Martina IV

Mir wäre es ja lieb, man müßte manche Geschichten nicht erleben und wäre nicht auf irgendeine Weise in bestimmte Schicksale involviert. Die menschliche Sprache ist ja etwas sehr Wunderbares. Innerhalb von Sekunden kann man Informationen übermitteln, die anders ausgedrückt, ja selbst wenn man sie nur aufschreibt, wesentlich mehr Zeit, Raum und Aufwand in Anspruch nimmt.

Manche Gespräche erlebe ich zwischen Tür und Angel, manchmal wird Privates gerade mal beim Anziehen des Mantels geäußert, es gibt eine Gegenfrage, ein kurzes vielleicht dreiminütiges Gespräch und wenn ich dann hier sitze und es niederschreibe, merkt man erst mal, wieviel man in drei bis fünf Minuten gesprochenerweise erzählen kann.

Oft wird es auf meine ruhige und gemütliche Art zurückgeführt, daß mir viele Menschen ihr Herz ausschütten, ich selbst bin ja der Meinung, daß es hauptsächlich daran liegt, daß ich mich im Grunde gar nicht für meine Mitmenschen interessiere.

Ja, ist wirklich wahr. Ich finde mich selbst so kompliziert, daß ich im Grunde genommen mit mir selbst und meinem steten Wahn genug zu tun habe. Die Frau, meine Kinder, ja, das sind Menschen zu denen ich Liebe empfinde, ansonsten habe ich schon so viele Exemplare des homo sapiens durch mein Leben rauschen sehen, daß ich fazitierend sagen muß, daß es so oft eine Enttäuschung war, daß ich fast schon geneigt bin zu sagen, es lohnt sich oft einfach nicht. Von Natur aus bin ich vielleicht sogar ein fauler Mensch oder aber man könnte auch sagen, daß ich über die Jahre des ständig neuen Kennenlernens müde geworden bin, weil sich meiner Ansicht nach, der Aufwand, den man treiben muß, um Beziehungen aufzubauen, sich mit Menschen auseinanderzusetzen und Kontakte zu pflegen, im Verhältnis zum Ergebnis als zu unverhältnismäßig erweist.

Ich pflege nie oberflächliche Konversation, ich bin selten oberflächlich und habe die Grenze bis zu der ich andere an mich heranlasse, sehr weit gesteckt. Ein komischer Kauz? Ja, vermutlich, aber insgesamt ein netter, etwas misanthropisch, etwas hedonistisch und trotzdem irgendwo auf Altruist. Ein Komischer eben.

Introspektiv wie ich bin, weiß ich um meine Macken, die, wollte man es populär ausdrücken, eine akute Mischung aus Adrian Monk und Gregory House darstellen.
Aber den Menschen scheint es zu gefallen.

Der sich daraus ergebende Mangel an der Neugierde auf Schicksale und Geschichten, weil stets mit dem Kontakt verbunden, bringt es mit sich, daß ich nicht oder nur selten aktiv auf Menschen zugehe und sie nach ihrem Woher und Wohin befrage. Ja, und genau diese Zurückhaltung ist es ganz sicher, die die Menschen dazu bewegt, von sich aus in mir einen ruhenden Pol der Verlässlichkeit zu sehen, jemanden, dem man alles erzählen kann. Dabei erhebe ich weder den Anspruch, in irgendeiner Form mehr als mein bloßes Zuhören zur Verfügung zu stellen, biete keine Lösungen und schon gar nicht verspreche ich hochheiliges und ewiges Schweigen.
Die Leute erzählen mir trotzdem alles.

Was schweift er wieder…

Martina, tja, was soll man dazu sagen. Herr Plewka hat seine Tochter stets behütet, ihr alles geboten und ist der festen Überzeugung gewesen, für seine Tochter nur das Beste getan zu haben. Inzwischen sieht er das anders.

„Ich glaube, Martina war einfach noch zu jung, um auf eigenen Beinen zu stehen. Aber wir hatten ja auch keine Ahnung, auf was wir uns da einlassen und in was für eine obskure Gruppe sie da hineingeraten ist. Wir glaubten, sie zieht mit einem netten jungen Mann zusammen und wollten nicht so sein wie unsere Eltern damals.“

Martina war ja, wir erinnern uns, mit Floyd zusammengezogen. Wie sich dann aber herausstellte, handelte es sich bei Floyd und Martina wohl nur in der ersten Zeit um ein Liebespaar und sehr schnell war die junge Frau in der Gruppe, zu der Floyd gehörte, aufgegangen und hatte sich einer sehr seltsamen religiös-esoterischen Bewegung angeschlossen.

Wenige Wochen der Schulung hatten ausgereicht, um in ihr die Begeisterung für eine Weltanschauung zu wecken, deren Sinn und Grundlage nur schwer zu verstehen ist, jedenfalls von ihren Eltern nicht verstanden wird. Erstaunlicherweise hatte die Gruppe nichts dagegen, daß Martina aus der Wohngemeinschaft zu ihren Eltern zurückkehrt, wenn auch zunächst nur vorübergehend.

„Aber wie gesagt, wir kamen mit ihr nicht mehr klar“, sagt ihr Vater Herr Plewka zu mir. „Sie war so verändert, so als hätte jemand ihren Kopf aufgeschraubt, das Gehirn gegen ein anderes ausgetauscht und ihn dann wieder zugemacht. ‚Das ist nicht meine Martina‘, hat meine Frau gesagt und ich habe noch versucht, sie zu beruhigen und ihr eingeredet, das werde alles schon und man müsse ihr einfach nur Zeit geben, sich wieder bei uns einzugewöhnen.

Was mir am meisten Sorgen machte, war ihr körperlicher Zustand. Sie war ja ohnehin sehr schlank, man könnte fast sagen mager. Aber diese komische Ernährung mit Körnern und Wasser, das kann doch auf Dauer nicht genug sein. Außerdem hat irgendwas mit ihrer Verdauung nicht gestimmt, andauernd Durchfall.
‚Du, wir gehen zum Arzt‘, hab ich gesagt und sie hat mich nur angelächelt, genickt und gesagt: ‚Nächste Woche, mir geht’s doch gut!‘ Und ich Idiot habe das gelten lassen. Wenn sie gesagt hätte, daß sie nicht zum Arzt geht oder irgendwie unfreundlich gewesen wäre, aber sie hat immer gelächelt, war freundlich; nur habe ich nie verstanden, worüber sie sich so freut.

Es hat dann aber auch wirklich nur noch ein paar Tage gedauert, da hatte sie einen Morgen so dunkle Ränder unter den Augen, mein Gott, sie sah aus wie eine Leiche…“

Herr Plewka verstummt, ihm ist bewußt geworden, was er da eben gesagt hat, dann hebt er in einer hilflosen Geste die Schultern, schaut auf einen imaginären Punkt an der Wand, schmatzt kurz mit trockenen Lippen und sagt:

„Am Abend ist sie dann zusammengebrochen und wir haben Dr. Farmakol geholt, ein Pakistani, aber sehr nett, zu dem gehen wir schon seit Jahren. Ist sowieso der einzige Hausarzt in der Umgebung, der noch ins Haus kommt. Er hat Martina dann untersucht und gesagt, sie sei völlig dehydriert. Sie hat von ihm einen Tropf bekommen, nur für diese Nacht und am anderen Morgen sollten wir mit ihr ins Krankenhaus. Sie müsse viel trinken.

Aber Martina ging es am anderen Morgen besser, diese Infusion scheint ihr geholfen zu haben und sie trank dann auch ein bißchen Tee. Das Krankenhaus hat sie rundweg abgelehnt und ich hatte Angst, daß sie uns wegläuft.
Heute weiß ich, daß sie uns in den nächsten Tagen nur was vorgemacht hat. Sie tat so, als ob sie viel trinken würde und aß sogar etwas Obst.

Es schien ihr wirklich besser zu gehen und so konnten wir nichts dagegen machen, als sie zwei Tage später verkündete, sie müsse jetzt wieder zu ihren Freunden. Ich bin sofort aufgesprungen und wollte es verbieten, aber sie sagte, sie käme ja bald wieder, in einer Woche oder so. Und das wollte ich nicht verderben, verstehen Sie das?

Man hört doch immer, daß man seine Kinder ganz bestimmt ins Unglück treibt und sie das Gegenteil von dem machen was man will, wenn man ihnen was verbietet.

Aber sie kam nicht wieder, einen Monat nicht, zwei Monate nicht… Ein ganzes halbes Jahr hat es gedauert, bis wir sie wieder zu Gesicht bekamen. Es war ein Samstagabend, es klingelte und als ich runterging, saß Martina unten vor der Haustür auf ihrem Rucksack. Ihr Blick war ganz leer, ihre Lippen aufgesprungen und sie war nicht ansprechbar.

Meine Frau wollte wieder Dr. Farmakol rufen, aber ich hab den Notarzt gerufen. Ja, und dann kam Martina ins Städtische. Die haben die Hände überm Kopf zusammenschlagen und gesagt, sowas hätten sie schon lange nicht mehr gesehen. Völlig ausgetrocknet. Ich sah Martina da auf dem Behandlungstisch das erste Mal ohne Oberteil. Mein Gott, die sah aus wie ein KZ-Häftling! Wie kann ein Mensch so schnell so ausgemergelt aussehen?
Alle Rippen waren zu sehen, am mageren Rücken stand jeder einzelne Wirbel heraus und ihre Arme und Beine… meine Güte, die waren dünn wie Streichhölzer.

Sie muß, so sagte die Ärztin im städtischen Krankenhaus, wochenlang gehungert haben, so als wäre sie im Hungerstreik.“

„Und daran ist sie dann gestorben?“ frage ich, doch Herr Plewka wiederholt seine Geste der Hilflosigkeit von vorhin. Er schaut mich an und sagt: „Ich weiß es nicht, ich wünsche, ich wüßte es! Es ging dann ganz schnell. Sie mußte dort bleiben, bekam eine Lungenentzündung und die eingesetzten Antibiotika haben nur bedingt geholfen. Ihr Zustand sei zu instabil, sie habe zu wenig Kraft, um gegen die Krankheit zu kämpfen. Sie ist gar nicht mehr aufgewacht.

Die Ärzte haben gesagt, daß sie sich systematisch zu Tode gehungert habe, offenbar tatsächlich im Glauben, sie könne so ihren Körper reinigen. Aber es war nicht das Hungern, es lag hauptsächlich an dem Austrocknen. Wie sagen die da? Dehubration?“

„Dehydration oder Dehydrierung“ helfe ich ihm aus der Patsche.

„Genau“, sagt er nickend, „danke. Genau das haben die gesagt. Ich kann es heute immer noch nicht glauben, daß ein gesunder Mensch so schnell so entkräftet sein kann, daß er dann an einer simplen Lungenentzündung stirbt. Ja und dort liegt sie jetzt und sie müßten Martina von dort abholen.“

FF

Fehler durch Lektorin Anya bereinigt.

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  • Veröffentlicht am: 21. Mai 2008
  • 29 Kommentare
  • Veröffentlicht in: Allgemein

Veröffentlicht von

Der Schriftsteller Peter Wilhelm erzählt hier Geschichten und informiert als Sachverständiger über Bestattungen. Er ist Chefredakteur von "Bestatter heute".
Der Satiriker veröffentlicht seine Satiren hier und eine Kolumne hier.
Produkttests gibt es hier. Peter Wilhelm ist auch bei Facebook.
Mehr über den in der Halloweennacht geborenen Autor findet man u.a. hier und hier. Der Autor lebt mit seiner Familie bei Heidelberg.
Alle Angaben nach bestem Wissen, keine Rechts- Steuer- oder Medizinberatung! Fragen Sie einen Fachmann!

Peter Wilhelm peter wilhelm autorenlesung

29 Kommentare » Schreibe auch Du einen Kommentar

  1. Oh Tom, nach DER Einleitung hätte ich aber Dein Konterfei mit Heiligenschein erwartet
    .. jetzt bin ich aber masslos enttäuscht :-O
    Jetzt kannst Du ja Deine selbstlosen Neigungen am verlängerten Wochenende freien Lauf lassen (ich ziehe einen kühlen Drink auf meiner Terrasse vor).
    schön, dass wenigstens Einer die Welt rettet!
    Liebe Grüsse
    hajo

  2. Vielleicht liegt es an der namensgleicheit, dass ich diese Geschichte so interessiert verfolge. Aber diese Selbsteinschätzung heute hat etwas ganz Besonderes für mich.

    Selten hat sich jemand so offen beschrieben und soviel eigene Schwächen und Unzulänglichkeiten zugegeben und kommt dennoch so sympathisch dabei weg.

  3. (…)wir haben Dr. Farmakol geholt, ein Pakistani, aber sehr nett(…)
    Immer diese Vorurteile. :-(
    Aber traurig, dass man aus solchen Kreisen meistens nur ausbrechen kann, wenn es schon zu spät ist.

  4. Vor Jahren (mindestens 7) kam im Fernsehen mal ein Beitrag zum Thema „Lichtnahrung“. Die Leute leben dann „ganz und ausschließlich von Lichtenergie“ und nehmen nichts zu sich. Mein logisch-naturwissenschaftlich geprägter Verstand hat das ziemlich schnell als Humbug abgetan.
    Aber mein damaliger Freund begeisterte sich plötzlich und meinte „hör doch mal zu, kann doch stimmen, wieso urteilst du vorschnell“ und so weiter.
    DAS hat mich dann richtig schockiert! Wie kann man so seinen Verstand umgehen?

  5. @ Keiner: Geh sterben!

    @ Vernünftige Leser:

    Jetzt ist Tom mir nur um so sympatischer. Ich hab mich in 3einigem wiedererkannt!

    Aber zum Thema fällt mir nichts ein. Traurig, wenn sich Menschen so in etwas hineinsteiger. Leider kann man solchen Leuten kaum helfen. Man hätte Sie wohl einweisen müssen.
    Aber den Eltern mach ich keinen Vorwurf… So eine Situatuion ist für aussenstehende nicht nachzuvollziehen.

  6. Adrian Monk ist der beste Detektiv der Welt und Dr. House ein Spezialist für Immunkrankheiten. sich mit so jemandem zu vergleichen ist schon etwas vermessen.

    Etwas mehr Bescheidenheit bitte!

  7. @ jemand und keiner:

    Der Begriff „Zitat“ ist euch aber geläufig, ne?

    Tom auf Grund dieses Zitats in die Nähe dieser PI-Nazis zu schieben halte ich jetzt mal für grenzwertig.

  8. Ich will Martina 4 lesen! In der Übersicht steht Martina 1, Martina 2, Martina 3 und Martina 4. Wenn man da drauf klickt, dann kommt bloß I, II, III und IV.
    Warum ist das hier alles mit Buchstaben? Da biste Dir wohl nicht ganz sicher, oder?

    Kannst ja mal in Google schaun wie das mit dem Durchzählen geht. Eins ist klar, mal Buchstaben und mal Zahlen geht nicht. So kann ich die Artikel nicht finden und lese jetzt ein anderes Blog. Tschüß!

  9. @ Juhu:

    Komisch, ich habe trotz arabischer und römischer Bezifferung alles gefunden (Zumal Martina IV fett auf der Startseite zu sehen ist)

    Wir sind aber eine feine kleine Mimose. » … und lese jetzt ein anderes Blog.«

    Tja, das mach mal :-)

  10. Warum liegt eigentlich der Prozentsatz der renitenten Leser so hoch? Sagt mal, habt Ihr alle keine Kinderstube? (Mit „alle“ meine ich alle, die sich angesprochen fühlen, was vermutlich wieder mal die, die gemeint sind, ausschließt, aber dahingestellt.)
    Ein Glück, dass Herr Undertaker das gelassen sieht und offenbar, im Blog wie im wahren Leben, nach der ersten regel der Höflichkeit verfährt: die Leute so behandeln, wie es sich gehört, nicht so, wie sie es verdienen.
    Schönen Gruß!

  11. Hehe schöne Selbstbeschreibung, Tom. Ich bin mir nicht sicher, ob ich dich immer noch sympathisch finden würde, wenn ich dich persönlich träfe ;-). Aber keine Angst – so auf Weblogentfernung treffe (lese) ich dich jederzeit gerne wieder.

    Übrigens hat PI nichts mit Nazis und Rechtsradikalismus zu tun, das ist ein weit verbreitetes Vorurteil. Wer sich ein bisschen in die Seite einliest, der wird das schnell feststellen.

  12. @Juhu: IV = 4. Ergo: Das, was Du hier gerade gelesen und kommentiert hast, IST „Martina 4“. Siehe auch Römische Ziffern.
    Zum Thema: Au Mann, das ist echt eine heftige Geschichte. Sowas hätten wir in Religion mal durchnehmen sollen, als es um Psychosekten ging…

  13. @ arnold:

    Wir sprechen doch jetzt von politicallyincorrect.de resp. pi-news.net, oder nicht? Wenn ich mir die Beiträge dieser Herrenmenschen so durchlese, komme ich zu dem Schluss, dass das die wohl mit zu den schlimmsten geistigen Brandstiftern gehören. Und wenn ich mir die Kommentare der doofen Zielgruppe ansehe, fühle ich mich in meiner Meinung dazu bestätigt. Solche Leute rücke ich ganz klar in die rechte äußere Ecke. Und da sage ich auch dann ganz gerne »Nazi«, weil das für mich einfach stimmt.

    Und ich meine jetzt nicht die achguten Selbstdarsteller wie Broder und Kollegen. Die finde ich jetzt zwar auch nicht soooo toll, aber noch lange nicht so kotzreizerregend wie o.g. Webauftritt.

    Ich habe das Gefühl, das die »Politische Inkorrektheit« vermehrt als ein Deckmäntelchen für gestrige Parolen benutzt wird, nicht nur für eine Art politisches Gegen-den-Strom-Schwimmen.

  14. @Arnold: Du willst doch niemanden dazu zwingen wollen, ihren Verstand zu benutzen?
    Unmöglich sowas…

  15. @ Matthias:

    Gut, wenn »Verstand« bedeutet, die Herren von pi-news als hochgeistige Menschenfreunde und intelligent subtile Querdenker zu sehen, dann … tja … dann bin ich gerne sowas von doof :-)

  16. ach textehexe, Du wanders nicht oft durch andere blogs? Hier im bestatterweblog geht’s doch (glücklicherweise) wirklich zivilisiert zu
    .. und das weiss Tom auch, sonst würde er nicht ab und zu so porovokant-ironisch schreiben, oder?

  17. Hi undertaker!

    Danke für Martina 4!

    Was mich brennend!! interessieren würde:

    Bei was für einer Sekte war denn Martina??

    -die dämliche Scientology – Organisation scheidet aus
    (auch wenn die Schilderung der abgemagerten Martina stark an die Bilder von Lisa McPherson, nach Ihrem Tod, nachdem sie von der SO „behandelt“ wurde erinnern
    [http://de.wikipedia.org/wiki/Lisa_McPherson])

    -Zeugen Soofas schlagen zwar ihre Kinder und üben Macht über ihre Kinder aus mit irgendwelchen „Dämonen-Geschichten“, aber bei denen gibt es genug zu trinken…

    -haare krishna (Haare haare!): ernähren sich vegetarisch, aber doch nicht SO krass

    Also: was für ein Club war das denn, der Martina so veränderte und schließlich zum Tode führte?

    Vielen Dank,

    C. Weber

    (1. Vorsitzdender Schweintology Deutschland)

  18. Auch wenn es nicht ganz zum traurigen Anlass passt: Es heißt „Dehydratisierung“ oder „Dehydratation“ – auch wenn es immer wieder gerne anders genannt wird :-)

  19. Vermutlich wirkt des Undertakers (wahrscheinlich verbindliche und freundliche) Distanz anlässlich der Kontakte mit Angehörigen ja wie die Distanz, die andere zuhörende Berufe, wie Therapeuten oder Geistliche sie haben? Als Katalysator?
    Wobei ich mich oft frage, wo die Zuhörer eigentlich diesen Zusatzballast abgeben. Kann ja nicht jeder schreiben wie du, Tom.

  20. Juristisch ist der Sekte wegen der Religionsfreiheit nicht beizukommen.
    Ich kann heute jeden Schwachmix zum Kult erheben. Es wird immer Anhänger geben.

  21. @24
    möglicherweise wegen unterlassener Hilfeleistung oder, je nachdem wie die indoktrinierung erfolgte, evtl. auch Totschlag durch Unterlassen, der Beweis ist jedoch schwierig.

  22. Wunderbare Schreibe. Wunderbare Selbstironie(erkenntnis). Einfach ein wunderbares Blog! Macht von Mal zu Mal mehr Spaß, hier zu lesen.

  23. Ich kann mich nur anschließen: Tolles Blog, interessante Selbsteinschätzung. Mir erzählen die Leute auch immer alles Mögliche, gern auch mal bei der ersten und einzigen Begegnung in S-Bahn oder Supermarkt. Und das bei meiner eigentlich auch eher misanthropischen Grundhaltung.
    Ich frag mich schon ewig, woran das wohl liegt, konnt es aber bisher nie so schön auf den Punkt bringen wie du hier im Blog. Vielen Dank und weiter so!

  24. Täuschen mich meine schwachen Augen, oder steht da „FF“ unter dem Beitrag? Und heisst das wirklich „Fortsetzung folgt“? Oder F-fünf?

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