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Das Allerletzte

Das ist ja wohl das Allerletzte!
Ja, das ist das Allerletzte, wenn man stirbt. Zumindest mal ist es das Allerletzte von dem was wir hier so überblicken können.
Ob danach noch etwas kommt, ob vielleicht doch Jehovas Zeugen oder die mit der Alufolie in der Mütze Recht hatten, wir alle werden es eines Tages erfahren; oder eben auch nicht.
Aber was sich so bis zum Tod und da so drumherum begibt, das haben die Autoren und Bestatterweblog-Fans Marc Ritter und Tom Ising nun in einem eigenen Buch zu Papier gebracht.

Das gebundene Buch mit seinen 382 Seiten trägt folgerichtig also auch den Titel „Das Allerletzte“. Der Untertitel lautet „Was Sie schon immer über den Tod wissen wollten“

Der Riemann-Verlag, der dieses Buch herausgebracht hat (und der zur Random House-Gruppe gehört, die wiederum zum Unternehmen Bertelsmann gehört, das ja meine Bücher in Zweitlizenz auf den Markt bringt), und die Autoren schreiben in einem Anschreiben an Journalisten:

„Bleibt Ihnen denn gar nichts erspart? Kann denn nicht wenigstens das letzte Tabu, der Tod, ein Mysterium und Tabu bleiben?“

Ich finde, und zu diesem Schluß kommen auch die Autoren, daß man viel über das Sterben, die Traditionen und die Sterbekultur berichten kann, der Tod an sich aber immer ein Mysterium bleiben wird. Ja, ich persönlich habe festgestellt, daß je mehr man sich mit diesem Thema beschäftigt, je mehr man die Vorgänge rund um das Sterben enttabuisiert und entzaubert, desto mysteriöser wird der Tod an sich.

Nur ein Tabu muß er nicht bleiben. Er gehört zum Leben dazu wie eine Geburt, eine Bar Mizwa, eine Hochzeit oder eine Taufe. Er ist, und das hat er nur mit der Geburt gemeinsam, ein unbedingt mit dem Leben verknüpftes Ereignis.
Ich habe in dem Buch gelesen, daß die Menschen, die in hundert Jahren geboren werden, wahrscheinlich etwa 106 Jahre alt werden. Aber eins bleibt: Schließlich werden sie doch sterben.

Schwere Kost, leicht geschrieben, gut zu lesen, immerhin 22,99 € schwer, aber durchaus empfehlens- und lesenswert.

Das Allerletzte: Was Sie schon immer über den Tod wissen wollten

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Peter Wilhelm10. Oktober 2013

6 Kommentare von 138905.

  1. Danke für diesen Tip!

    Ich beschäftige mich aus reiner Neugierde mit diesem Thema, und es gibt zu diesem Thema ja nicht unbedingt eine Fülle von neuen Büchern. Daher werde ich mir das hier doch mal zu Gemüte führen. Und ich finde es schön, dass es ein Hardcover-Buch ist, denn das Thema in einem Taschenbuch wäre irgendwie seltsam ;D.

    • Das sind die, die davon überzeugt sind, dass Außerirdische ihnen mittels Strahlen ihre Gedanken absaugen wollen. Alufolie unter der Mütze/dem Hut scheint zuverlässig davor zu schützen.
      Warum Außerirdische allerdings an den Gedanken ausgerechnet dieser Menschen interessiert sein sollten, erschließt sich mir nicht. :o)

    • Filmtipp hierzu:

      http://www.amazon.de/Signs-Zeichen-Mel-Gibson/dp/B00006LIGG/ref=sr_1_1?s=dvd&ie=UTF8&qid=1381241821&sr=1-1&keywords=signs+zeichen

      Da wird das lustig veranschaulicht! ;)

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