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Manic monday

Von

Es gibt viel zu tun und ich finde gerade kaum Zeit zum Bloggen. Ich hoffe, daß das gegen Abend besser wird. Aber irgendwo geht der Beruf ja vor und dafür wird jeder Verständnis haben.

Montags ist immer ein besonders schlimmer Tag. Am Wochenende können wir aus kaum einem Krankenhaus jemanden abholen, das muß dann montags gemacht werden. Überhaupt stehen für alle Sterbefälle vom Wochenende die Behördengänge an.

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Henning -9-

Von

Natürlich sind sofort das SEK und das MEK und eine Hundertschaft der Bereitschaftspolizei zu Hennings Wohnung gefahren, ist ja klar, oder?

Nee, Spaß beiseite: Man hat Henning verhört, ein Protokoll gemacht und eine Liste des Tascheninhaltes erstellt. Dann musste Henning noch mit in die Innenstadt zur Hauptwache und durfte sich erkennungsdienstlich behandeln lassen. Den kompletten Rucksack hat man dabehalten und Henning nur sein Portemonnaie (für Neurechtschreibler: Portmonee, kotz) mitgegeben. Offenbar ist der Kerl, angesichts der Staatsmacht, doch ein wenig eingeknickt, denn er ließ sich von den Beamten nach Hause fahren und die durften in seinem Zimmer noch diverse andere Gegenstände in Empfang nehmen, darunter auch welche, die wir hier noch gar nicht vermisst hatten:

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Henning -8-

Von

Huber steht auf, packt Henning am Schlafittchen und zieht ihn zum Tisch: „Los setz dich da hin!“

Während Huber den ganzen Krempel vom Fußboden auf dem Tisch ausbreitet, klappe ich mein Handy wieder zu und sage: „Na, was hast du uns zu erzählen?“

„Ich? Gar nix!“

„Hör mal, wir haben es hier mit Diebstahl zu tun….“

„Wieso denn Diebstahl? Das steht mir doch zu!“

„Ich glaube, du spinnst! Wieso sollte dir denn mein Eigentum zustehen?“

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Henning -7-

Von

Ihr kennt mich doch! Ihr wißt doch genau, daß ich kein Freund von offenen Enden bei Geschichten bin.

Aber jetzt gerade mußte ich dringend weg, Bestatter leben von Sterbefällen, nicht vom Bloggen. 🙂

Nun aber kann ich die Geschichte von Henning weitererzählen.

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Henning -6-

Von

Am nächsten Tag hatte ich mich mit meiner Frau besprochen, die in solchen Sachen immer eine gute Ratgeberin ist, und sie hatte mir geraten, Henning rauszuwerfen, wenn er sich nicht eindeutig entschuldigt und vor allem fest verspricht, sich künftig anders zu verhalten. Die ganze Situation schmeckte mir nicht. Ich hatte doch nichts geklaut und ich hatte vor allem auch nicht das Gerücht gestreut, Henning habe etwas gestohlen. Dieses Gerücht ist in der Firma gar nicht mal von Herrn Huber oder Frau Büser verbreitet worden, sondern von Henning selbst. Es wurde mir zugetragen, er beschwere sich bei jedem, daß ich ihn verdächtige. Daß ich ihn gefragt habe, ob er mit dem Verschwinden der Sachen etwas zu tun habe, fand ich aber ganz okay. Sicher, das ist keine schöne Situation und ich würde mich auch angepisst fühlen, würde mein Chef mich sowas fragen, aber ich bin nun mal kein Herlock Sholmes und kann nur so vorgehen. Es liegt mir auch nicht, Fallen zu stellen oder ähnliches.

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Feuerfuchs vs. IE

Von

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