Wolfgang Leonhard verstorben

Bundesarchiv_Bild_183-1990-0625-029a,_Berlin,_Wolfgang_LeonhardWolfgang Leonhard (* 16. April 1921 in Wien als Wladimir Leonhard; † 17. August 2014 in Daun[1]) war ein deutscher Historiker. Er galt als einer der führenden Kenner der Sowjetunion und des Kommunismus. Leonhard war Mitglied der Gruppe Ulbricht und wurde bekannt durch seinen Bestseller Die Revolution entläßt ihre Kinder. Seit 1968 bis zu seinem Tod war er Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland.

Leonhard war einer breiten Öffentlichkeit durch seine Mitwirkung als Zeitzeuge und Experte in vielen Geschichtssendungen des Fernsehens bekannt.

Quelle: Wikipedia

Bild: Fotograf: Uhlemann, Thomas. Dieses Bild wurde im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Bundesarchiv und Wikimedia Deutschland aus dem Bundesarchiv für Wikimedia Commons zur Verfügung gestellt. Diese Datei ist unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland“ lizenziert. Namensnennung: Bundesarchiv, Bild 183-1990-0625-029a / Uhlemann, Thomas / CC-BY-SA

Peter Scholl-Latour verstorben

Die Journalistenlegende Peter Scholl-Latour ist im Alter von 90 Jahren verstorben.

Peterscholllatour

Mehr über Peter Scholl-Latour hier in der Wikipedia.

Bild: Bernd Andres, der Urheber dieses Werkes, veröffentlicht es unter der folgenden Lizenz: Diese Datei ist unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 nicht portiert“ lizenziert.

Wie teuer ist eine Seebestattung und welche Varianten gibt es bei einer Seebestattung

seebestattungEin naher Verwandter ist sterbenskrank uns sein letzter Wille ist, dass er auf See vor einer der Nordseeinseln bestattet wird. Er kommt aus Niedersachsen und ist viele Jahre auf See gefahren.
Zurzeit lebt er in NRW.

Wir haben bereits einen Bestatter vor Ort gefunden, der alles vor Ort regelt. Mein Frage ist, welche Kosten auf uns kommen bei einer Seebestattungen. Mein Vater möchte, dass er im engsten Familienkreis beigesetzt wird (ca. 10 Personen). Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Bemühungen.

Eine Seebestattung gehört zu den günstigeren Varianten der Bestattung. Zwar fallen für die Seereederei weitere Kosten an, dafür entfallen der Grabankauf und der Grabstein.
Seebestattungen gibt es in zwei Varianten, als stille Seebestattung und als begleitete Seebestattung.

Bei der stillen Seebestattung fährt der Seebestattungskapitän mit seinem Beisetzungsschiff auf die See hinaus und er und seine Mannschaft setzen nacheinander mit allen maritimen Ehren mehrere Urnen ins Meer.
Das tun sie an einem Tag, der annehmbare Wetterbedingungen bietet, die von einer erfahrenen Schiffsbesatzung ausgehalten werden.
Diese Variante ist vergleichsweise günstig.

Anders sieht das aus, wenn Angehörige der Seebestattung beiwohnen möchten.

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Nur noch ein letztes Mal

“Das geht so gar nicht! Das geht überhaupt nicht!”, schnarrte eine unangenehm schneidende Stimme aus dem Telefonhörer.
Ich, der sich ordentlich mit Namen gemeldet hatte, hätte eigentlich erwartet, daß auch der Anrufer sich erst einmal vorstellt, aber offensichtlich gehörte dieser Mensch zu denjenigen Vertretern der Menschheit, die so von sich und ihrer Außenwirkung überzeugt sind, daß sie annehmen, jeder müsse auch sofort am Telefon ihre Stimme erkennen.
Ich hasse diese “Ich bin’s!”-Anrufe. Wie oft schon habe ich rätselraten müssen, wer da gerade am anderen Ende der Leitung war. In den Jahren, als ich mein Bestattungsunternehmen betrieb, hatte ich einen drehbaren Ständer mit Adresskärtchen und dieser Ständer war üppig gefüllt. Sagen wir, es seien an die 400 Kärtchen gewesen, eine Menge Leute also, die für einen Anruf in Frage kommen; und darunter doch recht viele, die ich eben nicht sofort an der Stimme erkennen konnte.

“Ja, und wer ist da bitte?”, fragte ich zurück und der schnarrende Anrufer ließ mich dann doch tatsächlich wissen: “Ich bin’s!”

“Ja klar”, antwortete ich: “Davon bin ich überzeugt. Aber vielleicht verraten Sie mir auch noch, wer Sie sind, oder hat man vergessen, Ihnen einen Namen zu geben?”

Mit dieser Formulierung hatte ich mich recht weit aus dem Fenster gelehnt, denn es hätte ja auch ein Kunde sein können, der aus gutem Grund aufgebracht war und in seiner Aufregung vergessen hatte sich anständig zu melden, aber der Unterton, der da schnarrend mitschwang, klang eher nach Behörde und Ärger.

“Was?”, fragte der Anrufer nur verwirrt und genau das war der Moment, in dem es mir zu bunt wurde. “Wissen Sie was, ich leg jetzt auf, wenn Ihnen wieder eingefallen ist, wie Sie heißen, dann rufen Sie einfach noch mal an.” Päng!

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Asche in den Fluß geschüttet

Sehr geehrter Herr Wilhelm,

ich ersuche Sie, folgende Frage zu beantworten:
Ein in Deutschland Verwandter einer Freundin, die vor kurzem in Österreich eingeäschert wurde, hat die Urne mitgenommen und – nach dem Wunsch der Verstorbenen – die Asche in einen Fluss geschüttet.
Diese Art der “Bestattung” ist in Deutschland nicht zulässig.
Welche Folgen könnte das für den Verwandten haben, wenn die Sache aufkommt?

Ich bedanke mich für Ihre Auskunft und verbleibe
mit freundlichen Grüßen

Für Totenaschen besteht in Deutschland Friedhofspflicht.
Wer sich in den Besitz von Totenasche bringt, soweit es sich nicht nur um geringste Mengen handelt, begeht eine Ordnungswidrigkeit.
Die Behörden können, sofern sie Kenntnis davon haben, auch zwangsweise die Herausgabe der Asche einfordern und eine Zwangsbeisetzung vornehmen.

Die Ordnungswidrigkeit ist m.W. nicht strafbewehrt.
Das bedeutet, daß man, wenn die Asche nun ausgestreut, vergraben oder in einen Fluß geschüttet worden ist, außer einem bitterbösen Brief eigentlich nichts zu befürchten hat.
Totenasche besteht aus den ausgeglühten Mineralien des menschlichen Körpers und ist steril und hygienisch unbedenklich.
Durch das Ausschütten in einem Fluß entsteht keine Verunreinigung.

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Danke sagen

Sogar mit selbst gezeichnetem Bestatter-Weblog-Logo

Sogar mit selbst gezeichnetem Bestatter-Weblog-Logo

Danke, liebe Bianca, danke für Deinen Brief und diese wunderbaren Zeilen. Ich bin nicht besonders empfänglich für Schmeicheleien, selbst wenn ich oft anderen Komplimente mache. Doch sind diese Komplimente zumeist Bestandteil lockerer Konversation und beruhen auf dem mir von meinem Vater vermittelten Prinzip KOKONI, KOmplimente KOsten NIchts.
Jede Mühe verdient ihren Lohn, das ist ein weiteres Prinzip, das ich von meinen Altvorderen übernommen habe und manchmal ist ein höfliches Kompliment über eine schöne Frisur oder ein hübsches Kleidungsstück etwas, das anderen den Tag versüßt.
Ich selbst habe nicht mehr so viel Haare und trage sie zudem auch noch so kurz, daß es sich nicht lohnen würde, daraus eine Frisur zu machen und was Kleidung anbetrifft, so bin ich da nicht wählerisch und greife, nach Jahrzehnten in Hemd, Schlips und Anzug, lieber zu lockerer Freizeitkleidung, die mir aber wiederum auch keine Komplimente einbringt.

Doch Dein Brief, Deine netten Worte, die haben mir nicht nur den Tag versüßt, sondern sie sind mir Ansporn und geben mir Triebkraft für mein kreatives Schaffen.

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