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Kollekte

Von

Wir sprechen gerade über die Trauerfeier in der Friedhofskapelle, da fragt der Kunde: „Können wir da dann so einen Korb herumgehen lassen und Geld einsammeln?“

Ich sage: „Das kenne ich aus Kirchen als Kollekte, aber bei einer Trauerfeier habe ich das noch nie gesehen.“

„Ja wissen Sie, bei so einer Trauerfeier ist es doch egal, ob wir da 20 oder 200 Leute einladen, das Kaffeetrinken machen wir sowieso bei mir zu Hause im engsten Kreis. Wir wollen so viele Leute einladen wie möglich und wenn dann jeder was gibt, kommt doch ordentlich was zusammen.“

Hm, das muss ich mal klären, so einen Wunsch hatten wir auch noch nicht.

Kumpel

Von

Ich frage: „Und in welcher Beziehung stehen Sie zu dem Verstorbenen?“

Er: „Das issen Kumpel vonnem Bekannten seinem Freund.“

Ja klar.

Rechnung Rabatt

Von

Ich schrieb ja heute schon über eine Kundin, die eine Rechnung gekürzt haben wollte. Grundsätzlich haben wir immer soviel Spielraum, daß wir innerhalb gewisser Grenzen auf die Kunden zugehen können.

So war mir ein Mann von etwa Ende 30 ganz sympathisch, der mit folgendem Satz daherkam:

„Ich soll im Auftrag meiner Mutter die Bestattungsrechnung für den Vater bezahlen. Besteht die Möglichkeit, daß ich ein paar Prozente bekomme? Ich würde jetzt auf der Stelle bar bezahlen.“

Gut, sein Skonto sollte er haben und noch ein paar Euro extra, schon deshalb, weil ich bei manchen anderen Kunden 6 Monate auf die Kohle warten muss.

Insgesamt habe ich ihm 100 Euro abgezogen (Rechnungssume 3.200 Euro). Damit alles auch beim Finanzamt seine Ordnung hat, habe ich den Endbetrag auf seiner und meiner Rechnung abgeändert.

Da sagt er: „Häh? Was machen Sie denn da? Wenn Sie das das draufschreiben, sieht meine Mutter das doch und ich muss das Geld dann abgeben.“

Hmmm, da hat er Pech.

Katzencontent

Von

Miau!

So, damit ist die permanente Forderung nach Katzencontent auch mal wieder erfüllt, die immer dann laut wird, wenn ich mich nonkonfomistisch verhalte und so böse, böse Sachen mache, wie mich über einen Pagerank zu freuen oder Statistisches zu bringen.

Da der 11.000ste Kommentar so schnell an uns vorbeigerauscht ist, sage ich die Tausender nicht mehr an. Ein Stückchen ist es noch, aber es geht auf die 15.000 zu.

Sex ist zuviel

Von

Sie rauscht in mein Büro und wirft mir die Rechnung auf den Tisch, die wir ihr gesandt haben.

„Das zahl‘ ich nicht, nein, das zahl ich nicht!“

Ich werfe einen Blick auf die Rechnung, sehe aber nichts Ungewöhnliches. Sandy kommt, bringt mir die passende Akte und ich vergleiche unsere erste Kostenaufstellung mit der Rechnung. Die Rechnung ist 1,82 Euro höher, daran kann es nicht liegen.

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Florian

Von

Frau Künzel bestellt mich zur Beratung zu sich nach Hause. Ihr Mann ist verstorben und es gilt eine Beerdigung auszurichten. Neben den üblichen Fragen, die zu klären sind, hat Frau Künzel so allerhand Zusatzwünsche. Das habe ihr Mann ihr alles so aufgeschrieben, sie kenne sich ja nicht aus, er habe sich immer um alles gekümmert.

Etliche Versicherungen sind abzumelden und allerlei Vereinsmitgliedschaften. Ganz unten auf der Liste hat der Mann das Wort Auto notiert und mit einem Ausrufungszeichen hervorgehoben.

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Nikolaus

Von

Frau Büser: „Bestattungshaus XY“

Anruferin: „Ach ja, Tach.“

Frau Büser: „Guten Tag, was kann ich für Sie tun?“

Anruferin: „Können Sie mal eben nachgucken und mir sagen, wo ich für den 6.12. einen Nikolaus herbekomme?“

Frau Büser: „Oh, ich glaube, da haben Sie sich verwählt, wir sind ein Bestattungshaus.“

Anruferin: „Und da können Sie jetzt nicht nachgucken?“

Frau Büser: „Ich wüsste nicht wo ich sowas nachschauen könnte. Wir beerdigen Leute.“

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