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Unter falschem Namen beerdigt? -II-

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„Aber: wieso lässt man einen „Frauenmörder“ (ist das schlimmer oder weniger schlimmer als der Mörder schlechthin?) nicht anonym beerdigen?“

Ob ein Frauenmörder etwas anderes ist als ein „normaler Mörder“? In diesem Fall schon. Der damals 53jährige hat einer 21jährigen auf der Toilette einer Diskothek aufgelauert, sie dort niedergeschlagen und das ohnmächtige Opfer dann auf dem Hof der Diskothek mehrfach vergewaltigt. Danach hat er die Frau mit einem Ziegelstein erschlagen und ihr dabei das Gesicht zertrümmert. Anschließend hat er die Leiche mit Lack und Farben, die dort herumstanden, übergossen und sie angezündet.

Weil in diesem Fall die Tatsache, daß es sich beim Opfer um eine Frau handelt, eine besondere Rolle spielt, habe ich absichtlich Frauenmörder geschrieben.

Ein anonymes Grab kam für die Familie deshalb nicht in Frage, weil zu dieser Zeit Erdreihengräber ohne Grabstein oder namentliche Kennzeichnung aufgrund der Friedhofssatzung nicht gestattet waren. Die Familie wollte keine Einäscherung; eine Urne hätte man anonym bestatten lassen können.

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Peter Wilhelm 28. Juni 2012


4 Kommentare von 141366.

  1. Die frage bezog sich auf den Sachverhalt im ursprünglichen Artikel, wo es heißt: „…weil die Familie befürchtete, daß das Grab „geschändet“ werden könnte…“.
    Das „man“ in meiner Frage soll nicht bedeuten, dass „man“ es grundsätzlich so mit Mördern halten sollte, war mehr auf den geschilderten Fall bezogen. Gleichwohl missverständlich, sorry.

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