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Henning -7-

Von

Ihr kennt mich doch! Ihr wißt doch genau, daß ich kein Freund von offenen Enden bei Geschichten bin.

Aber jetzt gerade mußte ich dringend weg, Bestatter leben von Sterbefällen, nicht vom Bloggen. 🙂

Nun aber kann ich die Geschichte von Henning weitererzählen.

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Henning -6-

Von

Am nächsten Tag hatte ich mich mit meiner Frau besprochen, die in solchen Sachen immer eine gute Ratgeberin ist, und sie hatte mir geraten, Henning rauszuwerfen, wenn er sich nicht eindeutig entschuldigt und vor allem fest verspricht, sich künftig anders zu verhalten. Die ganze Situation schmeckte mir nicht. Ich hatte doch nichts geklaut und ich hatte vor allem auch nicht das Gerücht gestreut, Henning habe etwas gestohlen. Dieses Gerücht ist in der Firma gar nicht mal von Herrn Huber oder Frau Büser verbreitet worden, sondern von Henning selbst. Es wurde mir zugetragen, er beschwere sich bei jedem, daß ich ihn verdächtige. Daß ich ihn gefragt habe, ob er mit dem Verschwinden der Sachen etwas zu tun habe, fand ich aber ganz okay. Sicher, das ist keine schöne Situation und ich würde mich auch angepisst fühlen, würde mein Chef mich sowas fragen, aber ich bin nun mal kein Herlock Sholmes und kann nur so vorgehen. Es liegt mir auch nicht, Fallen zu stellen oder ähnliches.

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Feuerfuchs vs. IE

Von

So reisen die Besucher ins Bestatterweblog:

1. Firefox 55,01%
2. Internet Explorer 29,71%
3. Opera 6,07%
4. Safari 3,33%

1. Windows 74,74%
2. Linux 17,70%
3. Mac OS 6,22%

Die Welt über Bürokratie und Bestattung

Von

Leser Marcel weist auf folgenden Artikel aus der gestrigen WELT hin:

Als Mutter starb.

Es geht darin um die bürokratischen Hürden, die sich Hinterbliebenen nach dem Tod eines Angehörigen in den Weg stellen. Fazit des (selbst betroffenen) Autors:

„Solange der Tod in den Einrichtungen des Verwaltungsstaates nur als bürokratischer Vorgang mehr schlecht als recht akzeptiert wird, bringt er die Angehörigen der Verstorbenen um Trost und Achtung vor einem Gemeinwesen, das solches sanktioniert. Wenn die Menschen wieder lernen sollen, dem Tod offen in die Augen zu blicken, dann sollte der Staat dafür sorgen, ihn nicht mehr als nötig zu fürchten.“

ZDF – heute.de über das Bestatterweblog

Von

Die Journalistin Annette Klotz schreibt für die Online-Seite der heute-Sendung des ZDF über die unterschiedlichen Formen, sich im Internet mit dem Thema Tod und Trauer zu beschäftigen. Sie widmet einen beachtlichen Teil ihres Textes auch dem Bestatterweglog.

Unter anderem schreibt sie:

Bestatter bloggt über Alltag

Auch „Tom“, der unter diesem Pseudonym seit April 2007 in einem Weblog über sein tägliches Leben als Bestatter schreibt, will über das Thema Tod und Trauer informieren – und gleichzeitig mit Vorurteilen gegenüber seiner Zunft aufräumen. Unter www.bestatterweblog.de erzählt er, mit welchen Handgriffen eine Leiche in einen Sarg gelegt wird, wie Öko-Bestattungen funktionieren, und wie sich Holzsärge zusammenklappen lassen.

Hier geht es zum ZDF heute.de

Abschied

Von

Als unsere Mutter gestorben ist, hat der Bestatter regelrecht darauf gedrängt, dass wir uns die Tote nochmal anschauen. Warum macht der das?

Dem Bestatter kann es eigentlich egal sein, ob die Hinterbliebenen noch einmal Abschied nehmen oder nicht. Er hat auf jeden Fall weniger Arbeit und einen geringeren Aufwand, wenn der Sarg zu bleibt und gleich auf den Friedhof kommt.

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Henning -5-

Von

Am nächsten Tag kam Henning dann und wollte unbedingt einen Termin bei mir. Und da ich nicht der Dalai Lama bin, hatte ich gerade keine Zeit, mich mit jedem, der es will, zu unterhalten. Also musste Henning bis zum Nachmittag warten und empfand das als ungerechtfertigte Zumutung, was er dann auch deutlich zum Ausdruck brachte, als er in mein Büro kam: „Das hat ja gedauert!“

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Sommerfeld mal wieder

Von

Dieser Sommerfeld macht mir langsam Spaß. Vorhin sitze ich gerade im Büro so vor mich hin und schaufele meine Millionen von einer Ecke in die andere mache die Überweisung fürs Finanzamt fertig, da kommt ein Typ ins Blickfeld der Kamera der Vordertür und klingelt. Ich gehe also mal gucken, was der will, könnte ja ein Kunde sein.

Der Typ sagt, er sei der Harry und er käme nur mal eben vorbei, um seine 350 Euro abzuholen.

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