Menschen

Gefährliche Bestien und andere Fußhupen

Frau mit Hund an der Leine

Jetzt kommt am Wochenende nur noch Benji, der griechische Mischling, zu Besuch. Unsere Hunde sind leider gestorben. Aber ich hatte über 40 Jahre lang Hunde.

Und mit denen muss man spazieren gehen. Weil meine Hunde gut erzogen waren und sehr gut gehorchten, konnte ich oft auch ohne Leine mit ihnen gehen. Die meiste Zeit war es aber notwendig, sie anzuleinen. Schon wegen der Jogger, die immer um einen brav neben einem herlaufenden Hund einen irren Tanz aufführen und dann rufen: „Nehmen Sie das gefährliche Tier an die Leine.“
Und wegen der Muttis, die in 200 Meter Entfernung schon ihre kleine Fußhupe hochnehmen und um Hilfe schreien, obwohl mein Hund brav bei Fuß bleibt.

Die Hundeleinen gibt es ja in verschiedenen Ausführungen. Ich hatte immer welche aus Leder, die in der Länge verstellbar waren. In letzter Zeit hatte ich immer geflochtene Retrieverleinen.

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Was ich nie hatte, sind diese automatischen Aufwickelleinen, die sich auf viele Meter ausziehen und auf Knopfdruck wieder aufrollen lassen. Die sind ja schon vom Grundprinzip her Quatsch. Denn, um etwas mehr Raum bzw. Abstand zu kriegen, muss der Hund ja an der Leine ziehen, auch um die Aufwickelfeder zu spannen. Und genau das möchte man ja eigentlich nicht haben, dass der Hund an der Leine zieht. Mit solchen Leinen trainiert man seinem Hund aber genau das an: Zieh mal ordentlich!

Was ich aber überhaupt nicht verstehe, sind die Leute, die ihre Hunde an der langen Leine einfach machen lassen, was sie wollen, und offenbar gar nicht mitbekommen, wenn die an Haustüren, Garagentore oder in Vorgärten pissen.

Bildquellen:

  • hundeleine_800x500: Peter Wilhelm KI

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(©si)