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Olugulade -1-

Von

Olugulade ist keine besondere Form der Schokolade, obwohl das Wort einige Assoziationen zulässt. Ologulade ist ein Nachname aus Nigeria und gehört einem Afrikaner der auch noch zwei Vornamen hat, nämlich Kaldawule und Emmanuel. Insgesamt und komplett hört der Mann also auf den Namen Kaldawule Emmanuel Ologulade.

Aber eigentlich stimmt das gar nicht, was ich da schreibe, denn Kaldawule hört auf gar nichts mehr, denn Kaldawule ist tot.

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Henning -2-

Von

Mit einer Schwierigkeit hat Henning ganz besonders zu kämpfen. Ich weiß nicht, ob das Teil einer Therapie ist, aber er bindet jedem „ganz im Vertrauen“ auf die Nase, daß er mal Drogen genommen hat, jetzt aber davon weg sei.

Das hat ihm, vor allem bei den älteren Mitarbeitern, nicht unbedingt einen guten Ruf eingebracht. Manche haben eben die Vorstellung, daß Drogen nur von Kriminellen genommen werden bzw. daß Leute, die etwas mit Drogen zu tun haben, durch und durch kriminell sind.
Hinzu kommt, daß Henning aus einem Viertel der übernächsten Stadt stammt, das keinen besonders guten Ruf hat.

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Henning -1-

Von

Henning ist vor 12 Wochen als Praktikant in unser Unternehmen gekommen. Er hatte schon drei Lehrstellen abgebrochen und absolviert derzeit ein Berufseinführungsjahr bei einem Sozialwerk. Im Rahmen dieser einjährigen Maßnahme hat er u.a. auch ein 3-monatiges Praktikum zu abzuleisten.

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Bestatter sucht Frau

Von

Die Good Times Fernsehproduktion, die TV-Formate u.a. für Pro7 entwickelt und verwirklicht, hat mich um Mithilfe gebeten. Im vorherigen Artikel steht schon, um was es geht. Normalerweise schaue ich persönlich mir solche Kennenlern- und Kuppel-Sendungen nicht an, aber ich weiß, wie viele Leute (obwohl sowas ja überhaupt keiner guckt, so wie auch keiner bei McDonalds ißt …) sehr viel Spaß z.B. an „Bauer sucht Frau“ haben.

Warum also nicht diesen Aufruf hier ins Weblog stellen, auch wenn die arme Produktionsgesellschaft nichts dafür bezahlen kann. (Wenigstens so’n altes „Glücksrad“-T-Shirt hätten die ja rüberwachsen lassen können 😉 )

Also, wer Bestatter ist, zwischen 30 und 50 Jahre alt ist, keine Partnerin hat und sich im Fernsehen als Partnersuchender zeigen möchte, der kann sich bitte direkt bei der Produktionsgesellschaft melden.

MELDET EUCH BITTE NICHT BEI MIR, IHR SINGLE-TOTENGRÄBER! 🙂
ICH SUCHE KEINEN PARTNER, KEINE PARTNERIN UND VERMITTELE AUCH KEINE SOLCHEN.

Pro7 sucht ledige Bestatter

Von

Fremdbeitrag:

Hallo ledige Bestatter,

der Beruf des Mannes spielt bei der Partnerwahl eine wesentliche Rolle, die meisten Frauen möchten gerne mit einem Arzt oder Rechtsanwalt zusammen sein. Der Beruf des Bestatters genießt hier leider kein so großes Ansehen. Genau mit diesem Problem setzt sich unser neues Fernsehformat auseinander.

Es gibt immer noch Jobs, die als klassische Beziehungskiller gelten, sei es aus einer zeitlichen Sicht wie bei dem Koch, Bäcker oder Außendienstler. Oder eben in einer anderen Dimension wie bei dem Beruf des Bestatters.

Daher suchen wir für eine TV-Produktion (Pro7) männliche Single-Bestatter im Alter von 30 bis 50 Jahren. Wir möchten 5 Männer aus „schwierigen“ Berufen finden mit denen wir eine Vorstellungsfolge drehen und im Anschluss an diese senden wir einen Aufruf an interessierte Frauen, die sich bei uns melden sollen.

Gemeinsam mit den Männern und Frauen veranstalten wir ein Kennenlern-Fest und möchten den weiteren Verlauf mit der Kamera begleiten.

Wenn wir Glück haben gibt es am Schluss 5 glückliche Paare. Wir zahlen den Mitwirkenden eine Aufwandsentschädigung.

Bei Interesse wenden Sie sich doch bitte an mich:

Philipp Malter
Good Times Fernsehproduktion
Tel.: 0221 35573556
malter@good-times.de

Vielen Dank
Philipp Malter

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Sabrina und Torsten -4-

Von

Einmal mehr bewahrheitete sich der Spruch:

„Wenn Du willst daß viele Freunde zu Deiner Beerdigung kommen, dann mußt Du jung sterben.“

Die Trauerhalle war schon nach wenigen Minuten überfüllt und ein großer Teil der Trauergäste mußte draußen an einem Lautsprecher der Trauerfeier folgen.

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Mausoleum

Von

Übrigens auch von mir ein dickes Lob. Endlich kann ich mal alle Fragen loswerden, die mich schon immer beschäftigt haben. Ist es in Deutschland möglich oberirdisch, also nicht in der Erde (mit Sarg) beerdigt zu werden oder gilt das nur für berühmte Friedhöfe? Ich würde gerne als Tote in einem Mausoleum beerdigt werden oder in einer Kammer. Wo gibt es da Möglichkeiten? Auf Würmer hab ich echt keine Lust, auch nicht auf Feuerbestattung.

Lob angekommen, vielen Dank 🙂

Ja, man kann sich auch hierzulande oberirdisch bestatten lassen. Hierzu müsste man bei der örtlichen Friedhofsverwaltung vorsprechen und abklären, ob und auf welchem Friedhof das möglich ist. Letztlich wird nicht jeder Friedhof so etwas anbieten können, sodaß man ggfs. mehrere Kommunen anfragen müsste. Scheitern dürfte es im Allgemeinen aber an den immens hohen Kosten.

Zum Thema Würmer: Vielleicht lesen entsprechend biologisch Bewanderte hier mit. Ich persönlich habe angesichts hunderter offener Gräber den Eindruck gewonnen, als ob unterhalb von 80 cm Bodentiefe kaum noch Würmer anzutreffen sind. Man wird in der Erde auch wohl kaum von den Würmern, die im Müll das Fleisch befallen, aufgefressen, denn bei diesen Würmern handelt es sich um die Maden von Fluginsekten und ich glaube kaum, daß die in der Erde überleben würden. Aber da kann ich mich irren. Es heißt nur immer wieder, daß man in Wirklichkeit nicht von Würmern, sondern von Mikroorganismen zerlegt wird.

Aber egal für was man sich entscheidet, egal ob Erd- oder Feuerbestattung, so schlecht kann keine der beiden Formen sein, keiner der Betroffenen hat sich je bei mir beschwert.

Gläubig, Diebstahl, letztes Hemd

Von

Bestatter können wirklich nicht alle gläubig sein. Meine Freundin hat es doch tatsächlich erlebt, das ihre tote Oma beklaut wurde. Wäre der Sarg nicht noch einmal auf ihren Wunsch geöffnet worden!Was hälst Du davon?

Ich verstehe den Zusammenhang mit dem Glauben nicht. Das impliziert, daß alle Menschen, die von sich behaupten, gläubig zu sein, auch ehrlich sein müssten. Die Geschichte lehrt uns da etwas anderes.

Ich habe schon sehr oft davon gehört, daß toten Menschen in der Zeit der Aufbahrung etwas entwendet wurde. Das machen Friedhofswärter, Friedhofsbesucher, Pfarrer, Bestatter, übermütige Jugendliche und sogar Familienangehörige. Für jeden dieser Fälle habe ich ein passendes Erlebnis. Kriminelle und Habgierige gibt es überall. Solange es Busfahrer gibt, die liegengebliebene Handtaschen nicht zurückgeben und solange es Krankenschwestern gibt, die den Patienten das Geld aus dem Nachttisch klauen, wird es wohl auch Leute geben, die Toten was wegnehmen.

Was ich davon halte?
Ganz pragmatisch: Gebt die Wertsachen zu Lebzeiten Euren Leuten, das letzte Hemd hat keine Taschen!