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So geht es

Von

So geht es weiter.

Über Henning werde ich heute noch schreiben.
Von Frau Olugulade gibt es morgen mehr.
Sonja und die Bonatias bezieht sich auf einen aktuellen Fall und ich warte auf Input von „Sonja“
Hauen und Stechen: Die Sache ist im wahren Leben vor Gericht und ich muss abwarten.

Probleme mit der Benachrichtigungsfunktion

Von

In das Weblog ist eine Funktion integriert, mit der man sich bei Folgekommentaren benachrichtigen lassen kann. Mac Kaber, unser allseits geschätzter Makaber- und Ironie-Spezialist, bemängelt nun, daß er keine Benachrichtigungen mehr bekommt.

Hat noch jemand dieses Problem?

Business of death

Von

So zum Eingewöhnen in den heutigen Donnerstag mal ein kleines Video. Die Texte sind auf Englisch, sollten aber mit Hausmitteln zu bewältigen sein.

Mir gefällt’s, vielleicht Euch ja auch.

Video-Link durch Klicken auf das hier:

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Naturalien

Von

Die Tochter des Kunden sitzt mit der Rechnung bei mir im Büro und möchte sich die einzelnen Rechnungspositionen erklären lassen, ihr Vater begreift das nicht mehr so. Kein Problem, ich erkläre das gerne.

Sie ist ungefähr Anfang 30 und, ich will es mal vorsichtig formulieren, grottenhäßlich und fett wie ein Wal.

Mir ist das an und für sich egal, wie die Leute aussehen, obwohl ich manchmal denke, die sähen besser aus, wenn ich die einbalsamieren und leichenschminken würde…

Aber wie gesagt, der liebe Gott hat viele Pflanzen wachsen lassen und ich bin auch kein George Clooney. Aber für den Fortgang der Geschichte ist es von Bedeutung, wie diese Frau aussieht.

Nachdem wir alles durchgesprochen haben, ist die Frau sehr zufrieden, faltet die Rechnung zusammen und fragt: „Kann man an der Rechnung noch was machen?“

„In welcher Hinsicht?“ frage ich, obwohl ich weiß, daß sie einen Rabatt rausschlagen will.

„Naja, man sagt doch so: ‚Eine Hand wäscht die andere‘ und wenn Sie mir jetzt entgegen kommen, komme ich Ihnen auch mal entgegen.“

„Was machen Sie denn?“

„Ich bin Bauchtanzkünstlerin.“

Ich habe ihr 3 Prozent gegeben, werde aber ihr Angebot nicht in Anspruch nehmen.

Geldspenden und Diebstahl

Von

Im Zusammenhang mit dem vorherigen Artikel kann ich noch erzählen:

Es ist ja heute durchaus üblich, daß man anstelle von Blumen eine Geldspende für einen wohltätigen Zweck oder auch für die Grabpflege erbittet. Ich finde das durchaus sinnvoll, denn die Trauerfloristik ist wahnsinnig teuer und kurz nach der Beerdigung landet alles auf dem Kompost. Besser ist es, wenn dann noch etwas Geld zur Verfügung steht und z.B. für die Erstanlage des Grabes verwendet werden kann.

Bei anonymen Beisetzungen steht gar kein Grab zur Verfügung auf das man Blumen legen könnte und bei Feuerbestattungen hat man bei der Trauerfeier oft auch noch kein Grab. Hier wäre es Unsinn, viel Geld für Blumen auszugeben, die in einem solchen Fall ans Kriegerdenkmal oder an eine andere Gedenkstätte gebracht werden.

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Kollekte

Von

Wir sprechen gerade über die Trauerfeier in der Friedhofskapelle, da fragt der Kunde: „Können wir da dann so einen Korb herumgehen lassen und Geld einsammeln?“

Ich sage: „Das kenne ich aus Kirchen als Kollekte, aber bei einer Trauerfeier habe ich das noch nie gesehen.“

„Ja wissen Sie, bei so einer Trauerfeier ist es doch egal, ob wir da 20 oder 200 Leute einladen, das Kaffeetrinken machen wir sowieso bei mir zu Hause im engsten Kreis. Wir wollen so viele Leute einladen wie möglich und wenn dann jeder was gibt, kommt doch ordentlich was zusammen.“

Hm, das muss ich mal klären, so einen Wunsch hatten wir auch noch nicht.

Kumpel

Von

Ich frage: „Und in welcher Beziehung stehen Sie zu dem Verstorbenen?“

Er: „Das issen Kumpel vonnem Bekannten seinem Freund.“

Ja klar.

Rechnung Rabatt

Von

Ich schrieb ja heute schon über eine Kundin, die eine Rechnung gekürzt haben wollte. Grundsätzlich haben wir immer soviel Spielraum, daß wir innerhalb gewisser Grenzen auf die Kunden zugehen können.

So war mir ein Mann von etwa Ende 30 ganz sympathisch, der mit folgendem Satz daherkam:

„Ich soll im Auftrag meiner Mutter die Bestattungsrechnung für den Vater bezahlen. Besteht die Möglichkeit, daß ich ein paar Prozente bekomme? Ich würde jetzt auf der Stelle bar bezahlen.“

Gut, sein Skonto sollte er haben und noch ein paar Euro extra, schon deshalb, weil ich bei manchen anderen Kunden 6 Monate auf die Kohle warten muss.

Insgesamt habe ich ihm 100 Euro abgezogen (Rechnungssume 3.200 Euro). Damit alles auch beim Finanzamt seine Ordnung hat, habe ich den Endbetrag auf seiner und meiner Rechnung abgeändert.

Da sagt er: „Häh? Was machen Sie denn da? Wenn Sie das das draufschreiben, sieht meine Mutter das doch und ich muss das Geld dann abgeben.“

Hmmm, da hat er Pech.