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Wenn ein Arzt stirbt II

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Wenn ein Arzt stirbt, kann er sich doch eigentlich ein paar Minuten vorher den Totenschein selbst ausstellen, oder?

Nein.
Der Arzt ist verpflichtet, eine Leichenschau vorzunehmen und nach sicheren Anzeichen des Todes zu suchen. Diese liegen bei jemandem, der noch schreiben kann, sicher nicht vor, ergo ist diese Person auch nicht tot, also ist der Totenschein falsch ausgestellt.
Er müßte abwarten, bis er tatsächlich tot ist. Schafft er es, auch nach dem tatsächlich eingetretenen Tod noch über einen längeren Zeitraum aktiv zu sein und zu kommunizieren, dürften seine Erben hingegen ausgesorgt haben.

Peter Wilhelm 28. Mai 2012


4 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Bei der Leichenschau muß man unterschreiben, daß man die gesamte Körperoberfläche und alle Öffnungen in seine Untersuchung mit einbezogen hat. Da man selbst nicht seine gesamte Oberfläche untersuchen kann und die meisten Körperöffnungen nicht inspizieren kann, müßte man bei seiner eigenen Leichenschau schummeln, und das wär illegal !

  2. Was ist eigentlich aus Sarah geworden, aus dem Beitrag „Einheitsmappen“? Würde mich mal interessieren 😉

  3. @Gynäkologe (6)
    Zumindest digital (das hat nix mit computern zu tun) kann ich alle meine Körperöffnungen untersuchen. Zugegeben, mitm Otoskop kann ich mir nicht in die Ohren Schauen aber hey, bei welcher Leichenschau nimmt mans schon so genau und nimmt von Rekto- bis Laryngo- alle -Skope in die Hand *g*?

    wobei… hat die Totenstarre eingesetzt, ist es zumindest vorübergehend recht schwierig sich selber zu untersuchen…

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