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Captchas nerven, echt!

orgel

Ich hasse Captchas, die meisten kann ich gar nicht richtig erkennen und weiß oft nicht, ob die da eine 7 oder ein T wollen oder ob es ein U oder ein V ist, ja manchmal sind Q, O, D und 0 nicht zu unterscheiden. Wie es heißt, sollen Captchas ja ein hervorragendes Mittel sein, um sich vor Spam-Bots zu schützen. Auf der anderen Seite sind sie alles andere als benutzerfreundlich.

Da schreibe ich mir hier einen Wolf und freue mich natürlich über die Kommentare, sie sind letztlich so etwas wie der unhörbare Applaus, eine andere „Entlohnung“ gibt es nicht und dann gibt es da Hürden über Hürden, die Benutzer von einer vollen und leichten Nutzung abhalten.
Das eine Thema hatten wir ja heute schon: Volle Feeds.
Ein anderes Thema sind Captchas und Mailadressen.

Schon seit einiger Zeit experimentiere ich damit, bei der Angabe von Kommentaren keine Mailadressen mehr einzufordern.

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Captchas gibt es auch keine mehr.

Es genügt also, wenn man einen Kommentartext eintippt. Nichtmal einen Namen muß man angeben.

Mancher wird sich darüber wundern, weil ich im Grunde der Meinung bin, daß es sich gehört, daß man zu seinem frei wählbaren Usernamen seine Mailadresse angibt. Durch diese Adresse bin ich in der Lage, dem Kommentator direkt zu antworten. Viele haben dies schon dankbar erfahren.
Aber wenn ich sehe, wie penetrant da eine nicht besonders große aber besonders hartnäckige Gruppe mit Mailadressen wie „arschlochATloch.de“ oder „Sagichnichtduwixer“ oder „lutschmich“ usw. daherkommt, dann denke ich ‚Du mich auch‘. Ich muß mir den Mist jeden Tag dutzendfach ansehen und entweder kommen diese Leute gar nicht auf die Idee, daß das beleidigend sein könnte; oder aber sie machen es gerade deswegen.

Dagegen würde nur helfen, daß ich alle Mailadressen jeweils auf Plausibilität überprüfen lasse. Aber dann kommen wieder all diejenigen, die ja von ach so viel Spam von Blogbetreibern verfolgt sind (vermutlich die gleichen, die sich ihrer tollen Anti-Spam-Programme rühmen) und diejenigen, die Angst vor der Bielefeld-Verschwörung oder den Illuminaten haben und glauben, Blogger würden einen schwungvollen Handel mit Mailadressen betreiben.

Für mich ist es also so, daß ich ab jetzt (bis auf weiteres) auf das obligatorische Einfordern von Name und Mailadresse verzichte.
Allerdings sei gleich dazugesagt, daß ich Kommentare von Leuten mit Namen und Mailadresse nach wie vor bevorzuge.
Und solche Kommentare werde ich auch bevorzugt behandeln, indem ich sie nämlich -ebenfalls nach wie vor- lese.
Ganz einfache Spielregel für mich: Wer keine Mailadresse angibt, legt auch keinen Wert auf eine weitergehende Kommunikation mit mir, also muß ich seine Kommentare auch nicht zwangsläufig lesen. Das kann Wolfgang, der Kommentarmoderator, tun und -wie bisher und bei allen anderen Kommentaren auch- entscheiden, ob es sich nur um Unfug handelt.

Es ist ja fast schon eine der modernen Binsenweisheiten geworden, daß die Anonymität des Internets den Unfug fördert. Ich sehe das auch so.


Ich habe noch einmal die wichtigsten Schlagwörter (Hashtags) dieses Artikels für Sie zusammengestellt, damit Sie sich besser orientieren können:

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Da das Bestatterweblog schon über 20 Jahre existiert, wurde die Blogsoftware zwei-, dreimal gewechselt. Dabei sind oft die bereits vorgenommenen Kategorisierungen meist verlorengegangen.

Deshalb stehen über 4.000 Artikel in dieser Rubrik hier. Nach und nach, so wie ich die Zeit finde, räume ich hier auf.

Lesezeit ca.: 4 Minuten | Tippfehler melden | © Revision: 28. Mai 2012 | Peter Wilhelm 28. Mai 2012

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15 Jahre zuvor

Hier hatte ich vor nem Jahr mal was lustiges gegen Spameinträge gesehen: http://blog.beetlebum.de/2008/03/13/in-ur-face-spambot/

at
15 Jahre zuvor

Ein Prüfen auf Plausibilität nutzt nichts, denn auch beleidigende oder nicht vorhandene Adressen sind bekanntermaßen gültig. Außerdem werden häufig genug gültige Adressen ausgefiltert, weil viele Skripte exotische Fälle nicht berücksichtigen.
Das Vorhandensein einer E-Mail-Adresse als Indiz zum Willen zur Kommunikation zu betrachten, klingt hingegen zunächst plausibel, ist aber sicher ein Frage der persönlichen Einstellung. Ich kann mir jedenfalls gut vorstellen, dass andere die Nennung des realen Namens ebenso bewerten und gar nicht einsehen, dass sie jemandem, der partout seinen Namen nicht nennen will, die E-Mail-Adresse zur Bedingung für eine öffentliche Konversation macht.

der Karschdn
15 Jahre zuvor

@1: Ja mit CSS geht das auch. Aber wie lange wird es dauern bis die Bots gelernt haben CSS zu interpretieren. Nicht allzu lange fürchte ich.

15 Jahre zuvor

*dir meine emailadresse um dir ohren schmeiß*

Los, KOMMUNIZIER mit mir ! 😀

Im übrigen hasse ich diese Captchas auch. Und ich hab noch GUTE Augen…

Ralle
15 Jahre zuvor

Nun ja: die Mailadresse mag zunächst nicht öffentlich angezeigt werden, aber wenn man sich mal umschaut, hört man oft genug von Datenpannen, vor denen auch ein Blogbetreiber nicht zwangsläufig gefeit ist.

Wenn ich hier meine Adresse nicht angebe, so hat das absolut nichts mit Unhöflichkeit zu tun… ich sehe nur einfach keinen Nutzen darin. Kleinere Fragen (sofern vorhanden) lassen sich auch in den Kommentaren beantworten, und für größere oder private Dinge schreibe ich persönlich direkt eine Email.
In sofern finde ich die unterschwellige Drohung, dass adresslose Kommentare dann halt einfach nicht gelesen werden, ein wenig verwunderlich… aber hey: ist dein Ding 🙂

Gruß
Ralle

Anonym
15 Jahre zuvor

Dies ist ein Test.

anita
15 Jahre zuvor

Wenn man seine Mailadresse nicht angeben will und Antworten dazu nicht hoeren moechte, warum postet man dann ueberhaupt Kommentare?
Ist das dann Hirnwichsen, so auf die Art: „Hey, ich muss der Welt jetzt unbedingt was ganz Tolles sagen, aber es interessiert mich nicht, was die Welt dazu denkt“?
Vor allem: die Email-Addi wird ja nicht oeffentlich angezeigt.
Oder hat Tom noch eine Zweit-Site, auf der dann steht: „Folgender Spinner hat mit folgender Mailadresse folgenden Scheiss von sich gegeben…“
Wenn ja -> schick mir doch mal die URL!

Matze
15 Jahre zuvor

Gibt zu viele Deppen auf der Welt. Und das Internet hat ihnen endlich eine Plattform geschaffen.

Engywuck
15 Jahre zuvor

@5 (anita):
ich will keine Mails vom Undertaker, es sei denn ich bestelle sein Buch (wann kommt das nächste?) oder frage ihn etwas…
In beiden Fällen mache ich dies aber nicht im Kommentar eines Beitrags sondern schreibe eine direkte Mail.

Beiträge in denen ich was geschrieben habe schaue ich mir einfach etwas später nochmal an, ob eine Reaktion darauf durch andere Mitleser (die mir ohnehin nicht Mails schreiben können!) erfolgt ist.

Ich glaube auch nicht, dass mich der Undertaker auf Spamlisten setzt, aber Bugs und Würmer gabs schon genug und ich schätze meine Anonymität. Ja, auch hier.

Und nein, ich klicke auch nicht auf „Benachrichtigen bei Aktualisierung“.

tip an alle die die Mail nicht eingeben wollen: „xyz@example.org“ sieht gültig aus (xyz beliebig), aber example.org ist eine Domain, die nicht vergeben wird, also zwar (syntaktisch) gültig, generiert aber keinen Spam an den falschen Empfänger, wie dies „vorstand@bekannterkonzerneisetzen.de“ täte

Und zum thema „Email-Adressen bei Eingabe prüfen“: viel Spaß damit…. die entsprechenden RFCs sind *extrem* komplex. Siehe für ein einfaches Beispiel: http://haacked.com/archive/2007/08/21/i-knew-how-to-validate-an-email-address-until-i.aspx

anita
15 Jahre zuvor

Ich hab auch einen Spam-Email-Account fuer diverse Gelegenheiten.
Und eigentlich hab ich da keine „Drohung“ rausgelesen.
Wenn er jetzt geschrieben haette, er ruft seine russischen Kumpels an, die die Leute besuchen ohne Email-Adresse…
Aber hey, das Blog ist inzwischen so gross.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Dicke _jeden_ Kommentar lesen kann.
Schliesslich muss er „nebenher“ noch Leute anstaendig unter die Erde bringen.

Robert
15 Jahre zuvor

Ich kann Ralle voll zustimmen. Es hat nichts mit Unhöflichkeit zu tun, seine Adresse nicht einzugeben. Das ist schlichte Datensparsamkeit und die ist der Grundstein des Datenschutzes. Es geht darum, nur die für den Zweck benötigten Daten preiszugeben. Und dass sie nicht nur für Paranoide Verschwörungstheoretiker interessant ist, kann man daran sehen: http://www.heise.de/newsticker/Datensparsamkeit-gegen-Datenmissbrauch–/meldung/114217

Morpheus
15 Jahre zuvor

ich hab auch keine drohung rausgelesen… er sagte ja nur… das er die kommentare mit e-mail-addy bevorzugt liest… das bedeutet ja nicht das er sie gar nicht liest…

15 Jahre zuvor

@ anita: danke, du hast den Abend gerettet…. *g*
Hirnwichsen, das muss ich mir merken. Wie geil isn datt? 🙂

Und ansonsten: Tom kann gerne wissen, wer ich bin. Er wird kaum vorbeikommen zum probemessen ob ich in seine Särge passe 😉

macabre_deified
15 Jahre zuvor

ich würde nicht so hart mit den emailadress-verweigerern ins gericht gehen. es passiert auch trotz spamfiltern leider immernoch viel zu schnell, dass man dank einer falsch plazierten email dann schnell mal zugemüllt wird. wie das funktioniert oder warum dem so ist, weiss ich nicht, ich wundere mich nur immer, dass ich trotz einer für meine begriffe sehr zurückhaltenden verwendung meiner wichtigen emailadressen nicht von derartigem verschont bleibe. dazu kommen dann leider auch noch einige internetseiten bzw. deren betreiber, die so intelligent sind, in ihre nutzungsbedingungen oder agb (bei anmeldung unter hinterlassen der email ist zuzustimmen) klauseln einzubauen, die erstmal von vornherein das „beglücken“ mit newslettern, informationen, ja teils sogar werbung erlauben. auf den guten seiten kann man das dann wenigstens noch via häkchensetzung im „nutzerprofil“ o.Ä. abstellen, aber trotzdem. imo sollte man sich für „solchen sch**“ zumindest ein oder zwei spam-adressen bereit halten, die gerne zugemüllt werden können, weil man sie eh nur nutzt, um sich etwa in foren zu registrieren. aber back to topic: ich kann sehr gut den unmut gerade von unbedarfteren, vorwiegend… Weiterlesen »

Nina
15 Jahre zuvor

Ich kann alle Phobiker und Paranoiker beruhigen: Ich verwende für Blog-, Foren- und sonstige öffentliche Einträge immer dieselbe Mailadresse. Und erhalte über die weit weniger Spam, als über meine offizielle Kommunikationsadresse.

Es ist alles weit weniger schlimm, als alle befürchten, und auch die Illuminati werden uns dank der EU bald nur noch mit Sparlampen bedrohen. 😉

Viccy
15 Jahre zuvor

Hum, generell schön so, aber ich fürchte meine …@godisdead.com Adresse ist vielleicht auch nicht gut angekommen – welche übrigens gültig ist!

Dabei geht’s doch überhaupt nicht darum mit einem Kommentar (+ eMail) mit dem Blogger zu kommunizieren. Ich will hiermit doch öffentlich mit allen Lesern, incl. des Verfassers des Beitrags reden. Daher spielt es doch überhaupt keine Rolle, ob ich meine eMail Adresse dem Verfasser mitteile. Wenn er mich erreichen muss, hat er meine IP, wenn ich ihn persönlich erreichen will, um nicht nur über das Geschriebene zu diskutieren, dann hab ich ne eMail Adresse von ihm.

Vicci
15 Jahre zuvor

>>den unmut gerade von unbedarfteren, vorwiegend jüngeren (?) nutzern verstehen, die (noch) nicht fähig sind, sich spam einigermaßen vom laib zu halten<< Sorry Mac, aber das ist völlig unhaltbar. Ich hab keine Ahnung wie alt du bist, aber das Spamaufkommen kannst du als User sowieso nicht beeinflussen und weiterhin sinds wohl grade die "jüngeren" die von Viagra, Penisverlängerung und 30Mio aus Afrika träumen und ne super Zielgruppe der Spamer sind. Die Idioten die auf solchen Spam reagieren sind der Grund warum das Geschäftsmodell Spam noch funktioniert. Und diejenigen sind 30+!

Silvana
15 Jahre zuvor

[quote]ich würde nicht so hart mit den emailadress-verweigerern ins gericht gehen.[/quote]
Ehrlich gesagt verstehe ich die Gegenseite nicht wirklich.
Das Real-Life Äquivalent zur Email Adresse wäre doch die Wohnadresse, und wer gibt jedem,
den er auf der Straße, im Zug, oder beim Kaffee trinken trifft, und mit dem er sich unterhält
gleich mal seine Anschrift? Mal davon abgesehen, dass es den Gesprächspartner wahrscheinlich
garnicht interessieren wird, würde wohl niemand auf die Idee kommen sowas zu machen.

15 Jahre zuvor

Nicht einfordern der Mailadresse hilft nix. Die Trottel glauben dann, das sei ein Pflichtfeld, egal wie fett man es daneben schreibt und geben trotzdem irgendeinen Schwachsinn rein.

Ein großer Haufen des Internets besteht halt aus halbintelligenten Affen.

Alwin
15 Jahre zuvor

Ich halte es bei der Angabe meiner Mailadresse in Blog-Kommentaren ganz einfach:

Blogger, denen ich vertraue (wie der Undertaker), bekommen eine „richtige“ Mailadresse, bei der ich auch ab und zu mal reinschaue.

Alle anderen bekommen eine Adresse, die zwar gültig ist, aber zu einer meiner „Müllboxen“ führt.

Wer willkürlichen Schrott angibt, hat anscheinend nicht kapiert, dass man sich in diesem großen weiten Netz eine nahezu unbegrenzte Menge kostenloser und anonymer Mailadressen zulegen kann.

Und jetzt mal völlig off topic:

Kennt Ihr auch den Herrn Noreply? Der schreibt mir in letzter Zeit sehr oft und scheint für viele unterschiedliche Firmen zu arbeiten. Leute, merkt Euch’s: Eine Firma, die mir eine Bestellbestätigung mit „noreply@firma.com“ schickt und mich bei Beschwerden und Problemen auf ein Web-Formular verweist, landet auf meiner persönlichen Blacklist. Da bestelle ich einmal und dann nie wieder.

15 Jahre zuvor

Hm, das Argument: ‚Wenn ich mit Tom kommunizieren möchte schreibe ich ihm eine direkte Mail“, ist aber doch ziemlich egoistisch. Was denn, wenn ich den Leser anschreiben möchte? Und zu Balu: Ich hatte das kaum 5 Minuten abgestellt, waren die ersten Kommentare ohne E-Mail-Adresse da. Den Sicherheitsaspekt bezüglich Spam kann ich gar nicht nachvollziehen. Ich bin ja selbst auch im Internet unterwegs und muß hier und da meine Adresse eingeben. Ich habe da in den ganzen vielen Jahren noch keine schlechten Erfahrungen gemacht. Natürlich bekomme ich auch Spam-Mails, aber die filtert doch mein Mailprogramm sehr zuverlässig raus. Aber es sind bei weitem nicht so viele, wie man annehmen könnte. Die Spammer, die mich anschreiben, haben meine Mailadresse immer irgendwo her und nicht aus den Kontaktzeilen irgendwelcher Blogs oder Foren. Ich sehe das an den Sachen, die vor dem at-Zeichen stehen. Ich verstehe all die Bedenken und kann immer wieder nur versichern, daß ich mit den Adressen nichts Böses vorhabe. Gegen Hacker, Datenpannen und Dummheit ist niemand gefeit, das gilt für mein Weblog ebenso wie für… Weiterlesen »

Yourrs
15 Jahre zuvor

wie TOM schon schrieb, gibt es genug Programme die die eingehenden Emails auf Spam sieben und das mit sehr hoher Sicherheit.

Ich gebe von daher gerne meine Daten an.

Scholle
15 Jahre zuvor

Moin,

ich geselle mich dann mal in die Gruppe der Email-Verweigerer ;).

Ich lese Blogs weil sie mich erheitern, anregen, traurig machen, zum nachdenken bringen usw. Ich lese Blogs nicht mit dem Fokus mit dem jeweiligen Autor sprechen zu wollen.
Sollte ich doch in Kontakt treten wollen, dann werde ich das zu Themen innerhalb des jeweiligen Blogs auch innerhalb des Blogs, also in den Kommentaren tun.

Im Netz vermeide ich, mehr als unbedingt notwendig von mir preiszugeben. Wäre es also notwendig gewesen eine gültige Adresse einzugeben, hätte ich mir eine für diesen Zweck angelegt und hier verwendet. Wenn ich das nicht muss, verwende ich entweder keine oder einfach: „keine email.de“.

Gruß
Scholle

15 Jahre zuvor

Ich hab in meinem Blog weder Catchdingens noch Emailzwang…. was nichts macht… da der Blog eh von keinem gelesen wird… also gibts auch keine Kommentare ;-D

Thomas
15 Jahre zuvor

hallo… ich habe mich vor einer weile selber mit dem schutz von formularen befasst: – email-validierung + bestätigungsmail sind nach wie vor der stärkste schutz – aber ein beim surfer unbeliebter (ich selber gehöre auch zu denen, die nur für einen komentar nicht ihre adresse angeben möchten). – captchas sind ebenfalls sehr wirksam und ermöglichen auch anonymität. allerdings verwenden die bösen jungs immer bessere ocr-software um die bild-texte zu erkennen, weshalb captchas auf stark frequentierten webseiten teilweise so extrem verzerrt sind, dass selbst der mensch sich schwer tut. und das ist sehr kontraproduktiv. ich selber verwende eher schwache captchas (lieber 1x spam durchlassen, als einen surfer verkraulen), die auch tippfehler erlauben wie D=O=0=o, i=I=l, G=6 usw. – ein weiterer schutz ist auch, wenn man html-namen der eingabefelder zufällig wählt (also das emailfeld nicht „email“ nennen, sondern „fgdf456“ – also nicht das, was lesbar vor dem feld steht, sondern wie das feld intern heisst 😉 – wahlweise auch mit bei jedem seitenaufruf wechselnden namensbezzeichnungen. – was mir dann noch als letzte möglichkeit eingefallen ist: ein timer.… Weiterlesen »

Gardwin
15 Jahre zuvor

Wie wäre es denn mit Rechencaptchas?

http://www.selfphp.de/kochbuch/kochbuch.php?code=23


Die sind gut zu lösen ohne sich die Augen zu verrenken.

Thomas
15 Jahre zuvor

für einen computer liegt die schwierigkeit bei einem captch darin, das bild in information zu wandeln. für einfache script-kiddies ist damit die hürde unabhänig vom inhalt bereits so hoch gelegt worden, dass solche formular nicht mehr automatisiert werden können. neben den kids gibt es aber noch die jungs, die mehr drauf haben und mit ORC die bilder in text wandlen (wie es z.b. scaner-software macht). ist diese hürde genommen, sind weitere schritte leicht (z.b. zu erkennen, ob es sich um eine rechnung handelt oder eine buchstabenfolge). von daher bleibten momentan nur zwei auswege, die beide nicht schön sind: 1. es der OCR-software noch schwerer zu machen, indem das bild immer schwerer zu erkennen ist – der echte surfer wird sich aber auch bedanken dafür. 2. interpretations-aufgaben. z.b. was ist das für ein tier auf dem bild (ich fang erst gar nicht an, die unmengen an komplikationen, die das mit sich bringen kann, aufzuzählen) oder „geben sie nur die *roten* buchstaben in das feld daneben ein“. (möchte hie auch mal „(Farben-)Blindheit“ einwerfen) ein ganz einfach gemachtes… Weiterlesen »

15 Jahre zuvor

[quote=“Undertaker TOM“]Natürlich bekomme ich auch Spam-Mails, aber die filtert doch mein Mailprogramm sehr zuverlässig raus. [/quote]
Hmm, gibt es da auch Regeln, das eine Mail zuverlässig NICHT ausgefiltert wird?
Z.B. ein bestimmtes Wort in der Betreffzeile?
Die Frage stelle ich wegen dem leisen Verdacht, das eine Mail an Tom wegen meiner realexistierenden Email-Adresse von dem humorlosen Dosenfleischfilter nicht durchgeleitet wurde.
(Oder war nur das Kontaktformular wegen Serverüberlastung verklemmt?)

Rena
15 Jahre zuvor

Mir gefällt die Stelle mit dem unhörbaren Applaus sehr gut. Allerdings schreibe ich nicht immer einen Kommentar. Nicht immer habe ich etwas passendes zu sagen. Und nur einen Kommentar verfassen, um a) etwas geschrieben zu haben und b) den unhörbaren Applaus zu hinterlassen hat irgendwie einen faden Beigeschmack

Segara
15 Jahre zuvor

Ich hätte auch nichts dagegen mich zu registrieren. Ich schätze das Blog sehr, auch wenn ich wenig schreibe.

Andreas Lechthaler
15 Jahre zuvor

Als “ Anfänger “ finde ich nach ca. 1 Jahr intensiver Internet- “ Nutzung “ die Kommentarseiten immer noch am lehrreichsten . Wen und was man dort alles findet : Heavy-User , Profikommentatoren mit Totschlagargumenten zu allem und jedem , die Liste wäre endlos .Müsste jeder seine( “ richtige „) E-Mail-Adresse angeben würde es wahrscheinlich etwas “ gesitteter “ zugehen . Ich bin altmodisch , ich weiß , aber wenn man schon über “ Netiqette “ u. ä. diskutieren muß läuft wohl vieles schief . Toms Blog hat mir jedenfalls schon geholfen und wenn Tom Zeit und Geld investiert kann er auch die Regeln bestimmen . Lechthaler

Engywuck
15 Jahre zuvor

@Undertaker: dann lege ich halt eine *einmalige* Email-Adresse bei http://www.spamgourmet.com an (z.B. bestatterweblog.1.benutzername@spamgourmet.com). Da kommt dann *genau* eine Mail durch (wenn ichs nicht wieder hochsetze), ich bin *sicher* vor Spam gefeit — und du hast trotzdem keine Email-Adresse wenn du mich erreichen willst

Ja, es gibt Seiten, die spamgourmet & Co. filtern/nicht akzeptieren, aber genau solchen gebe ich erst recht nicht meine „echte“ Adresse.

Ganz interessant übrigens die Statistik bei Spamgourmet, wieviele Mails von Stellen, die „garantiert keine Adressen weitergeben“ inzwischen gelöscht wurden…. klar, lange nicht bei allen, aber das alles meinem Spamfilter zumuten müssen? Nein Danke.
Zumal ich den beruflich nicht allzu hoch einstellen kann…

Ingix
15 Jahre zuvor

Tom schrieb: > Hm, das Argument: ‚Wenn ich mit Tom kommunizieren möchte > schreibe ich ihm eine direkte Mail“, ist aber doch ziemlich > egoistisch. Was denn, wenn ich den Leser anschreiben möchte? Das ist ja mal sowas von kein Argument… Ich kann mir schon vorstellen, wie Du (Tom) jeden Tag über dutzenden Kommentaren hängst und Dir denkst: „Ich könnte dem Kommentarschreiber jetzt so schön antworten, aber im Blog macht das keinen Sinn und eine Email-Adresse habe ich auch nicht.“ Wenn der Kommentator keine Email-Adresse angibt, dann hat er eben Pech gehabt, es ist ja *seine* Entscheidung gewesen. Solange Du keinen Samariterkomplex hast (was nicht der Fall zu sein scheint), sollte das für Dich doch kein Problem sein. Ich halte es für viel sinnvoller, dem mündigen Kommentator die Entscheidung zu überlassen, ob er auf seinen Kommentar eventuell eine persönliche Antwort will, oder ob er lieber ohne Angabe seine Email-Adresse das Spam-Risiko etwas vermindern will. Es geht auch nicht darum, Dir Bösheit oder Unvermögen im Zusammenhang mit Datenschutz vorzuwerfen. Es gibt genug Leute, die (durch verschiedenartige… Weiterlesen »

Peter
15 Jahre zuvor

Ich habe sehr gute Erfahrungen mit meinem „eigenen“ Spamschutz gemacht: Das E-Mail-Feld in HTML heißt bei mir „mehl“, ein weiteres, per css verstecktes feld heißt „email“ – die Spammer füllen immer das email-Feld aus, so kann ich mit einem kleinen Skript sehr gut Spammer aussortieren. Zweiter Schutz ist ein Timestamp, der auf eine Eingabedauer unter 5 Sekunden prüft. Menschen brauchen länger, hilft sehr gut.

Ergebnis: Null Spam seit Monaten 🙂

alfred
15 Jahre zuvor

@ 25 (Bella)
Ich würde ja gerne kommentieren, wo du dich schon so nett beklagst… Aber dein Spam-Filter lässt mich nicht durch. Da kommt dann: © Preventing spamattacks since 2006
Kein Spam? Melden Sie sich doch bei uns und wir schauen, was wir machen können.

Engywuck
15 Jahre zuvor

Mathe-Captchas werden ja erst dann *wirklich* interessant, wenn man höhere Mathematik dazu benötigt… 😀

Beispiel: „Find the least real zero of the polynomial: p(x)=(x+1)(x+5)(x+2)“ (http://random.irb.hr/signup.php)

Da braucht dann die Captcha-Break-Software nicht nur OCR sondern auch noch Maple/Mathematica und Textverständnis im Hintergrund…
OK, Menschen werden leider auch abgehalten, aber false positives gibt’s ja immer 😀

MacKaber
15 Jahre zuvor

Meine Emailadresse ist schon Jahre alt. Pro Tag bekomme ich ca 40-50 Mails. Die zwei im Monat, die den Spamfilter meines Anbieters umgehen konnten, bekomme ich auch so noch gelöscht.
Nett finde ich eine Möglichkeit in meinem Posteingangsbereich:
Anklicken des Bomerangs, und die Mail geht ungeöffnet an den Absender als „Empfänger unbekannt, sorry, nicht gefunden“, zurück.
Danach kommt er mit zwei Tastendrücken auf die Blacklist und ich lese nie wieder von ihm.

Micha
15 Jahre zuvor

Ich mag Captchas mit unorthodoxen logischen Fragen.




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