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Dritter Teil der Umfrage zur Bestattungskultur: Wie soll Deine Bestattung mal sein? Traditionell, individuell, sehr alternativ?

Das Bestatterweblog ist das meistgelesene Internetportal zum Thema Tod, Trauer und Bestattung.
Klar, daß hier genau der richtige Platz ist, um eine Umfrage über die Entwicklung der Trauer- und Bestattungskultur durchzuführen.
Über 5.500 Menschen haben bislang an den ersten beiden Umfragen teilgenommen. Es wäre schön, wenn Ihr Euch auch jetzt wieder die Zeit nehmen würdet, in der Seitenleiste auf die Umfrage zu schauen und eine Antwort anzuklicken.1

Diesmal geht es um die Frage:

Wie soll Deine Bestattung mal sein? Traditionell, individuell, sehr alternativ?

Ich habe immer wieder festgestellt, daß sehr viele Menschen sich Gedanken über ihre eigene Bestattung oder die Bestattung eines lieben Verwandten machen und auf die interessantesten Ideen kommen, wie man den klassischen Ablauf einer Trauerfeier persönlicher gestalten kann.
Es werden da ganze Bündel von Ideen geschnürt und wenn die Leute dann aber beim Bestatter sitzen, entschieden sie sich statt des selbstgefertigten oder selbstbemalten Sarges doch wieder für den Sarg in Eiche altdeutsch und den ganz herkömmlichen Ablauf der Zeremonie.

Andere wiederum haben kaum konkrete Vorstellungen und werden erst durch den Bestatter darauf gebracht, daß man bei der Gestaltung der Trauerfeier auch Persönliches mit einbringen kann.

Also, was wäre für Dich genau richtig?

Die Frage wendet sich an diejenigen, die eine Trauerfeier und eine anschließende Beisetzung von Sarg oder Urne in einem Grab, auf See oder in einem Beisetzungswald wünschen. Klassisch bedeutet, daß der Ablauf so ist, wie man ihn kennt, und bezieht sich nicht darauf, ob z.B. die Urne auf See oder im Wald bestattet wird. Auch eine Waldbestattung kann ja ansonsten sehr klassisch gestaltet sein. Wer gar keine Trauerfeier plant und in Fällen wo die Urne lediglich anonym beigesetzt wird oder dem Meer übergeben wird, muß SONSTIGES ankreuzen.

1. Klassisch so wie man es kennt
Also normaler Sarg, Blumengesteck obendrauf, Trauerfeier in der Friedhofskapelle, Ansprache, Musik von CD oder Orgel und dann am Grab etwas Sand und Erde hinterher geworfen.

2. So halb und halb mit etwas Individuellem
Es findet im Prinzip eine klassische Bestattung statt, aber man stellt vielleicht ein Bild des Verstorbenen auf, trägt selbst etwas vor und gibt sich sehr viel Mühe bei der Musikauswahl. Eventuell auch Musik am Grab.

3. Vollkommen individuell, sehr genau geplant
Du überläßt nichts dem Zufall, das bekannte Gerüst des Ablaufs behältst Du zwar bei, aber jeden Teil des Ablaufs (Rede, Musik, Kleidung der Trauergäste, Deko von Sarg und Kapelle Gedenkgaben usw.) gestaltest Du selbst oder läßt es sehr individuell gestalten.

4. Sehr alternativ, nichts vom Herkömmlichen
Der herkömmliche Ablauf interessiert Dich nicht sonderlich und Du hast konkrete und andere Vorstellungen davon. Nichts ist so wie man es kennt. Wenn das so ist, dann schreibe Deine Ideen ruhig auch in einen Kommentar!

5. Sonstiges
Die anderen Möglichkeiten passen nicht. Das könnte bei einer Seebestattung ohne Trauerfeier der Fall sein oder bei einer anonymen Bestattung ohne irgendwelche Zeremonien usw.

Über eine abermals rege Teilnahme würde ich mich riesig freuen. Teilt es auch über Eure Webseiten, Twitter und Facebook und ladet andere ein, auch mitzumachen!

1 Einige können die Seitenleiste gar nicht sehen. Das tut mir leid. Es scheint ein browserspezifisches Problem zu sein. Wer davon betroffen ist, ist herzlich eingeladen mir mitzuteilen, welchen Browser unter welchem Betriebssystem und was für eine Bildschirmauflösung er verwendet.

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Peter Wilhelm25. September 2012

13 Kommentare von 139971.

  1. Ich hätte ja gerne, daß vor allem fröhliche Musik gespielt wird, à la Beerdigungen in St. Louis, wo die Kapellen ordentliche Jazz-Musik bei Beerdigungen machen. Die übliche „Trauermusik“ würde mich bei meiner Beerdigung stören, wenn es mir denn noch was ausmachen würde.

    lks

  2. Wenn man Opera benutzt und die Spalte mit der Umfrage nicht sieht, hilft es, die linke Leiste des Browsers („Paneele“) für E-Mail. Kontake, Downloads…) zu schließen (geht auch mit F4).

  3. Mir selbst ist es vollkommen egal, ich bin dann tot und hab da nix von – wie immer sage „Pappkarton irgendwo vergraben reicht vollkommen“. Meine Kinder haben allerdings etwas dagegen, daher sollen sie dann einmal entscheiden, was sie wollen – sie sind es ja auch, die trauern. Wenn sie einen Platz auf einem Friedhof brauchen um da ab und an hinzugehen, ist es für mich okay.

  4. Ich möchte auf gar keinen Fall einen Pfarrer und Kirche dabei haben. Anonyme Urnenbestattung wäre mir am liebsten. Hab ich auch schon zu meiner Tochter (fast 17) gesagt. Sie meinte, sie würde mir schon einen Stein bezahlen. Wobei es mir weniger ums Geld geht. Muss nicht sein, dass meine Kinder wegen mir so ein Stückchen Erde pflegen müssen, unter dem ich liege. Sollen sich lieber ein paar Blümchen in den Garten (Balkon, Zimmerfenster) stellen und dabei an mich denken.

    Musik bei der Beerdigung fände ich auch gut, ein paar meiner Lieblingslieder wären schön. Schwarz angezogen braucht wegen mir auch keiner kommen, Tränen kann man nicht unterbinden, mir wäre es recht, wenn die Leute auch lachen können. (Blöd ausgedrückt, sorry, mir fällt grad nix anderes ein)

  5. Ich nutze Mozilla Firefox unter Opensuse 11.4 und wenn die ungelesenen Feed-Beiträge der dynamischen Lesezeichen in der Sidebar geöffnet sind, dann kann ich die Seitenleiste nicht sehen. Ist die Sidebar jedoch geschlossen, habe ich auch Zugriff auf die Seitenleiste des Bestatterweblogs.
    Allen Lesern und Schreibern ein wunderschönes WE:-).

  6. Ich glaube viele kreuzen „sonstiges“ an, die eigentlich haben sagen wollen: Ist mir völlig egal.

    In meinem Fall: Sollen die Hinterbliebenen – so es welche gibt – dass doch machen, wie sie es für ihre Trauerbewältigung brauchen.

  7. Ich kann auch nur sagen: ich werde dann schlicht und ergreifend tot sein und meine Hinterbliebenen möchten auf die ihnen geeignetste Art und Weise Abschied nehmen.

  8. Also, mir persönlich wäre eine alternative Trauerfeier am liebsten. Eine Trauerrede durch einen Pfarrer käme nicht in Frage (ich habe mit der Kirche nix am Hut), stattdessen sollte Musik von einer CD (oder irgendeinem anderen Tonträger, wer weiß, was die Zukunft an Technik hervorbringen wird) gespielt werden.
    So sollte es ablaufen, wenn es eine Trauerfeier mit Urnenbeisetzung werden soll.

    Aber einer Körperspende bin ich auch nicht abgeneigt, ehrlich gesagt würde das sogar besser zu mir passen.
    Ich meine, wozu ein Grab errichten lassen, wenn sich sowieso keiner drum kümmern wird.

    Übrigens – falls ich einmal die Trauerfeier für einen Verwandten gestalten soll: ich würde schon auf individuelle Wünsche eingehen (sofern möglich), aber eines würde ich nicht tun: ein Foto des/der Verstorbenen aufstellen. Warum? Nun, ich war einmal vor langer Zeit auf einer Beisetzung und da stand das Foto des Verstorbenen direkt neben der Urne. Und das habe ich bis heute nicht verkraftet.

  9. Ja genau und dann werden unsere Umfragedaten an den Schnäppchenfuchs verkauft. Immer noch nicht satt genug, Herr Wilhelm?

  10. Ich hätts schon gerne individuell. Wenn irgend möglich wäre ich gerne in einem Friedwald begraben, so mit einem eigenen Baum oder so. Das wär cool!
    Außerdem fänd ich toll, wenn meine Leute eine Party feiern, draußen (vorausgesetzt das das Wetter schön ist) im Garten und sich an meine (hoffentlich überwiegenden) guten Seiten erinnern und Spaß haben…
    Das zweite wird wahrscheinlich wesentlich schwerer durchzusetzen sein…

  11. Ich finde, das Rat Klassisch zu sein ist immer gut. Während solche Zeiten, man will nicht mit Planen und Wählen bekümmert sein! Es soll einfach schön und ruhig sein.

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