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Das wäre mal ein Auftrag

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Ich bedauere es, daß Michael Jackson so früh sterben mußte. Nicht weil er Michael Jackson war, sondern weil 50 einfach kein Alter zum Sterben ist.
So im ersten Moment kam mir der Gedanke, es wäre -wenn das frühe Sterben sowieso sein Schicksal gewesen ist- vielleicht besser gewesen, er wäre schon ein paar Jahre früher gegangen, bevor die ganzen Abstrusitäten und Skandale breitgetreten wurden… So ins Unreine gedacht…
Dann hätte es noch mehr Grundlagen zur Legendenbildung gegeben, oder?

Ob er ein genialer Musiker, Entertainer und Tänzer war, nun das liegt ja auch im Auge des Betrachters und ist Geschmacksache. Ich persönlich fand ihn toll, habe ihn einmal live gesehen, bin aber kein ausgesprochener Fan. Jetzt hört man ja alles von Michael Jackson im Radio und ich denke oft „Ach ja, das hat er ja auch gesungen…“

Ich fand immer, daß das ein ganz armer Mann war. Schon als Kind auf Erfolg gebürstet, dann zum „King of Pop“ hochgejubelt und mit unendlich viel Geld ausgestattet…. Das kann nicht gut gehen.
Ob an diversen Vorwürfen tatsächlich etwas dran war, das weiß keiner von uns, letztlich waren da nur viel Presserummel und Spekulationen. Ich hatte fast den Eindruck, als wenn so manche Eltern froh waren, wenn sie diesem „Peter Pan“ irgendetwas anhängen und auf Millionen hoffen konnten…

Aber wiegesagt, meine Meinung ohne irgendwelche Ansprüche.

Doch die Beerdigung, die hätte ich jetzt gerne als Auftrag…

Peter Wilhelm 28. Mai 2012


23 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Du denkst über seinen Tod ebenso wie ich, Tom. Letztenendes war er einfach ein Mensch. Jedoch das Begräbnis… Ich bin froh, dass Du es nicht bekommen hast, denn danach hättest Du mit Sicherheit keine Zeit mehr, Dein Weblog weiterzuführen.
    Und das wäre schade.

  2. Von wegen Beerdigung, der Leichenplastinator von Haagens hat sich doch schon geäußert ihn gerne plastinieren zu wollen…

    Ernsthaft: Schade um seinen Tod, aber es scheint dass solche Ikonen immer zum scheitern verurteilt sind..

  3. Ich wär bei dem Auftrag vorsichtig.
    Volumen von 2 Millionen Dollar, Zahlungsmoral aber null.

  4. Nicht mal im Tot hat dieser arme Kerl seine Ruhe! Dieser von Hagens sollte sich selbst plastinieren!
    Mir tat Michael auch immer nur leid. Wer weiß wie man selber geworden wäre,mit so einer Kindheit…!
    Sei froh das du den nicht beerdigen mußt.Da werden deine heiligen Hallen wohl auch nicht groß genug sein für die Feier!

  5. “ und mit unendlich viel Geld ausgestattet “

    Das war dummerweise endlich, das war ja das ganze Problem

    IMHO: Ohne Schulden hätte er sich nie auf diese wahnwitzige Idee mit den 50 Konzerten einlassen müssen, von denen doch sowieso niemand geglaubt hat, dass sie stattfinden

  6. Endlich mal ganz meine Meinung.
    Und ich denke, wenn jemand von Psychologen tatsächlich attestiert bekommt, durch die verlorene Kindheit tatsächlich bei zehn Jahren geistiger Reife verharrt zu sein, dann sind auch diese Vorwürfe recht sinnlos.

  7. man könnte jetzt bösartig sein und behaupten: der von hagens will michael, weil er da nicht mehr viel zutun hat!

  8. @6 Trixi

    Soweit ich weiss hat Jackson sein Managment schon vor Wochen Kontakt mit von Hagens aufgenommen und nicht andersrum. 😉

  9. Tom, das sehe ich ebenso und sein Tod ist sehr bedauerlich.
    Obwohl ich kein Fan von ihm war, habe ich etliche seiner Songs gerne gehört und seine Shows gemocht. Es sieht so aus als ob Ruhm immer einsam macht und Liebe, Nähe, Menschlichkeit kann man mit noch soviel Geld nicht kaufen. Armer einsamer Mann.

  10. „Ich fand immer, daß das ein ganz armer Mann war. Schon als Kind auf Erfolg gebürstet, dann zum „King of Pop“ hochgejubelt und mit unendlich viel Geld ausgestattet…. Das kann nicht gut gehen.
    Ob an diversen Vorwürfen tatsächlich etwas dran war, das weiß keiner von uns, letztlich waren da nur viel Presserummel und Spekulationen. Ich hatte fast den Eindruck, als wenn so manche Eltern froh waren, wenn sie diesem „Peter Pan“ irgendetwas anhängen und auf Millionen hoffen konnten..“

    FullACK!!!

  11. Ich bleibe bei meiner Meinung: Die Vorwürfe von 1994 haben ihn als Mensch gebrochen und letztendlich irgendwie auch umgebracht.

    Allen, die ihn immer nur auf den Missbrauch von Kindern reduzieren, wünsche ich, daß sie selbst wegen Kindesmissbrauchs vor Gericht kommen aber ihre Unschuld nicht beweisen können – weil Wort gegen Wort steht. Dann haben sie genau zwei Möglichkeiten:

    1. Sie gehen in den Bau und heben für Jahre die Seife des drogenabhängigen Ali auf.
    2. Sie haben viel Geld, bezahlen das angebliche Opfer und das lässt die Sache fallen.

    Einfach mal zum Drübernachdenken…

  12. Auf jeden Fall sehr schade daß das so kurz vor seinem Comeback passieren musste. Ich hätte Ihm den Erfolg gegönnt und vielleicht hätte das auch die Gerüchte und Skandale etwas in den Hintergrund gestellt.

  13. Was ich unabhängig von allen anderen Sachen nicht verstehe:
    Als damals die Sache mit den Eingriffen losging, um sein Aussehen zu verändern – wieso haben die Ärzte immer weiter fröhlich an ihm rumgeschnippelt?
    Wieso haben sie sich nicht geweigert und ihn stattdessen zu einem Psychiater geschickt?
    Vielleicht hätte man ihm damals noch helfen können, wer weiß?

    (Ja, ich weiß, ich bin naiv. Selbstverständlich operiert man lieber und kassiert eine hohe Summe dafür, als nichts zu verdienen, aber das zu tun, was am besten für denjenigen gewesen wäre…)

  14. Oh ja, interessant wäre so ein Auftrag allemal.
    Gibt es eigentlich einen sogenannten „Promi Bestatter“? Gute Frage nächste Frage 😀
    Nun möcht ich auch nicht wissen, wieviel die Jacksons für die Beisetzung von Michael bezahlen, obwohl doch…Eigentlich würde mich das schon interssieren…

  15. Es wird sicher Ärzte gegeben haben, die eine weitere OP verweigert haben. Aber einer macht es am Ende immer :Dollarblingbling:

  16. @nastyKitten:
    Warum sollten sie dagegen was sagen? Ohne an das Geld zu denken. Ich denke schon, dass sie mit ihm vorher gesprochen haben.
    Jeder, der einmal bei einem guten Schönheitschirugen war, mit jedem wird einmal genau gesprochen, warum? wieso? usw. Genau wie fast jeder darauf hinweist, dass es doch nicht sein muss.

    Zu dem hatte Michael immer gesagt, dass er sich operieren lässt, damit er seinen Vater nicht ähnlich sieht.
    Und die hautfarbe änderte sich angeblich durch eine Hautkrankheit.
    Man weiß es nicht!

    Jedoch finde ich es schon traurig, dass so einer sooo früh gehen musste. Es ist wirklich kein Alter.
    Aber manchmal frage ich mich auch, ob es nicht besser jetzt ist? Ich meine, er war auch nicht mehr der gesündeste und überhaupt. Vielleicht geht es ihm ja jetzt besser wo er ist.

    Ich war nie ein Fan von ihm, mochte auch keins seiner Lieder. Trotzdem war er irgendwie immer da, egal ob durch Musik oder Skandale.
    Im Großen und Ganzen habe ich mir mein eigenes Bild von ihm gemacht und denke auch, dass er einfach sehr arm dran war.

  17. Tom, Du willst nicht wirklich Promi-Bestatter werden, oder?
    Irgendwann mal Paris Hilton, deren überlebende Minihunde Deine Sargträger in die Beine beißen.
    Amy Winehouse und Pete Doherty, die einen Spezialsarg brauchen, weil Boden-Kontaminationsgefahr durch Medikamenten- und Drogenreste besteht.
    Naomi Campbell, die noch aus dem Sarg heraus nach dem Bestatter irgendwelche Gegenstände wirft, weil der Idiot ein NoName-Totenhemd statt Gucci benutzt hat.
    Rainer Calmund, für den Du Dir für viel Geld einen Schwertransporter ausleihen musst.

    Nee nee, bleib mal bei den kleinen Leuten. Die sind zwar auch manchmal anstrengend und feilschen um nen Fuffziger, aber zumindest stehst Du dann nicht mit Negativimage in der BLÖD.
    😉

  18. Ob die Beerdigung dann weltweit live übertragen wird?
    Kommt Elton John?
    Bitte keine Kopie eines Staatsbegräbnisses.
    Was Plastination betrifft: Erst wird der Leichnam anonymisiert, dann taucht rein zufällig plötzlich ein „unbekannter Tänzer“ auf.

  19. …Das hat Michael Jackson vor Jahren selbst gesagt…

    „Erfolg bringt definitiv Einsamkeit mit sich. Die Leute denken, man habe Glück, dass man alles habe. Sie denken, man könne überall hin und alles tun, aber das ist nicht der Punkt. Man verzehrt sich nach den grundlegenden Dingen.“

    (Original engl.:Success definitely brings on loneliness. People think you’re lucky, that you have everything. They think you can go anywhere and do anything, but that’s not the point. One hungers for the basic stuff.)

    Michael Jackson

  20. Mit Elvis wars ähnlich. Am Anfang der King, danach ein drogenabhängiges Wrack. Wen die Götter lieben…

    In Zeiten von öffentlich übertragenen Geburten sind Bestattungen von Berühmtheiten sicher der ultimative Quotenknüller. Kann man glatt ne Fernsehserie draus machen. Man muss dann nur noch sichergehen, dass auch jede Woche einer von denen abnibbelt.

    Warum wehrt sich in mir alles gegen das Wort „Promi“?

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