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Christiane III

Ich gehe Christianes Mann mit ausgestreckter Hand entgegen, doch der beachtet sie gar nicht, starrt auf seine Fußspitzen und sagt nur tonlos: „Ich will das so nicht.“

„Was wollen Sie so nicht?“

„Das mit der Asche.“

Auch ihn führe ich in das Beratungszimmer wo ich zuvor mit seinen Schwiegereltern und Oma Stiegler gesessen habe: „Nehmen Sie bitte Platz!“

„Das ist typisch meine Schwiegermutter, alles gleich regeln. Die meint’s ja gut, aber die meint auch es fällt der Himmel runter, wenn nicht samstags morgens um Acht die Treppe geputzt ist.“

Ich frage ihn, was denn genau am besprochenen Ablauf nicht seinen Vorstellungen entspricht und ich merke schnell, daß er sich über die Einzelheiten gar nicht aufregt, sondern es nur um einen Punkt geht, den er offensichtlich in der Trauer und der Aufregung falsch verstanden hat. Es geht um die Beisetzung der Asche im Ruhewald. Das hat er nicht verstanden und glaubt, die Asche würde nun irgendwo in einem x-beliebigen Wald quasi heimlich während eines Spaziergangs einfach verstreut.

Ich kann Tobias, so heißt der junge Mann, beruhigen und erkläre ihm den Ablauf noch einmal ganz ausführlich.

Die Verstorbene wird im Krematorium ganz normal eingeäschert und die Asche kommt in eine Aschenkapsel. Unser Krematorium hier weicht da keinen Millimeter von den eigenen Regelungen ab. Es gibt nämlich weder ein Gesetz, daß die Versiegelung der Kapsel vorschreibt, noch eines, daß die Öffnung der Aschenkapsel verbietet. Und dennoch glauben die Krematoriums- und Friedhofsleute, die da einer internen Anweisung folgen, daß sei so etwas wie ein gottgegebenes Gesetz.
In anderen Krematorien sieht man das lockerer und befüllt auch direkt zersetzbare Urnen, etwa wenn eine See- oder Waldbestattung gewünscht wird. Dadurch ersparen sie uns bzw. den Bestattungsreedereien und den Ruhewaldmitarbeitern das Umfüllen der Asche.

Hier bekommen wir also die Aschenkapsel und bringen sie dann zur Forststelle, die für diesen Bestattungswald zuständig ist. Das ist ein extra für diesen Zweck ausgewiesenes Waldstück, das auch als solches gekennzeichnet ist. Außer den Hinweistafeln und kleinen Namensmarken an einigen Bäumen weist nichts auf den Friedhofscharakter dieses Waldes hin. Manchmal sieht man kleine Blumensträuße am Fuße eines Baumes liegen, hin und wieder hat jemand ein buntes Band um einen Baustamm geschlungen.
Man kann auswählen, ob man eher anonym mit mehreren anderen Urnen beigesetzt werden möchte, oder ob man einen eigenen Baum nur für sich oder einen Familienbaum haben möchte.

Wenn der Wunsch dazu besteht, kann man an der Beisetzungszeremonie teilnehmen, diese im Rahmen der Möglichkeiten, die ein Wald bietet, ausgestalten und selbstverständlich auch einen Pfarrer oder Redner mitbringen. Es ist auch durchaus möglich, daß Angehörige beim Einsetzen der vergänglichen Urne in das Erdloch helfen.
Da sich manche Geistliche weigern, Ruhewaldbestattungen durchzuführen, fällt es aber oft dem Forstmitarbeiter oder dem Bestatter zu, hier ein paar Abschiedsworte zu sprechen.

Für viele Pfarrer ist die Beisetzung in einem Bestattungswald nicht eine moderne, naturnahe Bestattungsmöglichkeit, sondern sie sehen darin die Abkehr vom christlichen Ritus und eine Zuwendung zu nichtchristlichem Gedankengut von Naturreligionen. Ein Pfarrer sagte mir einmal: „Es ist falsch daran zu glauben, daß Menschen in einem Baum weiterleben, das ist Heidenglaube, der Mensch wird zu Staub und seine Seele lebt bei Gott weiter.“

Ich persönlich glaube, daß kein einziger der vielen Angehörigen, die ich schon in den Wald begleitet habe, daran glaubt, sein Angehöriger würde nun tatsächlich in einem Baum weiterleben. Wir haben es doch mit intelligenten und erwachsenen Menschen zu tun, die genau wissen, daß wir uns nur um die sterblichen Überreste kümmern und das Tun auf dem Friedhof oder im Ruhewald sich nur mit der würdigen Unterbringung von Asche oder Körper handelt. Mit dem (bis dato ungeklärten) Verbleib der Seele hat das doch überhaupt nichts zu tun.

Die Menschen verbinden aber mit den verschiedenen Beisetzungsformen auch gewisse Vorstellungen. Im Feuer verbrennt man, in der Erde wird man von Würmern gefressen und die Asche liegt hundert Jahre im stabilen Metall und vergeht nicht. Da ist es den Menschen oft ein ganz angenehmer Gedanke, sich vorzustellen, daß die Asche langsam vom Waldboden aufgenommen und in Form von mineralischen Nährstoffen an einen Baum abgegeben wird. Ohne auch nur im Geringsten ihren christlichen Glauben und ihre Vorstellung von der Seele und deren Verbleib in Frage zu stellen, ist es selbst für streng katholische Familien ein schöner Gedanke, sich vorzustellen der Papa oder die Mama seinen irgendwie jetzt ein Stück Natur.
Man hat ja auch auf der anderen Seite nicht die Vorstellung, die Würmer würden die Seele mitfressen, wenn ein Mensch erdbestattet wurde.

Wenn die Kirchen nun Feuerbestattungen akzeptieren, dann müssen sie sich auch den verschiedenen Beisetzungsformen für Totenaschen gegenüber etwas liberaler zeigen. Sollte es tatsächlich Leute geben, die eine völlig andere Gedankenwelt mit dem Jenseitigen verbinden und eher dem Animismus anhängen, ja die haben doch sowieso mit Kirche und Pfarrern nichts am Hut und rufen zur Aschenbeisetzung sowieso einen freien Trauerredner, eine Kräuterhexe oder einen Schamanen.

Tobias hört mir aufmerksam zu und am Ende lächelt er sogar ein bißchen. Er hatte sich hauptsächlich daran gestört, daß es keine Beisetzungszeremonie geben solle, so hatte er das fälschlicherweise verstanden, was vor allem daran lag, daß sein Schwiegervater gesagt hatte: „Die Urne kommt dann irgendwo in den Wald.“

Dann vergräbt der junge Mann sein Gesicht in seinen Händen und ist minutenlang nicht ansprechbar. Ich höre nicht, daß er weint, aber ich sehe, daß es ihn schüttelt und bin einfach eine Weile ruhig.
Meine Frau hat es vor Jahren eingeführt, daß in den Beratungszimmern immer Boxen mit Kosmetikpapiertüchern stehen, den Namen Kleenex will ich jetzt nicht schreiben, sonst wird mir wieder Schleichwerbung unterstellt, dabei sind Tesa, Spüli, Uhu, Tempo und Kleenex mittlerweile Gattungsbegriffe geworden, die man selbst dann anwendet, wenn die Produkte von ganz anderen Herstellern stammen.

Manche Kunden kommen und werfen einen etwas erstaunten Blick auf die auf einem Tischchen bereitstehenden Papiertücher. Was soll das denn, werden sie denken, sowas brauchen wir doch nicht, und dann sind sie später froh, wenn sie diese Tücher nehmen können. In jedem Beratungsgespräch kommt der eine ganz besonders emotionale Moment, an dem die Tränen in die Augen schießen.
Nebenbei bemerkt ist es übrigens in den meisten Fällen der Moment, in dem die Leute ihren eigenen Abschied formulieren sollen, also beispielsweise beim Schleifentext für den Kranz oder beim letzten Gruß in der Zeitungsanzeige.

Tobias ist der ganze „Zinnober“, wie er das nennt egal. Ihn interessiert der Ablauf nicht weiter, die Details haben seine Schwiegereltern festgelegt und das ist für ihn schon deshalb gut, weil der Schwiegervater auch die Kosten übernimmt. Jedoch ist die Idee mit dem Ruhewald bei Tobias immer noch nicht angekommen.
„So ganz gefällt mir das mit dem Wald nicht. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, das mit dem Wald gefällt mir tausendmal besser als so eine Steinplatte irgendwo auf einem Friedhof, aber es ist nicht das was ich mir vorstelle… und wenn ich ehrlich bin, kann ich mir im Moment gar nichts vorstellen, mein Kopf ist einfach leer.“

Damit beschreibt er einen Zustand, den jeder Trauernde sehr gut kennen wird. Ein Bestatter, der sich nicht viel Mühe gibt, will die Sache schnell und gut erledigt wissen, wird dann die Standardformen vorschlagen und weil der Kunde eben im Moment seinen Kopf nicht richtig benutzen kann, wird er zustimmen und dann findet eine Bestattung statt, die der Kunde vielleicht hinterher bereut.
Man muß eine Atmosphäre schaffen, in der der Kunde sich wenigstens für einen Moment entspannen kann, damit man Zugang findet und dann versuchen kann herauszufinden, was denn für diesen Menschen genau das Richtige sein könnte.

Ich unterhalte mich mit Tobias, wir sprechen über unsere Kinder, ich erfahre, daß die Kinder gar nicht so betroffen sind, für sie ist die Mama eigentlich schon gestorben, als sie schwer krank wurde und nur noch zwischen Pflegebett zu Hause und Krankenhaus pendelte. Hier hatte das reguläre Familienleben geendet und so ist der Tod der Mutter jetzt kein großer Schock. „Mir scheint, als ob es denen wichtiger ist, daß ich noch da bin“, sagt Tobias.

Endlich kommen wir im Gespräch, fast schon zufällig, an einen Punkt, der mir mehr Aufschluß gibt. Tobias und Christiane hatten sich vor ein paar Monaten ein Grundstück angeschaut. „Das war nur so ein blöder Traum. Wir haben da eine Bank oberhalb von Grünenfels, da waren wir früher immer zum…“, er zögert kurz verlegen, „…zum Knutschen, Sie verstehen schon. Da sind wir immer wieder mal hingefahren und haben das immer so gemacht, daß uns diese Bank und das Fleckchen Erde da heilig sind. Wenn wir mal Krach hatten, sind wir da hingefahren und haben uns da hingesetzt, über die Ebene geschaut, die gute Waldluft genossen und dann haben wir immer gespürt, wie der Streit langsam aus unseren Knochen wich. Mann, wie oft sind wir da mit verzerrten Gesichtern und voller Aggression hingestiefelt, haben kein Wort gesprochen und dann auf der Bank gesessen, mehr so die Rücken zugekehrt. Sie können es glauben oder nicht, aber nach nur einer Viertelstunde hielten wir uns dann an den Händen und immer wenn wir aus dem Wald wieder herauskamen, waren wir glücklich, ja da waren wir wieder versöhnt.“

Genau unterhalb dieser Bank gibt es einen freien Platz über den ein kleiner Bach fließt und genau da, so hatten Tobias und Christiane immer geträumt, würden sie eines Tages ein Haus bauen.
„Natürlich darf man da nicht bauen, man könnte es auch kaum, alles schräg, aber wir haben das einfach so geträumt. Schade, daß da kein Ruhewald ist.“

Na, da haben wir es doch. Nun weiß ich wo Christiane ihre letzte Ruhestätte finden wird.

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Peter Wilhelm28. Mai 2012

107 Kommentare von 140614.

  1. „Na, da haben wir es doch. Nun weiß ich wo Christiane ihre letzte Ruhestätte finden wird.“

    Ich habe keine ahnung wie Du das anstellen wirst, aber ich weiss das Du es anstellen wirst.

  2. Wow, da warst du echt ein Glücksfall für Tobias – ich weiss nicht wie viele Bestatter im Beratungsgespräch zu diesem Punkt gelangt wären…

    Zum Thema Friedwald habe ich noch eine Frage: Die Wälder müssen ja auch forstwirtschaftlich gepflegt werden, das heisst man hat keine Garantie dass der Baum unter den ich meine Angehörigen vergrub (um sie mit Mineralien zu versorgen und so symbolisch dem Baum Lebenskraft übergeben wird) in ein, zwei Jahren noch steht.? Oder werden da besonders junge Bäume ausgelesen? (wobei auch die nicht gegen Käfer und Fäulnis immun sind…)

  3. Ich sehe an der Ausführung dieser speziellen „Beisetzung“ gar kein Problem:

    Krematorium in den Niederlanden, nach Hause schicken lassen, dort verstreuen oder Verbuddeln, fertig.

  4. Danke schön, Tom, ich wollte gerade nachschieben dass ich mich über deine Suchfunktion schlau gemacht habe und zum selben Resultat gekommen bin… Aber du bist heute so flitzeschnell;-)

  5. Ich habe eben mal im Internet geschaut und leier erstaunt festgestellt, dass es in Deutschland gar nicht soviele Friedwäldchen gibt. Der nächste wäre auch so ca. 100 km weit weg von hier. Ich finde diese Möglichkeit der Bestattung bisher am angenehmsten, nur stellt sich mir jetzt die Frage, dürfte meine Familie mich da auch einfach so beerdigen? Bestimmt sind damit wieder etliche Behördengänge verbunden oder?

    Um aber auf die Geschichte zu kommen, auch ich habe keine Ahnung wie der Undertaker es wieder händeln wird, aber er wird es schon schaffen Christiane an ihren Ort des Friedens die letzte Ruhe zu verschaffen!

  6. „Es ist falsch daran zu glauben, daß Menschen in einem Baum weiterleben, das ist Heidenglaube, der Mensch wird zu Staub und seine Seele lebt bei Gott weiter.“

    Jaja, alles was nicht den kirchlichen Vorstellungen entspricht wird verteufelt, verdammt und am Ende auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Da hat sich auch in den letzten Jahrzehnten wenig geändert…

  7. Da bin ich ja gespannt, wie es weiter geht. Die Idee von Friedenswäldern finde ich sehr schön aber am schönsten an diesem Abschnitt der Geschichte fand ich die Geschichte mit der Bank. Jede Beziehung könnte einen solchen Ort brauchen :)

  8. Wieder einmal eine Geschichte die mich sehr berührt hat. Und diesmal sogar mit (denk ich mal) Happyand… soweit man das in der Branche sagen kann.
    Ich find’s toll, dass Tobias das erzählt hat und du darauf eingehen konntest (denk ich schonwieder mal). Das ist einfach so… lieb… *seufz* Bin zwar erst 23, aber irgendwie hoff ich wenn ich einmal sterb kümmert sich mein Mann auch so gut um meine Bestattung… bzw. der Bestatter den mein Mann dann aufsucht.

    Und…. Seele lebt im Baum weiter… warum nicht? Wissen wir es? *g*

  9. wow … wäre wirklich super wenn es eine Möglichkeit gäbe die Urne dort begraben zu können. Man findet zwar im Web sehr viele Infos zum Thema, aber dann muss man erst einmal selektieren. Schön solch einen erfahrenen und offenen Bestatter zur Seite zu haben.

  10. btw: blumen unter einem friedwald baum, bzw bändchen drum rum ist wohl das äußerste was an „beigaben“ an einem baum geduldet wird… mir hatte man zumindest damals gesagt, dass man den wald charakter ungern durch z.B. kuscheltiere o.ä. verletzt sehen würde…

  11. Mal was Off-Topic: Mir ist gerade der sehr interessante Platzhalter für die Useravatare aufgefallen. Ein lustiges Kerlchen, dieser grimmassenschneidende Dunkelhäutige. Aber Vorsicht: Wenn das die Nüsselschweif sieht, steht euch eine Protestkundgebung der Afrikagruppe bevor. Wenn ihr richtig Pech habt, kettet die sich bei euch in der Ausstellung an einen Kennedy oder Adenauer und tritt in den Hungerstreik. Sagt also nicht, ich hätte nicht gewarnt! ;)

  12. „sonst wird mir wieder Schleichwerbung unterstellt, dabei sind Tesa, Spüli, Uhu, Tempo und Kleenex mittlerweile Gattungsbegriffe geworden, die man selbst dann anwendet, wenn die Produkte von ganz anderen Herstellern stammen“

    So sehr sind es schon Gattungsbegriffe, das ich bis geradeeben nicht mal wusste, dass Spüli ein Markenname ist. Dachte es ist einfach die Abkürzung für Spülmittel.

    Maggi, ist auch so typisch.

    Ich bin gespannt wie du es angestellt hast, dass Christianes Asche nun an dem Plätzchen versteut oder die Urne dort vergraben werden kann werden kann.

    Habe auch noch eine Frage, angelehnt an Annas Frage.

    Was geschieht denn, wenn ein Baum aufgrund natürlicher Umstände wie Sturm oder Fäulnis gefällt werden muss?
    Für die Angehörigen muss das doch furchtbar sein.
    Die Aschekapsel kann man ja, da sie sich zersetzt, nicht wie es etwa bei Erdbestattungen möglich ist (Knochen) einfach ausbuddeln und umsetzen.Sind dir Fälle bekannt, wo ein Baum in Friedwald gefällt wurde? Wie wurde das gelöst?

    (OT: Habe mit der Suchfunktion nach „Avater ändern“ und „Kommentarbild ändern“ gesucht aber nicht gefunden wie ich das Bildchen ändern kann, wer hilft mir?)

  13. *seufz* Gut, dass es Menschen wie dich gibt. Sonst hätte der arme Mann jetzt irgendwas an der Backe weil es heißt „Sowas geht nicht“ und wäre nachher unglücklich weil es nicht das war was er sich vorgestellt hat.

  14. Was ist das eigentlich für ein ordinäres Standardbildchen Tom? Brrr…

    Aber da du jetzt weißt wo Christiane hi soll, darf man das überhaupt (also die Asche einfach irgendwo verstreuen)?

    Yeti

  15. Das wäre ja eine schöne Bestattung. Und selbst wenn der Baum in einigen Jahren der Fäulnis zum Opfer fällt, dann wäre das ja auch irgendwie der Kreislauf der Natur, oder?

  16. Ich habe kein Problem mit dem „Oben“, nur mit dem Bodenpersonal komm ich nicht zurecht. Wenn ich die Sätze mit den Heiden und so lese, bestätigt sich meine Denkweise.

  17. Und schon wieder Pipi inne Augen! Mein Partner und ich haben auch so eine Stelle. Es ist eine schöne Vorstellung dort noch immer „vereint“ zu sein, sollte einer von uns nicht mehr da sein!

  18. Spüli ist ja wohl kein Markenname ROFL
    Das ist die Abkürung von SPLÜmIttel.
    Du würdest den Leser hier ein Bären aufbinden ohne Ahnung zu haben.

  19. @26:
    An Deinem Kommentar merke ich, daß Du vermutlich zu jung bist um es noch zu kennen. Aber es gab mal „Spüli“.

    Ateht sogar in Wikipedia.
    [quote]Der umgangssprachlich verwendete Begriff „Spüli“ kommt von einem Produkt der Firma Procter & Gamble GmbH (P&G), welches zur Zeit nicht mehr vertrieben wird.[/quote]

    Also erst Wiki fragen, dann rumtrollen.

  20. Wirklich großes Kompliment. Sitze selbst gerade seit Wochen an einem eigenen langen Text (allerdings wissenschaftlich) und erwisch mich immer wieder, wie ich die ein oder andere „Denkpausse“ nutze, um in Deinem Blog zu schauen – und alte und neue Geschichten zu lesen.
    Die Geschichte von Christiane ist mir aber wohl aufgrund der eigenen Parallele zur „Versöhnungsbank“ gerade derart nah gegangen, dass es mir die Nackenhaare aufgestellt hat.
    Ich finde, Du betreibst wirklich den besten Blog und Deine Art zu schreiben ist einfach sensationell. Selten habe ich so eine gelungene Mischung zwischen Witz und Tiefe, Einfühlungsvermögen und gewissen Abstand zur eigenen Person gefunden – vor allem nicht über so eine lange Zeitdauer und eine so hohe Anzahl von Beiträgen hinweg. Dankeschön! Es macht Spaß hier zu lesen.

  21. da bin ich ja gespannt was dir einfällt, Tom.
    Selber will ich auch mal im Friedwald begraben werden.

    Das finde ich einfach schön im Wald unter einem Baum
    zu liegen und die Verwandtschaft hat keine Mühe mit
    der Grabpflege

  22. „Ich persönlich glaube, daß kein einziger der vielen Angehörigen, die ich schon in den Friedwald begleitet habe, daran glaubt, sein Angehöriger würde nun tatsächlich in einem Baum weiterleben. Wir haben es doch mit intelligenten und erwachsenen Menschen zu tun,… “

    … die oftmals daran glauben, dass die Seelen der Verstorbenen im Himmel ewig weiterleben, in der Gegenwart eines Wesens, das 24/7 die Gebete aller Menschen hören kann.

    Also das mit dem Weiterleben im Baum hat wenigstens noch einen gewissen wahren Kern in Form von Düngung

  23. Ich bin ja eigentlich gar nicht nahe am Wasser gebaut, aber jetzt habe ich zum ersten Mal bei einer deiner Geschichten Tränen in den Augen. Ich finde es bewundernswert, wie viel Zeit du dir immer wieder für deine Kunden nimmst, und wie du in persönlichen Gesprächen herauszufinden versuchst, was die Menschen wirklich wollen.

  24. Tempo ist übreigens doch auch eine Procter&Gamble-Marke. Dagfür verstehe ich nicht, was ich alle mit den Avatar-Bildchen meint.

  25. Ich muss sagen so ein Friedwald hat was, aber wenn wir schon bei Markennamen sind Friedwald war doch auch geschützt oder?

    Das die Kirchen das noch nicht so akzeptieren, das wird schon irgendwann passen die sich auch wieder an

    Insgesamt einfach ein toller und berührender Text

  26. @Mo (15)
    Auf der Homepage http://www.friedwald.de (Tom hat das mal in einem seiner Artikel verlinkt, deshalb geht es wohl in Ordnung dass ich das hier nochmal tue) steht dass ein Bestandesschutz von 99 Jahren besteht (wie Tom mir ja auch schon geantwortet hat). Das bedeutet, wenn ein Baum stirbt, egal ob durch Blitzschlag oder was auch immer, wird ein Neuer gepflanzt falls schon ein Verstorbener darunter vergraben wurde. Bei reservierten Bäumen kannst du dir einen Anderen aussuchen.

    und noch was ganz anderes: ist schon faszinierend dass ein kleiner Ipod diesen Server in die Knie zwingen kann ;-) Ipod nano wird wohl im Moment DER Suchbegriff sein unter dem die Leute dieses Weblog finden…

  27. Schöne Geschichte, ich mußte auch gleich an die Szene aus „Six Feet Under“ denken.
    Und ich frage mich, wie das denn nun rechtlich hier in Deutschland aussieht: Dürfte man so eine zersetzbare Aschenkapsel einfach so vergraben? Rein von der Asche her dürfte ja nichts dagegen sprechen (also weder giftig noch sonstwas)… Wenn ja, würde ich mir das für mich auch wünschen, an einem schönen Platz vergraben zu werden. Wenn es nicht geht, dann eben Friedwald.

    Das mit den Avataren verstehe ich übrigens auch nicht, ich hab hier noch kein Avatarbildchen gesehen…?

  28. Jetzt fehlt nur noch, dass das Wäldchen bei der Bank rein zufällig der Friedwald ist.. So halbseidene Sachen wie sich Asche aus den Niederlanden zurückschicken zu lassen würde Tom doch nie tun… ;-)

  29. @43/44 daran habe ich aber auch zuerst gedacht gehabt aber wenn es die Angehörigen glücklich macht sehe ich da eigentlich kein Problem die Asche über Umwege gehen zu lassen um sie dann an einem solchen Ort zu verstreuen

  30. Wenn ich daran denke, dass mein Leben auch in absehbarer Zeit zuende sein kann, fällt mir genau der Ort ein, an dem ich meine letzte Ruhestätte finden möchte.
    Aber geht das denn wirklich, quasi einfach so in die Botanik gestreut werden? Da muss es doch diverse Haken und Ösen geben, schließlich wohnen wir in Deutschland… ;-)

  31. Immerhin ein paar Christen sind wohl lernfähig: die evangelischen Schwestern der Communität Casteller Ring in Unterfranken betreut seit zwei Jahren einen Friedwald:

    http://www.friedw.de/EFS_Start.AxCMS

  32. Das ist wieder ein wunderbares Beispiel für einen Artikel, der eine wunderschöne, obwohl eigentlich traurige Geschichte mit einigen interessanten Informationen verknüpft. Diese Friedwald-Idee ist echt klasse, das verbindet die Ruhe und Würde eines Friedhofes mit der Freiheit der Natur, finde ich. Bin mal gespannt, in welcher Form Christiane jetzt zur Ruhe kommt…

    Das Phänomen was die Kinder erleben ist übrigens ein sehr praktisches, meine Oma verstarb an Krebs, aber im Grunde war sie für mich tot, als wir sie nicht mehr wie sonst alle zwei Wochen besuchen konnten, weil sie so schwach war… endgültig dann, als wir Weihnachten nicht zusammen feiern konnten. Danach dauerte es leider immer noch drei Monate, aber ich zumindest konnte ihren Tod dann wirklich als Erlösung sehen…

  33. Hm… In der Geschichte stand ja, dass man dort nicht bauen _kann_, weil extrem steil, und dort nicht bauen _darf_.
    Von daher spräche doch nichts dagegen, die Urne dort unauffällig beizusetzen.
    Ich fände es jedenfalls schön, wenn das klappen würde. Wäre ja wenigstens ein kleiner Trost für den Ehemann.

  34. Ich habe jetzt Firefox, Opera und sogar den Internet Explorer (natürlich habe ich danach den Rechner mit Spüli ausgewaschen) ausprobiert: Ich sehe keine Avatare.
    Entweder haben hier also einige Leute Halluzinationen oder Tom konnte mal wieder seinen Spieltrieb nicht beherrschen.

  35. Mönsch Madde, die haben heute ein wenig rumexperimentiert und das Zeug wieder rausgenommen (zum Glück, hier wären schwarz-weiße Avatare eh viel schöner)…

  36. Es gibt eine Funktion, die in den Kommentaren Gravatare & Co. darstellen kann. Diese Funktion ist aber recht unsauber programmiert und erzeugt eine ungeheure Serverlast, deshalb schaltet sie sich jedes Mal ab, wenn viele Besucher auf der Seite sind. Innerhalb einer Sekunde können das an die 1.000 Leute sein.

    Vermutlich hat man nachts die besten Chancen auf Avatar-Bildchen.

  37. Neben „Friedwald“ gibt es noch „Ruheforst“. Ausserdem bieten viele Friedhöfe inzwischen Urnenhaine oder Wurzelbestattungen an. Ich denke, dass inzwischen für jeden eine natrunahe Bestattung in erreichbarer Nähe zu finden ist.

    Friedwald und Ruheforst sind eingetragene Warenzeichen, deshalb heisst diese Beisetzungsart oft anders, aber es gibt sie wirklich fast überall.

  38. Puh, da bin ich aber froh, dass die Geschichte so glimpflich ausgeht. Ich hatte schon mehr Konfliktpotenzial befürchtet.
    Oder kommt da etwa noch was?
    Schön, wenn hinterher alle so zufrieden sind…

  39. @ Anna:
    wenn man, wie ich, eine Bestattung in einen Friedwald in Erwägung zieht, denke ich, akzeptiert man das Aufgehen der sterblichen Überreste in der Natur, da spielt es auch keine Rolle, ob der Baum dort noch 500, 100, oder 1 Jahr steht. Wer ein Grabmal für die Ewigkeit sucht muss sich halt wie Mooshammer ein Mausoleum bauen.
    Best regards, nobody

  40. Schoenes Ende muss ich sagen. Obwohl das auch etwas anstoeßig ist. Aber ich denke das Tom sein bestes gegeben hat und erfolgreich war.

  41. Denkt der Pfarrer dann, dass die Seele bei einer Erdbestattung in die Würmer übergeht?
    Lustige Vorstellung als Wurm-Familie weiterzuleben :)

    PS: ich will den IPod… ;)

  42. Oh, was für ein schöner Schlussatz.
    Da krieg ich ja richtig Pipi in die Augen.
    Ich bin mir sicher, Du kriegst das hin.

    Übrigens: Soooo gegen den Friedwald sind gar nicht alle PfarrerInnen.

    Kürzlich kam im deutschen Pfarrerblatt mal ein Artikel, der sich mit Friedwaldbestattungen auseinandersetzte. Das war eher ein Plädoyer für eine Friedwaldbestattung.

  43. Danke, dass du manchmal Unmögliches möglich zu machen scheinst – und einem Mann dazu verhilfst, die Nähe zu seiner Frau weiter spüren zu können.
    Ich denke, fast alle Paare haben solche Plätze mit besonderer Bedeutung – ich wüsste zumindest, wo unser Platz wäre (auch wenn er definitiv unmöglich für eine Bestattung ist)…

    Ich finde ja, dass ein Friedwald durchaus der „Asche-zu-Asche“-Aussage passt – irgendwie ist es doch wie eine Rückführung von Energie in Leben. Nicht dass ich glauben würde, in dem Baum weiter zu leben – aber ich unterstütze ihn mit meinen Resten im Wachstum (habe durch mein Auto bestimmt genügend geschädigt!). Und das kann einer Seele (wo auch immer sie dann ist) doch bestimmt nicht schaden…

    LG, Sasch – die bei deinen Geschichten oft genug ein KLEENEX braucht ;o)

  44. Hach, wie „einfach“ es doch manchmal sein kann…

    Ob das auch wirklich klappt dort unter der Bank?
    Wir werden es erfahren.

  45. Hatte nicht mal wer gesagt, dass die Kommentare am Wochenende nur schleppend kommen? Da habe ich aber so gar nicht den EIndruck: komme mit dem Lesen gar nicht mehr hinterher.

    Die GEschichte ist einfach nur rührend. So eine Stelle haben wir auch, nur leider ist sie in Irland.
    Tom, ich finde das so klasse, wie einfühlsam du bist!

  46. Dass mich ein bloßer Blogeintrag mal so zum Heulen bringen würde, hätte ich nicht geglaubt. Schön, dass du dem Mann diesen Wunsch erfüllen kannst.

  47. Wirklich schön, diese Geschichte!

    Und wenn ich irgendwann jemanden beerdigen lassen muss, dann WILL ich bitte so einen Bestatter haben, wie Du einer bist.

  48. Als meine Mutter an Krebs starb, war ich 12 und wohnte 120 km entfernt. Ich sah sie nur am Wochenende, und das zum Schluss dann auch nicht mehr immer. Leider auch nicht an dem Wochenende, bevor sie am folgenden Mittwoch starb. Für mich starb sie keinen Tag früher als an dem Tag, an dem ich von ihrem Tod hörte.

    Schöne Geschichte, übrigens. Ich bin auch gespannt, wie es mit Christiane und ihrem Mann weitergeht.

  49. Irgendwie ist das genau die Art Bestattung, die ich mir auch für mich selbst vorstellen könnte.
    Jetzt muss ich das nur noch jemandem sagen. Aber wenn ich mit meinen 24 Jahren damit ankomme, wird immer gleich abgewunken.

  50. Wenn mal eine mir nahestehende Person stirbt, und ich mich um die Beerdigung kümmern muss, dann fänd ich es sehr tröstlich, an einen Bestatter wie Tom zu geraten…

  51. [quote]Na, da haben wir es doch. Nun weiß ich wo Christiane ihre letzte Ruhestätte finden wird.[/quote]
    Dieser Cliffhanger klingt fast so, als könne man mit diversen Tricks und Kniffen beim Amt eine selbstzersetzende Aschekapsel überall „einbuddeln“.

    Wäre auf jeden Fall interessant, ob/wie das geht … ich hätte da nämlich auch so’n Plätzchen, wo ich gern irgendwann mal…

  52. Hoffentlich halten alle – nicht nur in diesem Fall – dicht, sonst gibts mal Ärger mit einem wichtigen Sachbearbeiter irgendeiner wichtigen Behörde.

  53. @nobody:
    Natürlich ist die Idee dahinter „Natur“. Ich persönlich hätte auch keine Mühe damit wenn „mein“ Baum halt nicht mehr ist. Nur kann ich mir vorstellen, dass viele Leute sich da einen jungen Baum aussuchen, der für die Verstorbenen wächsen und gedeihen soll und gross und stark wird und irgendwann, nach vielen Jahren alt und knorrig wird ehe er selber zugrunde geht. Meine Frage bezog sich auf den zugegebenermassen abwägigen Fall, dass er z.B. im selben Jahr noch, oder kurz darauf eingeht/gefällt werden muss. Dies stelle ich mir für die Angehörigen als ziemlich unglücklichen Fall vor, da ihnen in der Trauerphase noch das Symbol genommen wird.

    Wie dem auch sei, ich bin bei diesem einen Thema froh in der Schweiz zu leben und werde mit Sicherheit von der Möglichkeit gebrauch machen, dass man sich hier verstreuen/vergraben lassen kann wo es einem gefällt. (natürlich vorausgesetzt der Grundbesitzer ist einverstanden.) Ich muss sagen, ich kann beim besten Willen nicht verstehen weshalb das in Deutschland (noch) nicht möglich ist. Sind da die religiösen Kräfte so stark darin, die Friedhofspflicht zu verteidigen oder ist eure Asche etwa anders als unsere..? Leuten wie Tobias könnte ganz selbstverständlich ihr Wunsch erfüllt werden, ohne Tricks und heimliche Versandaktionen.

  54. Die Idee, dass meine Asche „still und heimlich“ an einem für mich besonderen Ort ausgestreut wird, finde ich wunderschön.

  55. @78,
    musst nicht erstaunt sein, dass es in D-Land nicht geht, es verdient ja wer daran, entweder die Kirche oder aber die Stadt/Gemeinde, und die lassen beide nicht zu, dass denen etwas durch die Lappen geht.

    Macht einen Gesetzvorschlag, der besagt, dass die Kirche oder die Gemeinde das Doppelte an Friedhofsgebühren bekommt, wenn man die Asche selber verstreut, ihr glaubt gar nicht, wie schnell das Gesetz durch ist.

    @Tom: Solch einen Bestatter wie Dich hätte ich auch mal gebraucht. Inzwischen weiß ich aber auch, was ich machen muss. Danke für die schönen und anrührenden Geschichten und für die vielen Infos!

  56. Ich finde es schön, wenn hier unbürokratisch geholfen werden konnte. Ich weiß noch, was es für meine Schwiegermutter für ein Drama war, die Aschenkapsel ins Ausland zu bekommen…

  57. Ich überlege gerade ob sich der letzte satz nach einem 4.-Teil anhört oder nicht.
    Wieviele teile hatte denn die bisher längste geschichte?

  58. Hach, irgendwie traurig und gleichzeitig romantisch, die Geschichte.

    @84: 23? Ich glaube, das war die Geschichte über die Olugulades.

  59. Hallo! Nach langem stillen Mitlesen melde ich mich auch mal zu Wort: Erstmal herzlichen Dank für deine tollen, geschmackvollen Artikel. Bei diesem ist dir allerdings ein Fehler (?) unterlaufen: heißt der Witwer Jochen oder Tobias?

    lg, Claudia

  60. Meine Mutter und ich haben uns sogar schon den Friedwald angeguckt in dem wir irgendwann mal beerdigt werden möchten angesehen. Mir gefällt der Gedanke auch besser als auf einem „künstlichen“ Friedhof eingebuddelt zu werden.

  61. Tom, das ist mal wieder eine Geschichte nach meinem Geschmack. Und sogar ein wenig Romantisch. :-)
    Wie schön… Du machst das schon! :-)

  62. Na, da bin ich aber echt gespannt, ob das klappt / geklappt hat. Ist ja echt eine schöne Idee… Hmm, so eine Stelle bräuchten mein Freund und ich eigentlich auch mal!

  63. *seufz* sehr schöne Geschichte und ich freue mich zu lesen wenn es so geklappt hat wie du es dir vorstellst :)
    es muss schön sein einen solchen ort zu haben.

    btw ich würd viel lieber eine tasse gewinnen als nen ipod ;)

  64. Auch von mir ein Kompliment für den tollen Beitrag. Wirklich eine tolle Vorstellung, so eine „Beziehungsbank“ mit Ausblick auf die Träume.

  65. Ich kann den Pfarrer durchaus verstehen… natürlich ist die Begründung, dass einige glauben würden in einem Baum „weiterzuleben“ Unsinn.
    Aber auch ich finde, das der Friedhof zu unserer Kultur gehört.
    Natürlich kann es Alternativen geben, aber ich hab das Gefühl, das hier eher dem gesellschaftlichen Trend zur Anonymisierung nachgegeben wird, als das wirklich der Friedwald-Gedanke im Vordergrund steht… und damit wird auch der heutigen Bequemlichkeit nachgegeben so á la … das Erbe haben wir, jetzt wird die Oma einfach schön irgendwo anonym bestattet, ihr ist das ja sowieso egal, und wir machen uns weniger Arbeit!
    Natürlich trifft das nicht auf alle Leute zu… weiß ich!

  66. Hm tja die Pfarrer sind eben bissi doof ne :-)

    Naja aber das der Mann sich sorgen gemacht hat ist irgendwo verständlich. Wenn er vielleicht aufgrund der Situation das ganze nicht ganz so aufnehmen konnte, und hinterher gesagt bekommt „Die kommt da irgendwo in nen Wald“ ist das ja auch nicht so taktvoll ne…

  67. irgendwie befürchte ich da wird es noch probleme geben mit den schwiegereltern.

    eine bestattung ohne das sich 2 parteien über das „wie“ streiten kann ja nicht sein *g*

  68. Ich habe mich mit dem Thema Tod und Beerdigung noch nie so beschäftigt bzw. beschäftigen müssen (zum Glück). Aber wenn man das so liest, dann kann man sich nur wünschen, dass wenn es soweit ist, man an jemanden wie Dich gerät und die Beerdigung so zu einem schönen Abschied werden kann.

    Deine Geschichten rühren zu tränen aber wärmen das Herz! Danke dafür.

  69. @98 Dann würde aber kaum noch eine Fortsetzung geben ;) mindestens ärger mit irgendwem wegen der aschenaustreung außerhalb eines dafür vorgesehenen bereiches wird es geben ;)

    wäre sonst die erste längere geschichte im blog die ohne komplikationen abläuft.

  70. Schön wenn man solche Orte hat, Ich denke mal das man mit solchen „Dingen“ locker umgehen sollte und mal Gesetzte ausser acht lassen sollte.

  71. Wie ist es möglich, dass so ein Anliegen auf solche bürokratischen Hürden stossen muss und es andererseits noch niemandem gelungen ist, Gunter von Hagens das Handwerk zu legen???

    (Bitte, bitte, die zwei falschen „daß“ am Beitragsanfang durch „das“ ersetzen, denn schliesslich wollen wir uns doch alle weiter zu Recht mit dem herrlichen PISA-Logo vom Seitenanfang schmücken!)

  72. naja, man kann ja beim umfüllen der asche auch ein bisschen was abzwacken. den großteil im friedwald legal unter die erde bringen und den rest an der bank verstreuen. so zumindest würde ich das machen…

  73. Diese Art von Bestattung gefällt mir auch ziemlich gut.

    Und in den Niederlanden machen sie nicht so ein TramTram was mit der Kapsel geschieht?

  74. Ach wie schön traurig…
    Hoffentlich klappt das alles!

    Tobias tut mir aber sehr Leid… Ich will mir nicht vorstellen müssen wie schwer das alles ist.

  75. Ich schnall auch nicht was Geistliche gegen Friedwälder haben. Gegen Grabsteine oder Holzkreuze (gleicher Baustoff) haben sie ja auch nix.

    Im Gegenteil. So ein wachsender Baum liesse sich wunderbar als Symbol für das Leben nach dem Tod in die Predigt einbauen. Wenn man bedenkt dass gewisse Bäume über 1000 Jahre alt werden können kann ich mir kaum ein besseres Symbol für ewiges Leben vorstellen.

    Naja, wird wohl einfach noch ne Weile dauern…

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