Miss Abschied

© Bestatter-Preisvergleich.de

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Tatjana Greiner (31) aus dem Schwarzwaldort Hasel ist die „Miss Abschied 2016.
Das Internetportal bestatter-preisvergeich.de hatte zu zweiten Mal zu Abstimmung über Deutschlands schönste Bestatterin aufgerufen.
Frau Greiner sei nicht nur äußerlich „Deutschlands schönste Bestatterin“, sondern überzeuge auch durch „innere Werte“, sagte Portalbetreiber Markus Pohl.

Die „einfühlsame, warmherzige junge Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht und ihren Beruf mit großer Hingabe ausübt“, hatte sie sich gegen 74 Kontrahentinnen durchgesetzt.

„Die Wahl der ‚Miss Abschied‘ mag auf den ersten Blick skurril erscheinen – doch das ist sie keineswegs“, sagte Markus Pohl. „Wir wollen zeigen, dass auch der Bestatter-Beruf attraktiv ist.“ Tatjana Greiner sei „in dieser Hinsicht überaus authentisch“. Am Wettbewerb durften Bestatterinnen und weibliche Angestellte der Bestattungsbranche ab 18 Jahren teilnehmen. Die jüngste der 75 Teilnehmerinnen war 21, die älteste 56 Jahre alt.

Einige Leserinnen und Leser hatten mir Links zu dieser „Misswahl“ geschickt und mitgeteilt, daß sie sich unangenehm berührt fühlen.
„So ein Schwachsinn! Bei einem Bestatter kommt es doch nun wirklich nicht aufs Aussehen an!“, schrieb Doro.
Ludwig meinte: „Das ist doch plumpe Reklame für dieses dubiose Portal.“
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Ich konnte meinen toten Sohn leider nicht mehr sehen

thailand-pixabay

Mein Sohn ist mit nur 20 Jahren in seinem Thailandurlaub mit einem ausgeliehenen Roller tödlich verunglückt.
Keine Versicherung.
Mein grosser Schatz ist dort in einem Tempel eingeaeschert worden und die Asche zu mir überfuehrt.

Der Vater hat einer Leichnahmüberfuehrung aus finanziellen Gründen nicht zugestimmt.
Es schmerzt sehr und die Bilder im Kopf, das mein Kind alleine dort verbrannt wurde begleiten mich dauernd.
Ich haette ihn so gerne noch gesehen, gedrueckt geküsst und Abschied genommen.
Er hat noch einen jüngeren Bruder.
Wir verstehen es bis heute nicht.

Liebe Daniela,

ich verstehe Deinen Schmerz und es tut mir leid, daß Du nicht hast Abschied nehmen können.
Einen verstorbenen Menschen noch einmal zu sehen, ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg des Trauerns.
Das gilt umso mehr, wenn dieser Mensch durch einen Unfall sehr plötzlich von einem weggenommen wurde.

Die Überführung eines Verstorbenen aus einem so weit entfernten Land kann nur mit einem Flugzeug erfolgen.
Hierfür sind die Kosten exorbitant hoch. Da können auch mal 20.000 € und mehr zusammenkommen.
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Shop-Rabatt vom 6. – 12. Oktober

Angestachelt von einigen Lesern haben wir in den letzten Tagen einige neue Produkte in den Shop aufgenommen.
Jetzt teilt uns Spreadshirt mit, daß in der Zeit vom 6. bis 12. Oktober eine Rabattaktion läuft: Auf ALLES gibt es 10% Nachlass.

Promo: 10% Rabatt auf alles vom 6. bis 12. Oktober

10% Rabatt auf wirklich alles vom 6. bis 12. Oktober. Das kann auch der letzte Shopping-Muffel nicht auf sich sitzen lassen. Die Details:

  • 10% Rabatt auf jede Bestellung
  • Gültig vom 6. Oktober bis 12. Oktober 2016
  • Gutscheincode: SAVE10
  • Nicht mit anderen Gutscheinen kombinierbar und nicht auf Geschenkgutscheine anwendbar.
  • Das Angebot gilt nur für Artikel aus dem Spreadshirt-Shop, nicht für Bücher oder sonstiges.

Shop: http://bestatterweblog.de/shop/

Ich habe Angst davor, zu verwesen! Merke ich das?

verwesung-pixabay

Eine Leserin hat im Web folgende Frage einer besorgten Jugendlichen entdeckt:

Ich habe Todesangst. Ich habe Angst, wenn ich Tot im Sarg liege. Und dann Verwese. Merkt das der Körper oder der Geist?

Es ist wissenschaftlich erwiesen, daß der Mensch, von Ausnahmen einmal abgesehen, nicht so stirbt, als knipse man eine Lampe aus.
Während des Sterbens und auch einige Zeit danach sind die Sinne noch schwach in der Lage, die Umwelt wahrzunehmen. Auch die Zellen des Körpers leben unterschiedlich lange weiter.
Das ebbt dann ab und schließlich ist man tot.
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So schnell sind 4 tage futsch: Mac-Neuinstallation

Nein, ich habe mir nicht ein paar faule Tage gemacht.
Ich habe mir meinen Rechner zerschossen. Ich!
Das habe ich ganz galant gemacht und bin offenen Auges in das Unglück gerannt.

Da ich u.a. auch an Projekten arbeite, die weitab vom Bestattungswesen, der Geheimhaltung unterliegen, habe ich meinen Hauptrechner besonders geschützt.
Mit dem Programm ROHOS arbeitet der Rechner nur, wenn ein bestimmter USB-Stick eingesteckt ist.
Das ist sehr praktisch. Verlasse ich mein Büro, muß ich nur diesen Stick abziehen und der Bildschirm wird schwarz.

Regelmäßig ziehe ich Backups. MacOS macht es einem da einfach, das mitgelieferte Backup-Programm TimeMachine läßt sich wie ein Kalender durchblättern und man kann prima lange zurückliegende Versionen irgendwelcher Dateien, Programme oder Betriebssystemzustände wiederherstellen.
Zusätzlich speichere ich noch bootfähige 1:1-Kopien meiner Platten mittels SuperDuper.

Da ist man auf der sicheren Seite, denkt man.
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Der Tag, an dem ich Ostpreußen von der Landkarte tilgte

Genealogie. Genealogie ist so ähnlich wie Briefmarkensammeln. Nur sammelt man keine postalischen Klebezettelchen, sondern Ahnen. Und die gräbt man auch nicht auf dem Friedhof aus und klebt sie dann ins Album, sondern trägt die Informationen über sie in Tabellen, Bücher oder ganz modern in ein Computerprogramm ein. Ahnenforschung ist das Stichwort. Glück hat, wer eine ältere Person in der Familie hat, die sehr viel über die Vorfahren und überhaupt über die Verwandtschaft weiß. Dann kann man schnell seinen Stammbaum erstellen, die Eltern, die Geschwister, die Großeltern – und bei den Urgroßeltern geht’s noch, bei der Generation der Ururgroßeltern wird’s dann schon schwieriger. Je weiter man zurückgeht, umso schneller kommt man ans genealogische Loch. An die Stelle, an der es ohne weiteres nicht weitergeht.

Mühsame Recherchen in den Kirchen- und Taufbüchern in fernen Städten werden dann notwendig. Eintragungen in zweifelhafter Schrift mit zweifelhaften Berufsbezeichnungen wollen entziffert werden und immer schwingt die Angst mit, man könne doch irgendwie mit einem damals landauf, landab bekannten Massenmörder verwandt sein. Vor nicht allzulanger Zeit hatten die Leute ja mehr Angst davor, ein Pferdehändler mosaischen Glaubens könne ihr stammbäumliches Wurzelwerk verderben, aber das wäre mir persönlich jetzt egal. So schnell kommt die AfD ja hoffentlich doch nicht an die Macht.

Mein Stammbaum ließ sich, dank der großen Erinnerungsgabe meiner Mutter, sehr gut rekonstruieren. Meine Vorfahren stammen aus Ostpreußen, Russland, Belgien und Oberschlesien, es ist also alles ganz einfach.
Und gerade Masuren in Ostpreußen hat es mir angetan. Von einem Buchhändler hatte ich eine schöne Landkarte erstanden, die neben den heute gebräuchlichen polnischen Bezeichnungen auch die früher üblichen deutschen Städtenamen zeigte. Das erleichterte mir die Ahnenforschung sehr, denn mal stand die eine, mal die andere Bezeichnung in den Unterlagen.
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