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Tasse Kaffee gefällig?

Von

Vertreter kommen ja alle paar Tage, doch nur die wenigsten kommen bis zu mir durch. Als ich noch ein junger Unternehmer war, habe ich mich mit fast jedem Vertreter unterhalten, irgendwie hatte ich das Gefühl, ich sei wichtig, weil die ja nur mit dem Chef verhandeln wollen. Doch bald schon merkte ich, daß die wirklich nur mein Bestes wollen, nämlich mein Geld.
Die wenigsten Vertreter haben überhaupt irgendetwas anzubieten, was für unser Gewerbe in irgendeiner Form geeignet ist. Unsere Branche ist halt doch ziemlich speziell.

Wir haben mehrere Kaffeeautomaten. Als alter Kaffeetrinker ist es mir wichtig, daß ich immer mal wieder meinen „Input“ bekomme, dabei macht es mir übrigens nichts aus, auch den coffeinfreien Kaffee zu trinken, den unsere Damen im Büro in ihre Maschine eingefüllt haben. Mir kommt es hauptsächlich auf den Geschmack und weniger auf das Coffein an.

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Wartungsarbeiten

Von

Heute, am 26.11.2007, kann es zwischen 20 und 23 Uhr zu kurzfristigen Nichterreichbarkeiten kommen. Die Datenbanken müssen angepasst und einige PHP-Skripte ersetzt werden.

Ich bitte schon jetzt um Verständnis und hoffe, daß das schnell erledigt werden kann.

Manic monday

Von

Es gibt viel zu tun und ich finde gerade kaum Zeit zum Bloggen. Ich hoffe, daß das gegen Abend besser wird. Aber irgendwo geht der Beruf ja vor und dafür wird jeder Verständnis haben.

Montags ist immer ein besonders schlimmer Tag. Am Wochenende können wir aus kaum einem Krankenhaus jemanden abholen, das muß dann montags gemacht werden. Überhaupt stehen für alle Sterbefälle vom Wochenende die Behördengänge an.

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Henning -9-

Von

Natürlich sind sofort das SEK und das MEK und eine Hundertschaft der Bereitschaftspolizei zu Hennings Wohnung gefahren, ist ja klar, oder?

Nee, Spaß beiseite: Man hat Henning verhört, ein Protokoll gemacht und eine Liste des Tascheninhaltes erstellt. Dann musste Henning noch mit in die Innenstadt zur Hauptwache und durfte sich erkennungsdienstlich behandeln lassen. Den kompletten Rucksack hat man dabehalten und Henning nur sein Portemonnaie (für Neurechtschreibler: Portmonee, kotz) mitgegeben. Offenbar ist der Kerl, angesichts der Staatsmacht, doch ein wenig eingeknickt, denn er ließ sich von den Beamten nach Hause fahren und die durften in seinem Zimmer noch diverse andere Gegenstände in Empfang nehmen, darunter auch welche, die wir hier noch gar nicht vermisst hatten:

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Henning -8-

Von

Huber steht auf, packt Henning am Schlafittchen und zieht ihn zum Tisch: „Los setz dich da hin!“

Während Huber den ganzen Krempel vom Fußboden auf dem Tisch ausbreitet, klappe ich mein Handy wieder zu und sage: „Na, was hast du uns zu erzählen?“

„Ich? Gar nix!“

„Hör mal, wir haben es hier mit Diebstahl zu tun….“

„Wieso denn Diebstahl? Das steht mir doch zu!“

„Ich glaube, du spinnst! Wieso sollte dir denn mein Eigentum zustehen?“

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