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Hugh Hefner ist tot. Wir lesen den Playboy nur wegen der Texte

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Hugh Hefner, der Herausgeber der Zeitschrift Playboy, ist gestorben. Er wurde 91 Jahre alt. Zeitschrift und Marke „Playboy“ lebten über viele Jahrzehnte auch durch Hefners -stets gut kolportiertes- Privatleben. Er stellte sich selbst gerne als luxuriös und ausschweifend lebenden und sexuell besonders aktiven Mann dar. Das löste sicherlich bei vielen Lesern seines Magazins geheime Wunschvorstellungen aus, trug aber auf jeden Fall zur Manifestierung der Marke „Playboy“ bei.

Es war uns Männern ja schon immer lästig, daß die vielen guten Reportagen und Interviews im Playboy durch diese störenden Nacktbilder unterbrochen wurden.
Wen interessierte es jemals, ob Candy (21) aus Mippiwotata/Illinois gerne Softeis und Bananen mag?
Besonders lästig war immer, daß in der Heftmitte auch noch ein Foto im Querformat eingeheftet war, sodaß man zum stets flüchtigen Betrachten das Heft drehen mußte. Selbst wenn man also den Playboy beispielsweise mit einer hamrlos wirkenden Magazinausgabe der Erzbischöflichen Nachrichten umhüllt hatte, fiel spätestens bei der typischen Ausklapp- und Drehbewegung auf, daß man versehentlich das sogenannte Centerfold-Girl betrachtete.

Der 1926 geborene Hugh Hefner hat sich zeitlebens für die Belange armer Mädchen eingesetzt, die sich keine Kleidung leisten konnten.
Einigen gab er sogar in seinem Projekt für arme kleiderlose Mädchen, dem Playboy Mansion eine Heimstatt.

Wahrscheinlich wird Hugh Hefner seine letzte Ruhe in der Grabnische finden, die direkt neben der von Marilyn Monroe liegt.
Die Grabkammern rund um Marilyns Grabnische sind sehr begehrt. Hefner hatte diese Stätte bereits 1992 für damals sehr günstige 68.000 Euro gekauft.
Als Elsie Poncher, die Witwe des Mannes, der in der Nische über Marilyn beigesetzt war, seinen Platz nach vielen Jahren zum Kauf anbot, wurden ihr dafür sagenhafte 3,8 Millionen Euro geboten.

Bild: von ToglennEigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

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Peter Wilhelm 28. September 2017


7 Kommentare von 141338.

  1. Edel sei der Mensch, hilfreich und gut. Herr Hefner hatte ein bewegtes Leben und zeigte sich stets großzügig gegenüber armen Frauen. Wir werden ihn vermissen.

  2. 3,8 Millionen nur für ein Fach,wo man die Urne rein tut? Oder schiebt man da auch ganze Särge hinein? Na, da weiß jemand nicht, wie man Geld vor dem Tode noch ausgeben könnte. Arme Marilyn, sie balgen sich sogar jetzt noch um den Platz neben dir…sie ruhe aber in Frieden, genau wie der Playboy-vater..!

  3. Peter, der Herr Hefner ist ja gut und schön – am selben Tag starb bei Dir um die Ecke die grandiose Sängerin Joy Fleming!

    Ist das nicht so Deine Musik? – oder warum gibt es für sie hier keinen Nachruf – sie hätte es verdient!

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