Schauspieler Ralf Richter mit 69 Jahren verstorben.
Ralf Richter (* 17. August 1957 in Essen; † vor oder am 15. September 2026 in Köln) war ein deutscher Schauspieler und Musiker.
Ralf Richter wuchs als zweitältestes von acht Kindern des Architekten Otto Richter und seiner Frau Hannelore in einer katholisch geprägten Familie in einem Bochumer Arbeiterviertel auf.
Ab 1977 besuchte er zwei Jahre die Westfälische Schauspielschule Bochum. Daneben arbeitete er für das Bauunternehmen seines Vaters. Nach eigenen Angaben startete Richter seine schauspielerische Laufbahn eher ungeplant, da er zum Termin der Aufnahmeprüfungen an der Schauspielschule gerade zufällig in Bochum war.
Nachdem er an der Freien Volksbühne in Berlin, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg und in Bonn am Theater gespielt und erste Kurzauftritte in den Tatort-Folgen Herzjagd (1980) und Duisburg-Ruhrort (1981) absolviert hatte, zog er 1981 nach München. Dort bekam er von Wolfgang Petersen die Rolle des Zentralemaats Frenssen in dem Spielfilm Das Boot, durch die er erstmals einem breiten Publikum bekannt wurde.
Er spielte meist die harten oder „bösen“ Charaktere oder auch einen Ruhrpott-Proleten. Kultstatus erreichte er vor allem als „Kalle Grabowski“ im Film Bang Boom Bang – Ein todsicheres Ding.
Im Film Superstau von 1991 spielte er einen gestressten Gelsenkirchener Bergmann.
Richter gab an, dass er eine Vorliebe für die Rolle des Proleten habe, seit er in der Kindheit eine Familie in seiner Siedlung erlebt habe, die er als „extrem asi“ empfunden habe.
Neben der Tätigkeit als Schauspieler veröffentlichte Richter als Sänger die CD One Heart.
Richter war zweifacher Vater und hatte sechs Enkelkinder.
Richter litt an einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung und an einer Herzunterfunktion. Er starb am 15. September 2026 im Alter von 69 Jahren in Köln.
Quelle WIkipedia
gemeldet von Henning u. Oli
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- Bildschirmfoto-2026-09-15-um-22.43.39_800x500: Michael Schilling, CC BY-SA 3.0, commons.wikimedia.org












