Infizierte Mail

So, das Geheimnis konnte entgeheimnist werden. Tatsächlich hatte sich auf dem Rechner eines Bestatterkollegen ein Wurmfisch oder Trojanereumel eingenistet und einige alte Mails einfach nochmal rundgeschickt und dabei einen Schadanhang beigefügt.
Der Kollege hat sein System frisch aufgesetzt und mittels geeigneter Maßnahmen dem Unfug ein Ende gemacht.

Letztlich ist ja keiner von uns vor so etwas wirklich sicher.

Gut so.

Aber trotzdem: Mailanhänge macht man nicht einfach auf!
Manchmal hilft es schon, mit der Maus nur über den Anhang zu fahren, wobei sich -zumindest hier bei mir- der tatsächliche Name des Anhangs zeigt.
Statt ARCHIV.ZIP lautet der dann ARCHIVZIP.EXE und das ist immer fies.
Erhält man einen unerwarteten Anhang, von dem in der Mail auch nicht die Rede ist, und selbst wenn der Absender ein guter Bekannter ist: Lieber nochmal nachfragen und NICHT draufklicken!

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  • Veröffentlicht am: 27. Februar 2016
  • 6 Kommentare
  • Veröffentlicht in: Internes

Veröffentlicht von

Der Schriftsteller Peter Wilhelm erzählt hier Geschichten und informiert als Sachverständiger über Bestattungen. Er ist Chefredakteur von "Bestatter heute".
Der Satiriker veröffentlicht seine Satiren hier und eine Kolumne hier.
Produkttests gibt es hier. Peter Wilhelm ist auch bei Facebook.
Mehr über den in der Halloweennacht geborenen Autor findet man u.a. hier und hier. Der Autor lebt mit seiner Familie bei Heidelberg.
Alle Angaben nach bestem Wissen, keine Rechts- Steuer- oder Medizinberatung! Fragen Sie einen Fachmann!

Peter Wilhelm peter wilhelm autorenlesung

6 Kommentare » Schreibe auch Du einen Kommentar

  1. Heise weiß mehr:
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Neuer-Virus-schuetzt-sich-mit-einem-Passwort-3119562.html

  2. Ja, ich sag ja immer: der beste Virenschutz sitzt vor der Tastatur – sofern die „CPU“ zwischen den Ohren funktioniert…

    • @Henning: Schon richtig, trotzdem sind ein paar technische Sicherheitsvorkehrungen nicht verkehrt. So sollte man z.B. sein Mailprogramm Bilder nicht automatisch anzeigen lassen, und Virenschutz und Adblocker im Browser sind auch nicht verkehrt. Außerdem mal den Router checken und schauen, ob da unnötige Ports offen sind, und überlegen, ob man den Fernzugriff wirklich braucht. Vernünftig konfigurierte Zugriffsrechte für einzelne Benutzer tun ihr Übriges; man surft nicht als Admin.

      Wer sich mit dem überfordert fühlt, sollte seinen Computer mal einen halben Tag lang einem Fachmann anvertrauen.

  3. Puh, wenigstens nur ein Virus und kein Leichengift im Anhang von der Mail vom Bestatterweblog! ;-)

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