Tierbestattung

Seid ihr blöd?
Warum schmeißt ihr das Tier nicht in die Bio-Tonne?
Soviel Aufwand für ein Viech?

So oder so ähnlich waren die Reaktionen, denen sich neulich unser Mitleser Christian ausgesetzt sah, als Nachbarn mitbekommen hatten, daß er und seine Familie eine seiner Katzen im Garten beerdigt haben.

Wegen der vielbefahrenen Hauptstraße vor der Tür handelt es sich um reine Stubenkatzen, drei davon hält Christians Familie und am Samstag ist das Unglück passiert. Flink wie ein Wiesel witschte die kleinste Katze bei passender Gelegenheit durch die Haustür und wurde leider auch prompt angefahren und starb dann.

Für Christian ist es selbstverständlich, daß er seine geliebten Haustiere, mit denen er Jahre zusammenlebt und die zum festen Bestandteil der Familie gehören, nicht einfach dem Abdecker überlässt oder in die Mülltonne wirft.
Großes Brimborium mit Tierfriedhof und Tierbestatter wollte die Familie aber auch nicht, weshalb man über das Internet einen Tiersarg bestellte und darin die Katze im heimischen Garten beerdigte.

Fehler durch Lektorin Anya bereinigt.

Christian schreibt dazu:

Deshalb meine Frage: Ist es nicht ok, einem Tier das man geliebt hat, den gleichen Respekt/Ehre entgegenzubringen, wie einem Menschen auch? Warum sollte das Haustieren nicht auch zustehen? Ich verstehe nicht, warum so viele Menschen der Meinung sind, dass Würde und Ehre nur auf Menschen zutrifft, und bin dementsprechend sauer auf die dummen Sprüche bei
der Beerdigung.

Nebenbei bemerkt: Die Tierbestattung im eigenen Garten ist in der Gegend, in der Christian lebt, erlaubt.

Meine Meinung dazu:
Ich weiß nicht, ob man Tieren die gleiche Behandlung zukommen lassen muß, wie man es bei einem Menschen tun würde.
Tiere sind Tiere und Menschen sind Menschen. Allerdings ist es jedermanns höchstpersönliche Sache, wie er das für sich und seine Tiere handhaben möchte. Wie immer sage ich: Solange die mich nicht zwingen das auch so zu machen oder ich nicht dafür bezahlen muß, daß die das so machen…
Unter diesen Voraussetzungen können manche Tierliebhaber meinetwegen auch über das Ziel hinausschießen und ein Mausoleum auf dem Tierfriedhof bauen lassen.
Das hat Christians Familie aber nicht getan und ich habe auch schon einen Hund und zwei Katzen im Garten begraben.
Mir hat eine alte Wolldecke zum Einwickeln gereicht. Tiersärge gab es damals nicht und einen Kindersarg zu nehmen, widerstrebte mir.
Was Christian da gemacht hat, finde ich okay, nicht überzogen und durchaus nachvollziehbar.
Wie sich allerdings die Nachbarn verhalten haben, das finde ich einfach nur doof. Tiere sind in besonderem Maße auf unsere Fürsorge angewiesen und wir haben die Verantwortung für sie übernommen. Gerade die unschuldige Treue der Tiere sorgt doch für eine tiefe innere Bindung und jeder, der schon mal ein Tier verloren hat, weiß wie nahe das einem gehen kann. Da ist es regelrecht gemein, wenn man diese Gefühle mit Füßen tritt und dem Tierliebhaber nahelegt, er solle das Tier einfach in die Mülltonne werfen.
Etwas mehr Respekt vor der Handlungsweise des anderen wäre hier angebracht gewesen. Respekt vor dem Menschen, der sich so entschieden hat, ob man das nun selbst so machen würde oder nicht.

Fehler durch Lektorin Anya bereinigt.

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  • Veröffentlicht am: 9. Juli 2008
  • 52 Kommentare
  • Veröffentlicht in: Allgemein

Veröffentlicht von

Der Schriftsteller Peter Wilhelm erzählt hier Geschichten und informiert als Sachverständiger über Bestattungen. Er ist Chefredakteur von "Bestatter heute".
Der Satiriker veröffentlicht seine Satiren hier und eine Kolumne hier.
Produkttests gibt es hier. Peter Wilhelm ist auch bei Facebook.
Mehr über den in der Halloweennacht geborenen Autor findet man u.a. hier und hier. Der Autor lebt mit seiner Familie bei Heidelberg.
Alle Angaben nach bestem Wissen, keine Rechts- Steuer- oder Medizinberatung! Fragen Sie einen Fachmann!

Peter Wilhelm peter wilhelm autorenlesung

52 Kommentare » Schreibe auch Du einen Kommentar

  1. Bei uns wurde auch jedes Tierlein in einer Zeremonie beigesetzt, eingewickelt in alte Stoffreste oder Tüchlein. Schon als wir Kind war, gehörte das Abschied nehmen von Hamstern und Hasen einfach dazu. Es soll jeder halten wie er will, aber dieser Umgang mit Christian seitens der Nachbarn ist echt traurig.

  2. Ich finde das vollkommen in Ordnung, wie Christian das gemacht hat. Wir haben auch schon Meerschweinchen im Garten vergraben als wir noch klein waren. Meine Mutter hat ihren toten Kater in Omas Garten vergraben. Als mein Kater eingeschläfert werden musste, hab ich ihn beim Tierarzt gelassen (ja, ich weiss, was der damit macht aber ich hatte einfach kein Bedürfnis, den toten Körper mitzunehmen, da ich selbst keinen Garten habe….).

    Also jeder wie er mag und wie es ihm beliebt. Schadet doch keinem, so oder so. Die Nachbarn sollten sich da raushalten aber manche können das ja einfach nicht, ich hab auch solche.

  3. Biotonne käme für mich nicht einmal in Frage für einen toten Vogel, den ich im Garten gefunden hätte. Wieviel weniger für ein geliebtes Haustier wie eine Katze oder ein anderes Tier, für das man die Verantwortung übernommen hat. Ich bin der Meinung, dass es sich gehört, bei jeder Beurteilung der Handlung eines Anderen Respekt walten zu lassen. Das bedeutet nicht, dass ich jeder Laune unendliches Verständnis entgegen zu bringen habe. Aber ich habe zu berücksichtigen, dass jemandes Gefühle beteiligt sind- und da gebietet es die reine Mitmenschlichkeit, darüber nicht einfach schnodderig hinweg zu gehen. Selbst wenn man nicht umhin kann, sowas zu denken- man MUSS nicht alles aussprechen.

  4. sowas wie „wirf es doch einfach in die tonne“ kann nur von moechtegern-halbstarken kommen.
    jeder der eigene tiere besitzt wuerde nie auf diese idee kommen. solche aussagen sind doch nun wirklich
    nur dumme sprueche um eine ueberlegenheit auszudruecken, die eigentlichgar keine ist.
    „du magst tiere? pah! ich werfe sie in die tonne“ …

    deshalb passt der satz „wenn er sein totes tier in die bio-tonne wirft, finde ich das auch in ordnung“ nicht,
    ganz einfach deshalb, weil er es nicht tun wuerde.

  5. Na, das soll sich bei mir mal einer wagen.
    Das einzige Tier das nicht im heimischen Garten oder bei Großeltern in einer regelrechten Zeremonie beerdigt wurde war unser Jimmy(Kaninchen). Der wurde nach ewigem Kampf eingeschläfert und ich war zu fertig mit dem toten, geliebten Tier das vor kurzem noch fröhlich durch die Gegend hoppelte nach hause zurückzugehen.

    Wie respektlos kann man denn sein? Ich hab bei jedem, absolut jedem Tier, vom Hamster bis Kaninchen Rotz und Wasser geheult.
    Wer so eine Einstellung zu Tieren hat sollte sein Weltbild mal überdenken…
    Biotonne… Unglaublich, gerade bei einem doch sehr familiennahmen Tier wie einer Katze…

  6. @Melanie: Schon wahr, was Du scheibst. Aber mir geht es in dieser Diskussion um was anderes. Wenn jemand es für sich und seine Tiere richtig findet, sie in die Biotonne zu werfen, dann ist das auch okay und ich finde man muß das ebenfalls respektieren.
    Ich kann mir dann meine persönliche Meinung über diese Leute bilden und davon halten was ich will.
    Aber wenn jemand das so praktiziert, hat er nicht das Recht anderen in respektloser Weise auch die Biotonne vorzuschlagen.

  7. also bei uns gehört der Hund zur Familie und wird im Garten bestattet, nicht mit Sarg und Brimborium sondern in eine Decke eingewickelt, aber mit einem schönen kleinem Bäumchen an der Stelle gepflanzt. das mussten wir leider schon 2x machen aber ich finde es eine würdige Art.

  8. Sicher ist es jedem selbst überlassen, sein Tier so oder so zu bestatten. Aber ein Haustier in die Biotonne zu werfen, das finde ich bezeichnend für die Beziehung, die man zu Lebzeiten zu dem Tier gehabt hat, und wenn die lieblos war, dann stell ich mir das Leben des verstorbenen Tieres nicht so rosig vor, denn um ein Tier artgemäß zu halten, muss da schon Liebe vorhanden sein, denke ich.

    Schade finde ich, wenn Eltern den Kindern nicht erlauben, ihre Tiere so zu bestatten, wie sie es sich wünschen, weil sie das für unangebracht halten. Klar kann man einlenken, wenn ein Tier jetzt im Krematorium verbrannt werden soll und das einfach viel zu teuer ist, aber ich denke grade für Kinder ist es wichtig, dass sie sich vom Tier verabschieden können, wie sie es wollen.

    Unsere Katze wurde eingewickelt in einer Decke im Garten begraben, auf ihrem Grab steht ein selbstgebasteltes Kreuz, das auch schonmal ersetzt wurde. Meine Hamster wurden in Pappschachteln oder Zigarrenschachteln vergraben, inzwischen werde ich meine Hamster, wenn sie irgendwann versterben, wohl mit Häuschen und Nest zusammen vergraben.

    So ist es für mich richtig und daran hat niemand was auszusetzen. Wenn jemand das selbst anders machen will, okay, obwohl ich es irgendwie schön finde, wenn man seinem Tier auch nach dem Versterben noch Ehre zukommen lässt. Den Unterschied Mensch/Tier sehe ich da nicht so extrem, denn der Mensch ist eignetlich ja auch „nur“ ein Tier.

  9. Wie primitiv und respektlos muss man sein um solche blöden Sprüche abzulassen?

    Mein Kater wurde kremiert, da ich keine Möglichkeit hatte ihn zu begraben.
    Es gibt spezielle Tierkrematorien und auch Tierurnen in DE.
    Da hätte ich mir auch von nichts und niemandem rein reden lassen. Mein Katerchen hat
    lange Jahre bei mir und mit mir gelebt und war für mich ein Mitglied der Familie.

    Und deine Sätze:
    “ Tiere sind in besonderem Maße auf unsere Fürsorge angewiesen und wir haben die Verantwortung für sie übernommen. Gerade die unschuldige Treue der Tiere sorgt doch für eine tiefe innere Bindung und jeder der schon mal ein Tier verloren hat, weiß wie nahe das einem gehen kann. Da ist es regelrecht gemein, wenn man diese Gefühle mit Füßen tritt und dem Tierliebhaber nahelegt, er solle das Tier einfach in die Mülltonne werfen.

    kann ich nur voll unterschreiben

  10. ein tier ist ja nur dann ein tier, wenn ich keine beziehung zu ihm aufgebaut habe.
    dem x-ten guppy aus dem aquarium lasse ich dann auch eher eine seebestattung zukommen!
    aber ein tier, dass mich z.t. jahrelang als freund begleitet hat muss ich auch meine wertschätzung zeigen indem ich es nicht einfach wie müll entsorge!

  11. Ich finde solche Rituale auch wichtig für die Trauer – und traurig ist man ja immer, wenn eine Beziehung abbricht!

    Unser 2jähriger Kater ist verschwunden – da war so ein Ritual nicht möglich und das macht es echt schwer, den Verlust zu verkraften!

    Wir mussten schon zwei Katze begraben, haben das aber im Wald gemacht. Und das tat echt gut, sich zu verabschieden!

  12. Wenn man für eine Beerdigung des Tieres 1.000 Euro springen läßt wird sich wohl kein Bestatter weigern, dem Tier Sarg und Feuerbestattung zu verpassen.

  13. @15 Mumpakl:

    Ich bin mir da nicht 100% sicher. Denke aber das es von Stadt/Kreis/Land/ verschieden gehandhabt wird. Wie es bei dir ist, lässt sich am einfachsten beim Tierarzt nachfragen.

    Bei uns z.b. ist es so das Tiere bis zu 15kg im Garten begraben werden dürfen. Alles darüber ist nicht erlaubt. Aber, Was die Stadt nicht weiss……

  14. „Tiere sind Tiere und Menschen sind Menschen.“
    Na, dann hast du Darwin wohl doch nicht so wirklich verstanden, oder?

    Zumindest aus evolutionärer Sicht sind wir alle nichts anderes als Geschwister des (Menschen)Affen. Nix mit „Mensch ist Mensch und Tier ist Tier“ –> Mensch = Tier!

    Jedoch finde ich auch, dass hier Grenzen gesetzt sind in der Gleichsetzung der Beiden.
    Schließlich ist das töten und Essen eines Menschen nicht erwünscht, bei Tieren stört es zumindest die Justiz nicht.

  15. Bei uns wurden im Laufe der Jahre zahlreiche Katzen unterm Erdbeerbeet bestattet. Ohne irgendwelches Briborium aber eben doch bestattet.
    Als mal bei einer Freundin das Meerschweinchen verstarb, wollte deren Familie das auch in der Mülltonne entsorgen. Also hab ich die Dinge in die Hand genommen, das Meerschweinchen mit meiner Freundin liebevoll in eine Schachtel gebettet und im Garten begraben. Die Oma hielt sich dabei die ganze Zeit in respektvollem Abstand und brummelte ständig vor sich hin: So ein Schnickschnack! In die grüne Tonne gehört das Vieh!

  16. Joa, unsere beiden Hasen sind auch so bestattet worden, ganz hinten im Garten, unter den schönen dichten Bäumen, in Teichnähe.

    Von einem Tier kann man so richtig Abschied nehmen, das ist richtig. Es geht leichter, wenn man dieses Ritual vollzogen hat.
    In der Abfalltonne und schließlich irgendwo auf der Müllhalde „ist es soweit weg“.

    Und da Menschen nichts anderes als Tiere sind, finde ich es nur gut und richtig, Tiere genauso zu bestatten, wie Menschen.

    Selbst, wenn es bei uns hier in der Gegend illegal sein sollte (was ich aus dem Stand gerade nicht sagen könnte), würden wir es weiter praktizieren.

  17. Da es gerade angesprochen wird. Wo ist eine Tierbestattung eigentlich erlaubt bzw. nicht. Als ich mal kurzfristig mit dem Ableben eines meiner Vierbeiner rechnen musste (was zum Glück noch nicht geschehen ist), habe ich mich nur so weit informieren können, dass es in Wasserschutzgebieten nicht geht. Sind dann automatisch alle anderen (natürlich eigenen) Flächen erlaubt? Wo könnte man andere Sperrzonen nachlesen?

  18. Zitat:
    Ich weiß nicht, ob man Tieren die gleiche Behandlung zukommen lasen muß, wie man es bei einem Menschen tun würde.
    /Zitat

    Nö, müssen muss man nicht. Wer aus seinem toten Hund Seife kochen oder aus seiner Katze einen falschen Nerz schneidern möchte, darf das.

    Zitat:
    Respekt vor dem Menschen, der sich so entschieden hat, ob man das nun selbst so machen würde oder nicht.
    /Zitat

    Genau das ist der Punkt. Nicht dem Haustier steht das Ritual zu. Das ist nun einmal tot und kriegt davon nichts mit. Aber den Menschen, die ein geliebtes Wesen verloren haben, steht ihre Trauer zu. Ganz ohne Einmischung von Besserwissern, die sich da, und sei es aus reiner Gedankenlosigkeit, moralisch über andere erheben. Christian darf sich also ganz auf sein eigenes Recht berufen und sich bei den Nachbarn für die anmaßende Einmischung bedanken.

    Unser alter Familienhund liegt übrigens auch im Garten begraben. Wie Toms Gefährte in einer sicher längst vermoderten Wolldecke eingewickelt. Nicht alles muss vernünftig geregelt sein.

  19. Ich sehe es auch so wie Tom. Jeder kann das so machen wie er möchte, man hat das einfach zu respektieren.
    Toleranz ist das Stichwort für das Tom hier wirbt.

  20. Bei mir ist es auch weniger der Respekt vor dem Tier, als Möglichkeit die persönliche Trauer in ein Ritual packen zu können, dass ich meine Katzen nicht einfach zur Kadaversammelstelle bringen würde. Meine eine Katze, die überfahren wurdet, habe ich im Garten vergraben und ein paar Tage lang sogar eine kleine Kerze auf ihrem Grab brennen lassen, einfach damit ich den plötzlichen Tod besser verarbeiten konnte.

  21. Tote Tiere sollte man doch eigentlich fachgerecht entsorgen – allerdings kann ich mich an einen Nachbarn erinnern, der seinen Neufundländer im Garten beerdigt hat- Erst dachten wir, der will einen Gartenteich anlegen – so riesig und tief war das Loch. Aber unsere Wellensitiche und Katze haben wir damals auch im Garten (in so Schuhkartons) beerdigt.

  22. Am Rande bemerkt: Ich wundere mich (den heimischen Komposthaufen im Hinterkopf) sowieso, warum Fleischabfälle in die Biotonne sollen. Mehr noch, was unbekannte tote Tiere (die evtl. auch Krankheiten übertragen könnten, und damit meine ich noch nicht mal unbedingt die Vogelgrippe) darin zu suchen haben.

    Wenn mir jemand vorschreiben will, ein Mitglied meiner Familie (und dazu zähle ich mein Haustier) in den Müll zu schmeißen – egal, ob Restmüll oder ‚Bio‘-Tonne – dann ist ein „Aber sonst gehts noch?!“ wohl noch meine freundlichste Reaktion darauf.
    Ein Tier, das mich jahrelang treu begleitet hat, wird doch im Moment seines Todes genausowenig zu einem Stück (Problem-)Abfall wie ein Mensch.

    Zu einem ordentlichen Tierbegräbnis gehört es übrigens auch, dass das Tier tief genug im Boden zu liegen kommt, damit es nicht (z.B. von einem Hund oder Fuchs) wieder ausgegraben wird. Insofern ist der Gedanke mit dem Loch für den Gartenteich gar nicht so weit hergeholt…

  23. Ergänzend:
    Ich sage nichts dagegen wenn jemand sein Tier dann aus welchen Gründen auch immer doch anderswie entworgen muss- solang man es nicht so respektlos tut ;)

    Toleranz hin oder her-wenn jemand es schafft einen womöglich langjährigen Gefährten ohne mitd er Wimper zu zucken neben die Essenreste zu werfen..Mhm..

  24. Ist in Ordnung…ich heul immer rotz und wasser…ich weiß ja das meine Zwerghamster kein langes leben haben aber trotzdem ist es traurig.
    wir (meine beste freudin und ich) haben da inzwischen ein ritual entwickelt.
    Hamster kommt in einen karton und wird neben den anderen beerdigt, kriegt blumenzwiebeln drauf und wird mit ein wenig hecke abgezäunt…

    kann doch jeder denken was er will darüber aber mir bitte meine art zu trauern überlassen.
    dieses Tier war mir sehr wichtig, ich hab mich tag und nacht darum gekümmert, es erkannte einen und wusste die person sorgt für mich…da wächst einem das tier ans herz also hab ich genug achtung um es zu beerdigen

  25. ich habe auch schon jede Menge Kühe bestattet – in meinem Magen :D
    *fliehtvordenVegetariern*

    Ok schlechte Scherze beiseite – ein anderer Aspekt der heimatlichen Tierbestattung ist imho auch das Erlernen des Trauerns wenn man es so nennen mag. Mir ist als Kind die ganze Leben/Tod Geschichte das erste Mal bewusst geworden als mein kranker Hamster in meinen Händen gestorben ist. Der hat dann eine kleine Bestattung in nem Karton bekommen und eine Blume aufs Grab, und ich bin ein paar Tage lang jeden Tag ihn besuchen gegangen :) Ich glaube schon dass man dadurch ein anderes Verhältnis zum Leben/Tod bekommt.

  26. „[i][b]Tiere sind Tiere und Menschen sind Menschen.[/b][/i]“
    Aaaargh! Überall dieser Speziezismus!

    Wer ist denn der nächste Verwandte des Schimpansen?
    Der Gorilla? Der Orang-Utan? Der Gibbon?
    Nein, der Mensch!

    Wäre die biologische Systematik nicht theologisch geprägt, dann hießen wir Hominidae sapiens und gehörten zur Familie der Menschenaffen.

    Affen haben z.B. ein komplexes Familienverhalten, (Zeichen-)Sprache (einige Affen können mehrere hundert Worte der amerikanischen Zeichensprache) und sind deutlich intelligenter als ein Baby oder ein geistig Behinderter. Trotzdem werden sie grausamen Tierversuchen ausgesetzt, die selbst bei einem Hirntoten völlig undenkbar wären.

    Wodurch lässt sich diese [i]absolute[/i] Grenze Mensch/Tier rechtfertigen?

    Fazit: Diese Grenze in unseren Köpfen ist willkürlich und unbegründbar und wird durch solche achtlos in den Raum geworfenen Sätze wie „Mensch bleibt Mensch und Tier bleibt Tier“ unterbewusst zementiert. Es gibt nicht nur Menschenrechte:
    [b]Tiere haben eigene, unveräußerliche Rechte![/b]

    (Es mag da Abstufungen geben: ein nichtmenschlicher Affe hat zwar ein Recht auf Achtung der Würde und Freizügigkeit, aber keins auf eine Universitätsausbildung; eine Muschel hat mangels Beinen wahrscheinlich kein Recht auf Freizügigkeit, wohl aber ein Recht auf Leben.)

    Ein Recht auf Bestattung haben nichtmenschliche Tiere allerdings nicht, einfach weil es nicht ihren Bedürfnissen entspricht. Jedoch gehört ein langjähriger Weggefährte nicht würdelos in der Mülltonne entsorgt.

    Sowas kann nur ein herzloser Fleischfresser fordern. Vielleicht hätte man den Hund dem Nachbarn zum essen geben sollen? Dann beauftragt dieser vielleicht einen Hähnchen-Mord weniger und das vermutlich halbwegs selbstbestimmt gehaltene Haustier rettet nach seinem natürlichen Tod noch ein Leben.

    Wer seinem (verstorbenen) Haustier wirklich Respekt entgegen bringen will
    LEBT VEGAN!

    PS – Literaturtipp: Wem mein Beitrag total bekloppt vorkommt, sollte sich – bevor er reflexartig antwortet – vielleicht erst mal über Tierrechte informieren. Peter Singer hat z.B. tolle Bücher geschrieben, besonders passend ist „The Great Ape Project“.

  27. @theo: Weiß nicht wie es den anderen geht, aber ich zumindest finde Deinen Beitrag zwar nicht „total bekloppt“ aber in seinem missionarischen Tonfall hier unangebracht. Besonders der Verweis auf Herrn Singer gewinnt bei einer Sonderpädagogin wie mir keinen Blumentopf, da gibt es andere Bücher zum Thema Tierechte, die nicht ein Lebewesen das misachtet wird gegen ein anderes austauschen. Canetti beispielsweise oder Patterson.

  28. Man muss das Tier nicht in die Biotonne werfen, man kann es auch legen.

    Jedoch, wohin mit der ganzen Liebe und Pietät, wenn das Tier größer war?
    Abholen lassen und einfach krampfhaft verdrängen?

    @Torky: So wie Du sehe ich es auch, wir haben alle unsere Tiere anständig bestattet, ohne Kreuz, dafür mit einer Pfanze auf dem Grab.
    Im Karton mit extra ausgesuchtem Geschenkpapier. Als ich unseren Kater in sein Grab hinabließ, saß auf einmal unsere Nachbarshündin neben mir und sah hinab.
    „Schön, dass Du gekommen bist!“ Sie muß etwas gemerkt haben, sonst ist sie wuseliger, wenn sie mich trifft. Gemeinsam hielten wir stumme Andacht. Heute steht dort ein Zwergahorn.

  29. Wieder in Bio nicht aufgepasst, Taker?
    Wir stammen nicht vom Affen ab – dieser unbewusst im kollektiven Gedächtniss eingebrannte Irrglaube rührt nur daher, dass sich die Kirchenväter irgendetwas zur Verteidigung ihres Kreationismus einfallen lassen mussten…

    Wenn man sich die Evolution anschaut, sind wir nicht aus dem Affen entstanden, sondern parallel zu ihm aus einem gemeinsamen Vorfahren.
    Wenn man so will, sind wir alle also die evolutionären Geschwister der Affen.

  30. @Theo: Affen dürfen auf die Universität – wenn sie vorher auf dem Gymnasium waren.
    affen, die nicht auf dem Gymnasium waren dürfen auch, haben jedoch leider nur in der Forschung keine Zukunft.

  31. Ab Pony aufwärts wird es mit der Bestattung zu Hause von der Umsetzung her etwas
    schwierig.

    Ansonsten spricht nichts dagegen, sein Tier so zu bestatten, wie man es möchte.

    Grenzwertig ist da höchstens die Feuerbestattung im heimischen Garten oder wenn es
    nach alttibetanischem Riual für die Geier in den Baum gehängt werden soll.

  32. Leider werden wir in nahe Zukunft einer unserer drei Hunde gehen lassen müssen und er wird natürlich in unserem Garten begraben. Für uns geht es um die Würde des Tieres und es wäre unvorstellbar ihn in eine Tierkörperverwertungsanlage geben zu lassen.
    Was wir aber bald noch wichtiger finden ist die Art wie er von uns gehen wird. Unsere Tierärztin kommt dann zu uns denn er soll ruhig in seinem Zuhause in unseren Armen einschlafen und nicht in der Klinik die er nicht mag.
    Da Hunde eine gewisse Art von Vorstellung vom Tod haben ist es auch für unsere anderen beiden Hunde wichtig zu sehen das er nicht mehr lebt.

    Was mir bei Tierbestattungen einfällt: Nach der EU-Verordnung 1774/2002 müssen Tierkadaver in die Tierkörperbeseitigungsanlage gebracht werden. Das heißt, Tierfriedhöfe oder das Tiergrab im eigenem Garten ist eigentlich nicht legal, wenn die Bundesländer Ausführungsbestimmungen erlassen um die EU-Verordnung umzusetzen.
    Das war 2004, bisher hat sich nichts getan. Mir scheint die Bundesländer möchten die EU-Verordnung nicht umsetzen. Die Stadt Fürth hat in ihrem Vollzug der Verordnung (das heißt wirklich so) stehen: „Da die Beseitigung von toten Heimtieren in Tierkörperbeseitigungsanstalten einen erheblichen Aufwand erfordert, ist es unter Abwägung aller Güterinteressen und unter der Voraussetzung, dass die in der Ziffer 2 der Allgemeinverfügung genannten Bedingungen und Auflagen eingehalten werden, vertretbar, für einzelne kleinere tote Heimtiere eine besondere Beseitigung durch Vergraben zu gestatten.“
    Man kann nur Hoffen das Europa Parlament versucht nicht die Umsetzung ihre dämliche Verordnung durchzusetzen.

  33. @Thomas (Beitrag Nr. 17), genau das frage ich mich auch … tote Tiere in die Biotonne? Bisher dachte ich, dass da nur Gartenabfälle reingehören.

  34. @ Undertaker TOM

    Danke für die Veröffentlichung , es ist schön zu lesen das eine
    würdevolle Bestattung von Tieren auch für andere Wichtig ist.

    Gruß

  35. unseren liebgewonnen Hund haben wir gleichfalls im Garten versteckelt. Schön tief, damit ihn kein anderes Tier ausgraben kann. Auf seinem Grab steht eine kleine blaue Stablaterne.
    Solange in der BRD Tiere nur Sachen sind, und Tierquäler wenn überhaupt – nur wegen Sachbeschädigung belangt werden können – wird es Biotonnenschwätzer geben.

  36. Hmmm also mir w+rde sich dieses Problem nie stellen, da ich nie nie nie nie nie ein Haustier haben möchte. Ich kann damit einfach nichts anfangen, es gibt mir nichts und macht Arbeit noch dazu. Daher konnte ich das Brimborium darum nie verstehen und werde das auch nie können, aber ich kann akzeptieren (wenn auch nicht nachvollziehen) dass manche Leute da Bindungen ähnlich zu anderen Menschen aufbauen, und auch wenn ich es seltsam finde würde ich mich nie hinstellen und solche Kommentare dazu abgeben, wenn man sehen kann dass den Leuten das nahe geht. Ich kann ja meine Meinung dazu haben, aber dann noch in die Wunde reinhauen, das muss ja nun wirklich nicht sein …

  37. @MitlesendesOlm (27):
    Hast Recht, das Ganze kommt zu missionarisch rüber. Die Passage vom Undertaker „Tiere sind Tiere und Menschen sind Menschen“ ist viel geschickter: Sie kommt überhaupt nicht missionarisch rüber und deswegen merken die meisten Leser nicht, dass sich diese willkürliche Grenze durch unzählige Wiederholungen unterschwellig ins Gehirn „einimpft“.

    Zu Canetti: Meinst Du Elias Canetti? Wusste gar nicht, dass der Tierrechtler war. Was empfiehlst Du denn von dem?
    Von Patterson habe ich nur „Eternal Treblinka“ gelesen. Durchaus aufschlussreich. Aber ich glaube, mit KZ-Vergleichen lässt sich hier erst recht kein Blumentopf gewinnen. Holocaust-Vergleiche werden gerne bewusst falsch verstanden, um der eigentlichen Diskussion zu entrinnen…
    In dem empfohlenen Buch „The Great Ape Project“ tritt Peter Singer hauptsächlich als Herausgeber auf. Es wurde von vielen verschiedenen Autoren geschrieben, die das Thema „Menschenrechte für Menschenaffen“ aus unterschiedlicher Sicht beleuchten (Verhaltensforschung, Biologie, Philosophie/Ethik, Justiz, …). Aufgrund der praktischen Schilderungen und Erfahrungen mit Affen könnte es sogar ganz besonders gut für die Sonderpädagogik geeignet sein. ;-)

    Zum Beispiel findet sich darin das folgende Argument:

    [b]@Undertaker (28)[/b]:
    Was heißt „vom Affen abstammen [i]wollen[/i]“?
    Angenommen deine Vorfahren wären nie gestorben (und von irgendwelchen raffgierigen Bestattern verscharrt worden :D): dann könntest Du ein Elternteil an der Hand nehmen, die wieder ihre Eltern, usw. Du hättest also eine Menschenkette, die schon nach 480km bei dem gemeinsamen Vater aller Menschen und Schimpansen ankommt. Stell dir nun vor, der nimmt seinen anderen Sohn (aus dem sich die Schimpansen entwickelt haben) ebenfalls bei der Hand und stellt die beiden face-to-face gegenüber. Wenn die Schimpansenvorfahren nun ebenfalls jeweils ihre Kinder an der Hand nehmen, dann ständen sich zwei Menschen(affen)ketten gegenüber. Je jünger sich die jeweils Gegenüberstehenden sind, desto mehr unterscheiden sie sich. Trotzdem wäre es absurd irgendwo willkürlich eine Grenze zu ziehen: ab hier haben wir ein würdevolles Wesen, während sein Gegenüber rechtlos ist und nach Belieben ausgebeutet werden darf.
    Merke: Nur weil unsere Vorfahren nicht mehr auf diesem Planeten sind, kommen wir überhaupt auf die Idee solch eine Unterscheidung zu machen.

  38. Wie sagen die Engländer so schön: Es braucht nicht alle Sorten (von Menschen), wir [i]haben[/i] nur alle Sorten.

    Ehrlich, wenn man schon nicht respektieren will, daß ein Tier auch eine Persönlichkeit hatte usw, wie wäre es mit ganz altmodischem Respekt vor den Gefühlen anderer?

    Und man kann nur hoffen, daß diese Nachbarn nicht selber Tiere haben; die behandeln die lebenden Tiere nämlich vermutlich auch nicht mit mehr Respekt. Das sind dann die Leute, die, wenn die Tiere Glück haben, vor den Sommerferien die Tierheime füllen.

  39. @theo, zum zweiten (40):
    Es ist immer wieder schön wenn man absichtlich falsch verstanden wird und so.
    „dass sich diese willkürliche Grenze durch unzählige Wiederholungen unterschwellig ins Gehirn “einimpft” “ – diese Grenze haben die meisten Menschen nunmal längst in ihren Köpfen und werden sie auch mit ziemlicher Sicherheit behalten, ja sogar mit Zähnen und Klauen verteidigen wenn man Ihnen derart unhöflich und respektlos entgegentritt wie Du in Deinem ersten Kommentar. Genau das und nichts anderes war mit „in seinem missionarischen Tonfall :hier: unangebracht“ gemeint. Mir mußt Du das alles nicht erklären im übrigen.
    Und ja, Elias Canetti, das Buch heißt „Über Tiere“ und kann neben dem großen Büchermoloch beispielsweise bei veganbasics wie auch in jeder Buchhandlung erstanden werden.
    Beste Grüße.

    (und eine Entschuldigung an Tom, ist lang geworden und mehr oder minder off topic)

  40. [quote=Theo]Wer seinem (verstorbenen) Haustier wirklich Respekt entgegen bringen will LEBT VEGAN![/quote]
    OMG. Und ich dachte immer ich sei besonders rücksichtsvoll wenn ich Fleisch esse anstatt unserm Hund die Frolic wegzufuttern…

    Werden wir wieder Ernst. Ich finde jeder sollte das so machen wie es für ihn stimmt. Ist ja bei Menschen auch nicht viel anders wie wir hier immer wieder zu lesen bekommen. Wenn die Familie bei einem Menschen finded eine Kremation und schlichte Abschiedsfeier an der Urne ist gut wer will da herumschreien und ein königliches Staatsbegräbnis fordern. Und wenn die Familie bei einem Tier findet, dass ein kleines Beisammensein reicht um sich verabschieden zu können haben sich die genauso wenig etwas vorzuwerfen wie die die halt ein bisschen mehr tun wollen.

    Und wenn jemand das nicht versteht weil er selbst noch nie so etwas erlebt hat dann heissts für den halt „Wer sich nicht auskennt, Klappe halten“ egal was der sich Mittags zwischen die Kiemen schiebt.

    Nun entschuldigt mich, ich geh‘ ne Kuh schächten. Hab Lust auf ein Cordon-Bleu…

  41. als meine Schwester und ich klein waren, haben wir im Garten unserer Eltern immer die Vögel beerdigt, die wir dort gefunden haben. Manche sind gegen die Fensterscheiben geflogen, ein paarmal haben wir junge Vögel gefunden, die aus dem Nest geflogen sind. Wir hatten logischerweise keine Beziehung zu diesen Tieren aufgebaut, aber wir fanden es schön und richtig, die Vögel angemessen zu beerdigen. Wir haben sie in einen Pappkarton gelegt, und an einer bestimmten Stelle im Garten vergraben. ein wahres Vogel-Massengrab…
    Heute kommen die alle in die Mülltonne.

  42. „Ich finde jeder sollte das so machen wie es für ihn stimmt.“
    Finde ich nicht. Irgendwo ist eine Grenze. Dort wo die Freiheit eines anderen begrenzt wird. Genausowenig wie ich finde, dass Eltern das Recht haben sollten, ihre Kinder so zu erziehen, wie sie das fuer richtig halten. Es soll naemlich auch Eltern geben, die halten das fuer richtig, die Kinder in den Keller zu sperren und ueber viele Jahre zu schaenden…
    Die persoenliche Freiheit sollte nur so weit gehen bis zur Freiheit eines anderen.
    Und eine klare Linie zwischen Menschen und Tieren zu ziehen…
    Es gibt geistig behinderte Menschen, die eine geringere intellektuelle Leistungsfaehigkeit haben als diverse Tiere. Also kann es nicht an der Intelligenz liegen.
    Tiere fuehlen genau wie Menschen Schmerz, Freude, Elternliebe, also kann es nicht an den Gefuehlen liegen.
    Warum also sind Menschen etwas Besseres als Tiere?
    Wegen der grossen Erfindungen, die gemacht wurden? Das waren nicht „die Durchschnitts-Menschen“ sondern einzelne Individuen, die intellektuell ganz besonders hervorgestochen sind.
    95% der Bevoelkerung waeren, als Baby in eine Affenhorde integriert, nichtmal dazu in der Lage Feuer zu entfachen, wenn es ihnen niemand zeigt.
    Lieber Christian,
    Wenn die Nachbarn dereinst ihre alte Oma beerdigen, stellst du dich neben sie ans Grab und fragst sie:

    Seid ihr blöd?
    Warum schmeißt ihr das Weib nicht in die
    Bio-Tonne?
    Soviel Aufwand für eine Leiche?

    LG
    Anita

  43. Ich habe mich nach reiflichem Überlegen dagegen entschieden, meinen Kater nach der Einschläferung mit nach Hause zu nehmen, da ich die Kinder nicht allzu deutlich mit seinem Tod konfrontieren wollte.
    Trotzdem…

    Salat

  44. wir haben unseren westi letztes jahr verloren und für viele stellt sich garnicht die frage,da sie weder einen garten noch einen tierfriedhof in der nähe haben unser hund liegt unter seinesgleichen auf dem tierfriedhof,es ist garnicht so teuer wie viele glauben „biotonne“ da hat wohl jemand geschreiben ohne seinen kopf zu benutzen denn tiere sind ein bestandteil der schöpfung wo nehmen menschen die weisheit her zu glauben das ,wenn ein tier nicht spricht ,zu glauben dass es nur ein gegenstand ist den man einfach so entsorgen könne.denn ein tier liebt ein tier bewacht ein tier gibt wärme in schweren zeiten und nimmt in der sterbebegleitung zunehmend eine größere rolle ein und haben sich somit zuminjdest ein gewisses maß an respekt verdient“und so hart es klingen mag,und bei allem nötigen respekt,einem kleinen kind das ebenfalls nicht in der lage ist zu sprechen,dem wird ja auchohne das es dort die kleinste disskusion gibt,ganz selbstverständlich eine beerdigung zugestanden mensch ist mensch,tier ist tier das soll auch so bleiben wir sind froh und dankbar einen platz zu haben wo wir unseren freund der uns 12 jahre begleitet hat ein blümchen dankend hinstellen zu können

  45. „Jemand, der sich Mac Kaber nennt, schaufelte sich sein eigenes Grab und schrieb am 09.07.08 um 15:05 Uhr folgendes:
    Man muss das Tier nicht in die Biotonne werfen, man kann es auch legen.

    Jedoch, wohin mit der ganzen Liebe und Pietät, wenn das Tier größer war?
    Abholen lassen und einfach krampfhaft verdrängen?“

    Wir haben umsere Boxerhündin auch auf unserem Grund Beerdigt.
    Wegen ihrer Größe gab eben es einen 1,80Meter * 0,70 Meter * 0,60 Meter
    großen Holzsarg. Ich bin Schreiner , das war also kein Problem .
    ( obwohl es heftig war das Grab in diesen Dimensionen zu schaufeln ! )

  46. Hallo, mich interessiert, ob man einen toten Hund im Flugzeug transportieren kann und darf?
    Ich finde in der EU Verordung leider keine Infos dazu!
    Ist das verboten oder was sind für Maßnahmen zu ergreifen??
    Ganz lieben dank falls mir jemand helfen kann?

    Gruß

    Andi

  47. Also ich finde die Idee vom Tierfriedhof super.
    Bei uns in der Region wird derzeit auch darum gekämpft, einen Tierfriedhof eröffnen zu dürfen…leider stellen sich derzeit noch viele Leute quer…
    Meine Kleintiere (Ratten, Hamster etc.) musste ich nach ihrem Tod leider bisland immer beim Tierarzt lassen, da ich sie zuhause im Garten (wegen meines Hundes, der ne riesen Freunde daran hätte die Kleinen wieder auszubuddeln) nicht vergraben konnte… aber wenn ich mich von meinem Hund mal trennen muss (ich darf gar nicht daran denken), dann soll dass mit ganz viel Liebe, Respekt und Stil geschehen… er gehört zur Familie und soll auch nach seinem Tod so behandelt werden!

  48. Pingback: Wie begrabe ich einen Hund? Wohin mit dem toten Haustier? Bestatterweblog Peter WilhelmBestatterweblog Peter Wilhelm

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