„Sind’se mir nich bös‘, aber ich will nur das Billigste. Ich bin froh daß die Alte endlich Ruh‘ gibt. Die hat 40 Jahre nur genörgelt und gemeckert. Ich mach‘ alles, was sich gehört, aber ich geb‘ da keinen müden Pfennig unnötig aus.“
Wenigstens ehrlich, oder?
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Genau DAS habe ich mich auch gerade gefragt, aber das war vielleicht auch EIN Grund, warum Frau Pauli ihren tollen Vorschlag gemacht hat.
"Schatz, ich habe vergessen unsere Ehe zu verlängern. Ziehst du bitte aus?!" 🙂
Mac Kaber
17 Jahre zuvor
Warum sich das 40 Jahre jemand antut? Das können nur Insider verstehen.
Aus wirtschaftlichen Gründen sind Scheidungen meistens der Untergang beider. Wer zuerst stirbt, der schenkt dem jeweils andern noch ein paar schöne Jahre. Man kann jetzt 3 Holzkreuze kaufen und aufs Grab setzen. Das ist billiger als ein Grabstein. Warum 3 ? Naja, er kann ja jetzt 3 Kreuze machen.
Find ich gut, mal jemand der ehrlich zugibt dass er nix zahlen will und nicht vorher herausposaunt, dass "Geld keine Rolle spielt", nur um dann erst recht das Billigste zu nehmen.
Ehrlich, aber irgendwie auch traurig. Finde ich gut, dass er sagt, was Sache ist. Traurig, dass er keinen Ausweg sah und das (was auch immer es war) 40 Jahre aushalten musste.
akbwl
17 Jahre zuvor
Es ist nun mal noch nicht solange her, dass Scheidungen verpönt waren. Für diese Leute war es ernst mit "bis dass der Tod euch scheidet", komme was wolle.
Die beiden werden sich schon arrangiert haben. Solange sie das Essen gemacht und ihn nicht beim Fernsehen gestört hat, wird das schon einigermaßen geklappt haben.
Sushiator
17 Jahre zuvor
Man gewöhnt sich mit der Zeit ja auch einfach aneinander. Ich denke ein wenig wird sie ihm schon fehlen. Wenn nicht, dann der geregelte Alltag mit ihr. Aber irgendwas fehlt ganz sicher…
Immerhin ist er ehrlich, das ist schon mal ein pluspunkt.
gruftigirl
17 Jahre zuvor
Dieses Getue, wenn einer stirbt, kann ich sowieso nicht ausstehen… Das ist einfach noch ein Tabu, dicht gefolgt von Kindersex, und lieber heucheln alle was weg als wie wenn jemand einfach nur ehrlich ist. BRAVO! Dieses "Sind´se mir nich bös" entschärft das Ganze, und die Ehrlichkeit ist einfach nur klasse. Schade, daß er den Absprung nicht schon vorher geschafft hatte, aber die ältere Generation hat da ein großes Problem damit, wie weiter oben schon einer erwähnt hatte. Aber Leute, die Arschlöcher gewesen sind und nun bei der Beerdigung in den Heiligenstand erhoben werden, dieses Rumgedruckse und "Darüber spricht man nicht" und "Alles muß souverän über die Bühne gehen" (alles schon erlebt) – das pack´ ich einfach nicht!!!
Wasserstandsmeldung
17 Jahre zuvor
[…] Grandios. Falls ihn also jemand noch nicht kennen sollte – dort schreibt der bloggende Bestatter. Interessant in jeder Hinsicht, man muß sich ja auch rechtzeitig mal informieren. […]
sagan
17 Jahre zuvor
Vielleicht war ja auch er das Arschloch, hat sie nach dem regelmäßigen Besäufnis ebenso regelmäßig verprügelt und sie hatte auch noch die Frechheit, sich einmal im Jahr darüber zu beklagen? Weiß man's?
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ja, sehr ehrlich und ich finde mit so was kann man dann auch gut umgehen.
Warum tut sich das jemand vierzig Jahre an?
Moin Björn! 😉
Genau DAS habe ich mich auch gerade gefragt, aber das war vielleicht auch EIN Grund, warum Frau Pauli ihren tollen Vorschlag gemacht hat.
"Schatz, ich habe vergessen unsere Ehe zu verlängern. Ziehst du bitte aus?!" 🙂
Warum sich das 40 Jahre jemand antut? Das können nur Insider verstehen.
Aus wirtschaftlichen Gründen sind Scheidungen meistens der Untergang beider. Wer zuerst stirbt, der schenkt dem jeweils andern noch ein paar schöne Jahre. Man kann jetzt 3 Holzkreuze kaufen und aufs Grab setzen. Das ist billiger als ein Grabstein. Warum 3 ? Naja, er kann ja jetzt 3 Kreuze machen.
Find ich gut, mal jemand der ehrlich zugibt dass er nix zahlen will und nicht vorher herausposaunt, dass "Geld keine Rolle spielt", nur um dann erst recht das Billigste zu nehmen.
zu Mathias:
Daran musste ich auch denken. ^^
ROFL
Aber auf diese Art ehrlich kann wohl wirklich angenehm sein. Da ist es einfach, die Betsellung zu schreiben 😉
Ehrlich, aber irgendwie auch traurig. Finde ich gut, dass er sagt, was Sache ist. Traurig, dass er keinen Ausweg sah und das (was auch immer es war) 40 Jahre aushalten musste.
Es ist nun mal noch nicht solange her, dass Scheidungen verpönt waren. Für diese Leute war es ernst mit "bis dass der Tod euch scheidet", komme was wolle.
Die beiden werden sich schon arrangiert haben. Solange sie das Essen gemacht und ihn nicht beim Fernsehen gestört hat, wird das schon einigermaßen geklappt haben.
Man gewöhnt sich mit der Zeit ja auch einfach aneinander. Ich denke ein wenig wird sie ihm schon fehlen. Wenn nicht, dann der geregelte Alltag mit ihr. Aber irgendwas fehlt ganz sicher…
Immerhin ist er ehrlich, das ist schon mal ein pluspunkt.
Dieses Getue, wenn einer stirbt, kann ich sowieso nicht ausstehen… Das ist einfach noch ein Tabu, dicht gefolgt von Kindersex, und lieber heucheln alle was weg als wie wenn jemand einfach nur ehrlich ist. BRAVO! Dieses "Sind´se mir nich bös" entschärft das Ganze, und die Ehrlichkeit ist einfach nur klasse. Schade, daß er den Absprung nicht schon vorher geschafft hatte, aber die ältere Generation hat da ein großes Problem damit, wie weiter oben schon einer erwähnt hatte. Aber Leute, die Arschlöcher gewesen sind und nun bei der Beerdigung in den Heiligenstand erhoben werden, dieses Rumgedruckse und "Darüber spricht man nicht" und "Alles muß souverän über die Bühne gehen" (alles schon erlebt) – das pack´ ich einfach nicht!!!
[…] Grandios. Falls ihn also jemand noch nicht kennen sollte – dort schreibt der bloggende Bestatter. Interessant in jeder Hinsicht, man muß sich ja auch rechtzeitig mal informieren. […]
Vielleicht war ja auch er das Arschloch, hat sie nach dem regelmäßigen Besäufnis ebenso regelmäßig verprügelt und sie hatte auch noch die Frechheit, sich einmal im Jahr darüber zu beklagen? Weiß man's?