maus zu markieren?
Oder weiß jemand, wie dieses Phänomen zustande kommen kann?

Wäre für jeden Hinweis dankbar.

Bücher besser nicht aus dubiosen Quellen downloaden

ebook

Ich habe einen Google-Alert auf die Titel meiner Bücher gelegt. Wenn irgendwo jemand etwas über diese Bücher schreibt, bekomme ich eine Nachricht mit Link und kann dann nachschauen, was da geschrieben wurde.

In letzter Zeit bekomme ich aber zu den Buchtiteln immer wieder Meldungen von Seiten, die die Bücher zum kostenlosen Download anbieten.

Natürlich habe ich mir diese Seiten einmal angesehen und kann nur sagen, daß man besser die Finger davon lassen sollte.
Viele der Links gehen nach Russland, Rumänien, Indien oder Mexiko. Man wird auf den Seiten von Werbung überflutet und immer wieder auf neue Seiten umgeleitet.
Immer dann, wenn man meint, jetzt komme die Stelle, an der man downloaden könne, wird man aufgefordert etwas zu tun.
Entweder muß man sich anmelden (und kommt dann nach der Preisgabe seiner Daten auch nicht zum Zuge), oder man muß Kreditkarteninformationen angeben oder erst einmal selbst etwas Illegales hochladen, um entsprechende „Credits“ zu haben.

Mit anderen Worten: Wirklich funktionieren tut das Ganze nicht.
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Bestatter im Notfalleinsatz – Tag der offenen Tür in Dresden

Alles Wissenswerte rund um die Arbeit der Bestatter erfahren Interessierte beim Tag der offenen Tür des Städtischen Bestattungsdienstes Dresden. Dieser findet am Sonnabend, 24. April, von 10 bis 15 Uhr auf der Löbtauer Straße 70, statt. In diesem Jahr können die Besucherinnen und Besucher einen Blick hinter die Kulissen werfen und sehen, wie das Friedhofs- und Bestattungswesen für den Notfall gerüstet ist. Mit dabei sind Feuerwehr, Rettungsdienst, Kriseninterventionsteam und ein Tatortreiniger. Interessierte sind herzlich eingeladen.

eingesandt von Matthias, der noch dazu schreibt:

Ich sehe gerade, dass von Sonnabend, dem 24. April, die Rede ist.
Sonnabend ist allerdings der 23. April.

Da habe noch mal fix ‚gesuchmaschint‘ und unter folgender Adresse:
http://www.bestattungen-dresden.de/aktuelles/v/artikel/tag-des-baumes-2016-kopie-1/11/
die Meldung vom städtischen Bestattungsdienst Dresden gefunden.
Da ist die Rede vom 24. April (ohne Wochentagsangabe).

Das Bestatterweblog wird 9 Jahre alt!

Meine Fresse! Das ist ja einer meiner ruhrgebietsgeschuldeten Lieblingsausdrücke, wenn ich Erstaunen, Ärger, Zuneigung oder Hass, Neid, Liebe, gesundheitliches Wohlergehen oder schwere Krankheit zum Ausdruck bringen möchte. Ich pflege eben eine präzise Sprache.

Aber ich muß ehrlich „meine Fresse“ sagen, wenn ich sehe, daß das Bestatterweblog in diesen Tagen 9 Jahre alt wird.
Leute, wir haben 9 Jahre gemeinsam verbracht, das ist schon eine ganze Menge.
Und in Anbetracht der Tatsache, daß in der Zwischenzeit tausende von Weblogs schon wieder verschwunden sind, zeichnet sich unser Bestatterweblog durch eine offensichtlich ganz schön lange Lebensdauer aus.

Eine Gesamtrückschau werde ich nächstes Jahr halten, wenn wir die 10 Jahre geschafft haben.

Aber ich will die Gelegenheit nutzen, kurz auf das vergangene Jahr zurückzublicken.

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Müssen wir den Bestatter für eine Mitbewohnerin bezahlen?

Sehr geehrter Herr Wilhelm,

ich wende mich mit der Frage an Sie, wer die Bestattungskosten zu tragen hat.
Eine alleinstehende Freundin wohnt bei meinem Mann und mir. Wir kümmern uns um sie. Sie ist erkrankt und es ist abzusehen, daß sie bei uns im Haus verstirbt.

Einzig lebende Verwandte sind eine Nichte (aus einer frühen und kurzen Ehe ihres verstorbenen Bruders) und eine Cousine, von der niemand weiß, ob es sie noch gibt und wo. Auch von der Nichte hat man keine Adresse.
Die Freundin selbst hat verfügt, dass im Falle ihres Todes ihr Körper zu medizinischen Zwecken gestiftet werden soll.
Eine angemessene Beerdigung ist ihr nicht wichtig. Wir kümmern uns zu Lebzeiten um sie, die Beerdigungskosten wollen wir nicht tragen. Ein Erbe wird sie nicht hinterlassen.
Wie verhalten wir uns im Falle eines Todes bei uns im Haus richtig: wenn wir den Bestatter rufen, müssen wir ihn dann auch zahlen?

Wer die Musik bestellt, muß sie auch bezahlen.
Immer wieder urteilen Gerichte so, daß Menschen, die den Bestatter rufen und beauftragen, auch für die Kosten einzustehen haben, selbst wenn nach den Buchstaben der Gesetze andere Personen zuständig sein könnten.
Es ist ja klar: Der Bestatter erbringt aufgrund eines Auftrags eine Leistung, für die ihm eine Bezahlung zusteht. Diese kann er von seinem Auftraggeber einfordern. Es ist ihm nicht zuzumuten, daß er nun detektivisch tätig wird und seine Rechnung evtl. auch noch bei Wildfremden/Bestattungspflichten einklagen muß.
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Strafanzeige! – Ehering verschwunden – Hat der Bestatter ihn gestohlen?

Mein Vater ist im Januar verstorben und wurde zwei Monate später als Urne beigesetzt.
Bei der Abholung meines Vaters, hat kein Familienmitglied daran gedacht, den Ehering abzunehmen.
Meine Mutter und wir Kinder gingen davon aus, dass der Bestatter ihn zurück gibt.

Er meinte wir hatten nichts besprochen und er wäre in der Urne und ob sie den geöffnet werden sollte. Nach einem kurzen Zögern, stimmten wir zu.

Darauf hin meinte er im Büro zu suchen und nun meint er, er wäre evtl.in der Hose bei Reinigung abgegeben worden und er hätte nachgefragt, der Ring wäre nicht da. Komisch, kein Angebot einer materiellen Entschädigung und für ihn scheint die Sache geklärt zu sein.

Ist es sinnvoll bei der Polizei eine Anzeige zu machen?

Es ist natürlich sehr gut zu verstehen, daß man als Angehöriger an den Ehering zuletzt denkt.
Erst einmal gehört er ja fest zur Person und wird so gut wie nie abgelegt und dann möchte man ja auch dem Toten nicht sofort den Ring vom Finger ziehen.
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Jens darf nicht gehen

Lieber Herr Undertaker,

wir wenden uns mit einer Frage an Sie. Unseren Jens mussten wir 1986 gehen lassen. Nun haben wir damals den Tod unseres drei Wochen alten Kindes als Geschenk angenommen. Einen weiteren Kinderwunsch haben wir uns versagt, weil ich ja ein lebendes Kind geboren habe und deshalb Mutter bin, auch wenn Jens jetzt ein Sternenkind ist. Wir feiern in der Familie alle Feste gemeinsam mit Jens und bitten auch die drei inzwischen erwachsenen Patenkinder (18, 19 und 21) immer dazu. Wir stellen dann ein Foto von Jens (aufgenommen vom wirklich liebenswürdigen Doktor in der Klinik) auf dem Küchentisch auf und platzieren Kerzen und Blütenblätter, sowie schönes Holzspielzeug ringsherum. Das ist immer sehr schön. Leider wird das Spielzeug später, wenn wir es auf den Friedhof bringen, immer schnell gestohlen. Der Friedhofsmann hat uns jetzt gesagt, dass das Grab schon seit 2001 abgelaufen ist. Wir sind schockiert!!!!! Das hätte man uns vorher klipp und klar sagen müssen. Jetzt sollen die Kindergräber alle weg und es soll dort ein Urnenfeld hinkommen. Wir Eltern sind in hellster Aufregung und sammeln Unterschriften. Das sind doch Kinder! Denkt denn bei solchen grausamen Entscheidungen keiner an die Eltern?

Bitte helfen Sie uns!

Schauen Sie, die Trauer ist etwas, das sich wie eine eiserne Klammer um unser Herz legen kann und für eine gewisse Zeit auch unseren Verstand rauben kann.
Gerade wenn man als junge Frau nach einer 9-monatigen Schwangerschaft ein Kind auf die Welt bringt, hat man viele Zukunftspläne und Träume damit verbunden.
Daß das schon nach wenigen Wochen vorbei sein soll, ist wirklich schwer zu verstehen.

Aber es ist nun einmal der Lauf der Welt, daß nicht immer nur Alte sterben müssen. Manchmal sind es auch kleine Kinder.

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Kann ein Einzelgrab in ein Familiengrab umgeändert werden?

Leserfrage: Halten Sie es für möglich, dass ein Einzelgrab (Erdgrab) zu einem Wahlgrab umgewidmet werden könnte und somit noch zusätzlich zwei Urnen dazu gelegt werden könnten?

Das ist in seltenen Fällen durchaus möglich.
Aber: Es ist eben auch sehr selten der Fall.

Friedhöfe werden in verschiedene Bereiche aufgeteilt. Das ist einmal der Teil für Reihengräber, eine Abteilung für Familiengräber, dann die Urnengräber, Sonderflächen für Angehörige bestimmter Religionen, Kinderabteilungen usw.

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