Eisgekühlt: Frau fährt toten Ehemann durch die Gegend

Frau packt ihren toten Ehemann ins Auto – und fährt ihn tagelang durch die Gegend

Der eigentliche Plan war es, ihren verstorbenen Mann in einem Transportsarg vom Sterbeort zum Bestatter zu bringen.
Doch dann entschied sich die Witwe anders.
Sie unternahm mit ihrem Mann einen letzten Ausflug.
Aus dem Ausflug wurde aber ein längerer Trip.
Schließlich stoppte die Polizei die Frau nach mehreren Tagen.
Sie war hunderte von Meilen durch ihre Heimat Alaska gefahren.

Erstaunlich: Unterwegs hatte sie bei Konservenfabriken angehalten und Eis gekauft, um den Laderaum ihres Trucks kühlen zu können.
Die Polizei nahm sich dann vorübergehend des Leichnams an, der nunmehr auf dem schnellsten Weg zum Bestatter gebracht wurde.

Dabei hat die Frau kein einziges Gesetz verletzt.
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Darf man alte Grabsteine einfach säubern?

Ein Freund von mir und ich haben letztens einen kleinen Friedhof entdeckt. Er ist seit 1926 lahmgelegt und nun eben öffentliche Grünanlage. Die Grabsteine sind teilweise total zugewuchert mit Moos und Unkraut und wir würden sie gern wieder leserlich machen; Etwas abschrubben, das ganze Gewächs rauskratzen usw. Dürfen wir das oder muss man da auf Irgendetwas achten wie Denkmalschutz? Oder ist das Ganze eine blöde Idee, weil dieses Verfallene, Urige auch irgendwie den Charme solcher Friedhöfe ausmacht? Würde mich über Ihre Antwort und Meinung sehr freuen!

Ich finde die Idee gar nicht schlecht. Jahr für Jahr fahren ja auch deutsche Jugendliche zu den Soldatenfriedhöfen im Ausland, auf denen deutsche Soldaten beerdigt sind. Sie reinigen und pflegen die Grabstätten dort.
Warum sollten Sie nicht einen Friedhof hier etwas auf Vordermann bringen, um den sich keiner mehr kümmert?

Um nun keinen Ärger zu bekommen, sollten Sie die zuständige Friedhofsverwaltung fragen.
Der Friedhof gehört ja irgendwem. Entweder ist das eine Stadt/Gemeinde oder eine Kirchengemeinde.

Ist es ein jüdischer Friedhof, so sieht die Sache etwas anders aus. Da kann es gewollt sein, daß der Friedhof exakt so aussieht.
Es kann auch sein, wie Sie ja selbst schon mutmaßten, daß der Friedhof, so wie er ist, unter Denkmalschutz steht. Klären Sie das!

Ohne die Genehmigung des Friedhofsbetreibers/-besitzers sollten Sie nicht ans Werk gehen.

Warum sind jüdische Friedhöfe oft so wildromatisch verfallen?

Juden legen ihre Gräber für die Ewigkeit an. Die Gräber bleiben für immer. Sie laufen nicht ab und sie werden auch nicht neu belegt.
Das gibt es auch auf unseren Friedhöfen, denn auch dort kann man Wahl- oder Familiengräber theoretisch immer und immer wieder verlängern und so über Generationen hinweg behalten.
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Das Geheimnis um das Gurkengrab ist gelöst

Schüler hatten Spaß im Wald. Ganz ohne Sex, ganz ohne Pokemons!
Die ganze Geschichte:

Frau geht mit Hund spazieren.
Frau sieht jemanden weglaufen.
Frau findet kleines Grab mit Holzkreuz.
Frau ruft Polizei.
Die Polizei findet im Grab eine vergammelte Gewürzgurke.

Das war allen Medien eine Meldung wert, auch dem Bestatterweblog.

Grauenvolles Grab im Wald: Mann bestattete heimlich…

Jetzt ist die Wahrheit über die geheimnisvollen Vorgänge im Wald ans Tageslicht gekommen.
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Grauenvolles Grab im Wald: Mann bestattete heimlich…

… eine Gewürzgurke!

gurke

Grauenvoll! Gewürzgurke im Wald beigesetzt!

Mann bestattet Gewürzgurke – und löst Polizeieinsatz aus

Eine nichtsahnende Gassigeherin ist am Donnerstagabend (9.6.2016) mit ihrem Hund in einem Waldstück nahe des Friedhofs von Sasbach unterwegs gewesen.
Dabei fiel ihr ein älterer Mann auf, der sich geheimnisvoll gab und augenscheinlich irgendetwas zwischen den Bäumen vergrub. Dann entfernte sich der Geheimnisvolle rasch zu Fuß.

Mit Schrecken entdeckte die Hundeliebhaberin dann an der Stelle, daß der Mann gerade ein Grab frisch angelegt hatte. Mitten im Wald und mit einem Holzkreuz versehen.
Sofort wählte die aufrechte Bürgerin besorgt die Nummer des Polizeinotrufs.
Wenig später traf ein Streifenwagen mit zwei Polizisten ein.

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Bitte geh mit Deinen Kindern auf den Friedhof!

Ich gehe sehr gerne auf Friedhöfe, schaue mir die alten Grabsteine an und lausche dem Vogelgezwitscher.
Das habe ich jetzt seit vier Jahren nicht mehr gemacht, denn ich bin Mutter geworden.
Die
dort geltenden Regeln sind es, die mich zurückhalten, mit meinen Zwillingen über den Friedhof zu spazieren. Ich weiss nicht, ob ich für Ruhe garantieren kann.
Wie ist das, darf man mit Kindern auf den Friedhof? Würden Kinder von Trauernden / Grabpflegenden eher toleriert?

Ich bin ein Nachkömmling. Das heißt ich bin recht spät geboren. Das führte dazu, daß Onkel und Tanten alle schon mit dem Sterben beschäftigt waren, als ich noch klein war.
Die Großeltern habe ich gar nicht erlebt, sondern nur ihre Gräber gekannt.

Der Friedhof war oft mein Spielplatz. Vater oder Mutter kümmerten sich um die Grabpflege. Sie pflegten noch Gräber anderer Verwandter mit, weil deren Hinterbliebene schon zu alt dafür waren.
Ich habe immer Wasser geschleppt und mir ansonsten die Zeit anderweitig auf dem Friedhof vertrieben. Ich war aber nicht der Einzige. Da war die Bank mit den „Invaliden“. Da gab es Ecken, wo sich Liebespaare trafen und es gab Stellen, an denen alte Frauen saßen und strickten. Und die waren nicht gerade leise. Ja, es wurde gelacht und geplappert.
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Pokémon-Go auf dem Friedhof – Erlaubt oder verboten?

Darf man auf einem Friedhof Pokémon-Go spielen?

Pokemon go

Pokemon Go auf dem Friedhof spielen. Soll ich, oder soll ich nicht?

Alles, was den Menschen Spaß macht, wird über kurz oder lang von denen, denen das keinen Spaß macht, schlechtgeredet und bald schon werden Verbote gefordert.
Pokémon-Go ist ein harmloses Handy-Spiel, das die Spieler dazu bringt, sich nach draußen zu begeben und dort virtuelle Monster einzufangen.
Wie das genau geht und was es mit Pokémon-Go auf sich hat, habe ich in diesem viel beachteten Artikel im Ehrensacheblog schon beschrieben.

Kurz gesagt ist es so, daß man auf seinem Handy eine GPS-Karte sieht, auf der die Standorte von Pokémons eingezeichnet sind.
Dort muß man hinlaufen und die Monster einfangen. Das geschieht durch Bewerfen mit Kugeln. Diese Kugel existieren nur auf dem Handy-Display. Auch die Monster sind nur auf dem Handy zu sehen.
Man kann das Spiel geräuschlos spielen, Monster werden auch durch Vibrationsalarm signalisiert.

Außer daß Menschen mit einem Handy auch auf den Friedhof gehen, ist nichts Besonderes an Pokémon Go.
Das Spiel selbst bietet keinerlei Ansätze, es in Hinblick auf Friedhöfe kritisch zu sehen.
Es ist allein vom Verhalten der Spieler abhängig, ob sie als störend empfunden werden.

Wer sich angemessen verhält, der darf auch auf dem Friedhof Pokémon Go spielen.

Wichtig ist:
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…dann liegt das fast nie an technischen Problemen.
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Das muß aber nicht so sein.

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Was kannst Du tun?
In einem solchen Fall ist es ratsam, seine Handlungsweise und seine Formulierungen zu überdenken. Wo hast Du was gegen wen gesagt? Wen hast Du beleidigt?
Möglicherweise ist es hilfreich, wenn Du Dich bei dem Betreffenden entschuldigst.
Auch eine Mail an info@bestatterweblog.de kann helfen, wenn Du darin Deine Beweggründe darlegst und glaubhaft machen kannst, daß Du Dich künftig an die Nutzungsbedingungen halten wirst.

Das Bestatterweblog zeichnet sich durch eine seit Jahren gepflegte, sehr angenehme Diskussion in den Kommentaren aus. Wir möchten, daß das so bleibt.
Rüpelhaftes Verhalten, beleidigende Unterstellungen, ständige Besserwisserei müssen nicht sein. Fällt da jemand auf, müssen wir zum Schutz der freundlichen Kommentatoren den Moderations-Knollenanker auswerfen.

Peter Wilhelm & Kommentarhausmeister

Der Hooligan

Ich habe ein Auto, an dem vorne eine Kühlerfigur befestigt ist.
Die meisten Bestatter haben ein Auto, bei dem das der Fall ist.

Samstagabend parke ich bei einem Bekannten vor der Tür. Wir sitzen genau hinter dieser Glastür in seinem schönen, mediterran gestalteten Innenhof und trinken gemütlich ein Glas Hühnerbrühe.
Wie das bei Männern so ist, quatschen wir uns die Seele aus dem Leib. Mit anderen Worten: Wir sind nicht besonders laut.
Gegen Mitternacht sehe ich durch die Glastür, daß sich ein Schatten meinem Fahrzeug nähert. Dann gibt es ein häßliches Geräusch…

Jean, mein Freund, und ich schauen uns an. Uns ist klar, eben hat ein Bösewicht was Häßliches mit meinem Auto gemacht.

Obwohl wir elektrisiert aufspringen, dauert es irgendwie fast drei Minuten, bis wir vor der Tür sind. Vermutlich hat unser Zusammenstoß und das anschließende Gestolpere diese Verzögerung verursacht.
Vor der Tür, auf der Straße sehen wir zwei junge Kerle, die schon 20 Meter von uns entfernt sind.

„Ey, hömma!“, ruf ich denen hinterher.

Der Kleinere nimmt die Beine in die Hand und rennt, so schnell er kann, von dannen. Das ist jetzt nicht soooo schnell, denn der Kerl ist sichtlich betrunken; oder aber er hat runde Füße; jedenfalls mag ihm das Davonlaufen nicht so völlig elegant vom Fuße gehen.

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