Schuhe, Chef, Schuhe!

“Sandy, Du hast dreckige Füße!”

Ich sage das zu meiner Mitarbeiterin, weil ihre Fußsohlen schmutzig sind und das sieht man, wenn sie läuft, aber vor allem wenn sie ihre Füße auf meinen Schreibtisch legt, während sie sich im Sessel zurücklehnt und wegen der morgendlichen Hitze stöhnt.
Jeden anderen würde ich auf der Stelle mit meinem Hitzeblick einschmelzen, aber Sandy darf das…

”Nee, der Boden ist dreckig, ich habe heute Morgen erst geduscht und da waren meine Füße sauber.”

”Ja, aber Du bist barfuß von zu Hause bis hierhin gekommen. Wahrscheinlich hast Du auch noch den Wald, das Moor und sämtliche Bauernhöfe auf Deinem Weg durchquert.”

”Nee, nee, da läufste hundert Meter und schon sehen Deine Füße so aus.”

”Na ja, mir egal, aber im 10 Uhr hast Du einen Termin bei Familie Röder. Da ziehste dann bitteschön schon vernünftiges Schuhwerk an.”

”Um 10 Uhr?”

”Ja, genau.”

”Geht nicht.”

”Was geht nicht? Hast Du dann keine Zeit, hast Du eine andere Familie zum Termin gebeten?”
weiterlesen

Krematoriumsmitarbeiter stahl Zahngold

Wie Krematorien in Deutschland mit Rückständen aus Edelmetall, die sich nach dem Einäscherungsprozeß in der Totenasche befinden, verfahren, ist, wie wir bereits vor einigen Tagen hier erfuhren und diskutierten, höchst unterschiedlich.
Zum einen ist Bestattungsrecht Ländersache und die Bestattungsgesetze geben in diesem Punkt nichts her. Zum anderen befinden sich die Krematoriumsbetreiber in einem Dilemma: Die Aushändigung von Totenasche oder Teilen daraus an die Angehörigen ist verboten, während Friedhofssatzungen oftmals das Beisetzen nur der reinen Totenasche erlauben. Was also mit den Edelmetallen tun?

In einer neulich vom Bestatterweblog durchgeführten Umfrage entschieden sich die meisten Befragten mit 45% der Stimmen dafür, daß über den Verbleib der Edelmetalle die Angehörigen entscheiden sollen.
26% der Befragten stimmten dafür, daß das Krematorium die Edelmetalle verkaufen und den Erlös wohltätigen Organisationen spenden solle.

Eine grundsätzliche bundesweite Richtlinie gibt es nicht und auch die Gerichte in Deutschland entscheiden mal so, mal so. In Nürnberg und Hamburg wurden solche Fälle verhandelt. Während in Nürnberg die Richter die Auffassung vertraten, solche künstlichen Gegenstände seien kein wirklicher Bestandteil der Totenasche, müßten entfernt werden und dürften nicht in die Totenasche gelangen, urteilte ein Gericht in Hamburg, daß das alles Teil der Asche sei und mit bestattet werden müsse. Hieraus ergibt sich dann natürlich zwangsläufig die Frage, ob Krematorien nicht doch gemäß dem Nürnberger Urteil die Edelmetalle aushändigen dürfen. Oder machen sie sich, wie das Hamburger Urteil vermuten läßt, dann strafbar? Entschieden wird so etwas letztlich nur im Einzelfall.
weiterlesen

Viele wertvolle Informationen

Als langjähriger und regelmäßiger Leser will ich Dir für Deinen Blog und Deine Mühen danken!

Vor geraumer Zeit ist ein naher Verwandter verstorben. Er war zwar schwer krank, trotzdem war sein Tod an diesem Tag für uns nicht vorhersehbar und kam überraschend.

Hatte ich Dein Blog zuerst nur wegen der unterhaltsamen und auch spannenden Geschichten gelesen, wurde mir spätestens an diesem Tag klar, wie viele wertvolle Informationen ich im Laufe der Zeit von Dir “nebenbei” erhalten habe und wie viele Fragen sich erst gar nicht stellten, weil die Antwort bereits bekannt war.

Du hast mal geschrieben, daß es verwunderlich ist, daß viele Menschen sich liebevoll und umfassend um ihre kranken Angehörigen kümmern, aber nach deren Tod von Ihnen Abstand halten. Ob auch Du einen Beitrag dazu geleistet hast, oder ich auch sonst so reagiert hätte, weiß ich nicht – aber ich fand es schön, dem Verstorbenen auch im Tod nochmal die Hand zu halten wie wenige Stunden vorher noch im Leben.

Auch der gewählte Bestatter war eine gute Wahl. Nicht nur, daß wir uns bei ihm gut aufgehoben fühlen – nach allem, was ich bei Dir gelesen habe, hätte er auf einer Bestatterweblog-CheckListe ganz viele Häkchen verdient. Mit seiner einfühlsamen Art stand er uns mit Rat und Tat zur Seite, so daß wir den Abschied so erleben durften, wie es unseren und auch den Wünschen des Verstorbenen entsprochen hat.

Vielen Dank nochmal!

Genau deshalb mache ich das alles hier.
Ich habe Dir zu danken!

Bestattungs-Award

Ich schrieb vor ein paar Tagen, daß ich auch in diesem Jahr wieder zur Jury gehöre, die Deutschlands schönsten Friedhof auswählen darf.
Dazu fragte ein Leser auf Facebook, ob denn da wirklich alle Friedhöfe Berücksichtigung finden.

Ja, das tun sie, man muß seinen Lieblingsfriedhof nur vorschlagen!

Wie das geht, das hat der Ausrichter auf seinen Seiten so formuliert:

Der Bestattungen.de-Award 2013 ist in Vorbereitung. Die Bewerbungsphase beginnt am 7. Mai 2013. Ab diesem Datum können Vorschläge eingereicht werden, wer in den fünf Award-Kategorien nominiert werden soll. Friedhofsträger und Hersteller können sich zudem selbst bewerben. Die fünf Kategorien sind:

Die schönsten Friedhöfe Deutschlands
Die schönsten Grabsteine Deutschlands
Die schönsten Särge Deutschlands
Die schönsten Urnen Deutschlands
Die schönsten Gräber Deutschlands

Vorschläge können über das Kontaktformular eingereicht werden. Bewerbungen können per E-Mail oder Post geschickt werden. Bitte nutzen Sie dazu die E-Mail-Adresse award@bestattungen.de bzw. die folgende Anschrift von Bestattungen.de, die Sie auch im Impressum finden.

GBV Gesellschaft für Bestattungen und Vorsorge mbH
Stichwort: Award
Arndtstraße 25
22085 Hamburg

Einsendeschluss ist der 30.06.2013.

Warum?

“Warum bringst Du das Foto nicht im Bestatterweblog, das ich im Netz gefunden und Dir geschickt habe?”

”Warum hast Du meine Geschichte nicht veröffentlicht, wo mein Kater so lustig ‘Maumi’ gemacht hat?”

”Warum haben Sie den Link auf unsere Firma aus dem Kommentar gelöscht?”

”Warum bist Du auf mein Linktauschangebot nicht eingegangen?”

”Warum bin ich nicht in Deiner Bestattersuche?”

”Warum kannst Du nicht kostenlos nach D. kommen, das ist doch für ne gute Sache.”

”Warum antwortest Du mir nicht mehr, ich habe mich mit meinem Problem schon 40 mal an Dich gewandt und immer Antwort bekommen, jetzt nicht mehr, warum?”

”Warum trittst Du unserem Verein / unserer Kirche / unserer Initiative / unseren Blogzirkel nicht bei?”

”Warum hast Du meine interessante Geschichte und den Link noch nicht gebracht?”

”Warum hast Du mein Hilfeersuchen nicht beantwortet und mir kein Geld gespendet?”

Ich freue mich über alle Zuschriften. Logischerweise kann ich nicht alle hier eingehenden Mails lesen, dafür sind es inzwischen viel zu viele. Eine nette junge Frau spielt ein paar mal in der Woche Aschenputtel und sortiert ins Töpfchen und ins Kröpfchen.
So erreichen mich alle wichtigen Mails und so landen unsägliche Quatschmails und Belästigungen zuverlässig in der Tonne.

Es ist mir ein Anliegen, alle Mails so bald wie möglich zu beantworten. Jedoch ist man heutzutage scheinbar sehr verwöhnt, was die Reaktionszeiten anbetrifft. Dringende Sachen gehen vor, alles andere kann man auch nach einer Woche oder mehreren Wochen noch beantworten.
Hierbei macht es übrigens keinerlei Unterschied, ob man mich direkt angeschrieben hat oder das Kontaktformular auf der Seite verwendet hat. Wer etwas ganz Dringendes auf dem Herzen hat, dem sei die Hotlinenummer ans Herz gelegt!

Warum ich Dein Foto nicht gebracht habe? Nun, es ist ein Foto an dem jemand ein Urheberrecht hat, ich kann es also nicht einfach so bringen. Ich habe mich sicher darüber gefreut und geschmunzelt, aber ich kann es nicht veröffentlichen.
weiterlesen

Vorschriften verhinderten Beisetzung

Auf den Tag genau ein Jahr nach seinem Tod wurde gestern die Asche eines 88 Jahre alten Mannes beigesetzt. (…) Die Urne wurde in dem Reihengrab beigesetzt, in dem schon die 2002 gestorbene Ehefrau ihre letzte Ruhe gefunden hat. So hatte sich das der Mann gewünscht. Doch die Stadt Troisdorf verhinderte die Beisetzung fast ein Jahr lang.

Quelle und mehr: Rundschau-Online

gefunden von Alex

Leiche auf dem Friedhof gefunden

“Polizeinotruf, guten Tag.”

”Ich hab hier ‘ne Leiche gefunden.”

”Sagen Sie mir bitte Ihren Namen und wo Sie sich befinden!”

”Auffem Friedhof.”

”Wie? Sie haben auf dem Friedhof eine Leiche gefunden, nee, jetzt im Ernst?”

”Ja, die liegt da.”

”Hehe, Sie wollen mich auf den Arm nehmen, oder? Es ist strafbar, die Notrufnummern zu mißbrauchen!”

”Nee, die ist wirklich tot.”

”Leichen sind immer tot, vor allem die auf dem Friedhof.”

”Und? Kommt jetzt jemand vorbei?”

”Okay, ich schicke eine Streife vorbei, aber wehe, Sie haben uns vera****!”

http://www.extratip-goettingen.de/lokales/gruselfund-aeuf-friedhofbrleiche-im-gebuesch-entdeckt.html

Link gefunden vom “Buchhalter”