Grün muss er sein, der Sarg
Herr Piskarski kam eines Tages eher zufällig in unser Bestattungshaus. Eigentlich war er auf dem Weg zum Friedhof, um „seine Klara“ zu begießen, wie er das nannte, doch dann hatte
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Herr Piskarski kam eines Tages eher zufällig in unser Bestattungshaus. Eigentlich war er auf dem Weg zum Friedhof, um „seine Klara“ zu begießen, wie er das nannte, doch dann hatte
Das sind die letzten Worte in einer kleinen Kladde, die mir jetzt beim Umzug in die Hände gefallen ist. In dieses kleine Büchlein hat meine Mutter vor ziemlich genau 33
Ein gellender Schrei hallt durch die hohe Eingangsloggia unseres Bestattungshauses. Mord! Oder doch Totschlag? Noch eine weibliche Person schreit. Spitz und lang anhaltend, auf und abschwellen wie eine altersschwache Feuerwehrsirene.
Frau Büser kommt in mein Büro und sagt: „Chef, da draußen steht ein Mann und will ein Praktikum bei uns machen.“ Das ist nichts Ungewöhnliches. Der Beruf des Bestatters hat
Kennt Ihr den? Den alten Mann, der immer unrasiert herumläuft, in einem Feinrippunterhemd, seine Hose mit einem Strick zubindet und immer wochenalt schwarze Dreckränder unter den Fingernägeln hat. Die glimmende
Mit großem Elan ging Günther sofort daran, noch mehr frische Farbe aufzutragen und die kleinen Fenster der Bauwagen mit sehr ungelenk selbst gefertigten Gardinen zu schmücken. Alles sollte perfekt sein,
Herr Sondermann übererfüllte Horsts Vorstellungen von einem Sozialarbeiter. Wollstrümpfe in Jesuslatschen, ein Peace-T-Shirt und lange, wallende graue Haare, die sich nur widerspenstig in einer Art zipfeligem Pferdegeschwänz am Hinterkopf des
Es ist heiß, nein, es ist sogar fürchterlich heiß. Die Allerliebste winkt nur müde grinsend ab, als ich ihr anbiete, mich doch auf einer beruflichen Reise nach Hamburg zu begleiten.
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